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Veröffentlicht am 15.06.2019

Richtig Cyber-Badass

Io spielt heute nicht
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Ich gebe zu, ich hab das Buch nur gelesen, weil Veronika es geschrieben hat und weil meine Blogbuddy nach den ersten Seiten total begeistert war. Es war eine ziemlich spontane Entscheidung, mir das eBook ...

Ich gebe zu, ich hab das Buch nur gelesen, weil Veronika es geschrieben hat und weil meine Blogbuddy nach den ersten Seiten total begeistert war. Es war eine ziemlich spontane Entscheidung, mir das eBook zu holen. Und was soll ich sagen? Ich hab Io spielt heute nicht in weniger als zwei Tagen durchgelesen und meine spontane Entscheidung nicht bereut.

Dystonia ist eine Reihe mit Einzelbänden, die von unterschiedlichen Autoren geschrieben wird. Aufmerksam darauf geworden bin ich wirklich nur, weil Band 4 von Veronika Carver geschrieben wurde. Ansonsten wäre die Reihe nie auf meinem Radar aufgetaucht. Wobei ich auch jetzt nur ihre Teile daraus lesen werde.

Io spielt heute nicht war für mich wirklich eine Überraschung. Ich hätte echt nicht gedacht, dass mir das Buch tatsächlich gefällt. Nicht weil es hätte schlecht sein können, sondern aufgrund der Thematik. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven und wer ein Problem mit zu viel Blut, Gewalt und nackter Haut hat, sollte auch besser die Finger davon lassen.

Als ich Io über den Klappentext und die Illustrationen im Print kennengelernt habe, hatte ich definitiv ein anderes Bild von ihr als später beim Lesen. Sie ist eine unglaublich gescheite junge Frau, die einiges auf dem Kasten hat und sich auch einiges traut, was man ihr gar nicht zugetraut hätte. Das hat mir echt gut gefallen. Dass sie keine wehrlose Marionette war, vielleicht ein bisschen naiv, aber diese Eigenschaft hat auch durchaus ihre Ursachen.
Mein Lieblingscharakter im Buch war - neben Ios Mutter Meggie, wow, die Frau ist einfach der Hammer, und leider nur ein Nebencharakter - definitiv Trussa, die Cyborg-Huntress. Im Gegensatz zu ihr und Clint geht Io tatsächlich ein bisschen unter, aber wer kommt schon gegen zwei super Cyborgs an? Trissa ist offen, direkt und verdammt eiskalt. Und ich liebe sie. Ohne Scheiß. Sie ist ein verdammt cooler Buchcharakter. Ich freu mich schon wirklich auf mehr von ihr, denn obwohl Io spielt heute nicht als "Einzelband" geplant war, wird es eine Fortsetzung geben. Ich kann sie ehrlich gesagt kaum erwarten.

Das wiederum liegt an der Handlung. Was fast schon harmlos beginnt mit einer Krankheitsdiagnose und einem kleinen Hack endet in einem aufgedeckten Meer an Intrigen und Verrat wie es cooler nicht sein könnte. Ich hab ja von Anfang an geahnt, dass hinter Ios Teilnahme an Hunter's World viel mehr steckt, als man glaubt. Daraus wird ja auch nie ein Geheimnis gemacht. Aber was schlussendlich alles ans Licht kam... Holla, die Waldfee! Das hat es in sich.
Ich bin mega gespannt, wie es in Teil 2 mit Io, Trissa und Clint weitergeht.

Und wisst ihr, was das Beste an Io spielt heute nicht ist? Es ist ein queeres Buch und es wird überhaupt kein Fass damit aufgemacht. Keiner stört sich daran, keiner stellt Fragen und es steht vor allem kein Stück im Mittelpunkt, weil es einfach normal ist. Und so und nicht anders liebe ich das!

Wer keine Angst vor Blut, Gewalt und nackter Haut hat, spannende Geschichten voller Intrigen und coole (Badass-)Charaktere mag, der ist mit Io spielt heute nicht an genau dem richtigen Buch.

Veröffentlicht am 16.04.2019

Tolles Selbsthilfebuch für Autoren ^^

Ein bisschen Romantik, bitte!
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Es war ja schon nach den ersten beiden Bänden klar, dass ich Teil 3 auch lesen würde. Und dass es dann auch noch um eine Autorin geht ...

Mir wurde vorab aus verlässlichen Quellen zu Ohren getragen, dass ...

Es war ja schon nach den ersten beiden Bänden klar, dass ich Teil 3 auch lesen würde. Und dass es dann auch noch um eine Autorin geht ...

Mir wurde vorab aus verlässlichen Quellen zu Ohren getragen, dass es sich bei Ein bisschen Romantik, bitte! um eine Art Selbsthilfebuch für Autoren handeln würde. Das unterschreibe ich so. Definitiv.
Jeder der selbst auch schreibt, kennt bestimmt sie kleinen Struggle, mit denen man so zu kämpfen hat. Norah geht es da nicht anders, seit dem Tod ihrer Mutter fühlt sie sich leer und ausgebrannt und hat keine Ideen mehr. Ein Gefühl, das ich (leider) sehr gut nachvollziehen kann.

Ich schätze, dass ist einer der Gründe, warum mich dieses Buch so mitgenommen hat. So oft hab ich mich in Ein bisschen Romantik, bitte! zwischen den Seiten wiedergefunden und ich konnte echt gut mit Norah mitfühlen.
Allerdings konnte ich auch ein paar Sachen für mich mitnehmen. Es ist okay, manchmal nur auf ein leeres Dokument zu starren, oder sich mal eine Auszeit zu nehmen, oder den größten Mist zu schreiben, bearbeiten kann man den hinterher immer noch. Und manchmal kommt das beste Geschriebene bei raus, wenn man nicht zu viel drüber nachdenkt.

Jared mochte ich schon in den beiden ersten Teilen der Eden-Bay-Reihe als Nebencharakter total gern und er passt einfach super zu der ehrlichen und direkten Norah, die ihn als Autorin natürlich sofort als Klischee entlarvt.
Die beiden haben eine tolle Dynamik und ich lese selten Buchpärchen, die sich so schön ergänzen. In die Top 5 meiner Lieblings-Couple haben sie es definitiv geschafft. Ich würde sogar behaupten, dass Norah eine der coolsten Buchfiguren ever ist. Zwar hat auch sie ihre Fehler, aber es kann ja nicht jeder ein wandelndes Klischee sein.

Aber das Beste an Ein bisschen Romantik, bitte!? Die kleinen nicht sehr ernst gemeinten Writing Prompts am Beginn eines jeden Kapitels. Einfach herrlich. Was hab ich gelacht. Und zu einer schreibenden Hauptfigur hätte es nicht besser passen können.
Ich hätte ja zu gern ein kleines Kurzgeschichten-Buch von Saskia Louis mit diesen Idee drin.

Alles in allem war Ein bisschen Romantik, bitte! definitiv mein liebster Teil der Eden-Bay-Reihe, mal sehen, ob das noch zu toppen ist. Ich freu mich auf jeden Fall wahnsinnig, wenn es dann wieder weitergeht.

Veröffentlicht am 24.03.2019

Gute Idee, aber Potenzial verschenkt

Seasons of Magic: Blütenrausch
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Leider muss ich sagen, dass Ewa zwar meine absolute Lieblingsautorin ist und ich die bisher gelesenen Bücher von ihr alle geliebt habe, Blütenrausch mir davon allerdings am wenigsten gefallen hat. Das ...

Leider muss ich sagen, dass Ewa zwar meine absolute Lieblingsautorin ist und ich die bisher gelesenen Bücher von ihr alle geliebt habe, Blütenrausch mir davon allerdings am wenigsten gefallen hat. Das soll nicht heißen, dass das Buch schlecht war, im Gegenteil, ich hab mich trotzdem gut unterhalten gefühlt. Aber dennoch steckte mir ein bisschen zu wenig „Ewa“ und ein bisschen zu viel „Dark Diamonds“ drin.

Ich hab jetzt schon einige Bücher aus dem Imprint und dem Hause Carlsen gelesen und hatte in letzter Zeit das Gefühl, dass sich viele vom Konzept her ziemlich ähneln. Was ja an sich nichts Schlechtes ist, aber Ewas Bücher hatten für mich immer etwas bedonderes und das hat mir in Iras Geschichte leider ein bisschen gefehlt.

Die Ausgangssituation in Blütenrausch fand ich wirklich cool und Zeitreisen in Büchern sind sowieso meistens geil, aber der Verlauf der Geschichte ging mir einfach viel zu schnell. Und dabei ist das Buch nicht mal dünn. Aber es passierten so viele Dinge nacheinander und Ira und Lyle reisten von A nach B zu C und ich kam als Leser kaum hinterher.

Vielleicht hat es mich einfach nur zur falschen Zeit erwischt, aber ich bin leider doch ein paar mal aus der Kurve geschleudert worden.

Die Liebesgeschichte in Blütenrausch war allerdings wirklich süß. Ira ist zwar ein wenig naiv, aber wer wäre das nicht, wenn er aus einem inoffiziellen Hexenprozess direkt in der Halloweennacht landet, in der alles nur so vor Spuk und Grusel strotzt, noch dazu in einer Zeit, die Ira ja vollkommen fremd ist. Das beginnt schon bei „pferdelosen Kutschen“ und Frauen in Hosen.
Lyle ist allerdings ganz der Gentleman und kümmert sich um sie. Ein bisschen abweisend ist er schon, aber zum Glück kein totaler Bad Boy. Die Welt kann gar nicht genug Lyles haben, finde ich.

Auch die Idee mit den Insignien und der Magie war toll und kam mir in der Form auch nicht so oft unter. Aber gerade, was die Insignien betrifft, ging es mir wie schon gesagt oft ein bisschen zu schnell. Ich hätte gern mehr von der Reise gehabt als ein Hotelzimmer pro Land, denn da waren wirklich auch mal außergewöhnliche Reiseziele dabei, nicht die 08/15-Destinations, die man schon x-mal gelesen hat.

Alles in allem war Blütenrausch kein schlechtes Buch und Fans von romantischen Fantasygeschichten dürften sicher voll auf ihre Kosten kommen, aber im Vergleich zu Ewas anderen Titeln gefielen mir die eben einfach besser.

Veröffentlicht am 13.03.2019

Tolle Message im Buch

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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The Ivy Years war seit langem das erste englische Buch, das ich gelesen habe. Es hat mir wirklich so gut gefallen und war so leicht verständlich, dass ich es jedem empfehlen würde, der gern romantische ...

The Ivy Years war seit langem das erste englische Buch, das ich gelesen habe. Es hat mir wirklich so gut gefallen und war so leicht verständlich, dass ich es jedem empfehlen würde, der gern romantische und nicht zu klischeehafte Geschichten liest und sich an Englische Bücher heranwagen will.
Was natürlich jetzt nicht ausschließt, dass das Buch auch was für „Fortgeschrittene-Englisch-Leser“ ist. Bloß nicht. Ich würde dieses Buch am liebsten einfach jedem in die Hand drücken. Wie gut, dass es das auch schon eine ganze Weile auf Deutsch gibt.

Die Geschichte von Corey und äh … Adam (jetzt wäre mir doch tatsächlich Hartleys Vorname fast nicht eingefallen) hat mich wirklich irgendwo berührt. Schon die Tatsache, dass Corey keine 08/15-Protagonistin ist, macht diesen Roman in meinen Augen zu etwas besonderem.
Sie ist eine beeindruckende junge Frau, die trotz eines schweren Unfalls versucht, das beste aus ihrem Leben zu machen, auch wenn es erst so scheint, als müsse sie ihren großen Traum für immer aufgeben. Aber davon lässt sie sich nicht unterkriegen. Zumindest nicht dauerhaft. Und ich glaube, ihre Beziehung zu Hartley hat da auch einen ganz großen Anteil daran, allerdings nicht auf die typische Junge-taucht-auf-und-verändert-sie-von-Grund-auf Art. Er gibt ihr lediglich einen kleinen Push in die richtige Richtung.
Corey zeigt uns allerdings auch wunderbar, dass es auch ohne Typen geht. Dass Mädchen und junge Frauen nicht unbedingt einen Kerl an ihrer Seite brauchen, dass sie ihre Ziele erreichen. Sie ist stark und in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen. Finde ich persönlich einen super Aspekt im Buch und eine tolle Message.

Hartley (ich kann mich partout nicht an seinen Vornamen gewöhnen, ist ein Wunder, dass es bei Callaghan klappt) ist auch nicht der typische BadBoy, der uns in vielen anderen Büchern des Genre erwarten würde. Klar hat auch er seine Geheimnisse, sieht gut aus und seine Freundin ist gefühlt die hübscheste junge Frau im ganzen Land, aber in ihn steckt so viel mehr. Humor, ein großes Herz, Charme, Mitgefühl, … Und das nur als kleinen Einblick, ich könnte noch viel mehr aufzählen.
Adam hat für mich seit langem mal wieder so richtiges BookBoyFriend-Potenzial. Nicht nur „Joa, wär ganz nett“, sondern „Den würde ich definitiv auch nehmen“. Ich hatte null Probleme, Coreys Gefühle nachzuvollziehen.

The Ivy Years ist für mich einfach die perfekte Mischung aus Romantik, Humor, einer Prise Erotik und Realität. Ich trauere dem Buch fast jetzt schon ein bisschen nach und fand es unglaublich schade, als ich mit Lesen fertig war. Denn obwohl ich es wirklich genossen hab, war es einfach „zu kurz“.

Veröffentlicht am 12.03.2019

Ein Buch für schlechte Zeiten!

Ein bisschen Abenteuer, bitte!
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Ein Buch für schlechte Zeiten. Besser kann man Verliebt in Eden Bay gar nicht beschreiben. Saskia Louis schreibt mit so viel Humor eine so schöne Liebesgeschichte mit ein bisschen Abenteuer und jeder Menge ...

Ein Buch für schlechte Zeiten. Besser kann man Verliebt in Eden Bay gar nicht beschreiben. Saskia Louis schreibt mit so viel Humor eine so schöne Liebesgeschichte mit ein bisschen Abenteuer und jeder Menge Fettnäpfchen, dass man beim Lesen gar nicht anders kann, als zwischendurch zu Schmunzeln. Oder sogar loszulachen. Das ist definitiv eins der Bücher, in das gleich auf die erste Seite eine Warnung gehört:

Vorsicht! Kann zu Lachanfällen führen. Bitte nicht in der Öffentlichkeit lesen, wenn man irritierte Blicke von außen vermeiden will.

So in der Art jedenfalls. Dieses Buch hat wirklich das Potenzial auch düstere Regentag aufzuheitern. Tage, an denen man so gar keine Lust hat, überhaupt aus dem Bett zu kriechen. Nicht dass man aus dem Bett kriechen würde, wenn man sich dann ein Buch zum Lesen nimmt.

Maya und Nathan sind so ein bisschen wie Pech und Schwefel und dann auch wieder das komplette Gegenteil. Und trotzdem – oder gerade deswegen – sind sie so unglaublich süß zusammen. Ich hab die Geschichte der beiden so gern gelesen, weil sie einfach so herrlich erfrischend ist. Auch wenn Nathan teilweise einen ziemlichen Dickkopf hat, mit dem er durch jede Wand rennen könnte.

Eden Bay selbst ist, wie der Name schon sagt, ein richtiges Paradies. Ein so malerisches kleines Örtchen am Meer, dass ich am liebsten mit Maya tauschen und selbst dort in ein Cottage ziehen würde. Es hat so richtig Fernweh und Sehnsucht geweckt beim Lesen. Es war so detailliert beschrieben, dass man sich alles bildlich vorstellen konnte und ich beim Lesen das Gefühl hatte, selbst dort zu wohnen, den Leuchtturm zu betrachten, mit Maya auf Bäume zu klettern oder Nathans Garten zu verfluchen (Mal ehrlich, wenn er Maya nicht hätte … ^^). Und trotzdem war es nicht zu viel Beschreibung und hat sich einfach wunderbar in den Leseflus eingefügt.

Die Nebenfiguren geben der Geschichte mit ihren einzigartigen Charakterzügen eine besondere Würze. Ich könnte mich wirklich nicht entscheiden, wen ich von Ava, Jax, Kate, und all den anderen am liebsten mochte.
Aber lasst euch so viel gesagt sein: Ich finde, jeder braucht eine Ava in seinem Leben!