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ChristineBusch

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2025

Bist du in deinem Zuhause wirklich sicher?

Die Verborgenen
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Sven und Franziska leben in einem wunderschönen Haus an der Küste. Ihre Tochter Tabea macht keine Probleme. Alles ist perfekt. Oder doch nicht?
Vor allem Franziska ist der Meinung, daß sie eine perfekte ...

Sven und Franziska leben in einem wunderschönen Haus an der Küste. Ihre Tochter Tabea macht keine Probleme. Alles ist perfekt. Oder doch nicht?
Vor allem Franziska ist der Meinung, daß sie eine perfekte Familie sind. Im Verlauf der Geschichte bekommt man aber einen guten Einblick hinter die Fassade.

In Rückblenden erfährt man so nach und nach mehr über die Hauptprotagonisten. Sven vor allem hinterfrägt immer mehr sein bisheriges Leben und stellt sich die Frage, ob das alles ist, was er sich in jüngeren Jahren erhofft hat.

Zwischenzeitlich beginnt vor allem Franziska immer mehr an ihrem Verstand zu zweifeln. Es geschehen mysteriöse Dinge in ihrem Zuhause und sie beginnt ihrem Mann und auch ihrer Tochter zu misstrauen. Denn wer, außer einer von den beiden kann dafür sonst verantwortlich sein? Es befindet sich doch sonst keiner im Haus. Oder doch?

Ich mag ja solche Thriller. Diese hintergründige Spannung, die sich so nach und nach aufbaut.
Von Anfang an wusste ich natürlich, daß sich eine unbekannte Person im Haus befindet. Warum aber versucht diese Person die Hausbewohner soweit zu bringen, daß sie sich plötzlich gegenseitig der schlimmsten Dinge bezichtigen?
Diese Frage wurde mir zum Ende hin dann auch beantwortet.

Für mich war es ein Thriller, der mit der Psyche der einzelnen Personen spielt. Ein Thriller, der aufdeckt, wie viele Geheimnisse sich in einer Familie eingeschlichen haben. Ein Thriller, der aufzeigt, was sich hinter der ach so schönen Fassade nach außen hin verbirgt. Das oftmals nicht alles so wunderbar ist, was man seinem Umfeld vorgibt. Das der Schein trügen kann.

Ich war begeistert und gebe eine klare Leseempfehlung ab.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Geheimnisvoll und interessant

Mrs Agatha Christie
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Das geheimnisvolle Verschwinden der Agatha Christie. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Rückblenden. Wie sie ihren Mann kennenlernt und sich ihre weitere Ehe entwickelt. Die Beziehung zwischen ...

Das geheimnisvolle Verschwinden der Agatha Christie. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Rückblenden. Wie sie ihren Mann kennenlernt und sich ihre weitere Ehe entwickelt. Die Beziehung zwischen ihrer Mutter und ihrer Schwester fand ich sehr interessant. Auch das zu ihrer eigenen Tochter. Besonders die Einstellung zu ihrem Mann, vorgegeben durch die eigene Mutter, den Mann immer an erster Stelle zu setzen, fand ich etwas befremdlich. Vielleicht war das zu dieser Zeit aber so üblich.
Dadurch hat sich aber nie ein inniges Verhältnis zu ihrer eigenen Tochter eingestellt. Diese hat ihren Vater abgöttisch geliebt.
Ihren Mann fand ich im Verlauf der Geschichte sehr unsympathisch. Er sah zwar gut aus, aber sein Innerstes hatte wenig freundliches an sich. Er war nur auf seine eigenen Vorteile bedacht.

Was mich besonders fasziniert hat, waren ihre Anfänge als Autorin. Wie sie zum Schreiben kam und wo sie ihre Inspiration dazu hatte. Wie alles begann, eine unvergessliche Autorin zu werden.

Ob sich alles so ereignet hat, wie in diesem Roman dargestellt, kann man ja nicht so komplett bestätigen. Agatha Christie hat sich nie über ihr Verschwinden geäußert. Es sind bis heute noch viele Fragen offen.
Es könnte sich aber so zugetragen haben.

Mich hat die Autorin auf jeden Fall mit ihrem Roman mitgenommen auf eine geheimnisvolle und dramatische Reise.
Für mich war es auf jeden Fall ein tolles Buch über eine der größten Autorinnen der Welt und ihr geheimnisvolles Verschwinden, daß Wellen geschlagen hat.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Kein Thriller, eher Krimi

Trauma – Kein Entkommen
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Das Cover ist richtig toll und der Klappentext sprach mich auch direkt an.
Meiner Meinung nach würde ich das Buch aber nicht als Thriller bezeichnen.

Ein Krimi passt schon eher. Der Schreibstil des Autors ...

Das Cover ist richtig toll und der Klappentext sprach mich auch direkt an.
Meiner Meinung nach würde ich das Buch aber nicht als Thriller bezeichnen.

Ein Krimi passt schon eher. Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen.

Was mich etwas gestört hat war die private Geschichte der Protagonistin, die mir zu viel das Buch bestimmt hat. Die beiden Todesfälle rückten irgendwie immer in den Hintergrund.

Das Thema Trauma wurde sehr gut beschrieben. Da befasst man sich ja relativ wenig damit.

Diesen Anoraktragenden Rudi hatte ich sofort in mein Herz geschlossen.
Er hat so eine liebenswerte verrückte Art an sich und recherchiert wirklich bis ins kleinste Detail alles aus.

Mein Fazit: wer einen Krimi mag ist mit dem Buch gut bedient. Als Thriller würde ich ihn auf jeden Fall nicht bezeichnen. Mir hat dieser sogenannte
"Wow-Effekt" gefehlt

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Spannend und erschreckend

Braves Kind (Thriller)
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In Hamburg verbreitet sich ein verstörendes Video. Es zeigt ein Mädchen in einem weißen Kleid und eine blutverschmierte Puppe.

Die Kommissarin Sina Claasen und ihr Kollege Eric Bartels nehmen die Ermittlungen ...

In Hamburg verbreitet sich ein verstörendes Video. Es zeigt ein Mädchen in einem weißen Kleid und eine blutverschmierte Puppe.

Die Kommissarin Sina Claasen und ihr Kollege Eric Bartels nehmen die Ermittlungen auf. Wer ist dieses Mädchen und wo wird man ihre Leiche finden. Anstatt des Mädchens finden sie die zerstümmelte Leiche eines angesehenen Politikers. Dessen Tod gibt den beiden Ermittlern einige Rätsel auf. Werden weitere folgen? Wer ist dafür verantwortlich?

Der Auftakt dieses Thrillers war schon sehr spannend. Der Autor hat einen lebendigen Schreibstil.

Sina und Eric finden die Puppe auf der ein Datum vermerkt ist. Dieses läßt sich zu einem Mädchen zurückverfolgen, daß einige Zeit verschwunden war, aber wieder aufgetaucht ist. Wie hängt das mit dem toten Politiker zusammen?

Sina, verheiratet und selbst Mutter einer Tochter verbeisst sich regelrecht in diesen Fall. Ihr Kollege versucht zwischendurch immer wieder, sie davon abzuhalten im Alleingang zu agieren.

Sina ist eine sehr eigenwillige Person. Damit eckt sie oftmals an. Nicht nur bei ihren Vorgesetzten. Ihrem Mann, ein Lehrer, wäre es auch lieber, sie hatte einen ruhigeren Job. Sie hat außerdem gerade einige Probleme mit ihrer jüngeren Schwester Maya, die sich immer die falschen Männer aussucht.

Im Verlauf der Geschichte hatte ich so meine Probleme mit Maya. Sie war mir zu leichtgläubig und naiv. Ihre Handlungen fand ich oftmals übertrieben. Sie begibt sich durch ihre eigene Dummheit und Naivität in Gefahr und keiner ihrer Fehler wird geahndet.

Dieser Thriller hat mich sehr gut unterhalten. Es gibt mehrere Verdächtige; alle hatten ein Motiv.

Das Thema, daß der Autor hier aufgreift hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist schon schockierend, wie weit Menschen gehen wenn sie das nötige Kleingeld habenund Verbindungen um alles unter den Teppich zu kehren.

Im Verlauf der Geschichte hatte ich eine Ahnung wer der Täter sein könnte. Dies hat sich dann auch bestätigt.

Dieses Buch kann ich nur empfehlen. Da der Autor die Taten des Täters sehr detailliert beschreibt, ist es meiner Meinung nach nicht für Zartbesaitete gedacht.

Ich würde mich freuen, dieses Ermittlerteam bald wieder in Aktion zu sehen.

Von mir eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Sehr emotional. Hallt nach

Was das Meer verspricht
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Was für ein Buch.
Es geht um Vida, die auf einer kleinen Insel ein Leben führt, dass ihr eigentlich auch ganz gut so gefällt.

Ihr Bruder Zander hat die Insel verlassen, da er ein anderes Leben führen ...

Was für ein Buch.
Es geht um Vida, die auf einer kleinen Insel ein Leben führt, dass ihr eigentlich auch ganz gut so gefällt.

Ihr Bruder Zander hat die Insel verlassen, da er ein anderes Leben führen wollte. Dann trifft Marie, eine ganz außergewöhnliche Frau, auf der Insel ein und Vida hinterfrägt ihr ganzes bisheriges Leben. Heirat mit dem Jugendfreund und mit ihm auf der Insel alt werden.

Marie weckt Gefühle in Vida, die sie noch nie erlebt hat und ist sich auf einmal nicht mehr sicher, ob ihr bisheriges Leben wirklich alles war, was sie sich erträumt hat.
Sie will es ändern, doch dann tritt Zander wieder in das Leben seiner Schwester und in das von Maria.

Die Ich-Erzählerin Vida gefiel mir gut. Mit ihren Ängsten und Träumen fieberte ich in den sehr kurzen Kapiteln richtig mit.

Zwischendurch hätte ich sie auch gerne geschüttelt, damit sie ihr Leben zum Besseren ändert.
Das sie ihre Angst verliert. Das sie sich traut, sich eine Liebe einzugestehen, wenn es auch andere Menschen in ihrem Umfeld verletzt hätte.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut.

Das Ende fand ich ein klein wenig abrupt, aber nachvollziehbar.

Dies war ein Roman, der mich emotional sehr berührt hat.

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