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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2025

interessant

Geh nie alleine essen!
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„Geh nie alleine essen!“ von Keith Ferrazzi ist eines dieser Bücher, das trotz seines Alters immer noch eine Fülle von Weisheiten bietet – besonders, wenn es um das Thema Networking geht. Ich habe es neulich ...

„Geh nie alleine essen!“ von Keith Ferrazzi ist eines dieser Bücher, das trotz seines Alters immer noch eine Fülle von Weisheiten bietet – besonders, wenn es um das Thema Networking geht. Ich habe es neulich wieder zur Hand genommen und war überrascht, wie viel ich daraus für mich mitnehmen konnte. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch liest und plötzlich alte Erinnerungen aus der Kindheit hochkommen? So ging es mir während des Lesens.

Keith erzählt in einem angenehmen, erzählerischen Stil von seinen eigenen Erfahrungen und wie er sich ein Netzwerk aufgebaut hat. Und ja, manchmal hatte ich das Gefühl, als ob ich einen etwas zu langen Einblick in sein Leben bekomme – fast, als ob ein Freund ein wenig zu ausführlich von seinem letzten Urlaub erzählt. Aber das ist ja auch irgendwie der Charme des Buches. Was denkst du, wie viel persönliche Geschichte gut ist, um einen Punkt zu verdeutlichen?

Einige der Methoden, die Ferrazzi beschreibt, erinnern an einfache Prinzipien, die wir vielleicht schon unbewusst anwenden. Zum Beispiel das Prinzip, dass eine Hand die andere wäscht – allerdings auf eine subtile und nicht zu offensive Weise. Auch wenn nicht alles 1:1 in unsere heutige Zeit übernommen werden kann, bietet das Buch doch reichlich Denkanstöße. Vielleicht ist es gerade dieser Mix aus persönlichen Geschichten und praktischen Tipps, der das Buch so lesenswert macht.

Letztlich ist es eine Erinnerung daran, dass Networking nicht nur beruflicher Natur ist. Es ist ein Teil unseres alltäglichen Lebens und kann uns in vielerlei Hinsicht bereichern. Und, mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon einmal von einem guten Gespräch profitiert, das bei einem gemeinsamen Essen stattfand? Sich daran zu erinnern, kann einen wirklichen Unterschied machen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

love it

Long Island Witches
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„Long Island Witches: Zwei Novellen aus der Welt der Lions“ von G. A. Aiken hat mich mal wieder in eine magische Welt entführt, die ich nur ungern verlassen habe. G. A. Aiken, meine Lieblingsautorin – ...

„Long Island Witches: Zwei Novellen aus der Welt der Lions“ von G. A. Aiken hat mich mal wieder in eine magische Welt entführt, die ich nur ungern verlassen habe. G. A. Aiken, meine Lieblingsautorin – und ich wette, viele von euch fühlen ähnlich – hat mit diesen zwei Kurzgeschichten erneut bewiesen, warum sie so viele Herzen erobert hat.

Tauchen wir in die faszinierende Welt der Hexen ein, die ihren ganz eigenen Charme und Witz mitbringen. Ich muss sagen, die zweite Geschichte hat mich besonders gefesselt. Kennt ihr das Gefühl, wenn eine Geschichte so richtig mit einem resoniert? Genau das hatte ich hier. Die Art, wie die Hexen ihre Lebensgefährten, die Gestaltwandler, treffen und die ersten Begegnungen meistern, hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich konnte förmlich die Funken spüren, die zwischen den Charakteren sprühten.

Aikens Humor ist einfach unschlagbar. Es ist dieser trockene, fast schon sarkastische Witz, der sich wie ein roter Faden durch ihre Werke zieht. Manchmal frage ich mich, wie sie es immer wieder schafft, mich zum Lachen zu bringen, selbst in den spannendsten Momenten. Und dann ist da noch der „Spice“-Faktor, der die Geschichten würzt und sie noch lebendiger macht.

Es ist erstaunlich, wie leicht sich die Geschichten lesen lassen, und doch verlieren sie nie an Tiefe oder Spannung. Ich finde es immer wieder schön, in die Welt der Lions einzutauchen, als würde man einen alten Freund besuchen. Habt ihr auch schon mal das Gefühl gehabt, eine Geschichte liest sich wie eine wohlige Umarmung? Genauso erging es mir hier.

Wenn ihr Aikens Werke noch nicht kennt, kann ich euch nur raten: Lest sie! Es ist eine Reise voller Magie, Humor und Herz, die ihr nicht verpassen solltet.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Fasziniert

Dreams Lie Beneath
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„Dreams Lie Beneath“ von Rebecca Ross hat mich auf eine ganz besondere Weise in seinen Bann gezogen. Ich hatte hohe Erwartungen an diese Geschichte, und ich kann mit Freude sagen, dass sie nicht enttäuscht ...

„Dreams Lie Beneath“ von Rebecca Ross hat mich auf eine ganz besondere Weise in seinen Bann gezogen. Ich hatte hohe Erwartungen an diese Geschichte, und ich kann mit Freude sagen, dass sie nicht enttäuscht hat. Es war eine Reise, die ich nicht in einem Tag abgeschlossen habe – vor allem, weil ich mir die Zeit genommen habe, über das Gelesene nachzudenken und die vielen Puzzlestücke zusammenzusetzen.

Kennst du das Gefühl, wenn sich ein Bild Stück für Stück vor dir entfaltet? Genau so war es. Jeder neue Abschnitt der Geschichte brachte neue Erkenntnisse mit sich und ließ das Gesamtbild langsam, aber sicher sichtbar werden. Und dann, gerade wenn man dachte, man hätte alles verstanden, kamen diese unerwarteten Wendungen, die alles noch spannender machten.

Clementine, die Protagonistin, führt uns in diese faszinierende Welt ein, in der Alpträume wegen eines Fluchs zur Realität werden. Ihre Beschreibungen sind so lebendig und gruselig, dass ich oft mit Gänsehaut dasaß. Clem selbst ist ein komplexer Charakter, und bei einigen ihrer Entscheidungen habe ich mich gefragt, ob ich genauso gehandelt hätte. Vielleicht nicht, aber genau diese Ungewissheit trägt zu der dynamischen Erzählweise bei.

Die Welt und die Charaktere sind durchweg faszinierend gestaltet. Obwohl ich mich mit einigen Figuren nicht anfreunden konnte, war ich doch von ihnen gefesselt. Und ja, ich hätte gerne mehr über bestimmte Charaktere erfahren, was jedoch nicht abschreckend, sondern eher anregend war – fast wie ein kleines Highlight.

Insgesamt hat „Dreams Lie Beneath“ mich dazu gebracht, über die Natur von Träumen und Albträumen nachzudenken und über die Wege, die wir in unseren eigenen Geschichten wählen. Es ist eine Lektüre, die zum Nachdenken anregt und mich noch lange nach dem letzten Satz beschäftigt hat.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Ein Highlight

Tale of the Heart Queen
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Es ist wirklich ein bittersüßes Gefühl, das letzte Kapitel von „Tale of the Heart Queen: Die Artefakte von Ouranos 4“ von Nisha J. Tuli in den Händen zu halten. Einerseits bin ich froh, dass die Geschichte ...

Es ist wirklich ein bittersüßes Gefühl, das letzte Kapitel von „Tale of the Heart Queen: Die Artefakte von Ouranos 4“ von Nisha J. Tuli in den Händen zu halten. Einerseits bin ich froh, dass die Geschichte zu einem Ende kommt – ein bisschen wie das Gefühl, wenn ein langes, intensives Abenteuer zu Ende geht. Andererseits will ich die Charaktere, besonders Lor, einfach nicht gehen lassen. Kennst du das, wenn man in einer Welt so fest verwurzelt ist, dass das Loslassen fast unmöglich erscheint?

Nach dem schockierenden Cliffhanger von Band 3 war die Spannung kaum auszuhalten. Ich habe das Buch am Erscheinungstag sofort gekauft und es in einem Rutsch durchgelesen. Kein Wunder, oder? Ich war so gefesselt, dass ich einfach nicht aufhören konnte. Die emotionale Achterbahnfahrt, die das Buch bietet, hat mich mehr als einmal dazu gebracht, tief Luft zu holen und zu überlegen, ob ich eine Pause machen sollte. Aber, wer kann schon aufhören, wenn man so tief in der Geschichte drin ist?

Es gab Momente, in denen mein Herz wirklich gebrochen ist. Ich habe viel geflucht und es gab Augenblicke, in denen ich das Buch am liebsten an die Wand geworfen hätte. Aber die Hoffnung, die Hoffnung hat mich immer weiterlesen lassen. Die Auflösung aller Geheimnisse und die Erklärungen, die wir so lange erwartet haben, waren es wert. Und ja, ein bisschen „Spice“ war auch dabei, aber das war nur das Sahnehäubchen auf dieser emotionalen Torte.

Warst du auch schon mal so aufgewühlt von einem Buch? Vielleicht ist es gerade diese Fähigkeit, uns so tief in eine andere Welt zu ziehen, die Nisha J. Tulis Werke so besonders macht. Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen: Danke für die Reise. Es war eine unglaubliche Erfahrung, in die Welt von Ouranos einzutauchen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

highlight

The Shadows Between Us
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Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen wirklich in seinen Bann zieht, und „The Shadows Between Us“ von Tricia Levenseller war für mich genau so ein Erlebnis. Nachdem ich den Klappentext gelesen ...

Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen wirklich in seinen Bann zieht, und „The Shadows Between Us“ von Tricia Levenseller war für mich genau so ein Erlebnis. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte – „Den Schattenkönig verführen, ihn heiraten, ihn beseitigen und sein Königreich an sich reißen“ – war ich neugierig. Ich meine, wer könnte bei so einer dramatischen Prämisse widerstehen?

Schon die ersten Seiten waren ein Volltreffer! Alessandra ist keine typische Heldin; sie ist clever, berechnend und nutzt ihre Weiblichkeit mit einer Selbstverständlichkeit, die man selten in Geschichten sieht. Es war erfrischend, eine weibliche Protagonistin zu erleben, die keine Angst davor hat, die Regeln zu brechen und ihren eigenen Weg zu gehen. Ich konnte nicht anders, als mich zu fragen: Wie weit würde sie gehen, um ihre Ziele zu erreichen? Und was bedeutet das für die Menschen um sie herum?

Der Schattenkönig selbst – ein Charakter, der sowohl furchteinflößend als auch faszinierend ist – hat mich ebenfalls überrascht. Erwartet man nicht immer einen etwas klischeehaften Herrscher, der entweder nur böse oder unergründlich ist? Doch dieser König war anders, und das machte die Dynamik zwischen ihm und Alessandra umso spannender.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, war mir fast egal, so sehr war ich von den Charakteren gefesselt. Es ist diese dunkle, verführerische Atmosphäre, die einen einfach nicht loslässt. Und ja, ich gebe es zu, ich habe bereits den zweiten Band daheim, weil ich unbedingt wissen will, wie es mit Alessandras Schwester weitergeht. Gibt es etwas Spannenderes als eine Geschichte, die einen so in ihren Bann zieht, dass man die Zeit vergisst? Vielleicht nicht. Aber eines weiß ich sicher: Tricia Levenseller hat einen Fan mehr.

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