Sehr langatmig
Das Geheimnis des RosenzimmersÄußerlich betrachtet scheint es stimmig zum ersten Band, dieses Mal ist jedoch grün die dominierende Farbe.
Bevor ich zum Inhalt komme, möchte ich jedoch auf jeden Fall erwähnen, dass man vorab den ersten ...
Äußerlich betrachtet scheint es stimmig zum ersten Band, dieses Mal ist jedoch grün die dominierende Farbe.
Bevor ich zum Inhalt komme, möchte ich jedoch auf jeden Fall erwähnen, dass man vorab den ersten Band gelesen haben sollte, da sich die Geschichten an manchen Stellen an die Geschehnisse vom Vorgänger lehnt und Bezug darauf nimmt. Außerdem kommen die Protagonisten durch die Reihenfolge besser zur Geltung.
Die Autorin nimmt ihre Leser in fünfundzwanzig Kapitel mit auf die Reihe nach London um die Jahrhundertwende. Um 1907 galt nach der Snob, die Herrschaften hatte ihre Diener und der Adel blieb natürlich unter sich. Gerade deshalb fällt Victoria aus dem Rahmen. Sie ist zwar aristokratisch, aber viel lieber mit ihrem Diener und der Zugehfrau zusammen. Ich muss sagen, dass sie dadurch auch sehr sympathisch wirkt. Allerdings habe ich bei manchen ihrer Äußerungen eher ein Teenager vor Augen, als eine junge, heiratswillige Dame. Wobei wir auch schon beim Thema wären. Endlich hat Jeremy ihr den Antrag gemacht. Obwohl... na ja, do ganz stimmt das ja nicht. Auch ihre Mitarbeit bei den Suffragetten wird wieder thematisiert. Der Kriminalfall um den es sich eigentlich drehen sollte, gerät leider oft in Vergessenheit und wird von anderen Handlungssträngen verdrängt. Ich muss sagen, dass mir der erste Bsnd deutlich besser gefallen hat. Diese Langatmigkeit ist an manchen Stellen schon sehr extrem und ausgeprägt. Nichtsdestotrotz werde ich auch den nächsten Band lesen wollen und hoffe, dass dieser mich wieder vollumfänglich begeistern wird.