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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Leben im Irak

Der letzte Sommer der Tauben
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Abbas Khider zeigt uns wieder die Grausamkeiten seiner früheren Heimat.
In seinem Roman, Der letzte Sommer der Tauben, lässt er den 14jährigen Noah erzählen. Die politischen Ereignisse lassen uns ja ...




Abbas Khider zeigt uns wieder die Grausamkeiten seiner früheren Heimat.
In seinem Roman, Der letzte Sommer der Tauben, lässt er den 14jährigen Noah erzählen. Die politischen Ereignisse lassen uns ja schon in den Nachritten aus dem Irak erschüttert zurück.
Noah sieht viel, wenn er durch die Stadt stromert, aber auch da ist er schon nicht ganz frei. Jeder muss aufpassen was er sagt, überall kann die Sittenpolizei zugreifen.
Am Ende dürfen nicht einmal mehr Tauben auf dem Dach gehalten werden.
Abbas Khider zeigt in seinen Romanen immer wieder diese Gräuel an. Da scheint es ja auch nie so richtig besser zu werden. Überhaupt die Frauen sind gefährdet. Sie dürfen nicht mehr in ihren Berufen arbeiten und nicht einmal mehr alleine auf die Straße gehen.
Der Roman lässt mich wieder erschüttert und ratlos zurück.
Trotzdem muss ich seine Romane immer wieder lesen. Ich gebe eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Es geht weiter

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, ist der dritte Roman, den ich von der Schriftstellerin Alena Schröder gelesen habe.
Der Titel bezieht sich wohl auf das verschwundene Bild.
Hannah, Silvia ...



Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, ist der dritte Roman, den ich von der Schriftstellerin Alena Schröder gelesen habe.
Der Titel bezieht sich wohl auf das verschwundene Bild.
Hannah, Silvia und Evelin spielen in allen drei Romanen mit.
Die Autorin versteht es gut, die verschiedenen Emotionen und Ansichten der Personen zu schildern.
Es gibt zwei Zeitebenen.
In diesem Roman kommen neue Personen dazu, mit dene er auch 1945 in Güstrow beginnt.
Die vierzehnjährig Marlen muss dich in einer Schublade vor den Russen verstecken. Da findet sie ein Portrait, das sie mitnimmt.
Sie hatte in dem Forsthaus Wilma getroffen. Die nimmt sie mit zu sich nach Hause. Wilma ist Malerin und nimmt sich der Waise an.
Die Autorin lässt Marlen und die Ärztin Evelin sich 1990 treffen.
In der zweiten Ebene geht es 2023 in Berlin mit Hannah weiter.
Die beiden Zeiten wechseln öfter. Das ist ganz gut.
Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und ich denke es gibt noch mindestens ein Buch, auf das ich dann warte.


Veröffentlicht am 15.01.2026

Terese weiß nicht was sie will

Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt
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Bodo Kirchhoff Roman, Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt, eine gute Geschichte erzählt.
Mich wundert immer wieder, warum Autoren ihre Frauen in Ichform erzählen lassen. Da bin ich skeptisch, ...



Bodo Kirchhoff Roman, Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt, eine gute Geschichte erzählt.
Mich wundert immer wieder, warum Autoren ihre Frauen in Ichform erzählen lassen. Da bin ich skeptisch, ob sie das so objektiv sehen.
Das Ehepaar Vigo und Terese sind seit 50 Jahren zusammen.
Vigo geht auf Recherchereise nach Indien. Als er sich nicht mehr meldet, meint Terese, sie will ihn mit einer Liebschaft erwischen und reist ihm nach.
Da ist schon eigenartig, denn sie geht doch selber andauernd fremd.
Für mich zog sich die Geschichte ein wenig. Vielleicht, weil ich mich in Tereses Sicht hineindenken konnte. Gut, am Ende scheint sie doch noch richtig zu ticken.
An und für sich liest es sich ganz gut.

Veröffentlicht am 15.01.2026

Das Bücherdorf

Mathilde und Marie
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Mathilde und Marie, ist eine berührende Geschichte von Torsten Woywod.
Das Bücherdorf Redu gibt es tatsächlich, ich habe mir die Bilder von Google zeigen lassen. Das ist ja mal ein Reiseziel für uns ...



Mathilde und Marie, ist eine berührende Geschichte von Torsten Woywod.
Das Bücherdorf Redu gibt es tatsächlich, ich habe mir die Bilder von Google zeigen lassen. Das ist ja mal ein Reiseziel für uns Bücherratten.
Die Personen hat sich der Autor ausgedacht, das ist ihm gut gelungen. Redu ist in dem Roman ein Ort, in denen sich gestresste Menschen erholen können.
Der Autor lässt die Emotionen Mathildes und Marie miterleben.
Marie kommt aus Paris, ihr wurde alles zu viel und zu laut.
Im Zug trifft sie eine ältere Frau, die sie mit nach Redu nimmt. Da kann sie regenerieren. Mathilde ist gegen die Fremde, aber sie ist sowieso ungesellig.
Es ist interessant wie die beiden Frauen sich näher kommen.
Der Roman ist fesselnd und zeigt noch die Fauna und Flora der Gegend.
Es ist ein berührender Roman, den ich gerne gelesen habe. Ich kann ihn wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 12.01.2026

Amerikanische Idylle

Holy City
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Holy City, ist ein Krimi von Henry Wise. Es ist ein typischer Krimi aus dem südlichen Landgebiet der USA.
Da gibt es Korruption , Verleumdungen und Erpressungen am laufenden Bann.
Will Seems kommt nach ...



Holy City, ist ein Krimi von Henry Wise. Es ist ein typischer Krimi aus dem südlichen Landgebiet der USA.
Da gibt es Korruption , Verleumdungen und Erpressungen am laufenden Bann.
Will Seems kommt nach längerer Zeit wieder als Deputiere Holy City.
Es gibt einen grausamen Mord.
Ich hatte schon schnell den richtigen Verdacht.
Der Autor lässt allerdings erst noch andere Verdächtig werden.
Es ist ein spannender Krimi, der mich gut unterhalten hat.