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Veröffentlicht am 03.10.2021

Ich habe mich lange schwergetan - kurz vor Schluss hat es mich aber doch gekriegt

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Quinn ist eigentlich ein normaler Jugendlicher. Er ist beliebt, sportlich und mag sein Leben. Doch dann taucht ein blauhaariges Mädchen auf und plötzlich ist ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Quinn ist eigentlich ein normaler Jugendlicher. Er ist beliebt, sportlich und mag sein Leben. Doch dann taucht ein blauhaariges Mädchen auf und plötzlich ist nichts mehr normal. Übernatürliche Wesen sind hinter Quinn her und beinahe stirbt er dabei. Er liegt eine ganze Weile im Koma und muss sich langsam ins Leben zurückkämpfen, inklusive Rollstuhl.
Mathilda stammt aus einer sehr religiösen und strengen Familie. Mathilda ist allerdings das schwarze Schaf der Familie, sie möchte nämlich ein normaleres Leben leben und da ihr das nicht vergönnt sein soll, muss sie andere Wege finden. Durch einen Zufall ist es Mathilda, die in die Sache rund um Quinn hineingezogen wird, obwohl er sie doch eigentlich gar nicht leiden kann – sie ist „Grübchenface“, die er regelmäßig mit ihrer schrecklichen Cousine Luise verwechselt. Aber wenn man niemand anderes hat, mit dem man offen reden kann, dann eben Grübchenface.


Ich muss ehrlich sagen, ich hatte anfangs echt meine Probleme mit dem Buch. Ich habe nicht so recht hineingefunden. Ich habe etwas anderes erwartet.

Quinn war mir nicht sympathisch. Locker zweidrittel des Buches hat er mich tierisch aufgeregt mit seiner Verachtung für Mathilda. Er war unerträglich arrogant und es hat mir zu lang gedauert, bis er ein anderes Gesicht gezeigt hat. Er hat sich ja auch immer geweigert, sie bei ihrem Namen zu nennen, sondern immer nur „Grübchenface“, auch in seinen Gedanken.

Mathilda tat mir einfach nur leid. Sie ist so lieb und seit Jahren in Quinn verknallt und alles was sie von ihm bekommt ist Spott und Gemeinheiten. Dann ist da auch noch ihre Familie, die bis auf ihre Cousine Julie ein absoluter Albtraum ist. Ich glaube, ich wäre da längst verrückt geworden. Sie respektieren Mathilda kein Stück, sie sehen in ihr nicht mal ein Individuum. Sie soll einfach funktionieren, sich nicht beschweren und einfach tun, was man ihr sagt. Was sie will, ist absolut egal.

Man erfährt erst sehr spät ganz, ganz langsam worum es geht. Mir war das zu spät. Mich hat das alles extrem verwirrt und es ist mir schwergefallen dranzubleiben. Ich fand es interessant, aber es hat mir einfach zu lange gedauert, bis man nicht mehr nur geschwommen ist.
Quinn hat sich erst spät entwickelt, aber dann wurde er mir sympathisch. Mathilda hat sich auch entwickelt – sie wächst über sich hinaus und es tut mir in der Seele weh, dass sie von ihrer Familie immer so unterdrückt wird. Da kommt diese Hilflosigkeit und Machtlosigkeit so gut rüber, die man als Teenager empfindet, wenn man einfach anders ist, als der Rest der Familie, aber keinerlei Rechte hat und sich niemand die Mühe macht, einem entgegen zu kommen, stattdessen wird man unterdrückt und gezwungen sich unterzuordnen. Wie gesagt: an Mathildas Stelle wäre ich längst verrückt geworden.


Fazit: Ich habe mich mit dem Buch echt schwergetan. Es ist so lange so undurchsichtig und ich habe lange gebraucht, um mit Quinn warm zu werden. Als ich es aber wurde, mochte ich ihn dann doch. Mein Liebling ist aber aktuell immer noch Mathilda. Ich bin gespannt, ob sich das noch ändern wird.

Insgesamt hat mir das Buch letztlich dann doch noch gut gefallen, obwohl ich so einen schwierigen Start damit hatte. Von mir bekommt es 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.10.2021

Sehr interessant, aber mir hat etwas gefehlt

Amerika - Im Auge des Sturms
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Für die einen ist Amerika bis heute das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – eine Art gelobtes Land, in dem alle Träume wahr werden. Die Realität sieht allerdings schon seit ein paar Jahrzehnten ganz ...

Für die einen ist Amerika bis heute das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – eine Art gelobtes Land, in dem alle Träume wahr werden. Die Realität sieht allerdings schon seit ein paar Jahrzehnten ganz anders aus.

Das Amerika von heute ist tiefgespalten. Ein Amerika, das beinahe an der Wahl eines Präsidenten zerbrochen wäre und jetzt in der „Nach-Trump-Ära“ noch immer mit dem zu kämpfen hat, was er ausgelöst hat.

Um Amerika zu verstehen, muss man sich seine Geschichte ansehen. Es gab immer Konflikte, größere und kleinere und immer gab es zwei Seiten, die beide der Meinung waren als einzige im Recht zu sein. Das Problem ist, dass das Amerika ein Land der Extreme ist.

Das Land heute ist ein Pulverfass. Die Fronten sind verhärtet und an allen Ecken und Enden knarzt und knallt es. Es scheint fast, als habe das Land selbst vergessen, was es einmal war und wofür es stand.

Gero Nordmann hat in seinem Buch Biografie und Gesellschaftskritik miteinander verbunden. Er lebte viele Jahre, teils mit Unterbrechungen, in den USA und hat auch prägende Ereignisse, wie den 11. September 2001 live miterlebt. Ebenso auch die Reaktion darauf und wie die Mentalität des Landes, zu einem Krieg geführt hat, der nicht gewonnen werden konnte.

Nordmann führt uns durch die Nachwehen der Anschläge, über die Finanzkrise und noch weiter. Das Buch endet 2010. Gespickt ist alles mit nicht übersetzten Zitaten auf englisch – die aber sehr wichtig sind für das Verständnis des Buches. Wer der Sprache also nicht mächtig ist, kann teilweise Probleme bekommen. Ich persönlich finde das aber wirklich gelungen.

Mein Kritikpunkt ist, die Vermischung von Biografie und Gesellschaftskritik, nicht per se, ich finde das an sich sehr interessant, aber immer wieder fand ich das ablenkend. Ich war mir nicht immer sicher, worauf er mit den Anekdoten hinauswollte. Ich hätte es besser gefunden, wenn da mehr Informationen zugefüttert worden wäre, im Sinne von, „das ist ein Beispiel für“ oder „daran sieht man, dass“. Im Nachwort erfährt man erst, warum dem nicht so ist, das Buch war ursprünglich nur für seine Frau und Kinder gedacht, nicht für klassische Leser – trotzdem, mich hätte es gefreut. Man merkt diesen ursprünglichen Zweck auch dem Biografie-Teil an. Ich hatte da einfach etwas anderes erwartet.
Ebenso wie ich mich gefreut hätte, wenn Nordmann Stellung zu Trump bezogen hätte und dazu, wie Amerika heute ist. Er nimmt noch die Wahl Obamas mit, aber das wars dann leider auch.

Insgesamt zeigt das Buch aber sehr anschaulich, dass Amerika, dieses Land der Träume für viele, seinen Weg verloren hat. Und dass es kein subjektives empfinden mehr ist, dass man einen großen Teil der Amerikaner nicht mehr versteht, sondern es wirklich so ist, dass die Bewohner dieses Landes einfach komplett anders sind, als wir. Das Land und seine Leute funktionieren anders. Man braucht wirklich ein Buch wie dieses, um das zu begreifen – ebenso warum ein Donald Trump Präsident werden konnte. Wir waren fassungslos, aber es hat sich angekündigt. Ebenso wie die Spaltung, mit der das Land heute noch zu kämpfen hat. Die Frage ist nur, was aus Amerika werden soll. Wo wird die Reise hingehen?

Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne. Es war sehr interessant und man hat viel erfahren, aber mir war der Biografie-Teil manchmal zu ablenkend und ich fand es schade, dass das Buch bereits 2010 endet und auch kein Exkurs mehr zum Thema Trump und co. angefügt worden ist. Gerade bei diesen Themen hätte mich die Einschätzung des Autors sehr interessiert.

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Veröffentlicht am 02.10.2021

Mich hat das Buch sehr bewegt

Wild Irish - Owen
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Achtung: Band 2 einer Reihe – in sich abgeschlossen aber mit Überschneidungen!

Bree war schon so lange sie denken kann in Owen verliebt. Doch sie war immer nur „die Kleine“. Owen und ihre Cousins und ...

Achtung: Band 2 einer Reihe – in sich abgeschlossen aber mit Überschneidungen!

Bree war schon so lange sie denken kann in Owen verliebt. Doch sie war immer nur „die Kleine“. Owen und ihre Cousins und Cousinen waren unüberwindliche sechs Jahre älter als Bree und dann nahm ihr die Entscheidung ihrer Mutter, einer Online-Liebe wegen in die USA zu ziehen auch die letzte Hoffnung.
Nun ist Bree wieder in Irland, doch sie ist nicht mehr das kleine Mädchen von damals. So viel ist geschehen und so viele Teile von Bree zerbrochen. Durch einen Zufall begegnet sie Owen vor allen anderen. Er erkennt sie nicht und Bree klärt ihn nicht auf. Sie will ihre wahrscheinlich einzige Chance nutzen, wissend, dass Owen ihr das trotzdem niemals verzeihen wird. Doch sie hat ihm und den anderen auch nie verziehen, dass sie sich nie bei ihr gemeldet haben. Dass sie sie in der Hölle allein gelassen haben.


Bree hat mir mehr als einmal das Herz gebrochen. Je mehr man über ihr Leben in Amerika erfahren hat, über ihre Mutter, einfach über alles, was seit damals passiert ist, tut sie einem so, so leid.
Dann hat sie auch noch das Pech, dass Owen sich sehr verändert hat. Von dem Jungen, der damals immer wieder ihr Fels war, ist nicht mehr viel übrig. Auch er hat einiges einstecken müssen und befindet sich aktuell in einer gefährlichen Abwärtsspirale.

Bree ist zutiefst verletzt davon, dass sich nie jemand bei ihr gemeldet hat – auch wenn da relativ schnell herauskommt, dass ihr bösartiger Stiefvater wohl daran schuld ist. Trotzdem, dieses Gefühl des Ausgeschlossen-werdens hat tiefe Narben bei ihr hinterlassen. Dass Owen als ihre Lüge auffliegt alles andere als herzlich ist, tut sein Übriges.

Immer wieder wird Bree verletzt und jedes Mal bricht mein Herz mit ihrem. Ich habe so viel geweint, sie tat mir so unbeschreiblich leid. Sie wünscht sich so verzweifelt eine Familie, Liebe, Geborgenheit und das Gefühl, einfach zu einem anderen Menschen zu gehören und gewollt zu werden.

Owen will niemanden an sich heranlassen. Er blockt jeden ab, außer seiner Familie. Jede Frau, die ihn interessieren könnte, bekommt gar keine Chance. Eine Nacht und das wars. Doch Bree fasziniert ihn von Anfang an. Das verwirrt ihn, vor allem als er erfährt, wer sie wirklich ist.

Ich wollte Owen echt mehr als einmal erwürgen oder verprügeln oder beides. Er kann echt süß sein, und heiß, aber er kann auch so unglaublich unsensibel sein, da ist ein Bulldozer nichts dagegen!

Es gibt zwei Wendungen in diesem Buch, eine mit Owen und Bree, die fand ich gut und eine, die nur Bree betrifft und die fand ich etwas zu übertrieben. Das kam aus heiterem Himmel und war zwar in dem Sinne vorhersehbar, dass man sich denken konnte, dass sowas kommt, aber es passte für mich null zu dem, was sie vorher alles geschildert hat. Diese Wendung war für mich zu „amerikanisch“. Ich weiß, das ist alles sehr kryptisch, aber ich will niemanden spoilern. Ich muss es aber erwähnen, weil das für mich einfach so komplett gegensätzlich zu dem war, was vorher geschildert worden war. Ich verstehe nicht, wo das hergekommen sein soll.


Fazit: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ja, Bree hat einiges angestellt, aber man spürt auf jeder Seite ihre verzweifelte Sehnsucht, nicht nur nach Owen, den sie schon immer geliebt hat, sondern vor allem nach ihrer Familie und dem Gefühl, dazuzugehören, das sie so lange vermissen musste. Sie hat mir so oft das Herz gebrochen und Owen wollte ich verprügeln, wenn er mal wieder so sensibel war, wie ein Bulldozer. Ich wollte Bree einfach nur in den Arm nehmen, trösten und vor der Welt beschützen. Sie hat mich total angesprochen und mitgenommen.

Obwohl mir eine der beiden Wendungen viel zu abrupt kam – das war eine 180 Grad Wendung, komplett ohne Vorankündigung oder ähnliches, obwohl klar war, dass etwas in der Richtung kommen würde – typisch amerikanisch eben, aber mir war es zu krass und aus heiterem Himmel. Aber es hat mich jetzt auch nicht so sehr gestört, dass ich es über mich bringe, dafür etwas abzuziehen, weil mich das Buch einfach von Anfang bis Ende emotional so berührt hat. Deswegen ganz klar: 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 28.09.2021

Meiner Meinung nach besser als Band 2, aber Band 1 fand ich am besten

GRIMM - Killing Passion (Band 3)
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Achtung: Band 3 einer Reihe!

Lucia kann es nicht fassen. Nicht nur hat ihr Curcio, der so lange eine Vaterfigur für sie war, eröffnet, dass Dario, ihr Peiniger sein Sohn ist und er hinter ihrem Rücken ...

Achtung: Band 3 einer Reihe!

Lucia kann es nicht fassen. Nicht nur hat ihr Curcio, der so lange eine Vaterfigur für sie war, eröffnet, dass Dario, ihr Peiniger sein Sohn ist und er hinter ihrem Rücken einen Deal mit Ace gemacht hat, nein, Dario ist auch noch geflohen. Lucia weiß, dass er hinter ihr her ist, doch sie macht auch Jagd auf ihn. Wird sie am Ende triumphieren oder wird sie es sein, die ihren letzten Atemzug macht?


Gleich vorneweg: mir hat Band 3 wieder deutlich besser gefallen als Band 2!

Trotzdem konnte ich Lucia nicht immer verstehen. Ich meine ganz ehrlich: Curcio hat all die Jahre Dario über sie gestellt – okay, er ist sein Sohn, aber jetzt mal wirklich Hand aufs Herz: wie kann er behaupten, dass sie ihm ach so viel bedeutet, wenn er tatenlos dabei zusieht, wie sie sechs Jahre lang täglich vergewaltigt, geschlagen und gedemütigt wird? Kommt da bei allen Vatergefühlen nicht irgendwann mal der Punkt, an dem man einschreitet? Lucia war damals noch praktisch ein Kind als das alles begann! Und selbst später, er hat ihr zwar ab und an geholfen und war ihr Verbündeter, aber er hat nie ihre körperliche und seelische Unversehrtheit über seine perversen Neigungen gestellt. Er hat sie nicht beschützt. Und er hätte es gekonnt.
Ich kann nicht verstehen, wie sie ihm das verzeihen kann. Ganz ehrlich, ich kann es nicht.

Auch Grimm hat es in diesem Band nicht leicht. Zum einen will er Lucia dabei helfen, ihre Rache zu bekommen, gleichzeitig will er sie aber auch beschützen und töten. Sie weckt Gefühle in ihm, die er noch nie zuvor empfunden hat und es ist alles andere als leicht für ihn, einen anderen Menschen in seinem Leben zu haben, der Erwartungen an ihn hat.
Man lernt Grimm in diesem Band auch wieder etwas besser kennen und bekommt mehr Einblicke in seine Denkweise, gerade auch wenn er mit Kilian spricht.

Ben entwickelt sich auch äußerst interessant. Auch wenn er sich oft so doof anstellt, dass man nur mit den Augen rollen kann. Trotzdem ist er irgendwie nett. Man merkt, dass er eigentlich nicht so wirklich in diese Welt gehört, gedanklich aber schon längst mit drin steckt.

Wieder treten Charaktere aus vorherigen Reihen auf und es werden auch die Weichen für eine weitere Reihe gestellt. Ich bin gespannt, wie sich das entwickeln wird.


Fazit: Insgesamt kann ich sagen, dass mir Band 3 wieder deutlich besser gefallen hat als Band 2, aber leider für mich ebenfalls nicht an Band 1 herankam. Ich fand Band 3 teilweise wieder deutlich spannender und aufregender, andererseits konnte ich die Handlungen und Entscheidungen mancher Charaktere einfach nicht nachvollziehen, vor allem, dass Lucia Curcio verzeiht. Das geht für mich einfach gar nicht. Aber okay, vielleicht bin ich ein nachtragender Mensch.
Es wurden wieder Charaktere für eine weitere Reihe in Stellung gebracht und ich bin schon gespannt, was das werden wird.

Von mit bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.09.2021

Ich fand Band 1 besser

GRIMM - Sweet Revenge (Band 2)
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Achtung: Band 2 einer Reihe! Vorsicht: Cliffhanger!

Triggerwarnung: Vergewaltigung, Folter, Verstümmlung, Gewalt gegen Tiere.


Lucias Plan ist schiefgegangen. Dario, ihr Ehemann hat sie gefunden, Grimm ...

Achtung: Band 2 einer Reihe! Vorsicht: Cliffhanger!

Triggerwarnung: Vergewaltigung, Folter, Verstümmlung, Gewalt gegen Tiere.


Lucias Plan ist schiefgegangen. Dario, ihr Ehemann hat sie gefunden, Grimm scheinbar getötet und Lucia und ihre beste Freundin Sophia gefangengenommen. Lucia weiß, was ihr nun blüht, sie weiß, dass sie wieder in der Hölle ist. Und was noch viel schlimmer ist, sie weiß, dass es dieses Mal nur eine Möglichkeit gibt zu entkommen: entweder sie tötet Dario, den Mörder ihrer Eltern, oder er sie. Und das Traurige daran? Irgendwie ist es ihr egal, wie es endet.


Ich fand Band 1 ja richtig gut. Ich war schon immer ein Grimm-Fan. Allerdings muss ich sagen, dass Band 2 leider nicht meins war.

Mir war Band 2 zu brutal, zu gemein, zu ungerecht. Ja, ich weiß, Mafia, ein Sadist, Dark Romance, ja, ja, schon klar, aber es sind einfach Dinge passiert, die ich persönlich einfach nicht ab kann. Für mich sind Folter und Gewalt gegen Tiere einfach Sachen, mit denen ich nicht umgehen kann. Dazu kam dann noch die gewaltige Ungerechtigkeit und ständig wurde es nur noch schlimmer.

Ich weiß, dass es noch einen dritten Band gibt und ich werde ihn auch definitiv lesen, aber ich hoffe wirklich, dass sich der dann in eine andere Richtung entwickelt.

Ich bewundere Lucia dafür, dass sie so lange überlebt hat, aber in diesem Band trifft sie ein paar Entscheidungen, die ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Zuvor kam sie mir immer recht kühl und überlegt vor, aber hier agiert sie oft spontan und dumm. Das hat für mich nicht zu ihr gepasst.

Grimm ist eben Grimm. Entweder man liebt ihn und findet ihn faszinierend, oder man versteht ihn einfach überhaupt nicht und kommt mit ihm nicht klar. Natürlich kann ich auch nicht von mir behaupten, ihn zu verstehen (kann das überhaupt jemand?) aber ich mochte ihn schon immer. Er ist einfach einzigartig.

Ben kommt als neuer Charakter hinzu. Er ist ein ziemliches Rätsel. Man denkt zwischendrin es gelöst zu haben, aber da ist noch mehr, eindeutig. Nur was?


Fazit: Ich habe mich auf dieses Buch gleichermaßen gefreut, wie ich Angst davor hatte, es zu lesen. Ich konnte mir nach dem Cliffhanger von Band 1 schon denken, dass es übel werden würde, aber mir ging es mehrmals leider deutlich zu weit. Es kamen Themen vor, mit denen ich persönlich nicht gut klarkomme und insgesamt war mir das Buch zu ungerecht. Am Ende war ich einfach nur noch extrem frustriert und wollte mehrere Beteiligte heftig schütteln.

Auch dieser Band endet mit einem Cliffhanger und ich werde auch Band 3 lesen. Ich hoffe, dass mir der dann wieder besser gefällt. Für Band 2 gibt es von mir leider nur 2,5 Sterne.

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