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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2018

Weiterleben

Für immer ist die längste Zeit
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Abby Fabiaschis Roman „Für immer ist die längste Zeit“hat ein trauriges Thema, bringt aber auch viel Freude. Er ist auf eine etwas andere Art geschrieben.
Maddy ist vom Dach gestürzt und beobachtet und ...

Abby Fabiaschis Roman „Für immer ist die längste Zeit“hat ein trauriges Thema, bringt aber auch viel Freude. Er ist auf eine etwas andere Art geschrieben.
Maddy ist vom Dach gestürzt und beobachtet und ersucht ihren Mann Brady und die knapp 17jährige Tochter Eve zu beeinflussen. Sogar eine Frau und Mutter will sie in Sorge um sie ausgesuchen. Das ist zwar Fiktion, aber ein schöner Gedanke. Abwechselnd erfahren wir von den jeweiligen Empfindungen und Aktionen.
Die Autorin lässt ihre Personen emotionell reagieren. Brady und Eve geben sich die Schuld an Maddys Tod. Vater und Tochter müssen lernen ohne sie ein miteinander zu leben.
Der Roman besteht aus Trauer und Verlust und dann um einen Neubeginn, ein Vorher und ein Nachher. Das Cover ist freundlich gestaltet, ein Frühlingsbild. Abby Faschiani schreibt flüssig, leicht und mit Gefühl und Humor. Der Roman ist ruhig und realistisch. Ich war von dieser Geschichte gefesselt und habe sie genossen.

Veröffentlicht am 24.03.2018

Zirkusleben

Töchter der Lüfte
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Der Roman „Töchter der Lüfte“ von Pam Jenoff ist im besonders gutem Stil geschrieben. Ich wurde in die Geschichte von der ersten Seite an eingesogen.
Die Protagonisten sind die junge Holländerin Isa und ...

Der Roman „Töchter der Lüfte“ von Pam Jenoff ist im besonders gutem Stil geschrieben. Ich wurde in die Geschichte von der ersten Seite an eingesogen.
Die Protagonisten sind die junge Holländerin Isa und die jüdische Trapezkünstlerin Astrid und spielt in der Zeit des zweiten Weltkrieges..
Isa wird von einem deutschen Soldaten schwanger und von ihrem Vater verstoßen. Das Kind wird ihr abgenommen. Dann findet sie in einem Zug jüdische Babys und nimmt eines mit. Sie werden vom Zirkus gerettet. Dort trifft sie Astrid, die aus einer Zirkusfamilie stammt und eigentlich Johanna heißt. Sie hatte einen Nichtjuden geheiratet, der sich später von ihr scheiden lassen musste.
Astrid muss Isa am Trapez ausbilden. Man lernt die beiden Frauen gut kennen, sie erzählen abwechselnd ihre Emotionen. Das Zirkusleben erlebe ich so intensiv mit, und die Angst vor Entdeckung bei den immer wieder kehrenden Durchsuchungen.
Ein beeindruckendes Werk der Freundschaft, Liebe und dem Überlebenskampf. Es ist ein Zeit, in der man nicht weiß, wem man trauen kann.
Pam Jenoff ist ein echt gute Autorin, die ich mir merken muss, sie schreibt so Eindrucksvoll, das ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich kann diesen Roman unbedingt weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 23.03.2018

Kate

Bright Side - Ein Moment für immer
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Kim Holdens Roman „Bright Side – Ein Moment für immer“ ist ein schöner ansprechender Liebesroman.
Kate Sedgwick, 19 Jahre alt, fängt mit ihrem Studium im College an. Eine interessante lebenslustige, hilfsbereite ...

Kim Holdens Roman „Bright Side – Ein Moment für immer“ ist ein schöner ansprechender Liebesroman.
Kate Sedgwick, 19 Jahre alt, fängt mit ihrem Studium im College an. Eine interessante lebenslustige, hilfsbereite und kluge Persönlichkeit. Sie kommt aus San Diego und hat da schon einiges tragisches erlebt. Von ihrem besten Freund Gus, einem Musiker, wird sie Bright Side genannt. Die meisten Kapitel werden aus Kates Sicht in Tagebuchform erzählt, später gibt es auch einige von Keller Banks.
Dann wird er etwas traurig.
Es werden verschiedene ernsteThemen beschrieben, das Downsyndrom, Bulimie und Krebs.
Die Autorin Kim Holden hat einen prima lebendigen Schreibstil. Ihre Protagonistin konnte mich fesseln, sie war liebenswert und ich konnte mich in sie hineindenken. Der Roman hat eine schöne gefühlvolle und auch ernste Atmosphäre und ist eine nette Lektüre. Mich interessieren auch neue Romane der Autorin.

Veröffentlicht am 22.03.2018

Wunderbar

Wenn Martha tanzt
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Wenn Martha tanzt ist ein besonderes Erlebnis, geschrieben von Tom Saller. Ich habe das Hörbuch gehört. Die Sprecher Anne Ratte-Polle und Barnaby Metschurat machen die Geschichte zu einem spannenden Hörvergnügen.
Barnaby ...

Wenn Martha tanzt ist ein besonderes Erlebnis, geschrieben von Tom Saller. Ich habe das Hörbuch gehört. Die Sprecher Anne Ratte-Polle und Barnaby Metschurat machen die Geschichte zu einem spannenden Hörvergnügen.
Barnaby Metschurat spricht die Passagen des Urenkels und Anne Ratte-Polle, die der Martha.
Thomas Wetzlaff findet nach dem Tod der Großmutter ein Notizbuch der Urgroßmutter Martha mit Skizzen und Zeichnungen von Klee, Feininger und Kandinsky, er fängt an zu recherchieren.
Es wird zu einer interessanten schicksalhaften Familiengeschichte.
Martha wird 1900 in Pommern geboren. Ihr Vater ist Kapellmeister.Ihre Kindheit vergeht magisch. Später will sie am Bauhaus in Weimar studieren. Sie wird Tänzerin. 5 Jahre bleibt sie dabei, dann geht das Bauhaus nach Dessau und Martha kommt mit der kleinen Hedi zurück nach Pommern.
Eine besondere Zeit beginnt, die Politischen Gesinnungen sind beunruhigend.
Der Roman hat ein unerwartetes fast unglaubliches Ende. Was für eine Idee.
Der Autor hat einen guten Schreibstil, Marthas Geschichte ist Ausdrucksstark. Ein Lese- und Hörgenuss.

Veröffentlicht am 19.03.2018

Ostberlin

Skandinavisches Viertel
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In diesem Roman ist der Protagonist Matthias Weber. Der Schauplatz ist Ostberlin. Schon ale12jähriger stromert er durch das Skandinavische Viertel. Er ist immer allein unterwegs, ein Träumer. Den Straßen ...

In diesem Roman ist der Protagonist Matthias Weber. Der Schauplatz ist Ostberlin. Schon ale12jähriger stromert er durch das Skandinavische Viertel. Er ist immer allein unterwegs, ein Träumer. Den Straßen gibt er Namen von Ländern, Städten und Flüssen aus Skandinavien.
Etliche Jahre später, nach einem Journalistik Studium und Jahren im den USA, kommt er wieder in sein Viertel. Er wird Wohnungsmakler umd kauft sich als erstes die Wohnung seiner Großeltern.
Der Roman wechselt zwischen diesen Zeiten immer hin und her.
Der Autor Torsten Schulz, selber ein Ostberliner, schreibt mit ruhiger Stimme und in einem besonderen Stil über die Situationen und das Leben der Familie Weber. Es ergibt ein eigenwilliges Bild des Protagonisten.
Dieser Roman ist eine Geschichte der Einsamkeit und um Trauer, Schuldgefühle, Verrat und Wut. Eine unterhaltsame Geschichte mit leisen Untertönen und mit interessanten Einblicken in die Lage der DDR vor und nach dem Fall der Mauer.