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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Na Ja

Es war nicht anders möglich
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Es war nicht anders möglich, ist der Debütroman der Schachaluspielerin Svenja Liesau.
Das Cover ist schon düster und zeigt auch die Düsterheit der Geschichte. Der Titel gefällt mir auch nicht so, es ...



Es war nicht anders möglich, ist der Debütroman der Schachaluspielerin Svenja Liesau.
Das Cover ist schon düster und zeigt auch die Düsterheit der Geschichte. Der Titel gefällt mir auch nicht so, es geht immer anders, warum auch nicht. Der Klappentext hatte mich angesprochen. Die Leseprobe gab mir schon zu denken, aber ich dachte, es kann ja noch werden.
So richtig warm kann ich mit der Protagonistin Martina nicht werden.
Gut ihre Kindheit war nicht gerade ideal, aber inzwischen ist sie Mitte Dreißig, da müsste sie ihr Leben ja in den Griff bekommen haben. Aber wenn sie immer Unmengen Wodka in sich hineinschüttet klappt nichts.
Langsamfänge sie ja wirklich an zu spinnen, kein Wunder, das sie da in der Klapse landet.
Das Leben in der Anstalt hat die Autorin ganz witzig, aber auch tieftraurig passieren lassen.
Es wurde dann noch ein ganz passabler Roman.

Veröffentlicht am 12.03.2026

Brillant

Unter Gästen
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Unter Gästen, ist das Debüt der Caroline Roger.
Sie lässt ihre Erzählerin zurückdenken, an ihre Kindheit. Die hat sie zwischen den Gästen des Bistros ihrer Mutter und dem Restaurant ihres Vaters erlebt.
Ihre ...



Unter Gästen, ist das Debüt der Caroline Roger.
Sie lässt ihre Erzählerin zurückdenken, an ihre Kindheit. Die hat sie zwischen den Gästen des Bistros ihrer Mutter und dem Restaurant ihres Vaters erlebt.
Ihre Mutter hatte einen guten Draht zu ihren Gästen, sie lies sie sich aussprechen und war immer freundlich.
Der Vater ging immer wieder fremd. Als es dann darauf ankommt zieht die Erzählerin auf die Seite der Mutter.
Die Autorin versteht es gut, diesem Roman einen besonderen Flair einzuhauchen. Solche Wirtinnen wie die Mutter habe ich auch noch erlebt. Für uns Gäste war es immer sehr heimelig. Für die Kinder eher nicht, für die war nicht viel Zeit. Die Erzählerin war mir sehr sympathisch. Ich konnte ihre Eindrücke sehr gut nachempfinden.
Das hat die Autorin sehr gut dargestellt und ich habe den Roman genossen.
Da hätte ich immer weiter lesen mögen.

Veröffentlicht am 12.03.2026

Aufarbeitung einer Kindheit

Unterwasserblau
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Unterwasserblau, ist ein Beziehungsroman von Petra Hucke.
Die Geschichte ist geprägt durch eine einsame etwas lieblose Kindheit.
Jessica hat im Kleinkindalter ihre Zwillingsschwester verloren. Das macht ...



Unterwasserblau, ist ein Beziehungsroman von Petra Hucke.
Die Geschichte ist geprägt durch eine einsame etwas lieblose Kindheit.
Jessica hat im Kleinkindalter ihre Zwillingsschwester verloren. Das macht wohl auch die Mutter so grantig. Mir ihrer Halbschwester Sandra gibt es auch keine Nähe.
Als sie Ingwer heiratete hatte sie endlich eine liebevolle Familie.
Als ihr Vater stirbt, wird sie gezwungen sich auch um ihre Mutter zu kümmern.
Außerdem bringt sie nach zwanzigjähriger Ehe diese in Gefahr.
Jessica muss sich jetzt einen Weg suchen, um auch allein zurechtzukommen. Vielleicht gibt es ja noch Hoffnung.
Die Autorin hat das in einem ruhigen einfühlsamen Stil geschrieben.
Der Roman zeigt, das nicht immer ist wie es scheint.
Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen.

Veröffentlicht am 11.03.2026

Drastisch

Sommer der schlafenden Hunde
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Der Roman, der schlafenden Hunde, von Laura Dürrschmidt ist nicht schlecht geschrieben.
Aber ich bin dafür wohl doch zu alt. Mir wird da viel zu viel Alkohol getrunken und mit ordinären Wörtern um ...



Der Roman, der schlafenden Hunde, von Laura Dürrschmidt ist nicht schlecht geschrieben.
Aber ich bin dafür wohl doch zu alt. Mir wird da viel zu viel Alkohol getrunken und mit ordinären Wörtern um sich geworfen.
Am Ende Schulzeit von Lena, Trice und Sascha ergibt es eine Dreiecksbeziehung mit Eifersüchteleien. Wie die drei miteinander umgehen, konnte ich nicht nachvollziehen.
Dadurch kommt es dann zu einem Esklat.
Mich konnte der Roman nicht fesseln, aber ich denke das gibt genug positive Leser.


Veröffentlicht am 11.03.2026

Eine energische Frau

Der Gesang der See
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Der Gesang der See, ist der erste Roman der norwegischen Schriftstellerin Trude Teige.
Er wurde erst jetzt ins deutsche übersetzt. Die vorigen drei Bücher von ihr habe ich verschlungen.
Auch dieser Roman ...



Der Gesang der See, ist der erste Roman der norwegischen Schriftstellerin Trude Teige.
Er wurde erst jetzt ins deutsche übersetzt. Die vorigen drei Bücher von ihr habe ich verschlungen.
Auch dieser Roman hat mich gefesselt.
Trude Teige besticht durch ihren eindruckslosen lebensnahen Stil.
Sie schreibt an Ende, das sie in einem Fischerdorf aufgewachsen, deshalb kann sie die Atmosphäre so gut einbringen.
Eigentlich wollte sie ein Sachbuch über ihre Urgroßmutter schreiben, aber sie fand nicht genug Material. So hat sie Kristiane in diese Zeit versetzt und ihr eine interessante Geschichte gegeben.
Ihr Vater befuhr das Lotsenschiff und auch ihr Mann ist Lotse. Der bleibt auf See, wie viele Männer damals. Um das lotsen recht weiter zu betreiben, muss sie innerhalb eines Jahres einen Lotsen heiraten. Da muss ihr Jugendfreund Lars den Lotsenschein machen, damit sie ihn heiraten kann. Gleichzeitig verliebt sie sich auch in Frederik. Aber Kristiane lässt die Vernunft und die Verantwortung walten und heiratet Lars.
Sie hat einen Rückzugsort, einen versteckten Felsen, da ist sie für sich und kann nachdenken. Nur ihren Lieben zeigt sie den Felsen.
Der Roman ist aufregend und wunderbar.