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Veröffentlicht am 29.08.2025

Es hat was, aber mir war es stellenweise ein wenig zu überdreht und konfus

How to Feed a Demon
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Marie hat genug von ihren gleichgültigen Eltern, packt ihre Sachen und haut ab, immerhin wird sie eh in wenigen Tagen 18. Doch am Ende landet sie in einem seltsamen, scheinbar verlassenen Hotel. Am nächsten ...

Marie hat genug von ihren gleichgültigen Eltern, packt ihre Sachen und haut ab, immerhin wird sie eh in wenigen Tagen 18. Doch am Ende landet sie in einem seltsamen, scheinbar verlassenen Hotel. Am nächsten Morgen erfährt sie, dass das Hotel überhaupt nicht verlassen ist, sondern Dämonen und andere Wesen beherbergt. Ein Großteil davon macht hier Urlaub und Marie ist jetzt für sie verantwortlich. Leider hat sie aber null Ahnung, wie man diesen so unterschiedlichen Wesen einen schönen Urlaub bereitet. Dazu kommt noch, dass das Hotel hochverschuldet ist und Marie einen Schatz finden muss, damit das Hotel nicht in die Hände eines Fieslings gerät. Ihre Gäste zählen auf sie!


Ich fand die Handlung des Buches immer wieder ein wenig konfus und überdreht.

Aber Marie und die übernatürlichen Wesen fand ich sehr sympathisch. Ein schüchterner Basilisk, ein Drache, der das Stricken und Klatsch und Tratsch über alles liebt und noch diverse andere, die einfach herrlich schräg sind.

Was mir besonders gut gefiel, war, dass jeder Charakter wichtig für die Geschichte und die Lösung am Ende war. Es gab niemanden, der einfach nur Beiwerk war.

Leider ging es irgendwann nur noch um den Schatz. Anfangs war das noch ganz witzig, wie alle versuchten, die Hinweise zu entschlüsseln – vor allem einen, der ja soooo schwer zu erraten war, obwohl die Lösung leider mehr als nur offensichtlich war. Das hat mich leider extrem gestört. Ich mag es einfach nicht, wenn etwas dem Leser sofort klar ist, aber die Charaktere im Buch brauchen über 100 Seiten um das Rätsel zu lösen. Das wirkt auf mich leider immer etwas arg unglaubwürdig.

Die Liebesgeschichte fand ich ein wenig eigen und die kam mir leider auch viel zu kurz. Das war eher nur Beiwerk und ich hätte mir gewünscht, dass sie ein wenig mehr Zeit zur Entwicklung bekommen hätten, damit man das auch richtig hätte fühlen können.


Fazit: Ich fand die Idee echt toll und interessant. Die Dämonen warne zu einem großen Teil echt süß.

Aber die Handlung des Buches empfand ich ab einem gewissen Punkt leider zu oft als ein wenig konfus und überdreht.

Eine Sache, die mich gestört hat, war, dass es im Buch ein ganz großes Rätsel gab, einen Hinweis auf den Schatz und die Charaktere kamen einfach ewig nicht darauf, ich hatte es allerdings schon bei der ersten Überlegungsrunde erraten, weil es wirklich extrem offensichtlich war. So etwas finde ich immer sehr schade.

Die manchmal sehr alte Wortwahl hat mich mehr als einmal irritiert. Das wirkte auf mich einfach fehl am Platz.

Die Liebesgeschichte kam mir zu kurz. Das wirkte irgendwie nicht wirklich ausgereift. Mir fehlte da einfach Zeit zu zweit, damit sich da wirklich etwas entwickelt.

Von mir bekommt das Buch wegen der wirklich tollen Charaktere 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Mir war es stellenweise einfach zu grausam und zu unglaubwürdig

Syndicate – Mein ist die Freiheit
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Achtung: Band 1 einer Reihe, unabhängig lesbar.

Triggerwarnung: Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages.


Elena hat keine Ahnung, dass ihr Vater einem Kartell angehört. Aber dass man sich ihm ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, unabhängig lesbar.

Triggerwarnung: Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages.


Elena hat keine Ahnung, dass ihr Vater einem Kartell angehört. Aber dass man sich ihm besser nicht widersetzt, das weiß sie. Also bleibt ihr nichts anderes übrig, als in die arrangierte Ehe mit seinem „Geschäftspartner“ Nathan einzuwilligen, nicht wissend, dass sie damit in die irische Mafia einheiratet.
Ihr Mann und seine Männer trauen ihr nicht wirklich, doch langsam nähern sie sich einander an. Vor allem die heftige Spannung zwischen ihr und Nate sorgt dafür, dass sich Elena recht schnell mit ihrer Ehe abfinden kann und sie nicht mehr ganz so sehr als weiteren Käfig betrachtet.
Doch Nate hat Feinde und Elena eine Zielscheibe auf dem Rücken.


Natürlich dauert es nicht lange bis Elena erfährt, dass sie ihr gesamtes Leben lang belogen wurde. Sie lebt in einem Haus mit einem Haufen irischer Mafioso, es musste irgendwann rauskommen. Doch, und das ist einer meiner Kritikpunkte, Elena steckt das nach kürzester Zeit einfach weg. Sie akzeptiert es und auch Nate und seine Vergangenheit.

Das war ein weiteres Problem für mich. Es gab diverse Rückblenden, in denen man erfuhr, was Nate alles Schreckliches getan hat und mir ging da einiges zu weit. Ja, er hatte kaum eine Wahl, aber es gibt einfach Dinge, die nehmen einen gegen jemanden ein und bei Nate waren solche Dinge dabei. Ich konnte einfach nicht verstehen, dass das kein größeres Problem darstellte. Für mich hätten diese Rückblenden auch deutlich weniger detailliert ausfallen dürfen, mir war da einiges einfach zu abartig grausam. Manche Dinge, will man nicht als Bilder im Kopf haben.

Auch in der Gegenwart geht es teilweise heftig zu und ganz ehrlich, manche Details zum Thema Folter und dergleichen will ich einfach nicht wissen, danke.

Ansonsten fand ich es interessant, wie sich das zwischen Elena und Nate entwickelte, vor allem Elena macht eine große Entwicklung durch. Die Wendung war vorhersehbar – also, dass etwas in der Art kommt, aber was dann da noch alles rauskam, fand ich sehr interessant und einiges davon hätte ich auch nicht erwartet.


Fazit: Leider war mir das Buch stellenweise einfach zu grausam, zu extrem brutal, vor allem in den Rückblenden, teilweise aber auch in der Gegenwart.

Was mir gefiel war Elenas Entwicklung und dass Nate nicht sexuell übergriffig ihr gegenüber war, sondern im Gegenteil sich relativ schnell in seine Frau verliebte.

Mir ging aber einiges auch zu schnell im Buch, so zum Beispiel Elenas Akzeptanz hinsichtlich der Offenbarungen über ihr Leben. Oder auch das zwischen den Protagonisten.

Mir fehlten oft Zwischenschritte in Elenas Entwicklung.

Insgesamt gefiel mir das Buch gut. Wer aber vorhat Band 2 zu lesen, sollte den Epilog ihrer besten Freundin am Ende auslassen, der spoilert finde ich zu viel.

Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Mir waren es zu viele spicy Szenen, aber ansonsten mochte ich das Buch

Pucking Around
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Als Rachel unerwartet doch noch ein Stipendium für Sportmedizin erhält, erfüllen sich all ihre Träume. Da ist es auch egal, dass sie praktisch ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Als Rachel unerwartet doch noch ein Stipendium für Sportmedizin erhält, erfüllen sich all ihre Träume. Da ist es auch egal, dass sie praktisch von jetzt auf gleich ihre Koffer packen und nach Florida ziehen muss. Doch Jacksonville meint es nicht gut mit ihr. Einer ihrer Koffer geht verloren, ein anderer platzt beim Einladen in das Auto ihres neuen Nachbarn, der sie abholen soll und plötzlich hält der ihren Alien-Dildo in der Hand und dann sperrt sie sich kurze Zeit später noch halbnackt aus ihrer Wohnung aus und muss über den Balkon zu ihrem Nachbarn klettern. Nein, Jacksonville scheint sie echt nicht leiden zu können. Der letzte Beweis: Ihr One-Night-Stand steht plötzlich bei der Arbeit wieder vor ihr und er ist als Spieler absolut tabu.


Bei diesem Roman handelt es sich um ein Buch mit „Why-Choose“-Thematik. Man muss sich also nicht für einen potentiellen Partner entscheiden, sondern kann alle haben. Hier geht das Ganze allerdings noch einen Schritt weiter, weil auch zwei der Männer Gefühle füreinander entwickeln und sich nicht alles nur um die Protagonistin dreht.


Rachel kann einem echt leidtun. So viel geht bei ihrer Ankunft an Jacksonville schief, dass man ihr fast raten will, wieder die Koffer zu packen. Sie schlittert von einer Katastrophe in die nächste und es hört einfach nicht auf.

Zudem muss sie sich mit einem A…-Kollegen herumschlagen und der Anziehungskraft zwischen ihr und Jake, ihrem One-Night-Stand, der alles dafür tut, um Rachel von einer Beziehung mit ihm zu überzeugen, obwohl es gegen die Regeln ist. Und dann ist da auch noch die Anziehungskraft zwischen ihr und ihrem neuen Nachbarn, der natürlich niemand Geringeres ist, als Jakes bester Freund Caleb. Und dann ist da noch … aber ich will ja nicht spoilern.

Mir gefiel an diesem Buch besonders gut, dass Liebe hier als „nicht endlich“ dargestellt wurde. Ich habe einfach eine Schwäche für „Why-Choose“-Romane. Mich deprimiert es einfach bei Dreiecksgeschichten, dass am Ende immer jemand mit gebrochenem Herzen dasitzt. Hier ist das nicht so.


Fazit: Mir gefiel das Buch sehr gut. Ich mag einfach „Why-Choose“-Romane und hier gab es wirklich tolle Protagonisten, die alle ihre eigenen Stärken und Schwächen und unterschiedliche Bedürfnisse hatten.

Mir waren es allerdings zu viele explizite Szenen. Irgendwann ging leider die Handlung durch zu viele dieser Szenen etwas verloren. Gefühlt waren sie nur noch dabei, anstatt auch mal zu reden.

Außerdem wurden die jeweiligen Traumata zwar angesprochen, aber nicht wirklich verarbeitet. Keiner ging zu einer Therapie oder so. Das ging mir alles zu schnell. Auch wiederholten sich einige Motive für mich zu oft.

Insgesamt mochte ich das Buch aber wirklich, deswegen bekommt es auch ganz knappe 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Die Sogwirkung des Buches ist echt unglaublich

Blackened Blade 1: The Blackened Blade
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Sechs Jahre lang war Micai in „der Einrichtung“ eingesperrt. Sechs Jahre lang wurde sie gefoltert und gequält. Sechs Jahre lang musste sie gegen größere und ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Sechs Jahre lang war Micai in „der Einrichtung“ eingesperrt. Sechs Jahre lang wurde sie gefoltert und gequält. Sechs Jahre lang musste sie gegen größere und stärkere Gegner kämpfen. Sechs Jahre lang musste sie Experimente erleiden, die sie beinahe in den Wahnsinn trieben. Und jetzt macht ihr ein Feuer den Garaus. Oder irgendwie auch nicht.
Denn als Micai aus der Bewusstlosigkeit erwacht, ist sie gar nicht tot oder in der Hölle oder sonst was, sondern wieder an der Wensridge Academy, in ihrer eigenen Vergangenheit. Einer anderen Art von Hölle. Doch Micai ist nicht mehr das verletzliche junge Mädchen, das sie damals war, sie ist stärker geworden und vor allem: wütender.
Micai will Rache, aber vor allem will sie sicherstellen, dass sie dieses Mal nicht in „der Einrichtung“ landet. Da kann sie es gar nicht gebrauchen, dass sie von einer Gruppe Übernatürlicher Jungs abgelenkt wird, doch sie kann sie auch nicht abschütteln. Ständig kreuzen sich ihre Wege.


Micai wurde von allen verraten, denen sie je vertraute. Nach Jahren des Mobbings landete sie, dank ihrer intriganten und hinterhältigen Stiefschwester in „der Einrichtung“, wo sie gefoltert und gequält und beinahe in den Wahnsinn getrieben wurde und schließlich bei einem Feuer starb – nur ist sie nicht tot, sondern erwacht fünf Jahre früher und alles, was sie will ist eins: Rache.

Micai ist zwar in der Vergangenheit gelandet – ich bin echt gespannt, wann man erfährt, wie genau es dazu gekommen ist –, hat aber all ihre Erinnerungen behalten, wodurch sie ihre Gegenwart, also die Vergangenheit, verändern kann. Sie weiß jetzt, dass ihre Schwester nur so tut, als wäre sie auf ihrer Seite und dass sie in Wirklichkeit die Strippen zieht. Sie weiß jetzt, wer ihre Feinde sind und sie will sich rächen für alles, was sie erleiden musste.

Was man über das erfährt, was ihr angetan wurde, ist echt heftig. Aber auch ihre Gegenwart ist nicht ohne. Ihre Mitschüler verachten sie, weil sie keine Magie in sich trägt. Sie behandeln sie wie eine Mischung aus „Welpen-Ertränker“ und „Intrigante-Schlampe“. Für sie ist Micai weniger wert als Dreck. Ihre Freunde aus der Kindheit sind alle samt zu ihrer Schwester übergelaufen und teilen ihre verzerrte Sicht auf Micai – wobei ich glaube, dass Seria irgendwie Magie ausübt, um dieses Ergebnis zu erreichen – sie glauben, sie sei die Intrigantin und bösartig, dabei ist es umgekehrt.

Micai ist ganz allein, bis sie fünf Übernatürliche kennenlernt, denen der ganze Tratsch total egal ist. Sie haben sich dazu entschieden, allen anderen aus dem Weg zu gehen und ihr Ruf eilt ihnen voraus. Niemand legt sich mit ihnen an und aus irgendeinem Grund, kreuzen sich ständig ihre Wege.


Fazit: Ich tat mich anfangs schwer mit dem Buch, aber es entwickelte schon bald eine unheimliche Sogwirkung – ich konnte es nicht mehr weglegen.

Sehr vieles bleibt in Band 1 noch offen und der Cliffhanger war echt mies – ich hoffe einfach, dass ich mit meiner Theorie recht habe.

Ich kann Buch 2 jetzt schon kaum erwarten.

Micai tat mir unheimlich leid, aber ich bewundere sie auch dafür, dass sie versucht ihre Zukunft zu verändern und sich jetzt nichts mehr gefallen lassen will. Noch ist allerdings nicht so viel in dieser Richtung passiert – da hoffe ich sehr auf Band 2.

Ich bin jedenfalls begeistert von Band 1 und gebe dem Buch volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Mir ging das Heckmeck zwischen den Protagonisten leider auf die Nerven

Not your Cupcake
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Ava träumt von einer glanzvollen Karriere bei der NASA, doch dann landet sie im wohl langweiligsten Job, den die NASA zu bieten hat, weit weg von allem, was ihr wichtig ist und ihr Chef ist auch noch aus ...

Ava träumt von einer glanzvollen Karriere bei der NASA, doch dann landet sie im wohl langweiligsten Job, den die NASA zu bieten hat, weit weg von allem, was ihr wichtig ist und ihr Chef ist auch noch aus gerechnet Trey, der Trey, der ihr das Leben in der Schule zur Hölle gemacht und sie gemobbt hat! Ava will nur noch weg und bewirbt sich auf jeden verfügbaren anderen Job. Sie bekommt sogar einen, doch wer ist dort ihr Vorgesetzter? Genau: Trey.


Ava war in der Schule die Streberin und auch heute will sie unbedingt Karriere machen. Dass sie aber ausgerechnet mit Trey zusammenarbeiten soll, bei ihrer Vorgeschichte, macht sie wirklich fertig.

Trey hat ihr an der Highschool den Spitznamen Cupcake verpasst und provoziert sie natürlich auch im Job damit. Es ist einfach zum Verrücktwerden! Um ihm zu entkommen, bewirbt sie sich auf jeden verfügbaren Job und bekommt sogar einen, doch die Ernüchterung folgt schnell, denn auch da ist Trey ihr Chef. Das ist so ungerecht!

Doch der neue Job hat noch viel mehr Frustpotential zu bieten. Ava muss sich mit einem Vorgesetzten herumschlagen, der sie hasst und Kollegen, die über Leichen gehen.


Mir ging das Heckmeck zwischen Ava und Trey unglaublich auf die Nerven. Trey will nicht verstehen, wie das damals für Ava war. Er will nicht verstehen, dass er Ava triggert und macht einfach munter weiter.
Ava fühlt sich dafür ständig „verfolgt“ und wittert überall böse Absichten bei Trey.


Fazit: Leider war das Buch nicht mein Fall. Ich fand das Heckmeck zwischen den beiden unglaublich anstrengend. Später wurde es besser, aber das Problem verlagerte sich in meinen Augen nur.

Ich fand auch dieses Ausbooten und Intrigieren unter den Kollegen schrecklich deprimierend.

Mich konnte das Buch leider nicht begeistern. Von mir bekommt es 2 Sterne.

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