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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2026

Milos Entführung

Alles ihre Schuld
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Milos Entführung

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich den Roman „Alles ihre Schuld„ unbedingt weiterlesen.
Die Autorin Andrea Mara schreibt spannend und realistisch über eine Entführung ...

Milos Entführung

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich den Roman „Alles ihre Schuld„ unbedingt weiterlesen.
Die Autorin Andrea Mara schreibt spannend und realistisch über eine Entführung eines kleinen Jungen, über Schuldgefühle und Ängste.
Marissa hat ihren Sohn erlaubt, bei einem Freund zu bleiben und als sie ihn abholen will, ist er nicht da. Die Adresse stimmt gar nicht.
Jenny, die Mutter des Jungen, die ihr geschrieben hat, dass der Junge da bleiben soll, wusste von nichts.
Als sich herausstellt, dass Jennys Kindermädchen Stella etwas damit zu tun hat, will sie bei der Suche helfen.
Die Motive sind unklar. Es gibt auch keine Lösegeldforderung.
Erschreckend sind die Kommentare in den sozialen Medien, die auf den Suchanfragen zu sehen sind.
Die Autorin schreibt in einem Stil, bei den man die Situationen der Figuren mitfühlen kann.
Ich war gefangen von dem Roman, bis es die ersten Ermordeten gab.
Das macht es vielleicht dramatischer, störte mich aber.
Es ergab noch einige echt erschreckende Erkenntnisse.
Es war ein Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 30.05.2026

Ein alptraum

Ein unheimlich guter Mensch
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Ein Alptraum

Ein unheimlich guter Mensch, ist ein ungewöhnlicher Roman von Kirsten King.
Den Titel konnte ich nicht mit der Geschichte verbinden.
Die Protagonistin Lilllian ist mir sehr unsympathisch. ...

Ein Alptraum

Ein unheimlich guter Mensch, ist ein ungewöhnlicher Roman von Kirsten King.
Den Titel konnte ich nicht mit der Geschichte verbinden.
Die Protagonistin Lilllian ist mir sehr unsympathisch. Sie war schon als Kind eine Außenseiterin.
Später hatte sie seltsame Verbindungen mit Männern und dann der viele Alkohol.
Da weiß sie ja selber nicht mehr, was sie möglicherweise gemacht hat.
Ihre Beziehung mit Henry war nicht gut. Sie wollte unbedingt eine richtige Beziehung, aber das lief ja nicht normal. Sie denkt irgendwie viele nach, aber sie weiß nicht wie sie ein besseres Leben beginnen kann. Sie wünschte sich eine Beziehung in der sie wirklich geliebt werden.
Die Autorin hat einen lockeren Ton. Sie hat eine zwielichtige , traurige Person, die sich selber nicht versteht.
Ich habe mich da versehen, denn das Thema ist eben nichts für mich.


Veröffentlicht am 07.05.2026

Beobachtungen über ein

Die Straße
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Jahr

Robert Seethaler ist ein begnadeter Schriftsteller. Seine Darstellung des Romans §Die Straße“ ist ein besonderes Werk.
Er führt uns für ein Jahr in eine versteckte Straße. Wir hören verschiedene ...

Jahr

Robert Seethaler ist ein begnadeter Schriftsteller. Seine Darstellung des Romans §Die Straße“ ist ein besonderes Werk.
Er führt uns für ein Jahr in eine versteckte Straße. Wir hören verschiedene Personen miteinander sprechen. Man ist in die Zeit von früher, als die Nachbarn immer alles von den anderen wussten. In dieser Stra0e ist das noch so. Da sind die Gespräche beim Bäcker, beim Metzger und beim Arzt.
Das Hörbuch wird von dem Schauspiel Matthias Brand gelesen. Das hat er ganz gut hinbekommen, obwohl ich im Anfang nicht gleich Es ist manchmal schwierig den Wechsel der Erzählenden mit zu bekommen.
Der Autor lässt einen Brand geschehen. Die Geschichte mit der Katze ist etwas traurig. Witzig war die Invasion der Kanarienvögel, als sie überall als kleine gelbe Kugeln auftauchten.
Robert Seethaler konnte mich da wieder mit seiner Kunst begeistern.




Veröffentlicht am 01.05.2026

Eindrucksvoll

Fliegt, Wilde Schwäne
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Durch diesen Roman „Fliegt, wilde Schwäne“ erfahren wir von der Schriftstellerin Jung Chang, wie die Chinesen leben.
Vor vierzig Jahren hat sie den ersten Teil dieses Romans geschrieben, den kenne ich ...



Durch diesen Roman „Fliegt, wilde Schwäne“ erfahren wir von der Schriftstellerin Jung Chang, wie die Chinesen leben.
Vor vierzig Jahren hat sie den ersten Teil dieses Romans geschrieben, den kenne ich allerdings nicht.
Ich habe schon viel von Mao und seinen Machenschaften gehört. Mao war der Gott, was er anordnete , musste befolgt werden.
Jung Changs Eltern waren Kommunisten. Erst ging es ja ganz gut, aber wenn jemand anderer Meinung war , gab es Strafen.
Wir begleiten sie über ihre Kindheit, ihre Jugend, bis sie mit 26Jahren zum Studium nach London durfte.
Es ist erschreckend, wie die Schulkinder gedrillt waren, sie wurden eingesetzt, wenn Erwachsene misshandelt und drangsaliert wurden.

Die Autorin beschreibt ihre Erlebnisse, um ihre Mutter besuchen zu dürfen. Die Mutter machte sich Sorgen, ob ihre Tochter wieder ausreisen durfte, erst wenn sie im Flugzeug saß, war sie beruhigt.
Dann durfte sie nicht mal zu der sterbenden Mutter, traurig.
Jung Chang erzählt mit diesem Roman, die Geschichte Chinas.
Er ist unbedingt zu empfehlen.

Veröffentlicht am 01.05.2026

Erinnerung an Sizilien

Die Scheinheiligen
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Die britische Schriftstellerin Jo Hamya hat in ihrem Roman „Die Scheinheiligen“ über eine nicht so einfache Vater Tochter Beziehung.
Es beginnt 2010 auf Sizilien. Die jugendliche Sophia soll den Urlaub ...



Die britische Schriftstellerin Jo Hamya hat in ihrem Roman „Die Scheinheiligen“ über eine nicht so einfache Vater Tochter Beziehung.
Es beginnt 2010 auf Sizilien. Die jugendliche Sophia soll den Urlaub bei ihrem Vater verbringen. Der ist Schriftsteller und muss sein Buch fertig schreiben.
Es ist erschreckend, denn zwischen den Beiden gibt es kein miteinander.
2020 hat Sophia ein Theaterstück geschrieben, der Vater kommt zur Aufführung und muss sein Versagen mit ansehen.
Der Roman zeigt eine Familie, die nicht miteinander Kommuniziert.
Da ist das gegenseitige Verstehen schwach.
Das hat die Autorin ganz gut hinbekommen, aber das ganze ist etwas kühl.
Das Buch liest sich gut.