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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2026

Tragikomisch

Diamanten
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Diamanten, ist das Debüt von David Vajda.
Es ist eine interessante Geschichte über den Vater und die Geschwister. Das hat er eigentlich ganz gut gemacht, aber manchmal kommt es mir wie eine Aufzählung ...



Diamanten, ist das Debüt von David Vajda.
Es ist eine interessante Geschichte über den Vater und die Geschwister. Das hat er eigentlich ganz gut gemacht, aber manchmal kommt es mir wie eine Aufzählung vor.
Der Vater des Erzählers ist schon ziemlich krass, er ist aber auch liebevoll. Seine Eskapaden sind schon etwas drastisch.
Als die Mutter stirbt macht es alle fertig.
Die Geschwister sind gut dargestellt.
Witzig war die Ausstellung Daras mit angemalten Katzen.
Der Autor hat alle Personen mit eigenwilligen Charakteren versehen.
Der Roman liest sich gut und ist unterhaltend.

Veröffentlicht am 20.02.2026

Vater und Tochter

Ilaria
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Die Geschichte von Ilaria ist von der Schriftstellerin Gabriella Zalapi einfühlsam und ehrlich geschrieben.
Wir lernen die achtjährige Ilaria beim Schweinebummeln kennen. Sie ist ein glückliches Mädchen, ...



Die Geschichte von Ilaria ist von der Schriftstellerin Gabriella Zalapi einfühlsam und ehrlich geschrieben.
Wir lernen die achtjährige Ilaria beim Schweinebummeln kennen. Sie ist ein glückliches Mädchen, das auf ihre Schwester wartet.
Da kommt plötzlich unerwartet ihr Vater und sagt, das sie mit ihm eine kleine Reise machen soll.
Ja, und dann beginnt eine zweijährige Reise durch Italien. Der Vater telefoniert immer wider mit der Mutter, behauptet aber immer wieder, das die nicht mit Ilaria reden will.
Die Autorin schildert die Emotionen Ilarias genau so, das man das plastisch vor sich sieht.
Gut, der Vater will die Mutter zwingen, wieder mit ihm zusammen zu leben, aber dem Kind tut das nicht gut.
Ich hoffte immer wieder, das sich Ilarias Lage ändert, aber da ist noch alles offen.
Der Roman ist tragisch, aber lesenswert.

Veröffentlicht am 20.02.2026

Nach der Arbeit

Vor uns die Zeit
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Vor uns die Zeit ist ein Roman von
R. C. Sherriff und wurde im Original 1931 geschrieben.
Der Roman liest sich auch heute noch gut. Es ist eine ruhige Geschichte.
Es geht um einen Mann, der in Pension ...




Vor uns die Zeit ist ein Roman von
R. C. Sherriff und wurde im Original 1931 geschrieben.
Der Roman liest sich auch heute noch gut. Es ist eine ruhige Geschichte.
Es geht um einen Mann, der in Pension geht, sich aber noch zu jung fühlt.
Das Ehepaar zieht in ein neues Haus und gemeinsam mit Nachbarn wird ein Club gegründet, in dem Tom alles dokumentiert und ordnet. In dieser Arbeit geht er auf.
Es ist ein nett geschriebener Roman, der gefällt.


Veröffentlicht am 19.02.2026

Ein fremdes Tagebuch

Ich werde allein sein und ohne Party
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Die spanische Schriftstellerin Sara Barquinero hat der Protagonistin ihres Romans, Ich werde allein sein und ohne Party, mit einem schwierigen Charakter versehen.
So richtig kann ich mit ihr nicht warm ...



Die spanische Schriftstellerin Sara Barquinero hat der Protagonistin ihres Romans, Ich werde allein sein und ohne Party, mit einem schwierigen Charakter versehen.
So richtig kann ich mit ihr nicht warm werden.
Diese ewigen datingappstrffen sind mir zu viel. Selber erwartet sie aber, das ein Freund nur sie liebt.
Die Geschichte mit dem gefundenen Tagebuch ist ganz nett, aber so richtig realistisch ist das doch nicht. Allerdings kommt man zu einer Reise durch Spanien.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir. Sie fesselte mich an die Geschichte.
Es ist dann doch ein guter Roman, der unterhält.

Veröffentlicht am 19.02.2026

Familiengeschichte

Auch eine Art, Leben zu retten
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Die Autorin Susanna Bissoli schreibt in ihrem Roman, Auch eine Art, Leben zu retten, anmutig über ein realistisches Thema.
Es ist eine Geschichte über den Krebs.
Bei Vera ist er zurückgekommen und sie ...



Die Autorin Susanna Bissoli schreibt in ihrem Roman, Auch eine Art, Leben zu retten, anmutig über ein realistisches Thema.
Es ist eine Geschichte über den Krebs.
Bei Vera ist er zurückgekommen und sie wird behandelt.
Dafür kommt sie in ihren Heimatort zurück. Da lebt ihre Schwester Nora mit ihrer Tochter und ihr 80jähriger Vater.
Ich konnte mich mit Nora identifizieren. Vera lebte ihr Leben und Nora muss sich um den Vater kümmern. Damit ist sie oft überfordert.
Ihr Vater hat viele Hefte beschrieben und er will, das Vera alles abschreibt.
Das alles hat die Autorin wunderbar umgesetzt.
Es ist eine empfehlenswerte Lektüre.