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Dorothea

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Veröffentlicht am 06.06.2021

Der Krieg kommt

Die Stadt der Seher
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Marco ist arm dran. Als Straßenjunge hat man es schwer. Nun hat ihn sein bisheriges Glück verlassen. Ein Sklavendasein blüht ihm. Da rettet ihn jemand und bringt ihn zu den Sehern. Endlich Sicherheit.

Durch ...

Marco ist arm dran. Als Straßenjunge hat man es schwer. Nun hat ihn sein bisheriges Glück verlassen. Ein Sklavendasein blüht ihm. Da rettet ihn jemand und bringt ihn zu den Sehern. Endlich Sicherheit.

Durch seine Botengänge lernt er Elena kennen, ein Mädchen, das in den Manufakturen arbeitet. Die Beiden verbringen viel Zeit miteinander und lernen interessante Leute kennen. Aber eine gegnerische Armee steht bald vor den Toren der Stadt. Marco hinterfragt so langsam die seltsamen Regeln des Ordens.

Eine durchaus interessante Geschichte. Leider war so einiges nicht stimmig. Die zarte Liebe zwischen Marco und Elena, Marco ist viel zu jung dafür. Es gibt hier verschiedene Handlungsstränge, aber so alles wird nicht ganz aufgeklärt. Auch die Personen sind mir etwas zu flach beschrieben, es fehlt die Tiefe.

Zum Ende hin passierte wieder unheimlich viel. Hier hätte der Autor mehr draus machen können. So eine große Schlacht und dann die Einmischung des Ordens. Viel zu schnell abgehandelt. Auch die Welt der Elfen und ihre Kräfte kamen zu kurz. Wirklich schade, hier ist so viel Potential verschenkt worden.

Das Buch ließ sich gut lesen. Herr Hardebusch kann wunderbar eine Welt beschreiben. Die Geschichte hätte man gut in zwei Bänden unterbringen können.

  • Cover
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Veröffentlicht am 17.05.2021

Cinderella und der Millardär

Something Pure
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„ Alice hat so ihre Zweifel an der wahren Liebe. Schließlich trifft sie bei ihrem Job in einer Bar nicht gerade die Vorzeige-Exemplare der männlichen Spezies - bis Beck auftaucht.“

Dieser Klappentext ...

„ Alice hat so ihre Zweifel an der wahren Liebe. Schließlich trifft sie bei ihrem Job in einer Bar nicht gerade die Vorzeige-Exemplare der männlichen Spezies - bis Beck auftaucht.“

Dieser Klappentext versprach leichte spritzige Unterhaltung. Der Anfang konnte mich auch überzeugen. Beck ist auch ein Klasse-Mann. Leider kam sehr schnell der Umschwung, als Beck wieder zu seiner Familie musste. Der Anfang dieser Liebesgeschichte war einfach zu kurz. Dem Roman hätte es gut getan, hier länger zu verweilen.

Beck als Milliardär verlor viel von dem Anfangscharme. Die Beiden mussten sich weiter kennen lernen, die abgebrühte Familie funkte dazwischen, da Beck viel arbeiten musste war auch nicht wirklich viel Zeit für die Beziehung. Im Prinzip hätte das Buch ruhig viel mehr Seiten haben können, um die Geschichte runder zu machen.

Der Schreibstil ist wunderbar. Die Geschichte hakte ein bisschen und diese ständigen Sexandeutungen und dann die Ausführung.... Nein, die waren völlig überflüssig. Mich schreckten sie eher ab.

Eines der schwächeren Werke von Kylie Scott. Vielleicht stand sie auch unter Zeitdruck.

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Veröffentlicht am 16.05.2021

Eine Frauen-Dynastie

The Second Princess. Vulkanherz
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Der Klappentext klang super. Eine kleine Insel mit einer weiblichen Dynastie. Anscheinend werden nur Frauen gezeugt, damit diese Herrschaft weitergegeben werden kann. Es sollen auch düstere Geheimnisse ...

Der Klappentext klang super. Eine kleine Insel mit einer weiblichen Dynastie. Anscheinend werden nur Frauen gezeugt, damit diese Herrschaft weitergegeben werden kann. Es sollen auch düstere Geheimnisse gehütet werden.

In diesem Buch geht es um die jüngste Tochter Saphina. Sie ist die drittgeborende und gilt als unbedeutsam. Aber durch tragische Ereignisse rückt sie in der königlichen Thronfolge auf. Sie tritt vollkommen unvorbereitet ein schwieriges merkwürdiges Erbe an. Der Freund ihrer Schwester, Dante, der undurchschaubare Adelssohn, wird ihr hilfreich zur Seite gestellt.

Diese Story hat mich interessiert und neugierig gemacht. Aber leider fand ich beide, Saphina und Dante von ihrem Benehmen her, sehr seltsam. Saphina ist unendlich naiv und im Laufe der Geschichte wurde es auch nicht besser. Von ihrer Heimatinsel und den Bewohnern hatte sie nicht viel Ahnung. Im Prinzip waren sie ihr auch ziemlich egal. Dante ist ziemlich undurchsichtig dargestellt. Seine Handlungen passten auch nicht so recht in die Geschehnisse.

Das Buch liest sich gut, die Handlung hat etliche Macken. Der Schluss ist leider viel zu kurz, da hätte die Autorin mehr daraus machen können. Viele tolle Idee wurden hier leider nicht genutzt.

Veröffentlicht am 11.05.2021

Drogensumpf

Der Junge, der das Universum verschlang
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Schwierig, schwierig. Der Klappentext war Klasse. Ich war so neugierig auf dieses Buch.

Ich habe angefangen zu lesen, dann nach einiger Zeit das Buch zur Seite gelegt. Mehrmals. Es hat mich einfach nicht ...

Schwierig, schwierig. Der Klappentext war Klasse. Ich war so neugierig auf dieses Buch.

Ich habe angefangen zu lesen, dann nach einiger Zeit das Buch zur Seite gelegt. Mehrmals. Es hat mich einfach nicht gepackt.

Diese Geschichte spielt in Brisbane. Eli lebt mit seiner Familie in ärmlichen Verhältnissen. Drogensucht und Drogenhandel bestimmen den Alltag. Brutalität ist an der Tagesordnung. Aber Eli hat Träume, bloß der Weg dorthin ist sehr lang und schmerzlich.

Das Setting blieb mir die ganze Zeit sehr fremd. Ich fühlte mich wie ein Besucher im Zoo, der ungläubig in die Käfige starrt. Die Protagonisten sprachen mich nicht an. Der Autor soll autobiographische Elemente hier verarbeitet haben, was für eine grausame Kindheit hat er wohl gehabt?

Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber durchaus interessant und modern. Es ist eines dieser Bücher, entweder man liebt es oder legt es beiseite.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2021

Wie das Leben sich ändert

Suche Platz auf Wolke Sieben
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Marlene steht mit ihrem Freund vor einem Haus. Dieses Haus haben sich die Beiden gekauft und wollen gerade die Schlüssel von der Maklerin in Empfang nehmen. In diesem Augenblick beichtet Marlenes Freund: ...

Marlene steht mit ihrem Freund vor einem Haus. Dieses Haus haben sich die Beiden gekauft und wollen gerade die Schlüssel von der Maklerin in Empfang nehmen. In diesem Augenblick beichtet Marlenes Freund: ich verlasse dich! Tage später verliert Marlene ihren Job, da sie jemanden nicht kündigen möchte. Damit steht Marlene vor dem Nichts.

Das Setting ist natürlich sehr einfach gehalten, die Geschichte sehr vorhersehbar. Eindeutig wendet sich die Schriftstellerin an eine junge Zielgruppe. Taffe Frau, der übel mitgespielt wurde. Tolle Freunde, sehr erfolgreich in ihrem neuen Leben. Die Wohnung immer an den heißesten Ecken der Stadt. Und die neue Liebe ist sehr sympathisch.

Der Roman ist flott geschrieben. Es liest sich gut. So ganz konnte ich mich nicht in Marlene hinein versetzen, mit dem Erfolg ist mir fremder geworden. Und dann ständig, ich will mich nie mehr verlieben... Das hätte die Autorin besser lösen können.

Ein leichter Sommerroman, sehr vorhersehbar, für mich doch zu gewollt.

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