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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2020

Größtenteils sehr gut

Das Institut
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Ich verzichte mal auf die Beschreibung der Handlung, da die anderen Rezensenten das schon gut erledigt haben.
Ich fand das Buch größtenteils sehr unterhaltend (vor allem weil ich ein großer Fan von David ...

Ich verzichte mal auf die Beschreibung der Handlung, da die anderen Rezensenten das schon gut erledigt haben.
Ich fand das Buch größtenteils sehr unterhaltend (vor allem weil ich ein großer Fan von David Nathan bin) und der Plot hat mir gut gefallen. Ich hatte mir vorher nicht viel über das Buch durchgelesen, weswegen einige Wendungen sehr überraschend für mich kamen, und würde es jedem anderen genauso empfehlen.
Das Emde hat sich allerdings sehr gezogen und war meiner Meinung nach weit unter dem Niveau des restlichen Buchs. Trotzdem sehr empfehlenswert, auch wenn man sich durchs Ende durchkämpfen muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2020

Unglaublich gut

Das Paket
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Die kleine Emma spricht mit dem Geist in ihrem Schrank. Als ihr Vater das bemerkt zwingt er sie zur Therapie und inspiriert seine Tochter damit selbst Psychologin zu werden.
Alles läuft gut für Emma(erwachsen), ...

Die kleine Emma spricht mit dem Geist in ihrem Schrank. Als ihr Vater das bemerkt zwingt er sie zur Therapie und inspiriert seine Tochter damit selbst Psychologin zu werden.
Alles läuft gut für Emma(erwachsen), bis sie in einem Hotel vergewaltigt wird. Allerdings gibt es keinerlei Beweise dafür und die Details in Emmas Berichten können gar nicht stimmen. Was ist wirklich passiert?
Und dann soll die traumatisierte Emma ein Paket für einen Nachbarn annehmen, von dem sie noch nie etwas gehört hat.

Der liebe Sebastian hat mit diesem Buch Mal wieder gezeigt was er kann. Er hat den Leser komplett in der Hand, legt falsche Fährten und lässt einen beim Lesen in eine komplett falsche Richtung denken. Es gab für mich mehr als nur einen Wow-Moment.
Absolut empfehlenswert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2020

Lesenswert

Will & Will
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Es geht, wie der Titel schon ahnen lässt, um die beiden Wills. Sie haben den gleichen Namen und wohnen in der gleichen Stadt. Sie beide haben Probleme damit ihren Weg zu finden, bis sie sich eines Tages ...

Es geht, wie der Titel schon ahnen lässt, um die beiden Wills. Sie haben den gleichen Namen und wohnen in der gleichen Stadt. Sie beide haben Probleme damit ihren Weg zu finden, bis sie sich eines Tages begegnen.
Ein sehr schönes Buch, besonders interessant, da jeder Will einen eigenen Autor hat. Jedes Kapitel wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Will’s geschrieben, bis sie dann schließlich aufeinander treffen. Das Konzept gefällt mir sehr gut und weckt echtes Interesse für das Leben der Beiden.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2020

Zu absurd

Das Spiel
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In diesem Buch geht es um eine Bibliothekarin, die einen Umschlag mit Geld findet und einem Zettel auf dem eine Anweisung steht, der sie folge leisten soll um einen weiteren Umschlag mit mehr Geld zu bekommen. ...

In diesem Buch geht es um eine Bibliothekarin, die einen Umschlag mit Geld findet und einem Zettel auf dem eine Anweisung steht, der sie folge leisten soll um einen weiteren Umschlag mit mehr Geld zu bekommen. Die Aufgaben werden immer brutaler und der Absender dieser Briefe „Master of Games“ scheint immer übernatürlicher zu werden. Es gibt keine verschlossenen Türen die ihn aufhalten können, keine Grenzen, die er nicht ohne zu zögern überschreiten würde. Und Jane, die Bibliothekarin, scheint es zu genießen, obwohl sie immer grausamere Dinge erlebt und tun muss.

Mit jedem Kapitel wird es absurder und für meinen Geschmack einfach zu übertrieben. Sogar kleine Nebensächlichkeiten sind einfach übertrieben dargestellt, beispielsweise wird beschrieben, wie sie innerhalb weniger Tage durch die nächtlichen Abenteuer einen trainierten Körper bekommen hat.
Sie wird Zeugin einiger ziemlich brutaler Straftaten, hat aber nie mit der Polizei zu tun. Auch niemand in ihrem Umfeld kommt auf die Idee die Polizei zu kontaktieren, wenn sie nachts verwundet durch die Straßen läuft.
Eigentlich hat mich das Konzept echt begeistert, doch leider bin ich kein großer Fan der Umsetzung. Auch die „Auflösung“ am Ende konnte mich nicht überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2020

Fesselnd bis zum Schluss

Der Sandmann
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Dieses Buch ist der vierte Teil der Joona Linna Reihe, doch kann problemlos auch ohne die vorherigen Teile gelesen werden.

Joona ist Ermittler beim Landeskriminalamt und wird in einen heftigen Fall verwickelt. ...

Dieses Buch ist der vierte Teil der Joona Linna Reihe, doch kann problemlos auch ohne die vorherigen Teile gelesen werden.

Joona ist Ermittler beim Landeskriminalamt und wird in einen heftigen Fall verwickelt. Er stößt auf erstaunlich viele vermisste Personen, in deren Fällen aber meistens gar nicht von einer Straftat ausgegangen wird. Er kann seinen Partner überzeugen auch ohne die Unterstützung der Behörden in diesem Fall zu ermitteln und stößt auf Jurek Walter, den er auf frischer Tat ertappt, wie er eine Frau in einem Sarg, vergraben im Wald festhält. Sie war 2 Jahre gefangen, doch überlebte knapp (kein Spoiler). Als Joona Jurek überführte sprach er entsetzliche Drohungen aus. Jurek wurde auf nicht absehbare Zeit isoliert eingesperrt.
13 Jahre später taucht Mikael auf, der mit 10 Jahren zusammen mit seiner kleinen Schwester seiner Familie von Jurek entrissen wurde. Ist seine Schwester auch noch am Leben?

Das Buch ist unglaublich spannend und man fiebert mit jedem einzelnen Charakter mit. Auch Nebencharaktere haben ihre eigene kleine Geschichte, die am Ende zum Großen und Ganzen beiträgt. Gegen Ende gibt es mehrere überraschende Twists, die einen das Buch garnicht mehr weg legen lassen wollen. Die Auflösung ist komplex und genau der richtige Abschluss für ein so gut gelungenes Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere