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Veröffentlicht am 30.06.2020

Spark

Spark (Die Elite 1)
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Die Geschichte spielt in einem dystopischen New Amerika im Jahre 2644. Genauer gesagt in New Haven. Dort lebt die 17 jährige Malia mit ihrer Familie in bescheidenen Verhältnissen, wie die meisten Menschen ...

Die Geschichte spielt in einem dystopischen New Amerika im Jahre 2644. Genauer gesagt in New Haven. Dort lebt die 17 jährige Malia mit ihrer Familie in bescheidenen Verhältnissen, wie die meisten Menschen zu dieser Zeit.
Im kindesalter schon werden die Bewohner mit einer Gentherapie versehen, die sie zu Soldaten machen kann, wenn der Körper darauf reagiert. Dann gehört man zur Elite. Man ist beliebt, genießt einen sehr hohen Lebensstandart und es fehlt einem scheinbar an nichts. Im Gegenzug dazu verpflichtet man sich dem Land als Soldat der Elemente. Je nach Mutation wird einem ein Element zugeordnet, welches man fortan beherrschen muss und was dir übermenschliche Fähigkeiten verleiht.
Malia trifft der Schlag, als die Mutation bei ihr Wirkung zeigt - sie hasst die Elite. Nun gehört sie selbst dazu und muss damit erstmal klar kommen. Allem voran mit Story Bad Boy Chris. Chris ist Vorzeige-Soldat der Elite und ausgerechnet Malia kommt in seine erste Truppe als Ausbilder. Er zieht sie an und doch ... schreckt er sie durch seine arrogante und aufdringliche Art auch ab, wie immer bei den Bad Boys. Zu allem überfluss dazu, bekommt Malia auch noch das Element was sie am aller wenigsten kontrollieren wollte - Feuer.
Nach einem (vermeintlichen) Anschlag auf Haven müssen die neuen Soldaten nicht mehr in die Schule gehen, sondern sich 7 Tage die Woche um ihre Ausbildung kümmern, welche ihnen alles abverlangt. So kommt es auch dazu, dass Malia ihre beste Freundin Sara gezwungenerweise vernachlässigt und sich beide immer mehr voneinander entfernen.

Mir hat die Story mit dem Setting an sich wirklich gut gefallen. Vorallem die kleinen Details wie die vorwiegend Papierlose und Pflanzenlose Welt ist ja eigentlich gar nicht so weit hergeholt wenn wir Menschen weiter so machen.
Vivien Summers Schreibstil ist flüssig und man kommt super durch die Geschichte. Zu den Protagonisten muss ich sagen, dass mir Chris und Sara manchmal echt auf die Nerven gehen mit ihrem Verhalten. Vorallem aber Bad Boy Chris ist mir oft einfach viel zu viel des guten.
Malia hat ein paar starke Momente, die halten sich jedoch in Grenzen, ist aber auch völlig ok - immerhin ist Spark erst der erste Teil einer bestimmt tollen Buchreihe.

Das Ende von Band 1 hat einen ordentlichen Cliffhanger da gelassen und ich bin gespannt, wie es mit Malia und ihren wachsenden Kräften weiter geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Unglaublich Herzzerreißend

With your Eyes
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Der Klappentext hat mich total angesprochen und bitte ... können wir kurz über dieses tolle Cover sprechen?! Wunderschön!!!!
Ich wollte wissen, was es mit Sutton und Blake weiter geht. Bzw. was es überhaupt ...

Der Klappentext hat mich total angesprochen und bitte ... können wir kurz über dieses tolle Cover sprechen?! Wunderschön!!!!
Ich wollte wissen, was es mit Sutton und Blake weiter geht. Bzw. was es überhaupt mit Blake auf sich hat.
Kurzum, beide kommen wie im Klappentext schon angedeutet aus verschiedenen Welten. Er ist Sportstar der Schule, von allen gemocht und sie ist die (wie die typischen Highschool Zicken sie nennen) eine Streberin. Beide begegnen sich das erste Mal bewusst auf einer College Party mit reichlich Alkohol. Blake war mir zu Anfang zwar nicht absolut unsympatisch, aber wir alle haben ja genug Teeniefilme gesehen, um zu wissen, wie diese Art von Typ ist. Allerdings wuchs er mir im Laufe der Story immer mehr ans Herz und bei der Abschlussrede von Sutton zeigte er sein wahres Gesicht.
Wie dem auch sei, bis dahin war alles typisch für das YA/NA Genre. Als Blake Sutton auf der Geburtstagsparty von ihrer Freundin dann sagte, er wolle weg fahren, entscheid sie sich mitzukommen, um etwas von der Welt zu sehen bevor sie blind werden würde. Road Trip also! Der Trip an sich wurde total schön beschrieben und ich konnte mir die verschiedenen Orte super vorstellen. Die beide kamen sich immer näher und auch Blake fing an sich zu öffnen und seine Dämonen vor Sutton freizulegen.
Bis es zum Twist kam! Gott habe ich Blake dafür gehasst. Es ist ok, wenn man sich persönlich für sowas entscheidet anstatt zu leiden, aber was passiert danach? Was lässt man zurück.
Dennoch ... ich kann ihn verstehen. Wer weiß ob wir nicht alle so gehandelt hätten wie er. Und ich finde es toll, dass nicht jede YA/NA Geschichte immer ein vollkommenes "Happy Ever After" Ende haben muss.
Ich habe Tränen vergossen, da mich das Schicksal der beiden wirklich berührt hat. Und auch die Nebencharaktere kommen bei weitem nicht zu kurz! Levi und Julie?! Ich muss wissen wie es weiter geht! Und auch Kay ist ganz liebevoll beschrieben.

Der Schreibstil an sich ist, wie man es von Rose kennt schön flüssig und leicht zu lesen. Ist man einmal in ihren Geschichten drin, kann man so leicht nicht mehr aufhöhren und es fällt einem nicht auf, wie die Zeit vergeht. Auch die Wechsel zwischen Sutton und Blake als Erzählperspektive sind gut gesetzt und einfach zu verfolgen!

Eine tolle Geschichte für alle Fans von YA/NA Romanen und Teeniefilmen ohne 100% Happy End!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Toller erster Teil

Second Chance
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Was ich ganz zu Anfang sagen möchte ist, das Rose's Schreibstil ganz unglaublich flüssig ist. Man bleibt immer super im Text und auch die Sprünge zwischen Zeiten und Charakteren sind absolut toll platziert. ...

Was ich ganz zu Anfang sagen möchte ist, das Rose's Schreibstil ganz unglaublich flüssig ist. Man bleibt immer super im Text und auch die Sprünge zwischen Zeiten und Charakteren sind absolut toll platziert. Beim ersten Sprung wusste ich nicht, was es mit Trip, Star, Cassandra und Tanner auf sich hat, das wird aber dann ganz schnell klar.
Mir gefiehl Tanners Charakter ganz besonders. Harte Schale, weicher Kern trifft es ganz passend bei ihm, wenn auch sein Kern eben nur bei Cassandra weich wird. Die Geschichte der beiden ist ansich keine Weltneuheit, reiches Mädchen trifft verkorksten Jungen und verliebt sich... es ist immer das verbotene was einen anzieht. Aber wie Rose die beiden beschrieben hat, welche Leidenswege sie bestritten haben, dass macht dieses Buch so außergewöhnlich. Tanner war mir schon von der ersten Sekunde im Auto sympathisch, obwohl er der Böse zu sein scheint kümmert er sich um Cassandra und kann sehr wohl zwischen guter und schlechter Entscheidung unterscheiden - er sorgt sich um die die er liebt und das macht ihn Besonders.
Die Entwicklung von Cassandra fand ich zuerst traurig, da sie viel von sich verloren hat. Im Laufe der Geschichte wird aber klar, wieso dies passiert ist und vorallem wer Schuld daran hat.
Was ich besonders toll beschrieben fand, war die Anziehungskraft der beiden aufeinander, man konnte sie förmlich spüren, je weiter man gelesen hat. Die Charaktere sind so unglaublich schön beschrieben, das es auch gar kein Problem war, sich in sie herein zu versetzen und sie bildlich vor den Augen zu haben.
Ich möchte wie immer gar nicht zu viel verraten (obwohl ich das eigentlich schon habe) und berichte nichts inhaltliches mehr.
Es ist einfach ein toller Roman, voller Liebe, Trauer und großen Gefühlen, bei dem mir an einer Stelle die Tränen gekommen sind (den Moment verrate ich euch aber nicht).
Ich freue mich schon mit Third und Fourth Chance weiter zu machen und bin so auf die Geschichte von Tanner und Cassie gespannt.
Wer also auf knisternde Lovestorys steht, sollte sich die Chance Reihe auf jeden Fall mal genauer anschauen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Ein wirklich erstaunliches Buch

Ein wirklich erstaunliches Ding
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Ein wirklich erstaunliches Ding von Hank Green ist ein ... wirklich erstaunliches Buch! Anders kann man es ja fast schon gar nicht sagen. Ich habe es im Rahmen der monatlichen Buchbox von Bücherbüchse ...

Ein wirklich erstaunliches Ding von Hank Green ist ein ... wirklich erstaunliches Buch! Anders kann man es ja fast schon gar nicht sagen. Ich habe es im Rahmen der monatlichen Buchbox von Bücherbüchse (wenn ihr auf den Namen klickt, gelangt ihr zur Internetseite) erhalten. Ich bin ganz ehrlich, wenn ich es in der Buchhandlung gesehen hätte, hätte ich es mir glaube ich von selbst nicht gekauft. Das Cover spricht mich nicht wirklich an, aber wie sagt man so schön - don't judge a book by it's cover - stimmt hier vollkommen.
Der Klappentext sagt die grobe Richtung der Handlung vor, ohne jedoch zu viel zu verraten.
Es geht um April, die diese Geschichte aus ihrer Sicht der Dinge erzählt. Sie findet eines Nachts auf der 23. Straße mitten in New York eine riesige Roboter Skulptur, der sie mit ihrem Studienfreund Andy den Namen Carl gibt und ein Spaßvideo auf Youtube hochläd. Auf einmal gibt es 46 weitere Carls und keiner weiß woher sie kommen. April und ihre Freunde werden zu Internetstars und versuchen mal eben nebenbei auch noch ein riesiges Rätsel der Menschheit zu lösen, sie scheinen die einzigen zu sein, die das können und werden prompt zu den wichtigsten Menschen des ganzen Planeten.
Ich möchte wie immer nicht zu viel des Inhalts verraten, da ich das bei Rezensionen nicht leiden kann, wenn ich sie lese und sie mir eigentlich schon das ganze Buch verraten.
Hank Green hat auf jeden Fall unglaublich gute Arbeit geleistet. Er hat nicht nur ein grandioes Fiction Buch geschrieben, sondern auch die heutige Zeit perfekt beschrieben. In Zeiten wo Likes und Kommentare, Profilaufrufe und Klicks bei Videos manchmal mehr wert sind, als Zeit mit den liebsten zu verbringen, bringt er einen dazu, über viele Probleme der Welt mal mehr nachzudenken. Ob es das alles wert ist? Für ein bisschen Ruhm? Ist es vielleicht grade in der heutigen Zeit mehr denn je nötig das die gesammte Menschheit an einem Strang zieht und sich und die Erde auf die wir leben retten?
Zurück zum Thema... ich schweife schon wieder ab. Hank Green lässt April May unglaublich sympatisch wirken, selbst in ihren noch so düsteren und egoistischen Zeiten, ist sie mir extrem sympathisch. Ihre Freunde Maya, Andy, Miranda ... selbst Robin ihren PA mag ich total. Alle sind auf ihre eigene Art und Weise so wichtig für die Story. Zum Ende hin baut die Geschichte auch nochmal richtig Spannung auf, ist voller Action und hat einen Twist, der mich total schockierte.
Mehr möchte ich von der Handlung an sich wieder nicht verraten, sondern lege euch ans Herz das Buch einfach zu lesen und über euren Tellerrand zu schauen!
Der Schreibstil von Hank Green ist unglaublich jung, frisch, modern und flüssig zu lesen - und das nötige Youtube Knowhow bringt er auch noch mit, sodass sich alles im Buch echt und wirklich anfühlt.

Kurzum würde ich "Ein wirklich erstaunliches Ding" mit 5 von 5 Sternen bewerten. Ein absolut Meisterhaftes Erstlingswerk!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Herzergreifend! Mehr muss man gar nicht sagen

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Lange Zeit hat mich kein Buch mehr wirklich berührt, klar die Geschichten waren alle sehr schön ... aber ich meine so richtig berührt! Dabei war ich anfangs gar nicht begeistert, ich habe mich in den ...

Lange Zeit hat mich kein Buch mehr wirklich berührt, klar die Geschichten waren alle sehr schön ... aber ich meine so richtig berührt! Dabei war ich anfangs gar nicht begeistert, ich habe mich in den ersten Kapiteln sehr, sehr schwer mit den Protagonisten getan und bin einfach nicht richtig mit ihnen warm geworden ... doch dann kam der Twist und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Es geht um Jasmine und Elliot. Sie könnten nicht verschiedener sein. Sie total beliebt und wunderschön, er ein Außenseiter, der immer wieder ins Visier der "coolen" Sportkids der Schule gerät.
Und doch ... Liebe kennt halt keine Grenzen ;)
Klar. Ich dachte auch, ok... das Rad wurde hier nicht neu erfunden. Nerd und Schönheit - hat man schon oft gelesen, auch Liebe in zwei Welten ist nichts neues im Young oder New Adult Genre, aber glaubt mir dieses Buch ist anders! Die Schicksalsschläge die beide erfahren lesen sich echt, die Gefühle kommen sehr gut rüber und man fühlt jede noch so kleine Emotion. Ich konnte absolut nachvollziehen, wieso Elliot sich so verändert hat und "stark" wurde, und auch Jasmines Wandlung und jahrelanger Jagd nach Aufmerksamkeit und Zuneigung ihrer Mutter wird immer deutlicher.
Doch das ist nicht genug ... die Story spielt in meiner absolut liebsten Stadt der ganzen Welt - New Orleans. Diese Stadt strahlt unglaublich viel aus, so viel Musik, so viel Voodoo, so eine große Geschichte. Brittainy C. Cherry bringt genau diesen Zauber unglaublich gut rüber.

Ich kennt mich ja, ich verrate nie viel von der Handlung an sich ... aber ich lege euch das Buch absolut ans Herz. Ich habe beim Lesen gelacht, geweint, wurde wütend und war geschockt. Eine Achterbahn der Gefühle, bei der man lernt was es heißt seine eigene Wahrheit zu finden (danke TJ).

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere