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Veröffentlicht am 10.06.2025

Ich tat mich anfangs schwer mit dem Buch, aber es wurde immer besser

Kodiak Echoes – Hide me
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Achtung: Band 1 einer Reihe – an sich abgeschlossen, aber ein Handlungsstrang wird in Band 2 zu Ende gebracht.

Brynns Leben wurde mal eben komplett auf den Kopf gestellt. Sie hatte nur das Richtige tun ...

Achtung: Band 1 einer Reihe – an sich abgeschlossen, aber ein Handlungsstrang wird in Band 2 zu Ende gebracht.

Brynns Leben wurde mal eben komplett auf den Kopf gestellt. Sie hatte nur das Richtige tun wollen, als sie entdeckte, dass ihr Chef Teil eines Menschenhändlerrings war, doch jetzt ist sie in Lebensgefahr und wurde ins Zeugenschutzprogramm gesteckt. Dieses verfrachtet sie in den kleinen Ort Echoe Cove – auf Kodiak Island, in Alaska. Als Blair soll sie nun in einem örtlichen Café arbeiten, wohnt in einer Bruchbude und stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste. Denn so klein der Ort auch ist, selbst hier gibt es Dinge, die man ruhen lassen sollte, außer man ist bereit mit den Konsequenzen zu leben. Brynn hatte eigentlich nicht vor ins Wespennest zu stechen, aber es passiert einfach und schon bald ist ihr grimmiger Nachbar Archer der Einzige, der ihr glaubt, dass ihr auch in Echoe Cove jemand nach dem Leben trachtet.


Brynn tat mir unglaublich leid. Sie liebte ihren Job, ihre Wohnung, das Leben, das sie sich aufgebaut hatte und plötzlich ist das alles weg. Sie wollte nur das Richtige tun, anderen helfen und einen Verbrecher stoppen und zum Dank wurde sie beinahe ermordet und anschließend nach Alaska deportiert. Ja, es ist zu ihrer eigenen Sicherheit, aber von Anfang an passte für mich vieles einfach nicht zusammen.

Beim Zeugenschutzprogramm geht es darum, die Zeugen „verschwinden“ zu lassen und dadurch in Sicherheit zu bringen. Doch in dieser Kleinstadt in Alaska fällt Brynn als Neuzugezogene auf wie ein bunter Hund und ist alles andere als erwünscht. Dazu wurde sie in einem Haus untergebracht, das eine Bruchbude ist, mit einem Auto, das sie nicht fahren kann und einem Job, den sie noch nie ausgeübt hat.

Man kann so gut verstehen, dass sie das alles immer wieder verzweifeln lässt. Zusätzlich zu ihrer Angst, dass ihr Ex-Chef sie aufspüren und töten könnte.

Ihr Nachbar ist nicht gerade freundlich, aber wenn man seine Geschichte kennt, und dass die ganze Kleinstadt ihn schneidet und mies behandelt, weil sein Bruder angeblich seine Freundin umgebracht hat und im Anschluss verschwunden ist, versteht man, warum er Brynn am liebsten zum Mond schießen würde, zumal er nicht weiß, dass sie definitiv nicht dort ist, um Ärger zu machen oder in seinem Leben herumzuschnüffeln.


Fazit: Ich hatte teilweise echt meine Probleme mit dem Buch – gerade der Anfang machte es mir schwer und einige Ungereimtheiten, die zwar später aufgelöst wurden, die mir aber schon viel zu früh verrieten, in welche Richtung es gehen würde. Einiges konnte ich erraten, anderes nicht.

Ich musste kämpfen, um durchzuhalten, aber es hat sich gelohnt, das Buch hat sich gemausert und wurde immer besser.

Archer und Brynn waren mir sympathisch, aber sein Hund war einfach mein Liebling.

Ich werde Band 2 definitiv auch lesen, ich will wissen, ob ich mit meiner Theorie richtig liege.

Band 1 bekommt von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Leider wurde für mich zu viel Potenzial verschenkt

The Last Bookstore on Earth
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Die 17-jährige Liz hat als eine von wenigen ein katastrophales Wetterereignis überlebt. Seitdem hält sie sich nur noch im wahrscheinlich letzten Buchladen der Welt auf. Sie lebt dort und macht nie auch ...

Die 17-jährige Liz hat als eine von wenigen ein katastrophales Wetterereignis überlebt. Seitdem hält sie sich nur noch im wahrscheinlich letzten Buchladen der Welt auf. Sie lebt dort und macht nie auch nur einen Schritt vor die Tür. Ab und an kommen Kunden vorbei und tauschen Dinge gegen Bücher oder dagegen, dass Liz Briefe und Nachrichten weiterleitet. Sie führt also auch eine Art post-apokalyptisches Postamt/Nachrichtenbrett.
Doch eines Nachts bricht Maeve in den Buchladen ein und erschreckt Liz fast zu Tode. Was will diese Fremde von ihr und ihrem Buchladen?
Der nächste Sturm steht bevor und der Buchladen ist nicht mehr so sicher wie beim ersten Mal. Zudem gibt es eine Gruppe von Menschen, die ihn übernehmen wollen und denen ist es egal, wem sie dabei wehtun oder wen sie dafür umbringen müssen.


Ich fand die Idee echt super, habe mir aber leider etwas ganz anderes darunter vorgestellt und war von der Umsetzung daher enttäuscht.

Ich wurde von Anfang an nicht warm mit Liz. Durch Rückblenden erfährt man, was eigentlich vorgefallen ist und warum Liz ganz allein in diesem Buchladen lebt. Was mir dabei aber fehlt, ist Initiative. Klar, das Ereignis war heftig und traumatisierend, aber Liz lebt einfach immer weiter in den Tag hinein, anstatt sich Überlebensskills beizubringen oder die Bücher zu nutzen, um Fertigkeiten zu lernen und zum Beispiel zu versuchen, den Buchladen wieder hinzukriegen, damit er weiterhin ein sicherer Zufluchtsort bleibt.
Sie tauscht die Bücher gegen andere Dinge, wie zum Beispiel Batterien, kommt aber nicht auf die Idee den Generator anzuwerfen? Oder ein Buch gegen Handwerkerleistungen zu tauschen?

Maeve rüttelt Liz auf und ist vom Wesen her ganz anders drauf als Liz. Sie ist eine Überlebenskämpferin, aber ich fand sie nicht sonderlich sympathisch. Mir ging es auch zu schnell von „wer ist diese Fremde“ bis zu den ersten Anwandlungen der Liebesgeschichte.


Fazit: Leider hat mich das Buch nicht überzeugt. Zum einen hat es mich von Anfang an nicht gepackt, zum anderen fand ich zu viel zu unlogisch.

Ganz allgemein fand ich, dass das Buch sein Potenzial nicht ausschöpfte. Mit dem Buchladen hätten Liz viele Chancen gehabt, Dinge durch die Bücher dort zu lernen, das tat Liz aber nicht, sondern klammerte sich lieber an die Erinnerungen an früher und ihre Schuldgefühle.
Aus Maeve wurde ich nicht schlau.

Die Geschichte entwickelte sich ganz anders, als ich erwartet hätte. Aber obwohl es auch mal spannend wurde, habe ich nicht mitgefiebert.

Leider war das Buch nicht meins, ich hatte einfach etwas ganz anderes erwartet. Von mir bekommt es 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Mir war es zu viel Drama

Your Eyes on Me – Based on Alexa's True Story
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Alea ist stolz auf alles, was sie erreicht hat, vor allem darauf, dass sie ihren Körper heute so lieben kann, wie er ist. Das versucht sie auch anderen zu vermitteln mit Hilfe ihres Body-Positivity-Accounts. ...

Alea ist stolz auf alles, was sie erreicht hat, vor allem darauf, dass sie ihren Körper heute so lieben kann, wie er ist. Das versucht sie auch anderen zu vermitteln mit Hilfe ihres Body-Positivity-Accounts. Doch als ausgerechnet der Fitness-Influencer Titus in ihre WG zieht, droht das all ihre Erfolge verpuffen zu lassen, denn Leute wie Titus sind es, die jemandem wie Alea immer wieder das Gefühl vermitteln, dass sie nicht gut genug sind.
Aber was, wenn Titus eben nicht nur Optimierungsmöglichkeiten sieht, wenn er Alea anschaut, sondern einfach eine schöne Frau, die er für sich gewinnen will? Kann das sein? Oder leben die beiden wirklich in komplett unterschiedlichen Welten?


Ich finde Body-Positivity echt toll. Ich als Plus-Size-Frau durfte mir schon so oft negative Kommentare und böse Bemerkungen anhören, ich weiß, wie verletzend das sein kann und was für krasse Dinge Menschen von sich geben, nur um andere herabzusetzen oder zu verletzen. Daher kann ich in einigen Bereichen sehr gut mit Alea mitfühlen. Trotzdem war das Buch insgesamt aber leider nicht meins.

Alea hat schon viel durchgemacht in ihrem jungen Leben. Gerade später, als man erfährt, wie ihr Vater sie behandelt hat, tut das schon echt weh zu lesen. Auch mit ihrem Body-Positivity-Account hat sie es nicht immer leicht. Hater gibt es überall, nur dass die Hater hier sie mit den immer gleichen verletzenden Kommentaren überschütten, die einmal gelesen eben nicht „ungehört“ gemacht werden können, weil man sie schon so oft hat hören müssen.
Trotzdem gibt Alea nicht auf und das finde ich bewundernswert.

Titus drillt sich selbst zur „Perfektion“. Für ihn war Sport schon immer ein Ventil, aber seit er mit seiner Freundin – ebenfalls Fitness-Influencerin – zusammen durchgestartet ist, dreht sich sein Leben nur noch darum, möglichst durchtrainiert zu sein, Werbung zu machen und die perfekte Beziehung vorzuspielen, obwohl sie schon längt getrennt sind. Niemals hätte er jedoch gedacht, dass ihn seine Ex dermaßen ausboten würde. Sie hat ihn in allen Bereichen praktisch durch seinen besten Freund ersetzt. Titus steht vor dem Nichts, doch er wusste schon immer, auf wen er wirklich zählen kann.

Leider hatte Alea eine sehr (!!!) negative Erfahrung mit Titus mittlerweile Ex-Freundin und da er ja so lange mit ihr zusammen war, glaubt sie, er sei wie sie und würde auf jemanden wie Alea nur herabsehen. Dadurch kam es zu vielen, vielen Missverständnissen. Alea missinterpretiert praktisch alles, was Titus tut und sagt, sodass es zwischen ihnen mehrmals zu Konflikten kommt. Aber trotzdem ist da diese Anziehungskraft zwischen ihnen, die ich leider beim Lesen nicht gespürt habe.


Fazit: Ich fand es toll, wie „echt“ und vertraut sich Aleas Sicht für mich immer wieder angefühlt hat. Das mit den Komplexen und dem Hineininterpretieren in das Verhalten und die Worte anderer, ging mir teilweise echt nah.
Aber ich fand es anstrengend, dass sie Titus Worte und Taten immer, ohne Ausnahme falsch interpretiert hat. Ja, manchmal konnte ich es nachvollziehen und hätte das ähnlich interpretiert, vor allem mit ihrer Vorgeschichte mit seiner Ex, aber absolut jedes einzelne Mal? Das war mir zu viel und fühlte sich zu gewollt dramatisch an. Gerade weil er auch überdurchschnittlich oft alles falsch interpretiert hat.
Das empfand ich als extrem anstrengend und beinahe hätte ich das Buch deswegen abgebrochen.

Es gab schöne Szenen und manchmal fühlte ich mich Alea sehr nah, aber durch das ständige Drama und das ewige Fehlinterpretieren hat mich das Buch leider verloren. Ich konnte die Liebesgeschichte nicht fühlen.

Von mir bekommt es 2 Sterne, mehr war für mich leider nicht drin.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Mir gefiel das Buch richtig gut

BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie
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Triggerwarnung: Erwähnung von Suizid und Missbrauch! Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages!

Dahlia fällt aus allen Wolken, als sie vom Tod ihres ehemals besten Freundes Jake erfährt. Der Bestsellerautor ...

Triggerwarnung: Erwähnung von Suizid und Missbrauch! Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages!

Dahlia fällt aus allen Wolken, als sie vom Tod ihres ehemals besten Freundes Jake erfährt. Der Bestsellerautor soll durch einen Unfall zu Tode gekommen sein, obwohl sein letzter Anruf bei Dahlia, sie ein Verbrechen vermuten lässt, vor allem, wenn man seine Familiengeschichte bedenkt.
Immer wieder kam es bei den MacRavens zu seltsamen Todesfällen. Und Jake hat sie alle für seine Thriller ausgeschlachtet. Jedes Geheimnis, das ihm anvertraut wurde, landete in einem seiner Bücher. Wenig verwunderlich also, dass er sich zahlreiche Feinde gemacht hat.
Was allerdings alle verwundert ist, dass er Dahlia einen Großteil seines Vermögens hinterlässt, die Rechte an seinen unveröffentlichten Werken und seine Notizbücher voller Geheimnisse.
Es dauert nicht lang, bis Dahlia klar wird, dass genug Mitglieder der Familie für den Inhalt der Notizbücher töten würden.


Für mich ist Bianca Iosivoni eine Autorin, bei der mir das Buch entweder richtig, richtig gut gefällt, oder bei deren Büchern ich massiv Probleme habe. Zum Glück gefiel mir dieses Buch ausnehmend gut.

Dahlia hat einen anstrengenden und fordernden Job, sie arbeitet in der Notrufzentrale und nimmt Notrufe an. Sie ist eine gute Zuhörerin und es gewohnt, unter Druck schnell zu denken. Aber all ihre Erfahrung hilft ihr nur bedingt, als sie auf einen Schlag Millionärin ist – mit einer großen Zielscheibe auf dem Rücken. Die Medien überschlagen sich, die Familie will sie loswerden und Dahlia will nur herausfinden, was mit Jake passiert ist – und wo das Notizbuch ist, in dem er ihr Geheimnis notiert hat, das sie alles kosten könnte.

Das Buch entwickelt sich sehr langsam. Man muss sich, ebenso wie Dahlia, erst einmal zurechtfinden. Rauskriegen wem man trauen kann und wem nicht und einen Überblick über die Lage bekommen.

Im Verlauf der Geschichte kommt Dahlia sowohl Ayden, einem Mann aus dem Ort näher, bei dem man lange nicht weiß, worum es ihm eigentlich geht, als auch Jakes Zwillingsbruder Evan. Und bald weiß man auch als Leser nicht mehr, wem man trauen kann.



Fazit: Lange bleibt die Spannung eher unterschwellig. Man weiß, dass sie da ist, man rätselt und man misstraut immer mehr der Charaktere. Aber es dauert, bis sie langsam anfängt, sich aufzubauen, bevor es dann richtig, richtig spannend wird.

Was mir besonders gut gefiel, war, dass das Geheimnis, das ich etwas frühzeitig erraten habe, nicht bis zur letzten Seite geheim gehalten wird, sondern schon früher gelüftet wird. Das fand ich wirklich mega und ließ einen das Buch mit anderen Augen sehen.
Einiges konnte ich erahnen, aber nicht alles. Und es gelang dem Buch trotzdem spannend zu bleiben.

Ja, manchmal konnte ich Dahlias Verhalten nicht ganz nachvollziehen und dass man sich ganz am Ende noch mit einem „vielleicht“ herumärgern musste, fand ich jetzt auch nicht so doll, aber davon abgesehen, gefiel mir das Buch richtig gut.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Hauptsache: Spice!

Gothikana – Eine Liebe, die alle Regeln bricht
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Die Zulassung an der mysteriösen Verenmore University ist für Corvina die Chance auf einen Neuanfang. Ihr bisheriges Leben verlief eher unkonventionell. Doch obwohl Corvina an der Uni schnell Freundschaft ...

Die Zulassung an der mysteriösen Verenmore University ist für Corvina die Chance auf einen Neuanfang. Ihr bisheriges Leben verlief eher unkonventionell. Doch obwohl Corvina an der Uni schnell Freundschaft mit ihrer Mitbewohnerin schließt, ist da auch etwas Merkwürdiges an diesem Ort. Immer wieder sieht Corvina Dinge, die sie nicht sehen sollte. Heißt das, ihr schlimmster Albtraum wird wahr und sie wird verrückt, oder ist die Welt einfach anders, als sie bislang geglaubt hat?

Und als wäre das nicht schon schlimm genug, fliegen auch noch heftig die Funken zwischen ihr und einem ihrer Dozenten.





Ich muss vornewegschicken, dass es mir das Buch echt nicht leichtgemacht hat. Ich fand den Schreibstil sehr oft sehr merkwürdig. Auch die Art sich auszudrücken sorgte bei mir immer wieder für „Hä?“s.



Corvina lebte bis jetzt ein sehr ungewöhnliches Leben. Sie wuchs isoliert mit ihrer Mutter im Wald auf, bis sich plötzlich alles veränderte. Heute versucht sie ihren Platz an der Uni zu finden, obwohl immer wieder merkwürdige Dinge geschehen. Man fragt sich immer wieder, ob sie verrückt wird, oder ob es wirklich übersinnliche Dinge gibt.



Ein Großteil der Story dreht sich um die Anziehung zwischen Corvina und Ved, ihrem Dozenten. Es funkt gewaltig zwischen ihnen, aber eine Beziehung verstößt gegen die Uni-Regeln und könnte für beide den Rauswurf bedeuten, aber das Risiko gehen sie gern ein – und sehr, sehr, sehr oft.

Ich habe nichts gegen Spice in Büchern, aber hier war es mir zum einen viel zu viel Spice und zum anderen empfand ich die expliziten Szenen oft als zu übergriffig. Allgemein war mir Ved immer wieder zu krass drauf. Und seine Wortwahl bei den expliziten Szenen mochte ich auch oft nicht.



Besser wurde das Buch, als das Spannungselement hinzukam. Was geht wirklich an der Uni vor? Warum begehen immer wieder Schüler Selbstmord?



Doch dieser spannendere Teil ging für mich zu oft in den expliziten Szenen unter.



Fazit: Stellenweise ist das Buch echt interessant und spannend, aber vieles geht einfach unter und wird von den zahlreichen expliziten Szenen, die ich auch immer wieder als zu übergriffig empfand, überlagert.



Es steckt eine spannende Story in diesem Buch, aber weder die expliziten Szenen noch der manchmal echt merkwürdige Schreibstil, helfen dabei, diese zu unterstreichen, im Gegenteil.



Nach dem Lesen blieb mir vor allem eins im Gedächtnis: Frust, weil so vieles nicht richtig aufgelöst wurde und ich allgemein das Ende als unbefriedigend empfand und zu viel Spice.



Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne.

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