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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2025

Für mich leider ein Flop

Our Infinite Fates
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Seit über einem Jahrtausend begegnen sich Arden und Evelyn immer wieder und jedes Mal endet das für beide tödlich. Doch dieses Mal kann Evelyn das Risiko nicht eingehen. In ihrem aktuellen Leben hat sie ...

Seit über einem Jahrtausend begegnen sich Arden und Evelyn immer wieder und jedes Mal endet das für beide tödlich. Doch dieses Mal kann Evelyn das Risiko nicht eingehen. In ihrem aktuellen Leben hat sie eine Schwester, die dringend eine Knochenmarkspende von ihr braucht und wenigstens so lange muss sie es schaffen, am Leben zu bleiben. Wird ihr das gelingen, oder hat das Schicksal andere Pläne?


Die Grundidee fand ich sehr interessant. Ein Liebespaar, dass ihre Liebesgeschichte immer wieder erlebt und das über Jahrtausende. Das Problem ist nur, dass ich die Umsetzung leider sehr mangelhaft fand.

Mir waren weder Evelyn noch Arden sympathisch – egal in welchem Jahrhundert. Ich fand es toll, dass Evelyn unbedingt ihre aktuelle Schwester retten wollte, aber das wars dann auch schon mit der Sympathie.

Das Problem für mich war, dass es keine Liebesgeschichte war. Die meiste Zeit über bringt einer den anderen um – manchmal wie unter Zwang, manchmal absichtlich. Und das alles, ohne Erklärung. Mal sind sie verliebt, mal Todfeinde. Aber man erlebt immer nur ganz kurze Szenen, bekommt nur ganz kurze Einblicke in diese vielen Leben, ohne dass es einem gelingen kann, eine Bindung oder etwas in der Art mit einem der beiden einzugehen.

Ich empfand die ganze Geschichte als sehr flach und künstlich. Irgendwie fühlte sich die Geschichte für mich „hohl“ an. Es fehlte mir ganz viel Gefühl.

Zudem gab es einige Logiklücken, die für mich leider keinen Sinn ergaben und die Auflösung war für mich auch ein einziges großes „Hä?“. Die Grundidee ist nicht schlecht, aber viel zu viel ergibt keinen wirklichen Sinn.


Fazit: Mich hat das Buch leider komplett enttäuscht. Mir waren die Protagonisten zu lange zu blass. Ich konnte keinerlei Bindung mit einem von ihnen eingehen.

Die ganze Geschichte war ganz anders als erwartet. Es sollte eine große tragische Liebesgeschichte sein, aber mir war dieser ganze Teil zu konstruiert. Mich ließ diese angebliche „Liebesgeschichte“ komplett kalt.

Ich fand es einfach doof, dass sich dieser Kreislauf ewig wiederholte – immer und immer wieder, wodurch sich auch das Buch zum Großteil wie eine Wiederholung anfühlte. Besonders gestört hat mich dabei, dass die beiden gefühlt nie versuchten etwas gegen diesen Kreislauf zu unternehmen.

Leider war das Buch überhaupt nicht meins. Von mir bekommt es 0,5 Sterne – ich fand es leider furchtbar langweilig.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Ich fand es einfach richtig schön

Funkenstille (Sweet Lemon Agency, Band 3)
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Achtung: Band 3 einer Reihe, in sich abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, nach der Reihe zu lesen.



Amelie opfert sich auf für ihre kleine Schwester, für die sie das Sorgerecht hat. Lola soll die ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, in sich abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, nach der Reihe zu lesen.



Amelie opfert sich auf für ihre kleine Schwester, für die sie das Sorgerecht hat. Lola soll die Kindheit haben, die Amelie dank ihrer drogensüchtigen Mutter verwehrt wurde. Sie gibt echt alles, um allem gerecht zu werden, und vergisst dabei sehr oft ihre eigenen Bedürfnisse.

Diese melden sich allerdings lautstark zu Wort, als Joscha wieder in ihr Leben tritt. Der Profi-Fußballer, den sie liebt, seit sie 18 war und den sie von sich gestoßen hat, damit er nichts von Lola und ihrer Mutter erfährt. Doch Joscha weiß, dass Amelie die eine und einzige für ihn ist und ihm ist es egal, wie oft sie noch versucht, ihn wegzustoßen, dieses Mal wird er bleiben und Amelie beweisen, dass sie perfekt zusammen sind.





Jaaaaa, man weiß eigentlich schon nach wenigen Seiten, worauf es hinauslaufen wird und jaaaa man hätte sich das alles ersparen können, wenn Amelie in der Vergangenheit ein wenig offener gewesen wäre, aber egal, das Lesen bzw. Hören des Buches hat einfach nur gutgetan.



Ich liebe ja die Clique rund um die Werbeagentur. Sie sind alle so herrlich normal und trotzdem ausgeflippt und total sympathisch. Lange war Amelie die Außenseiterin, weil sie sich selbst dazu gemacht hat, aber jetzt, wird sie langsam, aber sicher ein Teil der Gruppe und das allein tut unheimlich gut. Sie braucht diesen Anschluss so dringend.



Joscha und Amelie sind so ein Paar, bei dem einem direkt von Anfang an klar ist, dass es für sie niemals einen anderen „richtigen“ Partner geben kann. Joscha weiß das und war trotzdem eine Weile mit einer anderen zusammen, nachdem Amelie ihm das Herz gebrochen hat. Aber jetzt ist er zurück und möchte nur eins: wieder Teil von Amelies Leben sein.



Stellenweise war das Buch sehr vorhersehbar, aber das hat mich nicht gestört. Ich war nah an den Protagonisten und fand deren Verhalten nachvollziehbar. Auch wenn Amelie oft etwas überzogen reagiert, wenn es in Richtung ihrer Mutter geht, kann man diese Panik verstehen, wenn man die Gründe kennt, und die werden einem geliefert.





Fazit: Ich fand das Buch unheimlich süß und einfach schön. Klar hätte etwas mehr Kommunikation in der Vergangenheit nicht geschadet, aber egal. Ich habe die Protagonisten und die ganze Clique echt geliebt. Und Lola ist Zucker pur, obwohl manchmal auch etwas anstrengend, wie alle Kinder. Ich fand vor allem die kreative Art andere zu beschimpfen echt knuffig.

Die Wendung war vorhersehbar, aber auch nachvollziehbar und das Ende mega süß.



Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne. Es hat einfach unheimlich viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen bzw. zu hören.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Leider war das Buch nicht so wirklich meins

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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Mackenzie will endlich den Verkupplungsversuchen ihrer Oma entkommen und erfindet deswegen einen Freund. Dummerweise rutscht ihr dabei der Name von Noah heraus, der gar nicht so abgeneigt ist, ihren Fake-Freund ...

Mackenzie will endlich den Verkupplungsversuchen ihrer Oma entkommen und erfindet deswegen einen Freund. Dummerweise rutscht ihr dabei der Name von Noah heraus, der gar nicht so abgeneigt ist, ihren Fake-Freund zu spielen, er braucht nämlich selbst ganz dringend eine Fake-Gefährtin. Er ist ein Alpha und hat das dem Krankenhaus, in dem sie beide als Ärzte arbeiten, verschwiegen. Jetzt droht ihm eventuell die Kündigung, denn Alphas gelten als unbeherrscht und gefährlich, solange sie keine Gefährtin haben. Mackenzie ist eine Omega und deswegen sabbert ihr jeder Wolf hinterher, aber sie glaubt nicht an die besondere Verbindung zwischen Alphas und Omegas. Das ist alles bloß Mythos – richtig?





Ich fand die Idee nicht schlecht. Aber leider haben mich einige Dinge massiv gestört.



Beide Protagonisten sind Ärzte und angeblich super mega intelligent, schaffen es aber nicht, einfachste Zusammenhänge zu raffen. Wer hat wohl Noah bei der Krankenhausleitung angeschwärzt … hm keine Ahnung, könnte jeder gewesen sein und bestimmt nicht der, bei dem man nach wenigen Seiten weiß, dass er es war - viel zu offensichtlich, richtig? Falsch. Genauso wie mit der Alpha-und-Omega-Geschichte. So extrem offensichtlich! Aber nein, das kann ja nicht sein, das ist ja bloß Mythos.

Ich weiß, dass man als Leser oft einen Wissensvorsprung hat, aber ganz ehrlich, die beiden sollen Ärzte sein?!



Mir war es zudem zu viel Spice. Ich hab nichts gegen explizite Szenen, aber hier waren es mir einfach viel zu viele. Gefühlt gab es mehr Spice als Handlung.



Ich fand das Buch insgesamt einfach viel zu vorhersehbar in allen Bereichen. Auch bei der Wendung. Ich mag diese Art Wendung eh nicht so gern, aber hier on top auf alles andere, war es mir echt zu viel.



Ja, es gab auch süße Momente und witzige Szenen, aber insgesamt hat mich einfach zu viel gestört.





Fazit: Leider war das Buch nicht so wirklich meins. Mir war es zu vorhersehbar und die Protagonisten dabei so begriffsstutzig, wie ich es selten erlebt habe. Da winkt der ganze Wald und die sehen immer noch kein einziges grünes Blatt. Das fand ich leider anstrengend.



Mir waren es auch zu viele explizite Szenen. Mir ging im Vergleich dazu die Handlung zu sehr unter. Irgendwann jagte eine explizite Szene die nächste und sie landeten praktisch nur noch im Bett (oder woanders).



Auch die Wendung war leider nicht meins. Lediglich das Ende fand ich dann noch ganz gut.



Obwohl es auch süße und witzige Momente im Buch gab, war es alles zusammengenommen leider nicht wirklich meins. Von mir bekommt es 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Leider war das Buch so gar nicht meins

Bookboyfriend
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Triggerwarnung: Gewalt, Folter, stellenweise sehr eklig und brutal.



Rosemary ist eine Dark Romance Autorin. Sie erschafft morally grey Helden und Welten, die ihre Leser:innen zum Träumen einladen. ...

Triggerwarnung: Gewalt, Folter, stellenweise sehr eklig und brutal.



Rosemary ist eine Dark Romance Autorin. Sie erschafft morally grey Helden und Welten, die ihre Leser:innen zum Träumen einladen. Doch was, wenn es plötzlich ein Stalker auf sie abgesehen hat, dessen moralischer Kompass wirklich arg gelitten hat und für den Rosemarys Bücher praktisch der Bibel gleichkommen?





Uff, ich muss ehrlich sagen, dass es mir dieses Buch echt schwergemacht hat. Mir war es stellenweise wirklich zu eklig, zu brutal und zu abgedreht, was die „dunklen Fantasien“ anbelangte.



Vielleicht liegt es an mir. Vielleicht bräuchte es für mich eine Unterscheidung innerhalb des Genres zwischen Dark ROMANCE und DARK Romance – wenn ihr versteht, was ich meine. Ich will eine Romance lesen mit darken Einflüssen. Es darf gern mal morally grey werden, aber bitte nicht zu extrem eklig und richtige Übergriffe auf Frauen sind einfach absolut nicht meins.



Mir kam dieses Buch die meiste Zeit wie eine Art Rechtfertigung vor. Als wollte die Autorin durch ihre Protagonistin klarmachen, dass jeder, der ihr wenig Sterne gibt, das Genre Dark Romance nicht versteht. Dass die üblichen Kritikpunkte ungerecht sind usw. Ja, das passte schon irgendwie, weil die Protagonistin Dark Romance Autorin ist, aber es fühlte sich auch sehr belehrend an. Als sollte man eingeschüchtert oder unter Druck gesetzt werden, dem Buch nur volle fünf Sterne zu geben, weil man sich ja sonst outen würde als jemand, der ungerecht ist und vom Genre sowieso keine Ahnung hat.



Wie gesagt, mir geht es bei Dark Romance in erster Linie um die Romance, nicht darum, einander mit immer noch dunkleren Fantasien zu übertreffen.



Die Idee des Buches fand ich nicht uninteressant, im Gegenteil. Es hatte was, deswegen habe ich das Buch auch beendet, ich wollte wissen, wie es ausgeht. Mich persönlich hat das Ende allerdings enttäuscht.



Die Idee, dass sich Vale ihre Feinde vorknöpft, fand ich interessant, aber die Art, wie er das getan hat, ging mir vor allem beim ersten Opfer viel zu weit. Das war einfach nur richtig, richtig krank. Allgemein ging mir Vale zu oft zu weit. Er kannte einfach kein Maß.





Fazit: Für mich war das Buch leider nichts. Ich hatte auf eine Dark ROMANCE gehofft, also mit Fokus auf die Romance und nicht so sehr auf die extrem dunklen Fantasien, die ich einfach nur eklig fand. Es geht nicht darum, dass die Protagonisten miteinander irgendwelche wilden Fantasien befriedigt haben, sondern darum, was der Protagonist mit anderen angestellt hat. Diese Bilder wollte ich echt nicht in meinem Kopf.



Ich wollte das Buch mehrmals abbrechen, hab es aber durchgezogen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Aber mich persönlich hat das Ende leider enttäuscht.



Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch leider gar nicht meins war. Es bekommt von mir 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Ich habs echt geliebt!

Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
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Seit einer schweren Verletzung leidet die Turmspringerin Scarlett unter einer Blockade. Egal, was sie auch versucht, es wird einfach nicht besser. Was, wenn das das Ende ihrer Karriere bedeutet?

Ein Gutes ...

Seit einer schweren Verletzung leidet die Turmspringerin Scarlett unter einer Blockade. Egal, was sie auch versucht, es wird einfach nicht besser. Was, wenn das das Ende ihrer Karriere bedeutet?

Ein Gutes hat ihre Blockade allerdings, Scarlett schafft es endlich, ihren Teamkameraden ein wenig näher zu kommen. Als ihre Teamkapitänin mit ihrem langjährigen Freund Schluss macht, weil sie sexuell nicht kompatibel sind, kommt dieser eine geniale (betrunkene) Idee: Scarlett und Lukas könnten doch eine Affäre anfangen, immerhin stehen sie auf dieselben kinky Sachen. Eine bescheuerte Idee – oder etwa doch nicht?





Scarlett kann einem echt nur leidtun. Sie liebt das Turmspringen, aber seit ihrer Verletzung tut ihr Körper nicht mehr, was sie von ihm will. Nicht einmal eine Therapeutin kann helfen. Wenn das so weitergeht, verliert sie ihr Stipendium und steht vor dem Nichts.



Lukas dagegen gewinnt spielend leicht jeden Schwimmwettkampf, als wäre es nichts. Doch anstatt deswegen total arrogant zu sein, ist er das Gegenteil, nämlich bescheiden und unheimlich sympathisch. Niemals hätte Scarlett erwartet, dass Lukas auf kinky Dinge steht und noch weniger, dass sie, was ihre Vorlieben angeht, kompatibel wären.



Einmal auf die Idee gebracht, können beide die Vorstellung nicht mehr abschütteln. Aber ist das wirklich eine gute Idee? Scarlett und der Ex ihrer Teamkapitänin und Freundin?



Ja, wenn man diese Zusammenfassung so liest, klingt das Buch sehr oberflächlich, aber das ist es wirklich nicht! Es werden wichtige und ernste Themen behandelt – nur setzt das Buch eben auf etwas mehr Spice.





Fazit: Ganz ehrlich, ich habe das Buch geliebt. Ja, es ist sehr spicy, aber ich fand es so toll, wie sie gemeinsam erforscht haben, was ihnen gefällt. Es wird super erklärt, was den beiden das Machtgefälle beim Sex gibt. Es ging aber nicht nur darum, sondern auch um wichtige Themen.



Was ich sehr interessant fand, war, dass es mal um Sportarten ging, die nicht so häufig in Sportromances vorkommen. Schwimmer vielleicht noch, aber Wasserspringer sind mir noch nie begegnet.



Ich fand die Konflikte nachvollziehbar, ebenso wie die Unsicherheiten bei Scarlett und Pen. Lukas ist unglaublich verständnisvoll und ein echter Ruhepol.



Ich fand das Buch so, so toll! Von mir bekommt es volle 5 Sterne!

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