Mal wieder ein Ausflug ins Schattenjäger-Universum - mit zwei Protagonisten, die ich sehr gerne mag. Alec und Magnus hab ich immer gemocht und mich hier auf ihr Abenteuer gefreut.
Die Handlung hat mir ...
Mal wieder ein Ausflug ins Schattenjäger-Universum - mit zwei Protagonisten, die ich sehr gerne mag. Alec und Magnus hab ich immer gemocht und mich hier auf ihr Abenteuer gefreut.
Die Handlung hat mir gut gefallen - auch wenn die ein oder andere Wendungen jetzt nicht soo überraschend war. Aber es konnte mich gut unterhalten und über zu wenig Action konnte man sich definitiv nicht beklagen. Eher über ein paar zu wenige romantische Szenen^^ ein paar kleine Fragen konnte die Geschichte für die Hauptreihen noch beantworten, grundsätzlich ist aber auch Vorwissen nicht zwingend erforderlich.
Magnus und Alec waren einfach wie immer - einfach Zucker! Von den bekannten Charakteren waren gar nicht soo viele dabei, wir lernen auch noch ein paar neue kennen. Über den ein oder anderen würde ich gerne noch mehr erfahren - mal schauen, vielleicht besteht eine Möglichkeit in Band 2. Ich freue mich auf jeden Fall drauf.
Von der Autorin kenne ich bereits einige Geschichten, die mir gut gefallen. Ihren Stil mochte und mag ich nach wie vor. Dadurch hat sich die Geschichte trotz der vielen inhaltlichen Anmerkungen gut weglesen ...
Von der Autorin kenne ich bereits einige Geschichten, die mir gut gefallen. Ihren Stil mochte und mag ich nach wie vor. Dadurch hat sich die Geschichte trotz der vielen inhaltlichen Anmerkungen gut weglesen lassen.
Ich hab mich ein bisschen schwer damit getan, in die Handlung reinzufinden. Es wurde mit der Zeit besser, aber so richtig wollte ich doch nicht in der Handlung ankommen. Wenn ich den Stand Anfang und Ende vergleiche, dann fühlt es sich nicht danach an, als wäre viel passiert. Einige Sachen haben sich schon ereignet, aber ich hatte mir da doch ein bisschen mehr von erhofft. Vor allem mehr Spannung und Überraschung, den vieles konnte man schon ein bisschen erwarten. Der Klappentext verrät da für meinen Geschmack auch schon ein bisschen zu viel.
Schade fand ich, dass ich nach wie vor kein so richtiges Feeling von der gesamten Welt hat. Man bekommt zwar so einige Eindrücke aus der Vergangenheit des Winters, aber nicht wirklich zu der Welt an sich. Die kleinen Eindrücke haben mir da einfach nicht gereicht. So sind mir die weltlichen Konflikte auch nicht wirklich durchgekommen.
Am schwersten habe ich mich wohl mit der Protagonistin getan. Ihre Naivität kennt keine Grenzen und nahm auch mit zunehmender Handlung nicht ab. Ich hatte mir da schon ein bisschen Entwicklung erhofft, aber Mariya machte die immergleichen Fehler.
Die Nebencharaktere fand ich durchaus spannend gewählt, ich wünsche mir aber bei allen mehr Tiefe. Ihre Motive und Meinungen sind mir teils nicht deutlich geworden, sodass man ihre Entscheidungen eher infrage stellt als dass man sie wirklich nachvollziehen kann. Gerade was die Königsfamilie angeht.
Es gibt Anzeichen einer Liebesgeschichte, ob es bei der aber bleibt, würde ich aktuell mal in Frage stellen. Der Funken ist bei mir da auch nicht wirklich übergesprungen.
Final muss ich gestehen, dass mir momentan die Motivation fehlt, die Reihe weiter zu verfolgen. Es sind zu viele Punkte, die mich nicht richtig abholen konnten. Und zu viele andere Bücher, die mich reizen. Da muss ich hier wirklich nicht mehr weiterlesen.
Mein Fazit
Setting und Idee fand ich durchaus spannend, die Umsetzung hat mich leider nicht so richtig abholen wollen. Die Handlung war okay, es passierte mir aber ein bisschen zu wenig und vor allem fehlten mir überraschende Momente. Am meisten gestört hat mich aber wohl die Naivität der Protagonistin, bei der keinerlei Entwicklung festzustellen war. Die anderen Charaktere blieben mir dagegen etwas blass. Schlussendlich fehlt mir dann leider die Motivation, die Reihe weiter zu verfolgen.
Ich muss gestehen, das Buch hat mich überrascht! Überrascht in der Hinsicht, dass ich nicht gedacht hätte, es in wenigen Tagen praktisch durchgesuchtet zu haben. Der Stil der Autorin gefiel mir unfassbar ...
Ich muss gestehen, das Buch hat mich überrascht! Überrascht in der Hinsicht, dass ich nicht gedacht hätte, es in wenigen Tagen praktisch durchgesuchtet zu haben. Der Stil der Autorin gefiel mir unfassbar gut und hat mich so sehr an die Seiten gefesselt.
Die Handlung hat mir ebenso gut gefallen. Wenn sie auch sehr viele Panem-Vibes hatte. Aber mehr als diese Vibes waren es dann auch nicht, weil die Handlung schon sehr andere Richtungen eingeschlagen hat. Sie war brutal, was den Wettkämpfen durchaus die richtige Dramatik gegeben hat, etwas weniger hätte aber sicher auch nicht geschadet. Die Entwicklungen zum Ende hin fand ich jetzt nicht so überraschend, denn sie haben sich doch schon sehr angedeutet im Verlauf. Nichts desto trotz fand ich sie gut eingebaut und sie machen mich sehr neugierig auf den nächsten Band.
Den Romance- und Spice-Anteil hätte es für meinen Geschmack nicht in der Handlung gebraucht. Er wirkte auf mich auch ein stellenweise ein bisschen gekünzelt. Das ist aber wirklich Geschmackssache und kann jeder anders empfinden.
Lor mochte ich echt gerne. Ihren Verlauf konnte ich gut nachvollziehen, wenn sie mir auch am Ende etwas zu abgeklärt gewirkt hat. Als hätte sie plötzlich alles verstanden, was definitiv nicht so ist.
Die Nebencharaktere fand ich durchaus spannend, hätte mir für viele aber noch mehr Tiefe gewünscht. Sie bleiben dann doch recht blass über die Handlung hinweg. Ich hoffe, dass da in den nächsten Bänden noch was kommt.
Spannenderweise durfte auch Nadir eine Kapitel erzählen. Hat nochmal andere Einblicke gebracht, aber auch Fragen aufgeworfen. Seine Motive sind mir noch recht unklar, das ist aber sicher Absicht. Da hoffe ich auf mehr Informationen im zweiten Band.
Mein Fazit
Schon länger nicht mehr bin ich durch eine Geschichte so schnell durchgerauscht wie diese. Die Handlung hat mich gefesselt und ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Ein paar kleine Kritikpunkte hatte ich durchaus (etwas vorhersehbar, fehlende Tiefe der Nebencharaktere), aber ich freue mich dennoch sehr auf den nächsten Band und hoffe, dass dies dann einfach nochmal aufgegriffen wird.
Die Alex Verus-Reihe des Autors habe ich geliebt und wird definitiv immer zu meinen absoluten Highlights zählen. So sehr ich die neue Reihe des Autors mögen wollte, sie kann mich einfach nicht wirklich ...
Die Alex Verus-Reihe des Autors habe ich geliebt und wird definitiv immer zu meinen absoluten Highlights zählen. So sehr ich die neue Reihe des Autors mögen wollte, sie kann mich einfach nicht wirklich abholen. Und weiter verfolgen möchte ich sie auch nicht.
Nach wie vor tue ich mich in erster Linie mit Protagonist Stephen schwer. Ja, er ist kein klassischer Held und wirkt dadurch oft ein bisschen unnahbar. Aber gleichzeitig wirkt er eben auch echt unsympathisch und ich kann seine Entscheidungen einfach auch nicht nachvollziehen. Als alleiniger Erzähler bekommt man eigentlich recht viel von der Entscheidungsfindung mit, nachvollziehen kann ich es am Ende leider nicht. Auch würde ich mir wünschen, dass er mal eine klare Linie verfolgt und nicht ständig auf tausend Hochzeiten tanzt und sich dann wundert, wenn das irgendwem nicht gefällt.
Nebencharaktere gibt es durchaus einige interessante, sie bleiben im Gesamtkonstrukt für mich aber nach wie vor sehr blass und unnahbar. Stephen gibt sich aber auch nicht wirklich Mühe, Kontakte zu knüpfen und die Leute greifbarer zu machen. So wirken alle unnahbar und teils unsympathisch. Dabei bräuchte die Geschichte definitiv einige tiefgründige Nebencharaktere und es ist ja nicht so, als gäbe es keine interessanten.
Die Familie Ashford bleibt mir nach wie vor ein Rätsel. Sicher anteilig so gewollt, damit es spannend bleibt. Aber einen Fortschritt zum Vorgänger hätte ich dann schon gerne gesehen, um auch die Problematiken dahinter etwas greifbarer zu machen.
Da sind wir auch schon beim Punkt mit dem Magiesystem. Das ich grundsätzlich spannend finde, aber immer noch den Eindruck habe, nicht in seiner Gänze verstanden zu haben. Vor allem nicht verstanden zu haben, was Stephen damit genau verbindet und warum er es nicht einfach sein lässt.
Die Handlung selbst hat mich leider ebenso nicht richtig abholen wollen. Auch wenn sie durchaus den ein oder anderen spannenden und überraschenden Moment hatte. Aber irgendwie passen die verschiedenen Dinge einfach nicht richtig zusammen und die Geschichte kann sich nicht entscheiden, worauf sie eigentlich den Fokus setzen will. Es wirkte dann sehr unkoordiniert. Auch schade fand ich, dass der im Klappentext angesprochene Leibwächter-Job kaum stattfindet und somit wenig Relevanz für den Verlauf hat.
Die Menge an Feinden fand ich etwas unübersichtlich. Sicher, es hat Spannung gebracht, Hintergründe herauszufinden. Aber es hätte der Handlung meines Erachtens nach besser getan, wenn das gestaffelter und nacheinander erfolgt wäre. Stephen wirkt leider einfach nicht so, als würde er Licht ins Dunkel bringen wollen und so stehe ich immer noch da und hab von allem keinen Plan. Als Leser/Hörer fühlte sich das einfach unfassbar unbefriedigend an.
Mein Fazit
Leider konnte mich auch der zweite Band der Reihe nicht abholen. Stephen wirkt nach wie vor unsympathisch und seine Entscheidungen kann ich oft einfach nicht nachvollziehen. Die Nebencharaktere bleiben blass und unnahbar, was der Geschichte überhaupt nicht gut tut. Auch wenn die Handlung einige spannende Momente hat, sie wirkte insgesamt sehr durcheinander und kann sich nicht entscheiden, wohin so eigentlich will. Alles in allem fühlte sich das Hörerlebnis sehr unbefriedigend an und ich hab auch keinerlei Bedürfnis, die Geschichte weiter zu verfolgen.
Nach den Entwicklungen aus dem zweiten Band war ich natürlich neugierig, wie es nun weitergehen wird. Nach wie vor gibt es viele unbeantwortete Fragen und offene Themen. Ich fand die Mischung aus Entwicklung ...
Nach den Entwicklungen aus dem zweiten Band war ich natürlich neugierig, wie es nun weitergehen wird. Nach wie vor gibt es viele unbeantwortete Fragen und offene Themen. Ich fand die Mischung aus Entwicklung der Liebesgeschichte und spannender Handlung gelungen - wenn ich auch etwas weniger spice bevorzugt hätte.
Spannend fand ich die Einblicke in die Vergangenheit - gerade bei Sloan und Ash gab es da noch so einige offene Fragen, auf die wir zumindest ansatzweise eine Antwort bekommen. Fragen bleiben natürlich trotzdem noch, auf die ich mir im nächsten Band eine Antwort erhoffe. Man merkt gerade bei Sloan auch, wie er sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt.
Das Ende hatte nochmal spannende Entwicklungen parat - inklusive eines gemeinen Cliffhangers! Ich bin froh, dass der nächste Band schon angekündigt ist, die Wartezeit wird trotzdem gemein.