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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2020

sehr emotional

Für immer ist ein Augenblick
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Inhalt
Ava erfährt an ihrem 28. Geburtstag, dass ihr einst besiegter Krebs zurückgekehrt ist und nun keine Hoffnung mehr auf Heilung besteht. Doch so einfach will sie sich nicht unterkriegen lassen. Denn ...

Inhalt
Ava erfährt an ihrem 28. Geburtstag, dass ihr einst besiegter Krebs zurückgekehrt ist und nun keine Hoffnung mehr auf Heilung besteht. Doch so einfach will sie sich nicht unterkriegen lassen. Denn wenn schon klar ist, dass sie gehen muss, dann doch mit einem rauschenden Hochzeitsfest für ihre Liebsten - zur Not auch ohne Mann an ihrer Seite.

Eigene Meinung
Natürlich war bei dem Buch von vorneherein klar, dass es traurig und vor allem wie es enden wird. Trotzdem war es wirklich rührend, Avas Weg durch die vielen Höhen und Tiefen zu verfolgen.

Ihre Freunde und Familie sind sehr herzlich und so schmerzt es um so mehr zu sehen, wie sehr sie wegen Avas Krebserkankung leiden und wie sie gleichzeitig versuchen, ihr eine schöne Zeit und ein noch schöneres Fest zu bescheren.

Fazit
Ein Buch mit nur wenigen Überraschungen, denn so eine Diagnose lässt natürlich nicht viel Spielraum. Es ist eine sehr emotionale Geschichte, aber ohne dabei kitschig zu sein.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Für Zwischendurch ganz nett.

Drei kleine Lügen
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Inhalt
Ellen und Sasha sind seit Jahren unzertrennlich. Bis Sasha plötzlich verschwindet und mit ihrem Verschwinden lange verdrängtes wieder ans Licht kommt.
Was ist damals in der Silvesternacht wirklich ...

Inhalt
Ellen und Sasha sind seit Jahren unzertrennlich. Bis Sasha plötzlich verschwindet und mit ihrem Verschwinden lange verdrängtes wieder ans Licht kommt.
Was ist damals in der Silvesternacht wirklich geschehen und in wie weit ist Sasha in die Sache verwickelt? Doch irgendjemand scheint Ellen mit allen Mitteln davon abhalten zu wollen, die Wahrheit herauszufinden.

Eigene Meinung
Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitlinien. Damals 2006 und heute 2017. Alles deutet darauf hin, dass Dezember 2006 etwas schreckliches passiert ist, was Sashas Familie zerrüttet hat. In der Gegenwart sucht Ellen eigentlich nach Sasha, aber kommt derweil einem schlimmen Geheimnis auf die Spur.

Nach und nach blickt man hinter die perfekte Fassade von Sashas Familie und fragt sich, wer lügt und wer die Wahrheit sagt.

Am Ende hatte ich so meinen Verdacht und alles wird sehr, sehr dramatisch aufgeklärt, sogar ein bisschen theatralisch. Ellen war mir oftmals auch zu naiv, um mich wirklich in sie hineinversetzen zu können. Meiner Meinung nach gab es zwischen damals und heute keine persönliche weiter Entwicklung bei ihr.

Fazit
Das Buch ließ sich wirklich gut lesen, aber die Geschichte und vor allem die Auflösung konnten mich nicht umhauen. Aber nett für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 27.01.2020

Zu viel Ewigkeit!

Der unsichtbare Freund
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Inhalt
Sechs Tage ist Christopher verschwunden und als er wieder auftaucht, hört er eine Stimme die ihn eindringlich bittet, ein Baumhaus zu bauen. Nur, dass das Baumhaus bis zu einem bestimmten Datum ...

Inhalt
Sechs Tage ist Christopher verschwunden und als er wieder auftaucht, hört er eine Stimme die ihn eindringlich bittet, ein Baumhaus zu bauen. Nur, dass das Baumhaus bis zu einem bestimmten Datum fertig sein muss, ansonsten passiert etwas furchtbares.

Eigene Meinung
Den Anfang fand ich noch vielversprechend. Es war spannend und sehr mysteriös, was es wohl mit Christophers unsichbarem Freund und dem Baumhaus auf sich hat. Mit der Zeit wird alles immer unheimlicher und manchmal fragt man sich, ob Christopher sich das alles nicht nur einbildet.

Leider zieht es sich ab der Mitte wie Kaugummi. Der Showdown, der dann beginnt (Richtig: Showdown ab Buchmitte...) nimmt kein Ende. Andauernd denkt man, dass es nun endlich vorbei sein muss, doch schon kommt wieder eine neue, unglaubwürdige Wendung und es wurde immer abstruser. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass versucht wurde, die Geschichte mit allen Mitteln künstlich in die Länge zu ziehen.

Ich habe mich am Ende nur noch gelangweilt. Man stumpft ab, wenn die Spannung die ganze Zeit auf so einem Höhepunkt bleibt und statt zu Ende geführt zu werden, immer wieder neu hochgepusht wird. Und dabei wurde das ganze auch immer bescheuerter. Zudem hat mich das religiöse Geschwafel irgendwann genervt.

Fazit
Als es zu Ende war, war ich einfach nur erleichtert. Auch die vielen Wendungen haben mich nicht mehr überraschen können. Der Schluss war leider auch nicht befriedigend, eher im Gegenteil... ich sag nur: Täglich grüßt das Murmeltier...

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Veröffentlicht am 22.01.2020

hat mir die ganze Reihe vermiest

Dark Palace – Für wen wirst du kämpfen?
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Inhalt
Der dritte und letzte Band der "Dark Palace"-Trilogie. Es kommt zum Showdown zwischen den Ebenbürtigen und den Rebellen. Haben letztere überhaupt eine Chance?

Eigene Meinung
Ich habe mich so auf ...

Inhalt
Der dritte und letzte Band der "Dark Palace"-Trilogie. Es kommt zum Showdown zwischen den Ebenbürtigen und den Rebellen. Haben letztere überhaupt eine Chance?

Eigene Meinung
Ich habe mich so auf den dritten Band gefreut und muss sagen, dass ich leider echt enttäuscht bin. Mir war hier viel zu viel gekämpfe und dadurch, dass sich Luke und Abi die ganze Zeit verpassen, auch kaum Interaktion zwischen den Geschwistern.

Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass außer in Lukes Kapiteln die Emotionen und die zwischenmenschlichen Beziehungen arg auf der Strecke blieben. Manch einer mag das ja mögen, dass sich hier wirklich alles um die Rebellion der Gewöhnlichen und die politischen Machtspielchen der Ebenbürtigen dreht, aber ich fand es einfach blöd und habe mich gelangweilt.

Was mich letztendlich am meisten enttäuscht hat, war das Ende. Nicht nur, dass unglaublich viele Leute ihr Leben lassen mussten, es wird auch fast komplett offen gelassen! Der Epilog klärt zwar einige Fragen, aber die Antworten werfen nur noch neue auf, vor allem der letzte Abschnitt. Ich bin ein Freund von gut gemachten offenen Enden, aber hier hatte ich einfach das Gefühl, dass die Autorin selbst nicht wusste, wie sie einige Sachen erklären sollte.

Fazit
Wahnsinn... ich habe selten so ein unbefriedigendes Finale gelesen, wie dieses hier. Das hat mir die komplette Reihe versaut. Schade. Auch jetzt frage ich mich noch, was ich da gelesen habe... jedenfalls nicht den Abschluss einer Trilogie.

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Veröffentlicht am 14.01.2020

es gibt bessere Jugendbücher von Eschbach

Die seltene Gabe
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Inhalt
Armand ist Telekinet. Nur mit seinen Gedanken kann er Dinge bewegen und zerstören und er ist auf der Flucht. Dabei trifft er auf Marie, die er kurzerhand entführt. Doch statt den Kopf in den Sand ...

Inhalt
Armand ist Telekinet. Nur mit seinen Gedanken kann er Dinge bewegen und zerstören und er ist auf der Flucht. Dabei trifft er auf Marie, die er kurzerhand entführt. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, entdecken beide, wie viel mehr das Leben zu bieten hat.

Eigene Meinung
Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Erst einmal ist alles sehr oberflächlich gehalten. Die Personen haben keine Tiefe, so dass ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Und die Sprache ist für ein Jugendbuch wirklich sehr einfach gehalten.

Am schlimmsten aber war, dass ich mich die ganze Zeit gelangweilt habe. Bis über die Hälfte sind die beiden nur auf der Flucht. Statt das aber interessant zu erzählen, werden wir endlos gequält mit Fahrplänen, Umsteigen von einem Zug in den anderen und, und, und. Zwar hat man ein, zwei Sachen über die Einrichtung erfahren, aus der Armand geflohen ist, aber auch das hat nicht gereicht, das ganze interessanter zu gestalten. Dazu blieb es einfach zu oberflächlich.

Fazit
Das ist meiner Meinung nach kein Roman, sondern eher der Prolog eines Romanes. Am Ende geht es auch plötzlich alles ganz schnell. Total absurd. Hätte gut werden können, hat aber schon mit der Flucht der beiden alles vergeigt.

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