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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2020

Fantastisches Meisterwerk

Amizaras Diarium 1893 AD
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Erneut haben der Autor, der Herausgeber und die Illustratoren ein Meisterwerk abgeliefert. Nicht nur optisch ist das "Amizaras Diarium 1893 AD" ein echtes Muss und eine Augenweide, auch inhaltlich steht ...

Erneut haben der Autor, der Herausgeber und die Illustratoren ein Meisterwerk abgeliefert. Nicht nur optisch ist das "Amizaras Diarium 1893 AD" ein echtes Muss und eine Augenweide, auch inhaltlich steht es der Hauptreihe der Amizaras-Chronik in nichts nach.
In diesem Buch erfahren die Leser etwas ausführlicher über die Vorgeschichte um Rafaela, Aschamdon, Amizaras und Co. Vieles wird noch einmal vertiefend in einem sehr spannenden und tollen Setting dargestellt und verbildlicht, was stellenweise in den ersten drei Bänden meist nur angerissen oder kurz erzählt wurde. Ich finde das Buch ist eine super Ergänzung zur Chronik und wirklich ein gelungenes Schmuckstück, das man sich, vor allem als Fan der Bücher, nicht entgehen lassen sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Super spannend und realitätsnah

Die Essenz des Bösen
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Erneut hat Max Wolfe einen zermürbenden Fall vor sich, den es gilt zu lösen, aber auch privat steht ihm so einiges an Unheil ins Haus. Max' neuester Fall ist sehr politisch und realitätsnah angelegt, die ...

Erneut hat Max Wolfe einen zermürbenden Fall vor sich, den es gilt zu lösen, aber auch privat steht ihm so einiges an Unheil ins Haus. Max' neuester Fall ist sehr politisch und realitätsnah angelegt, die Angst vor Terrorismus ist halt noch immer präsent und in fast jeder Ausgabe irgendwelcher Nachrichten zu finden. Dieses schwierige Thema nun unter einen Hut zu bringen und mit einer losgetretenen Mordserie eines politischen Rächers zu würzen ist schon schwierig, aber dem Autor ist es doch gelungen. Tony Parsons verliert sich nicht in politischen Phrasen, er schildert klar und deutlich die Problematik und bringt alle Argumente und Ansichten ansatzweise zur Geltung, so dass sich niemand angegriffen oder vor den Kopf gestoßen fühlen sollte.
Das Sahnehäubchen in diesem an einem nagenden Fall ist natürlich auch die private Misere, in der Wolfe sich befindet. Seine Exfrau will das Sorgerecht für Scout...
Die Spannung bleibt ständig präsent und fesselt einen an die Seiten des Buches. Und wenn man am Ende dann denkt, es könnte doch noch ein gutes Ende nehmen, holt der Autor den Dampfhammer raus und man sitzt verstört und ungläubig vor den letzten Buchseiten. Die Charaktere sind einem auf Anhieb sympathisch, der Schreibstil ist sehr fließend und bildhaft und die Stories sind einfach nur genial umgesetzt. Ich kann diese Reihe nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2020

Bewegender Kampf um die Liebe

Ich, du und für immer wir
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Ferdinands und Georgs Geschichte ist wirklich bemerkenswert, bewegend und teilweise schockierend. Ihre Liebe in den Widrigkeiten während des Nationalsozialismus scheint wie eine kleine Blüte unter einer ...

Ferdinands und Georgs Geschichte ist wirklich bemerkenswert, bewegend und teilweise schockierend. Ihre Liebe in den Widrigkeiten während des Nationalsozialismus scheint wie eine kleine Blüte unter einer grauen Schicht Schutt und Schmutz, die erst von diesem Schild befreit zu werden scheint, wenn beide den Schritt in die nächste Welt wagen... Ihr Kampf, dem anderen nah sein zu können, ist bewegend und stellenweise sehr emotional. So manches Mal allerdings wirkt es leider aufgesetzt und zu bemüht, was einen kurz beim Lesen stocken lässt. Nichtsdestotrotz will man wissen, wie es mit den beiden weiter bzw ausgeht. Der Hintergrund ist ein schwieriges Setting, aber das fängt der Autor gut ein und weiß die Widrigkeiten gut zu nutzen, um seine beiden Protagonisten noch besser hervorzuheben.
Mir gefällt auch der Stil in Tagebuchform sehr, das macht das Lesen noch interessanter und bewegt einen noch mehr, als ein "einfacher" Text es vermochte hätte. Das Buch ist keine leichte Kost, dennoch kann ich es empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2019

Klasse Auftakt!!

The Extinction Cycle - Buch 1: Verpestet
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Ich habe mich wirklich darauf gefreut, dieses Buch und damit diese Buch-Reihe zu lesen. Der Auftakt ist wirklich klasse gelungen, auch wenn es hier und da mal ein wenig hakte.
Die Story und der Handlungsbogen ...

Ich habe mich wirklich darauf gefreut, dieses Buch und damit diese Buch-Reihe zu lesen. Der Auftakt ist wirklich klasse gelungen, auch wenn es hier und da mal ein wenig hakte.
Die Story und der Handlungsbogen sind gut aufgebaut und umgesetzt; das Thema der Ebola-Epidemie als Vorbote einer biologischen Waffe anzusehen, wirkt nicht nur sehr realistisch, sondern auch unheimlich gruselig und beängstigend. Zum einen kann man "Verpestet" demnach als weiteren postapokalyptischen Thriller einordnen, der aber auch einen Unterton in sich trägt, der einen doch kurz zum Nachdenken anregt. Zum anderen ist es ein sehr spannendes Buch, das gute Unterhaltung und viel Spannung verspricht. Die Actionszenen sind fesselnd und lassen keine Atempause zu. Mehr als einmal habe ich mit Beckham und seinem Team mitgefiebert und klebte förmlich an den Buchseiten. Ich bin schon gespannt, wer es überleben und wen von den Protagonisten man in Band zwei wiedersehen wird!

Veröffentlicht am 13.10.2019

Baden, der Gentleman des Olymp ist zurück

Die Herren der Unterwelt: Schwarze Pein
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Lange mussten wir auf Baden und seine Chance auf eine zweite Chance im Leben als einer der Herren der Unterwelt warten. Das Buch hat mir im Grunde gut gefallen, ich hatte mir dennoch ein wenig etwas...mehr ...

Lange mussten wir auf Baden und seine Chance auf eine zweite Chance im Leben als einer der Herren der Unterwelt warten. Das Buch hat mir im Grunde gut gefallen, ich hatte mir dennoch ein wenig etwas...mehr für Baden gewünscht und erwartet. Man lernt ihn von einer anderen, düsteren Seite kennen, denn auch sein Schicksal nach seinem Tod hat Spuren an ihm hinterlassen. Dennoch ist und bleibt er der Gentleman des Olymp, man muss ihn nur wieder aus ihm herauskitzeln, und Katarina ist da schon die Richtige. Mir ging zwar gelegentlich auf die Nerven, wie sie Baden ständig mit einem ihrer Hunde vergleicht, den sie versucht "zu zähmen", aber man liest darüber hinweg. Zum Ende hin ist sie mir dann doch sympathisch geworden.
Was mir auch gut gefallen hat, ist der stetige Auftritt der anderen Herren und auch William und "seine Familie". Man bekommt zum einen einen Einblick, wie es den bisherigen Protagonisten so geht, erhascht aber auch einen Ausblick auf weitere Storylines. Auf die Bücher über Gillian und Puck sowie Cameo und Lazarus bin ich gespannt.