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Veröffentlicht am 13.04.2020

Was war mit Beckett los?

Tiere
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Dass Simon Beckett ein Schriftsteller ist, der mich mit seinen Büchern begeistern kann, weiß ich schon seit langer Zeit. Als ich das erste Mal „Die Chemie des Todes“ in den Fingern hielt und es nach nur ...

Dass Simon Beckett ein Schriftsteller ist, der mich mit seinen Büchern begeistern kann, weiß ich schon seit langer Zeit. Als ich das erste Mal „Die Chemie des Todes“ in den Fingern hielt und es nach nur drei Tagen wieder schloss, hatte dieser Schriftsteller für mich gewonnen. Daher wollte ich auch seine anderen Werke lesen und kaufte mir nacheinander seine früheren Bücher.

Der Klappentext hatte mich wirklich neugierig gemacht und klang, als würde mich das Buch richtig flashen. In „Tiere“ geht es um Nigel, einen Einzelgänger, der sich mit Disneyfilmen und Comics seine Freizeit vertreibt. Irgendwie habe ich mich mit ihm (zumindest ein bisschen) identifiziert und ihn daher sehr schnell ins Herz geschlossen. Oft musste ich wirklich schmunzeln, über seine Unbeholfenheit und sein völlig verschobenes Weltbild. Doch umso mehr ich gelesen habe, desto eintöniger wurde die Story. Nigel wohnt sehr zurückgezogen und hat kaum Kontakt zu anderen Menschen und dann gibt es da noch sein Geheimnis im Keller. Doch auch dieser Handlungsstrang war nicht immer ganz durchdacht. Sein Verhalten stellte sich oft als lahm heraus und ich bin nicht richtig voran gekommen. Das Ende empfand ich als sehr unbefriedigend und letztendlich hat das Buch dazu geführt, dass ich danach erstmal ein komplett anderes Genre lesen wollte.

Leider war der Erzählstil nach kurzer Zeit sehr eintönig und ich musste mich des Öfteren dazu zwingen weiter zu lesen. Ein Buch einfach wegzulegen stand für mich nicht zur Diskussion, aber tatsächlich hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass ich es machen möchte. Ich glaube sogar, dass man aus diesem Thema wirklich was rausholen könnte, es aber einfach in diesem Werk nicht gelang. Die Tatsache, dass ich die David Hunter Reihe vorher begonnen habe, hat aber dafür gesorgt, dass ich weiterhin Becketts Bücher lesen werde.

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Veröffentlicht am 20.05.2024

Leider nichts für mich

J.M. Barrie, Peter Pan. Schmuckausgabe mit Silberprägung
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Ach Mensch, leider schon wieder ein Abbruch. Klassiker und ich werden scheinbar nur sehr selten Freunde.

Peter Pan kannte ich bisher nur von Disney und unzähligen Realverfilmungen und dachte, dass mir ...

Ach Mensch, leider schon wieder ein Abbruch. Klassiker und ich werden scheinbar nur sehr selten Freunde.

Peter Pan kannte ich bisher nur von Disney und unzähligen Realverfilmungen und dachte, dass mir die Story ganz sicher gefällt. Ich konnte mich aber absolut nicht an den Schreibstil gewöhnen und habe das Buch nach 54 Seiten weggelegt, da auch von der Story einfach nichts bei mir ankam.

Die Ausgaben sind aber nach wie vor richtig toll und sehen einfach hübsch aus. Ich glaube, ich lass es trotzdem jetzt erstmal wieder mit Klassikern und widme mich Büchern aus der Neuzeit.

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Wie der Bro-Code, bloß auf Wish bestellt!

Bookish-Kodex
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Ein Buch wird immer Abnehmer finden und dann natürlich auch Leute, die es nicht so feiern. Hier in diesem Fall gehöre ich definitiv zur zweiten Fraktion.

Positiv an diesem Werk ist definitiv die Dicke ...

Ein Buch wird immer Abnehmer finden und dann natürlich auch Leute, die es nicht so feiern. Hier in diesem Fall gehöre ich definitiv zur zweiten Fraktion.

Positiv an diesem Werk ist definitiv die Dicke des Buches - es ist nämlich sehr dünn und ich konnte es in unter einer Stunde schnell durchlesen.

Schon das Cover lässt mich sprachlos zurück - und das nicht im Positiven. Ich verstehe nicht, warum man sich als Autor selbst auf einem Cover verewigen muss, vor allem finde ich es in diesem Fall absolut fehl am Platz. Hier hätte ein Cover ohne Menschen darauf besser gepasst.

Ich würden sagen, dass etwa 80 - Tendenz eher mehr - der Paragrafen Quatsch sind, aber man sollte das Buch ja auch nicht so ernst nehmen - kann ich auch absolut nicht.

Noch dazu bin ich leider das ein oder andere Mal an Rechtschreibfehlern hängen geblieben, was meiner Meinung nach bei so einem dünnen Buch mit so wenig Wörtern, einfach nicht passieren sollte. Aber da waren die Adler(l)augen vielleicht auch gerade geschlossen.

Für mich war es einfach absolut nichts, vor allem weil hier Geld mit Wissen verdient wird, welches Bookies sich kostenlos hin und herschieben. Ich komme wohl einfach nicht mit dem Humor des Autors klar, fand es absolut nicht witzig, sondern sehr aufgesetzt und übertrieben. Das ist mir auch schon auf seinem Social Media Account aufgefallen- ich komme einfach nicht mit dieser Art der Präsentation klar - ist einfach nicht meins. Doch wie er selbst im Buch ansprach, darf man ohne schlechtes Gewissen auch „schlechte“ Rezensionen schreiben.

Ich wünsche dem Autor weiterhin viel Freude mit seinen Hobbys und kann mir vorstellen, dass einige seiner Follower das Buch absolut feiern. Macht euch immer selbst ein Bild von Büchern.

Mein Fazit: Größtenteils unnützes Wissen verpackt in ein sehr dünnes Buch mit einem Cover, welches absolut nicht zum Thema passt. Von mir gibt es hier keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.02.2023

Ja! Eine hodenlose Frechheit

Eine hodenlose Frechheit
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Ja, das trifft es ganz gut - doch ganz von Anfang. Ein ganz großer Dank geht an Ann Vielhaben, die dieses Buch wieder einmal ganz hervorragend gesprochen hat. Ich kannte und liebte sie bereits als Sprecherin ...

Ja, das trifft es ganz gut - doch ganz von Anfang. Ein ganz großer Dank geht an Ann Vielhaben, die dieses Buch wieder einmal ganz hervorragend gesprochen hat. Ich kannte und liebte sie bereits als Sprecherin der „Throne of Glass“ Reihe.
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In dem Buch geht es im Grunde darum warum erfolgreiche Frauen allein sind und über die ein oder andere Anekdote konnte ich auch schmunzeln, doch das wars leider auch schon mit den guten Dingen.
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Es gibt sicher jede Menge Frauen und auch Männer, die dieses Buch ansprechend, amüsant und vielleicht auch hilfreich finden - ich leider nicht. Mir waren die Gesagten Dinge vor allem über das männliche Geschlecht zu viel und dabei wollte die Autorin scheinbar noch witzig klingen. Ich will nicht sagen, dass Männer gehasst werden, aber ganz schön durch den Dreck gezogen.
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Also, wer über sowas lachen kann und mit einem Zwinkern darüber hinweg sehen kann, der sollte zu dem Buch greifen, ansonsten lasst es lieber. Ich kannte bis dahin noch keinen Ratgeber von Ida von Wegen und kann daher nicht sagen, ob ihre Bücher immer so sind. Dieses hier bekommt von mir aber keine Empfehlung.
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Wie immer bitte ich aber darum noch andere Rezensionen zu lesen, ich weiß, dass auch wesentlich positivere im Umlauf sind.

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Ein Satz mit X!

A Touch of Ruin
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„TOᑌᑕᕼ Oᖴ ᖇᑌIᑎ“ ᐯOᑎ SᑕᗩᖇᒪETT ST. ᑕᒪᗩIᖇ ___________________________________________________
[𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 - 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗𝚜𝚎𝚡𝚎𝚖𝚙𝚕𝚊𝚛]
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Gleich vorweg, ich habe das Buch nach 167 Seiten abgebrochen. Persephone und ...

„TOᑌᑕᕼ Oᖴ ᖇᑌIᑎ“ ᐯOᑎ SᑕᗩᖇᒪETT ST. ᑕᒪᗩIᖇ ___________________________________________________
[𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 - 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗𝚜𝚎𝚡𝚎𝚖𝚙𝚕𝚊𝚛]
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Gleich vorweg, ich habe das Buch nach 167 Seiten abgebrochen. Persephone und Hades auf meinem Bild sprechen mir mit ihrer Mimik aus der Seele.
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Band 1 hatte von mir vier Sterne bekommen und ich dachte, dass Band 2 mich dort auch wieder abholt. Leider absolute Fehlanzeige. Was war da los?
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Es hat absolut keine Weiterentwicklung der Protagonisten gegeben, die Dialoge sind teilweise ein absoluter Graus und eigentlich geht es die ganze Zeit nur um Sex! Wo ist die Story? Und was sind das für absolut hirnrissigen Nebencharaktere
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Persephone - im ersten Band noch unglaublich sympathisch - hat einfach so viel von ihrer Empathie und Stärke verloren, dass ich richtig genervt von ihr war. Hades ist ein Schoßhündchen mit zu viel und vor allem unpassender Lust geworden.
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Inhaltlich war leider auch nicht viel los. Persephone muss sich überlegen, wo sie leben möchte, was sie beruflich tun will und vor allem, ob sie nicht doch öffentlich machen will, dass sie eine Göttin ist. Thats it. Viel sagen kann ich dazu jetzt nicht, da ich ja nur etwa 30% gelesen habe.
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Ich hatte das Gefühl, dass die knapp 500 Seiten auf Biegen und Brechen voll gestopft wurden ohne darüber nachzudenken, was da eigentlich - entschuldigt die Wortwahl - hingekotzt wird. Zu viel Drama, zu viel (und das tut mir in der Seele weh sowas sagen zu müssen) Sex und zu wenig wirklicher Inhalt. Wie kann so ein Buch durchs Lektorat kommen?
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Wobei ich auch durchaus positive Meinungen zum Buch gelesen habe, also guckt nochmal rum. Für mich aber der Flop des Jahres!
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Ich rate allen, den für mich eigentlich sehr gut abgeschlossenen ersten Band als Einzelband zu betrachten und es dabei zu belassen.

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