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Veröffentlicht am 09.02.2020

Spannender Dilogie-Auftakt

Beastmode 1: Es beginnt
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Das Cover ist eine Augenweide, dass muss man wirklich sagen. Und der Klappentext dazu klang wirklich echt gut und so musste ich das Buch einfach lesen.
Am Anfang hat mich das Buch ein bisschen an Pheromon, ...

Das Cover ist eine Augenweide, dass muss man wirklich sagen. Und der Klappentext dazu klang wirklich echt gut und so musste ich das Buch einfach lesen.
Am Anfang hat mich das Buch ein bisschen an Pheromon, eine andere Reihe des Autors, erinnert. Was vor allem daran lag, dass es wieder um 5 Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten ging. Danach hörten die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf, denn die Geschichte entwickelt sich völlig anders.
Der Einstieg ist richtig gut gelungen. Schnell lernen wie die Jugendlichen genauer kennen und ihre Zusammensetzung fand ich richtig spannend. Zu dem Zeitpunkt wusste man noch nicht, warum sie so sind, wie sie sind. Einiges davon wird in den Band aufgeklärt, anderes ist nach wie vor offen. Malcolm ist mir von allen noch am undurchsichtigsten, weil ich seine Fähigkeiten immer noch nicht einschätzen kann. Bzw man auch nicht so richtig was darüber erfährt. Das fand ich doch ein wenig schade.
Das Buch wird aus der Sicht von allen 5 Jugendlichen erzählt, was sehr detaillierte Einblicke in ihre Gedankenwelt ermöglicht. Aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass mitten in einem Kapitel die Sicht zwischen den Charakteren springt - das hat mich manchmal doch ein wenig verwirrt.
Die Handlung ist spannend, vor allem weil man überhaupt keine Ahnung hatte, was einem hinter dem Portal erwarten wird. Tatsächlich fand ich die Wendungen wirklich gelungen, auch wenn sie mich am Anfang ein wenig verwirrt haben. Aber nach und nach wurde Licht ins Dunkel gebracht und vieles ergab Sinn. Auch hier ist aber noch einiges unklar, da wird Band 2 sicher Abhilfe schaffen.
Eine Sache muss ich aber auch mal festhalten: am Anfang ist eigentlich relativ klar, was das Ziel der Geschichte ist. Zwischendurch hatte ich aber den Eindruck, dass das nicht mehr so ganz passt und ich gar nicht mehr weiß, worauf die Protagonisten eigentlich hinarbeiten. Genauer kann ich das gar nicht sagen, weil ich dann doch ein wenig spoilern würde.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Band - vieles ist noch offen und ich bin sehr gespannt, wie sich die Protagonisten noch entwickeln werden.

Mein Fazit
Ein spannender Dilogie-Auftakt
Die Konstellation der fünf Jugendlichen fand ich wirklich spannend und es war sehr interessant zu erleben, wie sie sich in den verschiedenen Situationen zurecht finden. Die Handlung war fesselnd, vor allem weil man nicht so richtig wusste, was nach dem Portal passieren wird. Ich fand die Wendungen wirklich gut, auch wenn mir momentan nicht so ganz klar ist, worauf das Ganze hinaus laufen soll. Aber ich lasse mich überraschen und freue mich auf Band 2.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2020

Eine schöne Geschichte für zwischendurch

Nur drei Worte
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Am Anfang sollte ich wohl sagen, dass ich den Film bisher noch nicht gesehen habe. Deswegen habe ich mich einfach auf die Geschichte eingelassen und geschaut, wohin sie mich bringen wird.
Die Handlung ...

Am Anfang sollte ich wohl sagen, dass ich den Film bisher noch nicht gesehen habe. Deswegen habe ich mich einfach auf die Geschichte eingelassen und geschaut, wohin sie mich bringen wird.
Die Handlung fand ich an sich wirklich gut. Die Emails zwischen Blue und Simon waren super, teils auch wirklich zum schmunzeln. Ich fand es schön, wie Simons Gedanken und Gefühle hier eingebracht wurden - es hat die Geschichte einfach auch sehr authentisch gemacht.
Ansonsten gab es immer wieder kleine eingestreute Höhepunkte und ich war doch immer neugierig, wer Blue ist. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich relativ einen konkreten Verdacht hatte, der sich am Ende auch bewahrheitet hat.
Aber auch die Geschichten um die Freunde von Simon haben mir gefallen. Manchmal sind sie ein bisschen untergegangen oder haben kleine Sprünge gemacht, aber da sie nicht die Haupthandlung sind, war das okay. Tatsächlich hätte ich mir ein bisschen mehr von der Freundschaft zwischen Simon und Leah gewünscht - das ging mit der Zeit doch ein bisschen unter.
Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch Martin fand ich als Charakter gut gemacht ... auch wenn ich ihn zwischendurch gerne mal auf den Mond geschossen hätte^^
Das Ende war schön und hat gut zur Geschichte gepasst. Wobei mir eine Sache noch ein wenig zu offen war bzw. ich hätte gerne noch eine Reaktion von den Charakteren bekommen. Das wirkte mir einfach noch nicht abgeschlossen. Da das Hörbuch eine gekürzte Lesung ist, kann das aber auch einfach rausgefallen sein.
Hauptsprecher ist Julian Greis. Ich fand seine Stimme sehr angenehm und hab mich doch ein wenig darin verloren. Ich könnte ihm ewig zu hören, vor allem bekommt er es echt gut hin, die verschiedenen Charaktere und Stimmungen rüber zu bringen.
Paul Grote war die Stimme von den Emails von Blue. Auch er hat mir gut gefallen. Und ich fand es wirklich gut, dass die Emails verschiedene Sprecher hatten, denn so konnte man sie wirklich gut auseinander halten.
Irretiert hat mich der dritte Sprecher, weil ich mich in der Hälfte gefragt hatte, ob ich den bisher überhört habe oder er noch gar nicht dabei war. Tatsächlich hatte er nur am Ende einen kurzen Sprechpart - deswegen kann ich zu ihm nicht viel sagen. Aber ich habe mich schon gefragt, warum man nicht einen der anderen beiden hätte nehmen können.

Mein Fazit
Eine schöne Geschichte für zwischendurch
Den Kinofilm kannte ich bisher nicht, aber ich bin doch neugierig auf die Geschichte geworden. Das Hörbuch, was auch nicht ewig lang ist, bot sich da an. Die Handlung hat mir gut gefallen, vor allem die Emails zwischen Blue und Simon. Hauptsprecher Julian Greis hat einfach nur fesselnd gelesen, sodass ich immer gespannt gelauscht habe. Warum das Hörbuch aber 3 Sprecher hatte, konnte ich nicht ganz verstehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2020

Fesselnd

Best Friend Zone - Vicky und Alex
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Nach dem ich mit "Berührt von himmlischen Schwingen" so meine Problemchen hatte, was ich von den Büchern der Autorin eigentlich gar nicht gewohnt bin, war ich doch ein wenig skeptisch. Aber aufgrund so ...

Nach dem ich mit "Berührt von himmlischen Schwingen" so meine Problemchen hatte, was ich von den Büchern der Autorin eigentlich gar nicht gewohnt bin, war ich doch ein wenig skeptisch. Aber aufgrund so vieler positiver Meinungen habe ich mich dann doch getraut - und es definitiv nicht bereut.
Ich weiß nicht, was mit dem anderen Buch war, aber hier konnte mich die Autorin wieder mal vollends begeistern. Anfangs war ich noch ein wenig skeptisch, aber ich habe genau gemerkt, als das Buch gänzlich in seinem Bann hatte (es war Kapitel 5^^). Von da an war ich hoffnungslos verloren und musste das Buch in einem Rutsch durchlesen. Pausen absolut unerwünscht. Das Buch hat mich gefesselt, der Stil war einfach genial.
Die Handlung war okay. Ja, manches war vielleicht ein bisschen vorhersehbar, aber ganz ehrlich ... es hat mich null gestört. Ich war einfach im Bann der Geschichte und habe nicht sonderlich viel darüber nachgedacht. Die Autorin hat es wieder geschafft, dass ich mit den Protas lache und weine und einfach emotional bei der Geschichte dabei war (auch wenn diesmal keine Tränchen geflossen sind).
Vicky und Alex fand ich toll, mehr kann ich dazu kaum sagen. Okay, einmal wollte ich Alex schon schütteln, aber er hat gerade noch die Kurve bekommen. Auch Joschi fand ich genial, ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass auch er seine Geschichte bekommt. Aber ehrlich gesagt hat mich der Epilog dahingehend schon ein bisschen entschädigt. Ach ja ... und der Vollständigkeit halber, ich mochte Lea überhaupt nicht^^
Am Ende habe ich fast die halbe Nacht durchgelesen - aber wenn das Buch eben gut ist, dann muss der Schlaf eben warten. Ich wollte (und konnte) einfach nicht mit lesen aufhören. Gerne wieder mehr davon.

Mein Fazit
Nach dem mich "Berührt von himmlischen Schwingen" nicht so begeistern konnte, war ich ein wenig skeptisch. Aber die Autorin hat mich in den Bann der Geschichte gezogen und ich konnte einfach nicht mit lesen aufhören. Ich habe die Geschichte praktisch verschlungen. Die beiden Protagonisten habe ich in mein Herz geschlossen, ebenso wie ihre Famlien. Gerne mehr davon!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2020

Fesselnd

True North - Ein Moment für immer
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Und ein weiteres Mal besuche ich die Shipley-Farm. Die Charaktere haben es mir wirklich angetan und ich mag die Reihe der Autorin sehr gerne.
Auch wenn die anderen Bände schon ein Weilchen her sind, war ...

Und ein weiteres Mal besuche ich die Shipley-Farm. Die Charaktere haben es mir wirklich angetan und ich mag die Reihe der Autorin sehr gerne.
Auch wenn die anderen Bände schon ein Weilchen her sind, war es mal wieder wie ein nach Hause kommen. Die Reihe hat es mir wirklich angetan und ich war ziemlich schnell wieder in der Handlung drin. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von May und Alec erzählt - beide Sichten haben mir gut gefallen.
Die Handlung ist fesselnd. Irgendwie bin ich nur durchgerauscht und wollte einfach nicht aufhören. Sie hat ein paar Höhepunkte, die mir wirklich gut gefallen haben und teils auch sehr unerwartet kamen. So hatte mich die Handlung eigentlich immer in seinem Bann. Das Ende fand ich gut gemacht, aber auch ein kleines bisschen fies, denn irgendwie war indirekt doch ein Cliffhanger dabei - auch wenn er nicht May und Alec betrifft.
Zwei Sachen hätte ich mir noch gewünscht: zum einen ist ja bekannt, dass May ein Alkoholproblem hatte und deswegen auch regelmäßig zu Treffen geht. Fand ich gut umgesetzt, aber dafür, dass ziemlich über diese Treffen gesprochen wird, ist man nicht ein einziges Mal wirklich dabei.
Und zum anderen fand ich es schade, dass man von Alecs Familie nicht so viel mitbekommen hat. Da hoffe ich einfach mal auf den nächsten Band.
Alec und May mochte ich von Anfang an, vor allem Alec hat es mir angetan. Ich fand es bewundernswert, wie er sich um seine Bar bemüht und kämpft für das, was ihm lieb und teuer ist.
Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit Charakteren aus den anderen Bänden - was immer wieder für tolle Momente gesorgt hat.
Ich bin gespannt, was mich im nächsten Band erwarten wird. Da wird es dann um einen Bruder von Alec gehen und ich lasse mich einfach mal überraschen, was dann passiert.

Mein Fazit
Und wieder konnte mich die Autorin mit einer Geschichte fesseln. Alec und May mochte ich von Anfang an und ihre Geschichte habe ich praktisch in einem Rutsch verschlungen. Die Handlung war fesselnd und hatte sogar ein paar Überraschungen parat, sodass ich einfach auch nicht aufhören wollte. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.01.2020

Schwächer als sein Vorgänger

Staub & Flammen
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Band 1 fand ich okay, aber es ist durchaus noch die ein oder andere Frage offen geblieben. Gerade von Livias Fähigkeiten wusste man nichts und da hatte ich doch auf die Fortsetzung gehofft. Wenn ihr ehrlich ...

Band 1 fand ich okay, aber es ist durchaus noch die ein oder andere Frage offen geblieben. Gerade von Livias Fähigkeiten wusste man nichts und da hatte ich doch auf die Fortsetzung gehofft. Wenn ihr ehrlich bin, ist sie für mich aber nicht an ihren Vorgänger rangekommen.
Der Einstieg in den Abschlussband ist mir leicht gefallen. Man steigt zeitnah nach dem Ende von Band 1 wieder ein und ich konnte mich auch noch gut an die Geschehnisse erinnern. Allerdings hat die Handlung doch eine ganze Weile gebraucht, um wieder halbwegs in Fahrt zu kommen. Man verbringt wieder viel Zeit mit Livia und ihren Freunden in der Schule - was mich irgendwann ein wenig gestört hat, weil man eben einfach nicht vorwärts kam.
Die Wendungen bis etwa zur Hälfte haben mir gefallen. Manche waren zwar vorhersehbar, aber es hat durchaus Freude gemacht, das Buch zu lesen. Einige Entwicklungen fand ich wirklich spannend. Danach hat sich das aber ein bisschen Gegenteil gewandelt, weil die folgenden Wendungen einfach nur abstrus waren. Es wirkte auf mich künstlich zusammengestellt. Man musste ja unbedingt noch einen Feind aus dem Boden stampfen und Livia besondere Fähigkeiten geben. Leider absolut nicht mein Fall, vor allem das Ende sollte sicherlich spannend wirken, mich hat es aber doch ein bisschen kalt gelassen.
Ich hätte mir mehr um die Geschichte mit Mael und seiner Einkerkerung gewünscht. Das ist in dem ganzen Tohuwabohu irgendwie unter den Tisch gefallen und hat sich dann doch von selbst erledigt. Ebenso fand ich es schade, dass ich nach wie vor keinen richtigen Eindruck von Livias Nymphenfähigkeiten habe. Ich hätte mir auch mehr Bezug zur Götterwelt gewünscht.
Und da wären schon beim Thema Livia. Anfangs mochte ich sie wirklich, aber sie hat es mir von Seite zu Seite schwerer gemacht. Ich fand sie stellenweise sehr egoistisch und auch ein wenig aufgeblasen. Dafür, dass sie die Götterwelt überhaupt nicht kennt, spielt sie sich doch ganz schön als Kennerin und Chefin auf.
Die anderen Charaktere haben mir dagegen gut gefallen, auch wenn ich mir zu dem ein oder anderen noch ein wenig mehr gewünscht hätte. Gerade Mael und Enko sind mir ein bisschen untergegangen. Am meisten hat mich tatsächlich Hades überrascht.
Der Stil der Autorin ist flüssig, auch wenn ich es ein bisschen schade fand, dass er seinen Humor eingebüßt hat. Irgwndwie hatte ich den Eindruck, dass es in Band 1 ein bisschen mehr Witz gab - hier so gut wie keinen.
Das Buch wird aus der Sicht von Livia erzählt - und wie schon in Band 1 hätte ich mir auch hier eine weitere Sicht gewünscht. Es hätte sicher mehr Action und Spannung in die Handlung gebracht.

Mein Fazit
Nicht so gut wie der Auftakt der Dilogie
Nach Band 1, der mit gut gefallen hat, hatte ich wohl zu hohe Erwartungen an das Finale. Bis zu einem gewissen Punkt konnte mich die Handlung fesseln, aber danach fand ich die Wendungen einfach nur noch konstruiert. Für das Finale habe ich mir einfach was anderes, spannenderes gewünscht. Auch mit der Protagonistin hatte ich irgendwann so meine lieben Problemchen, während mir alle anderen Charaktere gut gefallen haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere