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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2019

Eve Dallas mit ihrem wahrscheinlich mysteriösesten Fall

Der Kuss des Killers
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Ein Kollege von Eve Dallas wird tot aufgefunden. Er scheint einem Herzinfarkt erlegen zu sein. Doch bald stellt sich heraus, dass mehr dahintersteckt. Seine Enkelin drückt Eve heimlich einen Zettel in ...

Ein Kollege von Eve Dallas wird tot aufgefunden. Er scheint einem Herzinfarkt erlegen zu sein. Doch bald stellt sich heraus, dass mehr dahintersteckt. Seine Enkelin drückt Eve heimlich einen Zettel in die Hand und bittet um ein Treffen. Alice ist fest davon überzeugt, dass Hexen ihren Großvater ermordet haben, weil Alice sich von ihnen abgewandt hat. Wenig später ist auch Alice tot. Stecken wirklich Hexen dahinter? Gibt es Hexerei?



Eves Ermittlungen sorgen für Spannungen vor allem mit ihrem Kollegen Feeney, ihrem ehemaligen Mentor. Gleichzeitig muss sich Eve fragen, ob es Dinge, wie Hexerei wirklich gibt.

Ihre Stütze bei diesen äußerst verwirrenden, mysteriösen und unheimlichen Ermittlungen, ist Eves Mann Roarke. Er steht ihr bei, ist ihr Fels in der Brandung. Ich finde ihn einfach so toll! Er nimmt Eve wie sie ist aber versucht trotzdem ihr bei der Verarbeitung ihrer Traumata zu helfen. Gleichzeitig beweist er ihr täglich durch kleine und große Gesten, dass sie die Liebe seines Lebens ist und er ihr beistehen wird, komme was da wolle.



Die Auflösung gefiel mir wieder sehr gut, wobei ich dieses Mal schon wusste, wer der Täter ist. Eve ließ sich zwischenzeitlich von ihren Emotionen leiten, statt von ihrem Verstand und das brachte sie in große Gefahr. Das Buch hat es geschafft bei einem Zweifel zu wecken. Man hat sich zwischenzeitlich wirklich gefragt, ob es Hexerei gibt. Es war wieder einmal spannend bis zum Schluss und es gibt noch eine Last-Minute-Wendung, die wirkt, wie ein Schlag in den Magen.



Fazit: ich kriege einfach nicht genug von Eve Dallas. Jeder Roman zieht mich mehr in den Bann, als der davor. Ich liebe es, dass jeder Charakter, auch die Nebencharaktere unglaublich detailliert ausgearbeitet ist. Ein Beispiel dafür ist der Butler Summerset – mein heimlicher Liebling. Ähnliches gilt auch für die Verdächtigen. Man erfährt immer sehr viel über sie durch Eves Ermittlung und traut irgendwann beinahe jedem den Mord zu. Das macht für mich einen guten Krimi aus.

Veröffentlicht am 15.07.2019

Die erste Hälfte ist richtig gut, die zweite für mich einfach nur frustrierend!

STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet
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Ich fand die erste Hälfte des Buches wirklich genial, die zweite leider richtig, richtig schlecht. Daher ist meine Rezension in zwei Teile gegliedert.

Zu Teil 1:

Das Buch beginnt mit einem Mord. Eine ...

Ich fand die erste Hälfte des Buches wirklich genial, die zweite leider richtig, richtig schlecht. Daher ist meine Rezension in zwei Teile gegliedert.

Zu Teil 1:

Das Buch beginnt mit einem Mord. Eine Frau hat scheinbar ihren Ehemann ermordet. Darauf folgt ein Zeitsprung. Libby und ihr Mann Jamie haben einen Haustausch gemacht, ihre 3-Zimmer Wohnung in Bath gegen ein Haus in Cornwall. Eines Tages lag plötzlich ein Flyer in ihrem Briefkasten in dem die reiche Familie Heywood um den Haustausch bat, da sie dadurch in der Nähe ihrer, angeblich herzkranken Tochter sein könnten, die eine OP benötige. Libby und ihr Mann sind sehr positiv überrascht, als sich das Haus als Traum-Villa entpuppt, mit allem möglichen Schnick-Schnack und jeder Menge ausgestopfter Tiere. Wie kann das sein? Warum sollte jemand so ein Domizil gegen eine schäbige Wohnung tauschen? Das scheint zu gut um wahr zu sein, irgendwo muss ein Haken sein.
Bald kommt es zu merkwürdigen Vorkommnissen. Die Haustür steht auf, obwohl sie sie geschlossen hatten und immer häufiger fühlt Libby sich beobachtet. Liegt das an ihr? Hat sie vielleicht doch eine Posttraumatische Belastungsstörung, wie ihr ihre Familie immer wieder einzureden versucht? Ist sie paranoid? Immerhin kann sie den Verdacht nicht abschütteln, dass das Feuer in der Grundschule kein Unfall war. Oder ist da vielleicht noch eine andere Person? Jemand, der Libby nach dem Leben trachtet?

Libby und Jamie haben eine harte Zeit hinter sich. Libby rettete bei einem Brand in ihrer Grundschule ihren Schülern das Leben, erlitt deswegen aber eine Fehlgeburt. Diese Ereignisse haben ihre junge Ehe erschüttert. Schon bei der Fahrt fallen disharmonische Töne auf. Sind Libby und Jamie das Paar vom Anfang? Wird sie ihren Mann umbringen? Oder hat vielleicht Tara Heywood ihren Ehemann ermordet?

Mir war Libby direkt sympathisch. Sie ist so normal. Und sie tut mir schrecklich leid. Sie hat in ihrem Leben schon so einiges schlimmes erleben müssen und wird jetzt bei jeder Gelegenheit von Jamies Familie gequält. Er verschließt die Augen davor und allein deswegen würde ich ihn gern schütteln. Jamie habe ich sowieso irgendwie von Anfang an nicht so recht über den Weg getraut. Es gab schon auf der Hinfahrt disharmonische Töne, die immer von ihm ausgingen. Ich vermutete anfangs, er sei vielleicht gewalttätig, aber das ist er nicht. Ich kann mir nicht erklären warum, aber irgendwie bin ich bei ihm auf Abstand geblieben. Ich kann mich mit Libby identifizieren. Ich hätte in ihrer Situation mit der offenen Tür auch ein ungutes Gefühl. Aber ich kann auch verstehen, warum sie ihrem Instinkt nicht traut. Man glaubt einfach nicht, dass einem selbst etwas passieren könnte, das man sonst nur im Fernsehen sieht, oder in Büchern liest.

Der erste Teil hat mir richtig gut gefallen. Ich habe mich herrlich gegruselt, so, wie es bei einem Thriller sein muss. Doch dann kam leider Teil 2.


Teil 2:

Mit Teil 2 kommt die große Wendung, gefolgt von der Aufklärung. Leider war mir beides zu dick aufgetragen und wirkte auf mich sehr unrealistisch. Im zweiten Teil gab es mehrere Ebenen und Rückblicke, dadurch wurde es stellenweise sehr kompliziert. Mir wirkte die Handlung viel zu konstruiert. Ich kann nicht ins Detail gehen, da ich nicht spoilern will nur so viel: nichts ist wie es scheint!

Leider fand ich auch das Ende richtig schlecht und ich muss sagen: ich bin echt enttäuscht!


Fazit: bis zum Beginn der zweiten Hälfte war ich absolut begeistert von diesem Buch, aber leider hat die zweite Hälfte mir das Buch total ruiniert. Schade! Die Geschichte hatte für mich so viel Potential. Ich bin jetzt einfach frustriert.

Veröffentlicht am 15.07.2019

Leider zu sehr künstlich in die Länge gezogen

Falling Fast
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Ich muss vorneweg schicken, dass ich bezogen auf dieses Buch ein Cover-Opfer bin. Mir hat das Cover so gut gefallen, dass ich das Buch einfach lesen musste. Ich dachte, es würde sich bestimmt gut in meinem ...

Ich muss vorneweg schicken, dass ich bezogen auf dieses Buch ein Cover-Opfer bin. Mir hat das Cover so gut gefallen, dass ich das Buch einfach lesen musste. Ich dachte, es würde sich bestimmt gut in meinem Bücherregal machen. Aber – so viel verrate ich – ich habe daraus gelernt! Man sagt ja immer so schön, man solle ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen, daran werde ich in Zukunft denken! Ich habe meine Lektion gelernt.


Achtung: Cliffhanger!


Hailee ist gerade den Sommer über auf einem Road Trip. Sie will endlich mutig sein und sich ihren Ängsten stellen. Ihr Weg führt sie nach Fairwood, Virginia. Dort besucht sie das Grab ihres besten Freundes Jesper, den sie nie persönlich getroffen hat, sondern sich nur online mit ihm über ihre jeweiligen Romanideen ausgetauscht hat. Eigentlich will sie die Stadt binnen Stunden wieder verlassen, doch ihr Auto geht kaputt und so bleibt ihr nichts anderes übrig als zu bleiben.

Chase war Jespers bester Freund. Doch nach einem Zerwürfnis hatten sie keinen Kontakt mehr. Hailee wirft ihm vor, was damals passiert ist und will eigentlich Abstand halten. Doch sie fühlen sich voneinander angezogen. Allerdings hat Hailee ein Geheimnis, dass alles zu zerstören droht.


An sich hat das Buch alles, was ein Liebesroman braucht: zwei Protagonisten, die sich voneinander angezogen fühlen, eine tragische Episode in der Vergangenheit auf beiden Seiten und ein Geheimnis.

Leider ist es für mich viel zu sehr in die Länge gezogen. Es kommt mir vor, als wäre die Geschichte krampfhaft auf Dilogie gestreckt worden. Man hätte locker mindestens ein Drittel oder mehr kürzen können.

Das Ende fand ich im übrigen echt bescheuert. Weswegen kann ich nicht verraten, das wäre gespoilert, aber hätte ich es vorher gewusst, hätte ich das Buch nicht gelesen.

Ich bin weder mit Hailee noch mit Chase so richtig warm geworden und ihre Liebesgeschichte hat mich leider auch nicht gepackt. Die Idee ist nicht schlecht, aber ich bin durch die Längen immer wieder gedanklich weggedriftet.

Die Wendung fand ich persönlich bescheuert, gerade, wenn man Jespers Geschichte miteinbezieht. Aber sie war wenigstens überraschend, im Gegensatz zur Auflösung des Geheimnisses.


Noch eine Anmerkung zum Buch an sich. Leider war mir die Schrift ein bisschen zu klein, das hat mir das Lesen etwas erschwert. Ich bin zwar nicht deswegen nicht in das Buch reingekommen, aber es hat auch definitiv nicht geholfen. Ich finde es schade, dass manche Verlage immer noch bei manchen Büchern auf diese relativ kleine Schrift und die engen Zeilenabstände setzen! Gut, ich bin wahrscheinlich durch meinen eBook Reader verweichlicht aber trotzdem! Es geht auch anders, deswegen ist es mir hier als besonders störend aufgefallen.


Fazit: leider war das Buch nicht mein Fall. Es war mir zu sehr künstlich in die Länge gezogen.ich habe es nicht geschafft mit Hailee und Chase warm zu werden – eher noch mit den Nebencharakteren. Den Cliffhanger konnte ich verstehen, aber ich fand ihn in dem Sinne unnötig, als dass das Buch in meinen Augen gut um mindestens ein Drittel hätte gekürzt werden können, wenn nicht mehr und so ein zweiter Band nich genötigt gewesen wäre. Für mich gibt die Handlung einfach keine zwei Bände her, das hätte gut in einem erzählt werden können.

Ich weiß noch nicht, ob ich das zweite Buch auch lesen werde. Da muss ich noch drauf rum denken. Zumal mir dieses Buch leider nicht wirklich gefallen hat.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Achtung: NICHT für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren geeignet!

Das Labyrinth des Fauns
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„Das Labyrinth des Fauns“ ist im Moment in aller Munde und so wollte auch ich mir dieses – vermeintliche – literarische Highlight nicht entgehen lassen. Leider muss ich sagen, dass ich es wirklich schlecht ...

„Das Labyrinth des Fauns“ ist im Moment in aller Munde und so wollte auch ich mir dieses – vermeintliche – literarische Highlight nicht entgehen lassen. Leider muss ich sagen, dass ich es wirklich schlecht fand. Das Buch ist sehr, sehr brutal und grausam. Ich würde es auf keinen Fall Kinder „ab 11 Jahren“ zu lesen geben, oder „ab 14 Jahren“, wie es hier heißt, allerhöchstens, wenn sie älter als 16 sind, aber niemals jüngeren. Ich bin erwachsen und trotzdem erschüttert. Das Buch steckt voll Grausamkeit, Verlust und Tod.

Spanien 1944: Mitten im Zweiten Weltkrieg zieht Ofelia mit ihrer hochschwangeren Mutter zu ihrem neuen Stiefvater, Capitan Vidal, den sie den Wolf nennt und der, in Ofelias Welt (und meiner!), ein Monster ist. Ein Jahr zuvor war ihr Vater gefallen und die 13-jährige leidet noch immer unter dem Verlust. Ihre Mutter ist verbittert und Ofelia flüchtet sich in die Welt der Bücher und Märchen. Noch bevor sie an ihrem Ziel ankommen, wandert Ofelia bei einer Zwangspause allein ein paar Schritte in den Wald und trifft auf ein Wesen, das sie für eine Fee hält. Ihr ist klar, dass dieser Wald etwas ganz besonderes ist. Und dem Wald und seinen Bewohnern ist klar, dass Ofelia etwas besonderes ist, möglicherweise sogar die, auf die sie seit so langer Zeit warten.

Wenig später begegnet Ofelia dem Faun, der einst Pan genannt worden war. Er hält Ofelia für die verlorene Prinzessin. Um das zu beweisen und in das unterirdische Reich eingelassen zu werden, muss sie bis zum nächsten Vollmond drei Prüfungen bestehen.

 

Die Handlung findet auf drei Ebenen statt. Die eine spielt in der Gegenwart bei Ofelia, die andere folgt ihrem grausamen Stiefvater und die dritte erzählt, wie eine Märchengeschichte, von der verschwundenen Prinzessin einer anderen Welt, des unterirdischen Reiches.

 

Ofelia steht unter großem Druck. Ihrer Mutter geht es durch die Schwangerschaft und die Reise sehr schlecht. Ihr neuer Stiefvater interessiert sich keinen Deut für Mutter und Tochter, er will nur das Kind, seinen Sohn, dessen ist er sich sicher. Ofelia weiß, dass Vidal böse ist, doch sie ist ein Kind und hat keine Ahnung wie böse. Ofelia findet die Vorstellung toll, eine Prinzessin zu sein, aber sie macht sich keine Gedanken darüber, was passieren könnte, wenn sie die Prüfungen tatsächlich besteht. Sie würde ihre Mutter und das Baby verlassen müssen, doch Ofelia fokussiert ihre Energie in die Prüfungen und fragt sich nicht, was für Konsequenzen auf sie lauern könnten.

Vidal ist einfach ein sadistisches, eiskaltes A…! Mir gegen seine Grausamkeiten viel zu weit. Ja, es gab so etwas im Zweiten Weltkrieg, das ist mir klar, aber mich hat das so nichts in einem Buch ab 11 Jahren zu suchen.

 

Fazit: ich fand das Buch leider sehr schlecht. Ich kann den Hype darum nicht verstehen und noch viel weniger verstehe ich, wie jemand auf die Idee kommen kann, dieses Buch für Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren einzustufen! Eine Brutalität jagt die nächste! Es wird verstümmelt, gefoltert, gemordet und immer auf wirklich grausame Art und Weise. Ich muss ehrlich sagen: ich bin erschüttert. Das wird mich lehren es mir in Zukunft zweimal zu überlegen, ob ich ein gehyptes Buch lese. Den 1 Stern bekommt es wegen der Idee mit dem Faun. Mehr war aber leider wirklich nicht drin.

 

Achtung: NICHT für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren geeignet! Bitte vertraut mir hier einfach!

Veröffentlicht am 12.07.2019

Das Hörbuch hat mich einfach umgehauen!

Der Marsianer
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Ich muss vorneweg schicken, dass ich zuerst den Film gesehen habe. Der hat mich so begeistert, dass ich das Buch unbedingt lesen musste und als ich dann das Hörbuch entdeckt habe, könnte ich mich nicht ...

Ich muss vorneweg schicken, dass ich zuerst den Film gesehen habe. Der hat mich so begeistert, dass ich das Buch unbedingt lesen musste und als ich dann das Hörbuch entdeckt habe, könnte ich mich nicht beherrschen.

Das Buch hat einen der besten Anfänge, die ich jemals gelesen habe. „Ich bin im A...“, vier Worte und schon ist man mitten drin im Geschehen. Der Astronaut Mark Watney erwacht verletzt und ganz allein auf dem Mars. Während eines Sandsturms ist er von einer Stange durchbohrt und weggeschleudert worden. Seine Kameraden halten ihn für Tod und haben keine andere Wahl als sich selbst zu retten.
Watney hat keine Möglichkeit mit irgendjemandem Kontakt aufzunehmen, er ist vollkommen allein und seine Ressourcen sind äußerst begrenzt. Sein Plan: durchhalten bis die Versorgungsrakete für die nächste Marsmission kommt, aber das wird Jahre dauern. Sein Glück: er ist sehr erfinderisch! Er findet immer wieder Möglichkeiten aus dem Nichts Wasser zu gewinnen oder sogar Kartoffeln anzubauen. Doch der Mars ist nicht dafür gedacht auf Dauer von Menschen bewohnt zu werden und so wird Mark Watney immer wieder vor scheinbar unlösbare Probleme gestellt. Während die Welt denkt, er sei gestorben, bis sie zu ihrem Schrecken feststellen müssen, dass er noch lebt. Wie sollen sie ihn zur Erde zurückholen? Ein aussichtsloser Kampf beginnt.

Das Beste an diesem Buch und vor allem am Hörbuch sind Marks Kommentare. Er hat einen sehr bissigen Humor und haut oft tolle Sprüche raus oder Flucht wie ein Kesselflicker. Das faszinierende ist, dass das Buch noch viel spannender ist als der Film. Der Sprecher spricht so, wie ich mir Mark Watney vorgestellt habe. Er trägt das Buch und lässt keinen Augenblick Langweile aufkommen.

Das Buch spielt auf drei Ebenen. Die Mehrheit der Handlung spielt auf dem Mars mit Mark, dann gibt es die Ebene mit seinen Kameraden im Raumschiff und die bei Mission Control auf der Erde.

Fazit: ich bin sowas von absolut begeistert von diesem Hörbuch! Ich liebe das Buch, aber das Hörbuch ist nochmal um Längen besser! Der Sprecher ist absolut perfekt, besser geht es gar nicht. Es kommt keinen Augenblick Langeweile auf und von der ersten Sekunde an ist man mitten drin in der Handlung und hat das Gefühl Mark zu kennen. Man drückt ihm die Daumen, hat Mitleid mit ihm, bewundert seine Findigkeit und hofft einfach mit ganzem Herzen, dass er es schafft.

Absolute, uneingeschränkte Leseempfehlung!


Tipp: ich rate zur ungekürzten Fassung!