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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2019

Wirklich gelungen!

Mutige Menschen
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Ich kann nur sagen, ich bin begeistert von diesem Buch! Zu Beginn bekommt man immer eine kleine Übersicht über die Person und was an ihr so "wichtig" ist und dann geht es in die tiefe und beschreibt wirklich ...

Ich kann nur sagen, ich bin begeistert von diesem Buch! Zu Beginn bekommt man immer eine kleine Übersicht über die Person und was an ihr so "wichtig" ist und dann geht es in die tiefe und beschreibt wirklich mutige Menschen, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellten oder auf irgendeine andere Art unsere Welt für immer verändert haben. Menschen, die man vielleicht nicht immer kennt, die aber nicht weniger wichtig sind als die großen Namen wie Martin Luther.

Christian Nürnberger beschreibt das Leben und das Wirken von 12 Menschen in seinem Buch, einen nach dem anderen und alle mit der gleichen Energie. Sie alle sind unterschiedlich, haben in unterschiedlichen Ländern gelebt und unterschiedliche Dinge getan, doch sie alle haben ihre Spuren in dieser Welt hinterlassen, ob man sich nun an sie erinnert oder nicht. Es mag vielleicht langweilig sein, immer wieder zu hören, warum eine einzelne Person so wichtig sein soll aber ich finde es spannend, dass eine kleine Sache, wie ein Blitzeinschlag dafür sorgt, dass sich alles verändert und es so zu einem wichtigen Ereignis für die Menschheit kam. Es ist einfach faszinierend was ausschlaggebend ist um etwas zu bewirken.

Ich kann nur sagen: wirklich gelungen!

Veröffentlicht am 17.04.2019

Typisch, Judith Lennox

Das Haus in den Wolken
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Dieses Buch steht den anderen von Judith Lennox wirklich in nichts nach. Wieder geht es um die Lebensgeschichten verschiedener, unterschiedlicher Menschen, die alle irgendetwas miteinander zu tun haben.

Der ...

Dieses Buch steht den anderen von Judith Lennox wirklich in nichts nach. Wieder geht es um die Lebensgeschichten verschiedener, unterschiedlicher Menschen, die alle irgendetwas miteinander zu tun haben.

Der Roman beginnt damit, dass der erfolgreiche Unternehmer Richard Finborough 1909 eine Autopanne hat und in einem kleinen Nest fest sitzt. Er lernt zufällig Isabel kennen über die allerhand geklatscht wird und die im Dorf als Flittchen angesehen wird. Er sieht darüber hinweg und verliebt sich in sie. Obwohl sie anfangs seine Avancen ablehnt stimmt sie schließlich doch einer Heirat zu. Bei jedem anderen Autor wäre jetzt das Buch zu ende, das Happy End ist da, nicht jedoch bei Judith Lennox. Nein, denn im weiteren geht es um die Kinder von Richard und Isabel. Es geht um die ganze Familie, wie sie ihr Leben meistern und versuchen glücklich zu werden, aber auch Rückschläge hinnehmen müssen.

Ich liebe Bücher in denen es nicht nur um zwei Menschen geht, die zusammen kommen, sondern auch um deren Kinder. Zu beobachten was sie von ihren Eltern gelernt haben und wie sich das Schicksal der Eltern auf die Zukunft der Kinder auswirkt. Es ist ein komplexer Roman, der uns Einblicke verschafft in eine Zeit, die wir nie selbst erlebt haben und die uns doch auch irgendwie fasziniert.

Wirklich nur zu empfehlen!

Veröffentlicht am 17.04.2019

Das Ende der Vampir-Saga

Biss zum Ende der Nacht (Bella und Edward 4)
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Es gibt wahrscheinlich kaum noch weibliche Wesen auf der Welt die noch kein Buch der "Biss"-Reihe gelesen haben und wahrscheinlich noch weniger, die nicht vollauf begeistert waren. Jetzt endlich wissen ...

Es gibt wahrscheinlich kaum noch weibliche Wesen auf der Welt die noch kein Buch der "Biss"-Reihe gelesen haben und wahrscheinlich noch weniger, die nicht vollauf begeistert waren. Jetzt endlich wissen wir wie es weiter geht.

Bella ist nunmehr mit ihrem Vampir Edward verlobt und sieht ihrer Hochzeit mit schrecken entgegen, was nicht an Edward liegt, sondern an der Hochzeit an sich. Doch sie ist bereit seine Bedingung zu erfüllen, schließlich weiß sie ja, was ihre "Belohnung" ist: ein Leben an Edwards Seite und zwar für immer. Und "für immer" meint hier in diesem Fall auch wirklich für immer. Aber es geht nicht nur darum, dass Bella endlich ihren Vampir heiratet, sondern auch um ihre Freundschaft mit dem Werwolf Jakob, der Forks am Ende des dritten Bandes verlassen hat.

Der vierte Band der "Biss"-Reihe beantwortet viele Fragen, die im Verlauf der Bücher aufgekommen sind und so viel verrate ich: wir bekommen unser Happy End.

Was mir an diesem Teil besonders gut gefällt ist, dass das Buch nicht vollkommen aus Bellas Sicht geschrieben ist, sondern, dass auch Jakob mal zu Wort kommt. Die Kapitel aus seiner Sicht sind ganz anders geschrieben, genauso wie Jakob auch ganz anders denkt und fühlt als Bella. Nicht nur die witzigen Kapitelüberschriften machen diese Kapitel zu einem besonderen Genuss, sondern auch die Tatsache, dass man als Leser dadurch auch ein wenig "objektiver" die Vampire geschildert bekommt, da Bella diese ja regelrecht anhimmelt.

Abschließend kann ich nur sagen: "Endlich!" und "Vielen Dank, Stephenie Meyer!"

Veröffentlicht am 16.04.2019

Mit einem Wort: unbefriedigend!

Der Report der Magd
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Mit einem Wort: unbefriedigend!

Ich habe das Buch erstmals vor einigen Jahren gelesen, als ich eine Dystopie-Phase hatte. Jetzt, nachdem ich die Serie gesehen habe, wollte ich das Buch nochmal lesen, ...

Mit einem Wort: unbefriedigend!

Ich habe das Buch erstmals vor einigen Jahren gelesen, als ich eine Dystopie-Phase hatte. Jetzt, nachdem ich die Serie gesehen habe, wollte ich das Buch nochmal lesen, aber wie auch beim ersten Mal finde ich die Idee an sich super aber das Buch hält leider nicht, was die Story verspricht.

Frauen sind rechtlos. Sie sind entweder Ehefrauen, Martas oder Mägde. Desfred – ihren Namen von früher, der Zeit vor Gilead, erfahren wir nicht – ist eine Magd. Ihre Pflicht ist es sich an ihren fruchtbaren Tagen vergewaltigen zu lassen, um dann ihrem Kommandanten ein Kind zu gebären, dass sie nicht behalten sondern abgeben muss, um dann zur nächsten Familie weiterzuziehen. Es werden kaum noch Kinder geboren und viele von denen, die noch geboren werden sind missgebildet oder sterben kurz nach der Geburt. Die meisten Menschen sind unfruchtbar, doch die Schuld wird den Frauen zugeschoben – es gibt keine sterilen Männer mehr, nur unfähige Frauen.

Die Story an sich ist so erschreckend wie wichtig. Besonders in Zeiten von „Me Too“ ist das Thema so aktuell wie selten. Leider wird der Roman dieser Geschichte nicht gerecht. Die Handlung hört mitten im Geschehen auf und plötzlich befindet man sich in der Post-Gilead-Zeit und der akademischen Aufarbeitung der Geschichte. Auf einmal geht es nur noch darum, ob der „Report der Magd“ – die Geschichte, die wir gerade gelesen hatten – authentisch ist oder nicht, wer der Kommandant von Desfred gewesen sein könnte, seinen Namen nennt sie nämlich nie und so weiter. Der Roman lässt einen also mit einem offenen Ende zurück, schlimmer noch, es gibt praktisch kein Ende und wir bekommen auch durch die Aufarbeitung in der Post-Gilead-Zeit keines.

Mit einem Wort: unbefriedigend!

Veröffentlicht am 15.04.2019

Hilflos

Die Zahlen der Toten
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Eine junge Frau ist gefangen. Sie wird gequält, vergewaltigt und schließlich auch ermordet. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden, der eine römische Ziffer in den Bauch geritzt wurde. Schon bald fallen ...

Eine junge Frau ist gefangen. Sie wird gequält, vergewaltigt und schließlich auch ermordet. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden, der eine römische Ziffer in den Bauch geritzt wurde. Schon bald fallen der Polizeichefin Kate Burkholder merkwürdige Übereinstimmungen mit einer früheren Mordserie auf. Vor 16 Jahren versetzte der "Schlachter" die Gegend in Angst und Schrecken. Er folterte seine Opfer ebenfalls bevor er sie umbrachte und wie der Mörder jetzt, mit einer römischen Ziffer markierte. Ist der "Schlachter" zurück gekehrt? Was verbindet Kates Vergangenheit bei den Amish mit dem Mörder? Kann der Killer geschnappt werden, bevor noch mehr Frauen ihr Leben lassen müssen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Allein der Prolog, in dem die Autorin einen alles durch die Augen des Opfers erleben lässt ist schon sehr spannend, aber der Rest des Buches ist noch besser. Die Autorin hat es geschafft mich von Anfang an gefangen zu nehmen. Zuerst durch die schrecklichen Erlebnisse des Opfers, dann durch die Ermittlungen Kates.

Ich fand vor allem das Ende sehr gut, das dann doch recht überraschend war. Die Romanze im Buch hätte nicht unbedingt sein müssen, aber sie stört auch nicht besonders. Ich kann das Buch also nur empfehlen, obwohl es teilweise recht blutig ist.