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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2017

Parallelwelten, bedrohte Bücher, Drachen, und ein Verrückter, der das zerstören will - alles dabei!

Die flammende Welt
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Der 3. Teil aus den fantastischen Welten der Bibliothek
von Genevieve Cogman

Irene ist Bibliothekarin der magischen Bibliothek mit der Aufgabe, Bücher aus den unterschiedlichsten Parallelwelten für diese ...

Der 3. Teil aus den fantastischen Welten der Bibliothek
von Genevieve Cogman


Irene ist Bibliothekarin der magischen Bibliothek mit der Aufgabe, Bücher aus den unterschiedlichsten Parallelwelten für diese zu stehlen, um die Verbindung zu dieser Welt zu stärken. 
Fetzt taucht Irenes alter Feind wieder auf - Alberich. Und er will sich rächen, ab Irene und der gesamten Bibliothek. 

Inhalt
Schon mit dem ersten Band "die unsichtbare Bibliothek" hat Genevieve Cogman eine atemberaubende Fantasy-Welt geschaffen, die ich zweifellos noch besser verstanden hätte, wäre ich nicht als Querleser hier beim 3. Teil erst miteingestiegen ;) 
Das Buch startet sofort mit der Handlung und wird auch nicht unnötig in die Länge gezogen. 
Einzig mit ein wenig Romantik un Gefühlen hätte man die sehr zielstrebige Handlung meiner Meinung nach noch etwas auflockern können ;) 

Mit der Protagonistin, Irene, habe ich mich nach einiger Zeit sehr gut verstanden und auch Kai war mir ziemlich sympathisch, doch um die Charaktere besser einzuschätzen, würde ich empfehlen, mit dem ersten Teil zu starten. 

Der Schreibstil der Autorin hat mir, besonders in brenzligen Situationen sehr gut gefallen, denn hier beginnt Irene immer, sarkastisch zu denken, was wir aus der Erzählperspektive miterleben dürfen. Anfangs wurde mein Lesefluss leicht durch komplizierte Sätze gestört, was sich im Laufe des Buches allerdings legte. 

Cover
Ebenfalls beeinflusst wurde ich hier durch die Formatierungen des Textes, so war beispielsweise alles, was mit der Bibliothek oder Sprache zu tun hatte, fettgedruckt. Ansonsten finde ich die Aufmachung des Buches aber schön, das Cover passt sehr gut zu den anderen Büchen der Reihe. 

Fazit: Ein lesenswertes Buch für alle Fantasy-Fans, es bringt mich zur Überlegung, mir die vorherigen Bände auch zu besorgen! :))

Veröffentlicht am 25.04.2018

Einfach ein einzigartiges Abenteuer!

Schwertläufer
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Schwertläufer - Die Schlüssel von Ormor beingaltet den zweiten und dritten Teil von Jan Peter Andres großem Schwertläufer-Epos.

Klappentext: Die fantastische Reise der Schwertläufer geht weiter. Nur mit ...

Schwertläufer - Die Schlüssel von Ormor beingaltet den zweiten und dritten Teil von Jan Peter Andres großem Schwertläufer-Epos.

Klappentext: Die fantastische Reise der Schwertläufer geht weiter. Nur mit Hilfe der sagenumwobenen Schlüssel von Ormor kann die Sonnengöttin Tirith ihre Macht wiedererlangen. Der erste Schlüssel wurde gefunden, doch der zweite bleibt verschollen. Damit beginnt Teil 2 der Trilogie, in dem ein gnadenloser Kampf um den Besitz des zweiten Schlüssels entbrennt. Der Kampf einer kleinen, starken Gemeinschaft gegen die Kreaturen der Finsternis. Gegen dunkle Herrscher und ihre skrupellosen Vasallen. Gegen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung in den Verliesen der unterirdischen Zwergenstadt Tinura. Und gegen die Zeit. Denn in der schwarzen Festung Ormor wartet die Lösung eines großen Rätsels. Im dritten Teil der Erzählung gelangen die Gefährten schließlich nach Trintal, der geheimnisumwitterten Grenzbastion des längst vergangenen Reichs der Elme. Wo die Geschichte einen ganz unerwarteten Ausgang nimmt.

Der zweite Band führt unsere Freunde also wieder quer durch den Kontinent. Zunächst auf ihre Jagd nach Khrit, dann zurück nach Ormor, dann wieder nach Hause und letztendlich wieder nach Bahor, um Khor zurückzubringen.

Jan Peter Andres hat sich hier wirklich eine riesige Handlung überlegt und beschreibt diese sehr ausführlich. Ja, man braucht Ausdauer für die 837 Seiten, aber für Fans von kleinen Details lohnt es sich definitiv.
Dieses Buch ist auch im Aufbau einzigartig, es konzentriert sich nicht so stark auf die Handlung wie viele andere, hat den spannendsten Teil in der Mitte und keine, wie die meisten High-Fantasy-Epen, große Schlacht am Ende. Teilweise habe ich mich von den vielen Wegen und der riesigen Welt überfordert gefühlt, aber das Register hinten hilft. Und andererseits waren mir auch die Beschreibungen teilweise zu detailliert, aber das ist persönlicher Geschmack. ;) Auf jeden Fall sollte man das Buch nicht für eine Nachmittag oder ein Wochenende einplanen, sondern etwas Zeit mitbringen.


>> Nie war die Gefahr für unser Land größer als jetzt Thornland liegt darnieder unter der Knute des schrecklichen Kaurok und Elegien wird nicht verschont bleiben. Wahrscheinlich steht der Feind schon an den Grenzen. Wir müssen ihn entschlossen entgegentreten. <<


Die Charaktere fand ich, wurden in diesem Teil klarer, vor allem Robin verändert sich im Laufe der Reise, was ihn aber nicht arrogant werden lässt. Auch die anderen lernen wir jetzt noch besser kennen - unsere Jungs finden teilweise Mädchen und wir begegnen auch noch einer neuen Person, Kiera. Ihr könnt auf Sie gespannt sein, sie ist auch auf dem Cover zu sehen, das mich wieder begeistert. Auch der zweite Teil ist sehr hochwertig aufgemacht mit tollen Karten und macht richtig Spaß beim Lesen.


>> Funkelnd und flimmernd kletterten die ersten grauen Schimmer über den gewaltigen Gebirgsstock des Tivuil und tauchten den schwarzen Himmel darüber in dunkles Blau. Dann sprangen sie über, hinüber zu den Bergriesen im Westen und entzündeten deren Spitzenn wie Dochte wächsener Pyramiden. Erst rötlich dann kristallhell leuchteten die schneebedeckten Gipfel. <<


Jan Peter Andres Schreibstil finde ich immer noch unglaublich sympathisch. Er verfolgt jede Szene genau, was sich manchmal etwas zieht, aber andererseits auch eine tolle Atmosphäre entstehen lässt. Leider (oder zum Glück? xD) ist die Atmosphäre nicht immer sehr episch, wenn es zum Beispiel wieder ums Essen geht, aber zumindest wirkt sie realistisch und man fühlt sich definitiv wohl darin!

Fazit: Es war insgesamt eine wundervolle und spannende Reise durch Laudora, die ich immer wieder machen würde, obwohl man stellenweise wahrscheinlich auf Kosten der Wohlfühl-Atmosphäre auch kürzen hätte können, war ich am Ende traurig, das Buch durch zu haben und Robin & Co. verlassen zu müssen.

Veröffentlicht am 31.03.2018

James Bond meets Moderne Fantasy

Das dunkle Archiv
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...Und wieder liefert Genevieve Cogman und eine spannende Geschichte von Kai und Irene aus der unsichtbaren Bibliothek!


Diesmal geraten die beiden in einen Konflikt zweier Drachen. Diese Anwärter auf ...

...Und wieder liefert Genevieve Cogman und eine spannende Geschichte von Kai und Irene aus der unsichtbaren Bibliothek!


Diesmal geraten die beiden in einen Konflikt zweier Drachen. Diese Anwärter auf einen wichtigen Posten am Hof ihre Königin müssen ein Buch besorgen. Ein Auftrag der ihr Schicksal entscheiden soll - und Irene mischt mit. Das kann nur actionreich, spektakulär und natürlich, wie immer, ziemlich knapp vor dem Weltuntergang enden.


Und genauso war es auch. Ich war sofort in der Handlung drin, denn Genevieve Cogman versteht sich wieder meisterhaft darauf, ihre Leser zu fesseln und in ihre Welt zu entführen. Diesmal erleben wir das alte Amerika mit Western-Charme, Staub und Pistolen. Sie gestaltet ihre Atmosphäre wie immer kunstvoll, aber trotzdem realistisch und logisch.


Sehr gut hat mir in dem Teil gefallen, dass der Hauptfokus auf den Drachen lag, über die wir bis jetzt noch sehr wenig wissen. Man merkt, dass es eine komplett andere Spezies ist als die Elfen mit ihrem oberflächlichen Charme und ihrem Hang zur Selbstdarstellung. Hier sieht man wieder, wie gut die Autorin eigentlich ihr ganzes Worldbuilding durchdacht hat. Ich bin immer noch fasziniert von ihrer Idee, die Drachen und Elfen im Wettstreit gegeneinander darzustellen. Wie kommt man auf so eine Idee, mit so viel Fantasie?


Trotzdem muss ich sagen, im Vergleich zu den anderen Teilen war "Das Dunkle Archiv" sehr politiklastig und für meinen Geschmack zu sehr auf die Diplomatie und Irenes Redegeschick fokussiert. Das ist natürlich auch immer spannend, besonders, wenn sie in andere Rollen schlüpft und alle hinters Licht führt. Aber ich finde, dass hier etwas mehr Neues ab und zu nicht schlecht gewesen wäre.



Fazit: Irene und Kai sind wieder einmal das Dreamteam der Bibliothek und bekommen eine klare Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 12.03.2018

Zwar die typische Romantasy, aber mit tollen Ideen!​​

Schicksalsjäger - Ich bin deine Bestimmung
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"Schicksalsjäger - Ich bin deine Bestimmung" ist der zweite Teil von Stefanie Hasses erfolgreicher Dilogie, in der sie das Familiendrama in der Schicksalssippe zu Ende bringt.

Phoenix, Hayden, Kiera und ...

"Schicksalsjäger - Ich bin deine Bestimmung" ist der zweite Teil von Stefanie Hasses erfolgreicher Dilogie, in der sie das Familiendrama in der Schicksalssippe zu Ende bringt.

Phoenix, Hayden, Kiera und Cody haben Kairos Plan nun also vereitelt und sind in einen Schritt voraus. Doch sind sie das wirklich oder hat Kiras Vater sie immer noch alle in der Hand?
Jetzt verliert Kiera mit der Schicksalsmünze auch noch den Großteil ihrer Kräfte und sieht sich mit unglaublichen mit neuen Geschöpfen, Göttern und Erkenntnissen konfrontiert.

Stefanie Hasses Worldbuilding finde ich immer noch super, auch wenn es am Schluss etwas Konzentration erfordert, die ganzen Zusammenhänge zwischen den Ereignissen zu erkennen. Kiera mochte ich in dem Teil wieder weniger, weil sie so an Phoenix hängt, jede ihre Entscheidungen sich nur um ihn dreht und sie, vor allem weil ihre Kräfte schwächer werden, immer abhängiger von ihm wird.
Dieses typische Romantasy-Klischee (ja, das bisschen Dreiecksbeziehung zwischen Kiera und Cody taucht auch ansatzweise wieder auf...) ist aber auch mein einziger Kritikpunkt.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr einfach zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Alles ist ziemlich realistisch beschrieben und es bleiben mir erstaunlich wie einige Fragen offen!

Fazit: Schade, dass es nur eine Dilogie ist, ich wäre sehr gerne noch länger in der Welt geblieben. Vor allem kann die Autorin doch am Ende keinen Cliffhanger einbauen! (und sei er noch so klein! Entweder ein Gutes oder Schlechtes Ende, aber doch keine ganz neue Entwicklung! xD) Aber schaut es euch selbst an. Das Buch bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle Fans des ersten Teils!

Veröffentlicht am 06.03.2018

Der Kampf um die magischen Zeichen des Handwerks...

Die dreizehn Gezeichneten
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Mit "Die dreizehn Gezeichneten" liefert das preisgekrönte Autorenehepaar einen weiteren, spannenden Fantasyroman.

Dawyd, ein Mithlied der Gilde der Goldfechter, gerät eines Nachts ungewollt zwischen die ...

Mit "Die dreizehn Gezeichneten" liefert das preisgekrönte Autorenehepaar einen weiteren, spannenden Fantasyroman.

Dawyd, ein Mithlied der Gilde der Goldfechter, gerät eines Nachts ungewollt zwischen die Fronten eines besonderen Kampfes: Die Besatzer der Stadt Sygna wollen die magischen Zeichen der Handwerksmeister erlernen - diese jedoch hüten ihre Quelle der Macht. Die Rebellengruppe, in die David gerät, lehnt sich gegen die Macht von Kaiser Julian auf und so erlebt er Dinge, die ihn manchmal fast Kopf und Kragen kosten.
Am Anfang habe ich einige Zeit gebraucht um mich in der Handlung und der Welt der Zeichen zurechtzufinden, weil das Buch sofort spannend losgeht und die Autoren uns erst nach und nach die Welt ihrer Magie erklären.
Als ich jedoch in der Handlung drin war und mich auch mit dem teilweise abschweifenden Schreibstil abgefunden hatte, war ich stellenweise ziemlich an das Buch gefesselt und unglaublich gespannt auf die weiteren Ereignisse.

" Fechter, die nicht gefochten hatten! Deren Schwerter in den Scheiden, den Truhen und den Rüstkammern geblieben waren, weil die Gilden den Besatzern einfach die Tore geöffnet hatten! Die Reue für jenen schwarzen Tag im vergangenen Jahr schmeckte metallen wie das Blut in seiner Kehle. "

Die Charaktere sind sehr einprägsam gestaltet - ich konnte mir sogar die Namen merken! Dawyd war mir zunächst etwas zunächst zwar unsympathisch dadurch, dass er nicht nachdachte (weswegen er auch zurecht "das Maul" genannt wird), aber daran gewöhnt man sich. Außerdem erleben wir nicht nur ihn, sondern Judith und Christian Vogt zaubern auch noch relativ viele Perspektivwechsel mit in die Geschichte.
Die haben mich allerdings ehrlich gesagt eher verwirrt, weil fast jeder einmal zu Wort kommt , auch wenn die anderen gerade in diesen Handlungsstrang dabei sind.

" Nun vollendete sie das Verborgene Zeichen, indem sie die letzten Striche mit dem Messer ins Holz grub. Zunächst unmerklich wurde das Licht der Fenster und Laternen in der regenverhangenen Nacht gedämpft, als wickelten sich hauchdünne Seidentücher in immer mehr Lagen darum, bis es schließlich so aussah, als balle sich Nebel um die Lichtquellen. Gleichzeitig wurde es eisig kalt, als die Dunkelheit des verborgenen Zeichens die Brücke eroberte. "


Fazit: Ein spannendes Abenteuer in epischer Atmosphäre, die sich sehr gut auch auf dem Cover widerspiegelt. Die Autoren entführen und mit tollen Ideen in eine düstere Stadt voller Magie und Action!