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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2025

Spannend

Ostseedämmerung
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Die beiden Kinder Vito und Trine spielen am Teich von Gut Hövelau und finden dort eine bronzene Gewand-Fibel aus der Wikingerzeit. Vor gut einem Jahr verschwand dort eine junge Archäologiestudentin, die ...

Die beiden Kinder Vito und Trine spielen am Teich von Gut Hövelau und finden dort eine bronzene Gewand-Fibel aus der Wikingerzeit. Vor gut einem Jahr verschwand dort eine junge Archäologiestudentin, die das Fundstück mit nach Kiel nehmen sollte. Sie hatte ein kleines Haus auf dem Gut der von Stebens gemietet. Mit ihr verschwand auch ihr Auto und das Gepäck. Als Pia Korittki und ihr Team vom Lübecker K1 den Fall überprüfen, finden sie die vergrabene Leiche des jungen Mädchens in einem nahe gelegenen Waldstück. Beim Ausgrabungsteam und bei den Bewohnern von Gut Hävelau scheinen einige geheimnisse zu schlummern.
Die Protagonisten um die Ermittlerin Pia Korittki sind bekannt und auch ihr Privatleben entwickelt sich weiter. Für Pia als Mutter stehen wichtige Entscheidungen an. Diesen 20. Fall aus dieser Ostsee-Reihe kann man auch ohne Vorkenntnisse lesen und gestaltet sich sehr spannend und vielfältig.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Keine einfache Kost

Der Junge, der Rache schwor
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Die Journalistin Kajsa Coren arbeitet Vollzeit , kümmert sich um ihre beiden kleinen Kinder und muss sich Gedanken um ihre Mutter machen, die langsam vergesslich wird. Ihr Mann Aksel arbeitet als Polizeipsychologe ...

Die Journalistin Kajsa Coren arbeitet Vollzeit , kümmert sich um ihre beiden kleinen Kinder und muss sich Gedanken um ihre Mutter machen, die langsam vergesslich wird. Ihr Mann Aksel arbeitet als Polizeipsychologe und Profiler für die Mordkommission. Damit sie sich in Gehege kommen ist Kajsa ins Polit-Ressort gewechselt. Als Kaja anonym Koordinaten übermittelt werden, der sie zu einem einsam gelegenen Hof führen, wird sie Zeuge einer Polizeiaktion. Ein altes Ehepaar wurde grausam ermordet. Weitere anonyme Hinweise bringen sie auf die Spur von Missbrauchsfällen in Kinderheimen vor vielen Jahren.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Dies ist der 1. Teil einer Serie um die Journalistin Kajsa Coren, die sehr sympathisch und mit viel Empathie ermittelt. Die Handlung ist spannend und wird zwischendurch aus der Sicht des Täters erzählt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Lauter kleine Fettnäpfchen

Sie haben Ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen
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Das Cover und der Titel passen sehr gut zusammen. Die Vorgängerbücher über die Pflegerin im Seniorenheim Sybille Bullatschek waren schon sehr amüsant. In diesem Buch hat die Autorin sich selbst übertroffen. ...

Das Cover und der Titel passen sehr gut zusammen. Die Vorgängerbücher über die Pflegerin im Seniorenheim Sybille Bullatschek waren schon sehr amüsant. In diesem Buch hat die Autorin sich selbst übertroffen. Neben der anstrengenden Tätigkeit mit der Pflege der Senioren werden überwiegend heitere Episoden erzählt. Sybille bewirbt sich mit ihren Senioren für die Ü80-Quizshow im Fernsehen bei der die Gewinner 50.000 Euro für ihre Residenz erspielen können. Zusätzlich hütet sie die Wohnung ihrer Nachbarn und ist gleichzeitig Birdsitterin. Als dann auch noch ein unangemeldeter Bewohner dort auftaucht, lässt sie kein Fettnäpfchen mehr aus.
Die Protagonisten werden sehr warmherzig beschrieben. Der Schreibstil ist locker und sehr bildhaft. Manche Sachen sollte man nicht ganz Ernst nehmen und von der humorigen Seite nehmen.

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Interessantes Thema

Very Bad Widows
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Das Cover sieht nach Urlaubidylle aus. Der Schein trügt. Vier Paare, die sich Jahrzehnte lang kennen und befreundet sind. Leider haben haben die Männer ein schlechtes Händchen für die Finanzen gehabt. ...

Das Cover sieht nach Urlaubidylle aus. Der Schein trügt. Vier Paare, die sich Jahrzehnte lang kennen und befreundet sind. Leider haben haben die Männer ein schlechtes Händchen für die Finanzen gehabt. An einen gemütlichen Ruhestand ist nicht zu denken. Dann stirbt einer von den Männern und die restlichen drei haben Angst um ihr Leben, denn sie hatten eine neue Geldquelle aufgetan. Als die Witwe Marlene viel Geld aus einer Lebensversicherung bekommt und die anderen Frauen feststellen, dass ihre Ehemänner ebenfalls gut versichert sind, beschließen sie ihren Tod. Sie heuern ausgerechnet einen Friseur als Auftragskiller an.
Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben. Die vielen altbekannten Macken der Männer sind mir nur zu bekannt und bringen mich zum Schmunzeln. Die Handlung wird einmal aus der Sicht der Männer und dann aus der der Frauen erzählt. Beide Seiten haben eine unterschiedliche Wahrnehmungen auf die gleichen Dinge. Später wird die interessante und spannende Handlung aus der Sicht von verschiedenen Akteuren vervollständigt. Zum Schluss gibt es im kurzen Wechsel immer neue Wendungen.

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Kein Einzelfall

Am Meer ist es schön
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Susanne Lach wird im Jahr 1969 als 8 jährige zur Kur verschickt. Sie ist zu dünn und soll 6 Wochen in einem Heim an der Nordsee verbringen. Zusammen mit anderen Kindern steigt sie in einen Sonderzug. Bereits ...

Susanne Lach wird im Jahr 1969 als 8 jährige zur Kur verschickt. Sie ist zu dünn und soll 6 Wochen in einem Heim an der Nordsee verbringen. Zusammen mit anderen Kindern steigt sie in einen Sonderzug. Bereits im Zug lernen die Kinder sich an Regeln zu halten. Jedes von ihnen trägt ein Pappschild mit Namen und dem Heim um den Hals Das ist aber erst der Anfang.
2018: Jahre später hat Susanne immer noch Albträume und ein zwiegespaltenen Verhältnis zu ihrer Mutter, die im Pflegeheim lebt. Als sie im sterben liegt und ihre Tochter und die Geschwister sich dort einfinden, erzählt Susanne von ihrem Aufenthalt im Heim Morgentau.
Das Cover zeigt ein glückliches Mädchen im Watt und der Titel passt dazu. Der Erzählstil nimmt mich sofort mit dorthin. Ich selbst wurde zur damaligen Zeit auch zur Kur an die Ostsee verschickt und die Erinnerungen an die ganzen Regeln sind sofort wieder da. Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Die Aufsichtspersonen mussten "Tante" genannt werden und es gab unfassbare Strafen und Rituale. In die Kinder kann ich mich sehr gut reindenken und auch wie erfinderisch sich manche dabei durchmogeln konnten. Die Handlung wird abwechselnd aus dem Jahr 1968 im Kinderheim und 50 Jahre später im Kreis der Familie erzählt. Leider war diese Kinderheim kein Einzelfall. Die Erziehungsmethoden fanden in ganz Deutschland Anwendung, wie es erst sehr spät aufgedeckt wurde.

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