Ein Flügelschlag aus Schatten
Auf den Schwingen der Finsternis„Auf den Schwingen der Finsternis“ ist kein Buch, das man einfach liest – es ist ein Buch, das einen verschlingt.
Mel Rellington entfaltet eine düstere, zugleich poetische Welt, in der Licht und Schatten ...
„Auf den Schwingen der Finsternis“ ist kein Buch, das man einfach liest – es ist ein Buch, das einen verschlingt.
Mel Rellington entfaltet eine düstere, zugleich poetische Welt, in der Licht und Schatten nicht nur Gegensätze, sondern Liebende sind. Die Sprache ist kraftvoll und zugleich verletzlich, wie ein Flügelschlag im Sturm. Besonders beeindruckt hat mich die emotionale Tiefe der Figuren – sie sind keine Helden im klassischen Sinne, sondern Suchende, Gezeichnete, deren Narben leuchten wie Sternbilder in der Dunkelheit.
Die Handlung ist spannungsgeladen, aber nie reißerisch. Stattdessen webt Rellington eine Geschichte, die sich wie ein Ritual entfaltet – mit Geheimnissen, inneren Kämpfen und einer Atmosphäre, die zwischen Gothic und Mythos oszilliert. Ich habe mich oft gefragt: Was ist Dunkelheit, wenn sie Flügel trägt? Und was bedeutet Erlösung, wenn sie nicht hell, sondern ehrlich ist?
Ein Buch für alle, die sich nach Geschichten sehnen, die nicht nur unterhalten, sondern verwandeln.