Leider eine Enttäuschung
Gliss. Tödliche WeiteAn sich bietet dieses Jugendbuch wirklich guten Science Fiction Stoff. Jedoch hat es Eschbach diesmal nicht geschafft, mich umzuhauen. Obwohl ich erst eins seiner Bücher gelesen habe, "Die Haarteppichknüpfer", ...
An sich bietet dieses Jugendbuch wirklich guten Science Fiction Stoff. Jedoch hat es Eschbach diesmal nicht geschafft, mich umzuhauen. Obwohl ich erst eins seiner Bücher gelesen habe, "Die Haarteppichknüpfer", sein Debüt, war dieses um Längen besser, als das hier. Die Idee an sich über fas Gliss, ein Material ohne Reibung, was physikalisch gar nicht möglich ist, ist echt klasse. Besonders das Zusammenleben auf einem fremden Planeten mit der Menschheit und diesem Zeug, ist echt super erklärt und überzeugt. Jedoch haben die Charaktere sehr enttäuscht. Ajit, der ständig zu schnell vertraut und den selben Fehler begeht, Majala, die einfach null Emotionen rüberbringt, und Phil, der war wenigstens humorvoll. Hinzu kommen die stilistischen Mittel, die das Lektorat übersehen hat: "selber" ist umgangssprachlich und hat in einem Roman nichts zu suchen, es müsste heißen "selbst".
Leider eine Enttäuschung und von mir keine Leseempfehlung.