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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2026

Ich hatte irgendwie mehr erwartet...

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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Das (Hör-)Buch versetzt uns nach London während der Regency-Ära. Wir begleiten Ivy an den Hof der Fae-Königin Moryen, denn in dieser Saison soll sie in die Gesellschaft eingeführt werden und einen Ehemann ...

Das (Hör-)Buch versetzt uns nach London während der Regency-Ära. Wir begleiten Ivy an den Hof der Fae-Königin Moryen, denn in dieser Saison soll sie in die Gesellschaft eingeführt werden und einen Ehemann finden. Doch diese Saison ist nicht wie jede andere, denn auch der Kronprinz Bram möchte in dieser Saison seine zukünftige Ehefrau erwählen.
Um für die engere Auswahl für Prinz Bram aufgenommen zu werden, müssen die Anwärterinnen einen Knebelvertrag unterschreiben und einen magischen Handel mit der Königin eingehen. Ein Stück des kleinen Fingers, die Erinnerung an die eigene Kindheit oder den Geruch von frischen Blumen - kein Preis ist den Debütantinnen zu teuer, um im Gegenzug ein strahlendes Lächeln, ein Ausnahmetalent im Pianospielen zu werden oder eine wallende Mähne zu erhalten.
In der Hoffnung, an der Seite des Kronprinzen den geschädigten Ruf ihrer Familie reinwaschen zu können, meldet sich Ivy freiwillig und unterschreibt. Der charmante, wohlerzogene Prinz scheint ebenfalls ein Auge auf Sie geworfen zu haben. Aber auch der rebellische Bruder Emmett verdreht ihr ganz schön den Kopf.
Doch nichts ist so wie es scheint und bald schon fragt sich Ivy, ob sie mit ihrer Teilnahme nicht den größten Fehler ihres Lebens gemacht hat...

Mir fiel es zwischenzeitlich schwer bei den vielen Charakteren den Überblick zu behalten. Die gesprochenen Stimmen waren hier für mich teilweise nicht unterschiedlich genug. Die Prüfungen, die die Mädchen für die Königin absolvieren mussten waren abwechslungsreich gestaltet und thematisch passend. Die Lovestory wirkte auf mich nicht sonderlich überzeugend, sodass es insgesamt ein solides Romantasy-Buch war, welches mit letztendlich jedoch leider nicht so fesseln konnte, wie ich eingangs erwartet hatte. Die Auflösung/das Ende wirkte auf mich etwas konstruiert und konnte mich auch leider nicht neugierig auf den zweiten Teil machen. Daher werde ich die Dilogie an dieser Stelle nicht weiterlesen.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Aiden war für mich eine absolute Redflag 🚩

The Romance Rivalry
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Die Leseprobe klang sehr vielversprechend.
Irene wirkte auf mich wie eine junge Frau, die Liebesromane liebt, leidenschaftlich gerne Rezensionen in Sozialen Netzwerken veröffentlicht, anhand von Tropes ...

Die Leseprobe klang sehr vielversprechend.
Irene wirkte auf mich wie eine junge Frau, die Liebesromane liebt, leidenschaftlich gerne Rezensionen in Sozialen Netzwerken veröffentlicht, anhand von Tropes auf die Suche nach ihrer großen Liebe gehen möchte und dabei feministische Werte vertritt 💕

Sobald Irene jedoch auf den Love Interest Aiden stieß, präsentierte sie sich zunehmend unsicher und lies sich von der bevormundenden und teilweise sogar abwertenden Art Aidens immer weiter manipulieren.
Zu Beginn versucht Irene dies noch einzuordnen, erlag jedoch letztlich der einnehmenden Art von Aiden.

Es schien so, als würde Irene sich selbst, ihre Wünsche, Werte und Träume immer mehr verlieren. Die Charakterentwicklung ist daher aus meiner Sicht rückläufig bzw. am Ende auch sehr unglaubwürdig 🤨

Im Laufe der Geschichte lassen sich Irene und Aiden auf eine gemeinsame Challenge ein, deren Sinn sich mir nicht wirklich erschlossen hat. Sie hatte letztlich auch keinen besonderen Einfluss oder Mehrwert auf die weiteren Ereignisse.

Die Geschichte hätte unheimlich davon profitiert, wenn es eine queere Lovestory geworden wäre und Irene auf dem Weg zu ihrem Happily Ever After festgestellt hätte, dass ihre Studienkollegin Jeanette die Person ist, nach der sie die ganze Zeit gesucht hat.

Denn Jeanette unterstützt Irene bei all ihren Vorhaben, motiviert sie und mag sie so wie sie ist. Bei ihr, kann Irene ganz sie selbst sein 🫶🏻
Ebenso mochte ich den Literaturprofessor sehr gerne. Seine wertschätzende, offene und interessierte Art gegenüber seinen Studierenden hat mir wirklich gut gefallen.

Die Grundidee hatte großes Potenzial bei Nicht-Romance-Lesenden mit klassischen Vorurteilen gegenüber Romance-Lesenden aufzuräumen. Letztlich bedient das Buch jedoch leider sogar viele negative Klischees - Schade! ☹️

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Die widersprüchliche Stimmung war irritierend 😵‍💫

The House Witch 1
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Einerseits verspricht das Cover von „The House Witch“ eine Cozy-Fantasy Geschichte, andererseits bereitet bereits der Klappentext auf höfische Intrigen und sich zuspitzende politische Spannungen vor.
Diese ...

Einerseits verspricht das Cover von „The House Witch“ eine Cozy-Fantasy Geschichte, andererseits bereitet bereits der Klappentext auf höfische Intrigen und sich zuspitzende politische Spannungen vor.
Diese Mischung war es, die mich so neugierig auf das Buch gemacht hat 👀

Die Stimmung in diesem Buch ist wirklich einzigartig. Es fühlt sich an, als würde man einerseits an einem mittelalterlichen Märchen teilhaben und andererseits politische Intrigen à la High Fantasy aufdecken und sich auf einen nahenden Krieg vorbereiten ⚔️

Leider spielt Alkohol (und auch Alkoholismus) in der Geschichte eine sehr große Rolle 🍻
Ja, wir befinden uns in einem mittelalterlichen Setting, zu einer Cozy Fantasy Story passt das meiner Meinung nach jedoch nicht so gut.

Es tauchen immer wieder neue Charaktere auf, sodass es mir irgendwann schwer gefallen ist, den Überblick zu behalten. Darüber hinaus hätte ich mir eine Landkarte zur Orientierung gewünscht 🗺️

Zusammen mit der sich anbahnenden Liebesgeschichte und einem einerseits exzentrischen und andererseits aufmerksamen Protagonisten, wurde mir die Mischung dann doch irgendwann zu wild und hat mich einfach nicht mehr angesprochen 🤷🏻‍♀️

Ich habe das Buch schlussendlich bei S. 170 (27%) abgebrochen.

Positiv hervorheben möchte ich jedoch den Prinzen Erik🤴🏻 und den Kater Kraken 🐈‍⬛

Wer eine eher „erwachsene“ (Cozy) Fantasystory sucht, kann sich „The House Witch“ trotzdem mal anschauen, denn der Schreibstil war durchaus interessant.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Dark Romance für Einsteiger*innen 👍🏻

Convicted
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Ich habe es getan! Ich habe mich an mein erstes Dark Romance Buch gewagt und hätte es mit „Convicted“ von Ambra Kerr wahrscheinlich nicht besser treffen können ✨

Besonders gut gefallen hat mir, dass es ...

Ich habe es getan! Ich habe mich an mein erstes Dark Romance Buch gewagt und hätte es mit „Convicted“ von Ambra Kerr wahrscheinlich nicht besser treffen können ✨

Besonders gut gefallen hat mir, dass es in Dual POV geschrieben war und Bücher bzw. ein Buchladen eine große Rolle gespielt haben📚

Außerdem war ich positiv davon überrascht, dass sogar feministische Werte eine Rolle gespielt haben und keine sexuellen Handlungen ohne Konsens stattfanden 🙌🏻
Die spicy Szenen entsprachen zwar nicht zu 100% meinem Geschmack, ließen sich aber gut lesen, ohne sich dauerhaft „wegzucringen“.

Okay, okay ich gebe zu, Archer ist in die ein oder andere illegale Handlung verwickelt - sonst hätte er aber auch nicht in den letzten zehn Jahren im Gefängnis gesessen 😅
Er ist definitiv kein Golden Retriever Boyfriend, hat aber in der Summe ein gutes Herz und einen halbwegs funktionierenden moralischen Kompass.

Es gab zwar sicherlich hier und da etwas, dass man logisch hätte hinterfragen könnte, aber ich hatte insgesamt eine echt gute Lesezeit und bin nur so durch das Buch geflogen ☺️

Ich kann mir durchaus vorstellen erneut zu einem Dark Romance Buch zu greifen, wenn darin - wie hier - Wert auf einvernehmliche se*uelle Handlungen gelegt wird und auch die „fragwürdigen“ Handlungen der Charaktere einen halbwegs nachvollziehbaren Hintergrund haben.

Meint ihr „Promised to Protect“ von Ambra Kerr
(ET 04.12.26) geht in diese Richtung?
Ich brauche eine offizielle Dark Romance Skala! 🙈

Wer sich also neu an das Genre Dark Romance heranwagen möchte, der findet mit diesem Buch vermutlich einen wirklich guten Einstieg 🏆

PS: Die Heldin der Geschichte ist hier auf jeden Fall Rosie 🐕

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Kurzweilige Lovestory mit einer ordentlichen Portion Spice 🔥

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
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Nachdem ich im letzten Jahr mit „Deep End“ keinen allzu glücklichen Start mit Ali Hazelwood hatte, wurde ich mit „Two can Play“ wirklich positiv überrascht. Die zweite Chance hat sich also gelohnt!

Ich ...

Nachdem ich im letzten Jahr mit „Deep End“ keinen allzu glücklichen Start mit Ali Hazelwood hatte, wurde ich mit „Two can Play“ wirklich positiv überrascht. Die zweite Chance hat sich also gelohnt!

Ich liebe ja Bücher, in denen es um Frauen in der Gaming-Branche geht. In „Two can play“ geht es zusätzlich um eine Videospiel-Adaption einer Buchreihe - eine bessere Mischung kann es doch eigentlich gar nicht geben, oder?

Jesse ist eine absolute Greenflag von Mann. Er ist sensibel, aufmerksam, feministisch und respektvoll 💚

Statt dem Bonuskapitel über das erste Aufeinandertreffen der Protagonist*innen hätte ich mich mehr über einen Epilog gefreut. Auf 250 Seiten bleibt nicht sehr viel Zeit für die Entwicklung der Liebesgeschichte, sodass ein Einblick in die erste, richtige gemeinsame Zeit das Buch meiner Meinung nach gut abgerundet hätte.

Wenn ihr eine spicy Kurzgeschichte für zwischendurch sucht und keine allzu großen Ansprüche an den Plot stellt, ist dieses Buch eine wirklich nette Unterhaltung für Zwischendurch 👍🏻

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