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Veröffentlicht am 21.03.2025

Ivy & Abe in Paralleluniversen

Ivy und Abe
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Der Schreibstil war besonders. Das ist durchaus hervorzuheben, denn das Buch ist irgendwie sehr erwachsen geschrieben und ich mochte das sehr.

Es gibt keine "klassisch nummerierten" Kapitel sondern eher ...

Der Schreibstil war besonders. Das ist durchaus hervorzuheben, denn das Buch ist irgendwie sehr erwachsen geschrieben und ich mochte das sehr.

Es gibt keine "klassisch nummerierten" Kapitel sondern eher einzelne Abschnitte, die alle sehr unterschiedlich lang sind und in denen Ivy und Abe in verschiedenen Szenarien beleuchtet werden. Es ist keine zusammenhängende Geschichte und wahrscheinlich hätte sie noch ewig weitererzählt werden können.

Der Leser ist immer im jeweiligen Abschnitt in der Geschichte der beiden: mal sind sie Kinder, mal Rentner, mal junge Erwachsene. Mal spielen sie als Kinder in einem Urlaub und sehen sich anschließend nie wieder, mal wachsen sie gemeinsam auf, mal haben sie eine Affäre miteinander und betrügen ihre Partner, mal hat Abe eine Affäre und hintergeht Ivy. Das Buch ist aus Ivys Perspektive geschrieben und in jedem einzelnen Abschnitt hatte ich das Gefühl, dass sie der "mehr liebende" Part der beiden ist. Sie hat ihm oft viel verziehen und war immer mit ganzem Herzen bei ihm, aber nie können beide ein Leben lang zusammen und glücklich sein. Ein Knackpunkt ist so ziemlich immer, die Huntington-Krankheit ihrer Mutter, die Ivy geerbt haben könnte. Die groben Eckdaten rund um die zwei sind oft gleich: Ivys kranke Mutter, ihre Erziehung, ihr Bruder John, die Berufe von Abe und Ivy. Unter Berücksichtigng verschiedener Faktoren tauchen diese Dinge in jedem Abschnitt wieder auf und beeinflussen den Verlauf der beiden.

Ich fand es wirklich nicht schlecht, aber immer, wenn man in eine Situation hineingefunden hat und mitfieberte, wurde man herausgerissen und in eine neue Situation katapultiert, in die man reinfinden musste. Es gibt in diesem Sinne keine durchgehende Geschichte, in der sich beide entwickeln, kein Happy End und auch kein Sad End. Die Idee hätte man ewig weiterspinnen können, nur verliert der Leser das Interesse, da die Geschichte keine Entwicklung wahrnimmt.

Ich denke, jeder muss selbst entscheiden, ob ihm so etwas gefällt. Denn es ist sehr gut geschrieben, aber etwas fad ab einem bestimmten Punkt.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Die Einheit der Valkyren

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Ich habe mir das Buch gekauft und angefangen zu lesen bevor ich es mir auf der Lyx Pop Tour in Berlin von Bianca Iosivoni signieren ließ.


Es ist ein Jugendbuch und dementsprechend geschrieben.


SPOILER


Am ...

Ich habe mir das Buch gekauft und angefangen zu lesen bevor ich es mir auf der Lyx Pop Tour in Berlin von Bianca Iosivoni signieren ließ.


Es ist ein Jugendbuch und dementsprechend geschrieben.


SPOILER


Am Anfang mochte ich das Buch total. Es war schön geschrieben. Der Leser bekam einen direkten Zugang zu Blair, Tochter einer Valkyre und Schwester der Erbin der Valkyren-Kräfte. Ihre Schwester Fenja wurde von ihrer Mutter trainiert. Sie ist die ältere Tochter und somit die Nachfahrin des Erbes der Mutter. Am Tag als Blair ihre Familie zum Flughafen bringt, geschieht ein Unfall, der das Schicksal der Familie auf den Kopf stellt und Blair beide verliert. Ihr bester Freund Ryan steht ihr zur Seite, doch Blair hat am Unfallort eine Gestalt gesehen, dass sie die Geschehnisse nicht für einen Zufall hält.


Als Blair dann nach Vancouver reist um die Wurzeln ihrer Mutter zu ergründen und die übrigen Valkyren über ihren Verlust informiert, wird sie immer neugieriger was sich wirklich hinter den Valkyren verbirgt. Zwar hat ihre Mutter sie informiert, aber die Details zu deren Geschichte sowie das Kampftraining hat nur ihre Schwester Fenja erfahren.


Ryan folgt Blair nach Vancouver und sie kommen sich - sehr zu Blairs Freude - sogar näher. Jedoch möchte er, dass sie mit ihm zurück fährt, Blair aber entscheidet sich dagegen, weil es ihr keine Ruhe lässt herauszufinden was wirklich mit ihrer Mutter passiert ist. So trifft sie im Gebäude der Valkyren auf einen Krieger, eine Seele, von der sie glaubt, er sei ihr Freund.


Als sie ihn und die Valkyren näher kennenlernt und sich später zeigt, dass sie die Fähigkeiten aufgrund des Verlusts ihrer Schwester und Mutter geerbt hat, bilden die Valkyren sie entsprechend aus.


Ich muss sagen während dieser Zeit hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Denn ich fand Blairs Trauer um ihre Familie war zumindest insoweit versiegt, dass sie sich auf andere Dinge konzentrieren konnte. Mir ist auch schleierhaft wie sie ihrem besten Freund so schnell vergeben konnte. Das hat nichts mit rationalem Denken zu tun.


Ich finde die Geschichte an sich sehr gut. Das Thema ist gut gewählt und spannend, aber da es ein Jugendbuch ist, noch dazu nur 346 Seiten lang, wirkt alles etwas dünn und teilweise übersprungen. Ich finde, die Geschichte hätte ruhig ausgedehnter sein können. Zwischendurch fragte ich mich , wo eigentlich Zev geblieben ist, weil er so lange nicht erwähnt wurde. Außerdem lernt man die anderen Valkyren nur mäßig kennen. Auch da hätte ich mir mehr gewünscht.


Was außerdem meiner Meinung nach ein Manko ist, sind die typischen Formulierungen, die man in jedem Buch findet: "Meine Haut begann zu kribbeln", "Hitze stieg in mir auf", "Das hier war immer noch mein bester Freund". Ich denke, das hat man jetzt alles oft genug gelesen.


Ich muss allerdings sagen, dass zum Ende hin die Ereignisse sich überschlagen haben. Es geschah Vieles, das ich nicht hätte voraussagen können. Das hat natürlich neugierig auf den Folgeteil gemacht.


Die Geschichte ist wirklich gut, aber es fehlt an Details und Ausschmückungen.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Todesseherinnen und Schattenkrieger

Ezlyn. Im Zeichen der Seherin
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Die Geschichte um Ezlyn ist eine düstere Fantasygeschichte, die in der früheren Zeit spielt.

Ezlyn und ihre Freundinnen, mit denen sie aufgewachsen ist, wurden von einer Schwester Catarina auf ihre Zukunft ...

Die Geschichte um Ezlyn ist eine düstere Fantasygeschichte, die in der früheren Zeit spielt.

Ezlyn und ihre Freundinnen, mit denen sie aufgewachsen ist, wurden von einer Schwester Catarina auf ihre Zukunft vorbereitet. Nachdem sich die Gabe der Mädchen gezeigt hat, wird ihnen gesagt, dass sie ab einem bestimmten Alter an einen Lord verkauft werden um an seinem Hof als Seherin tätig zu sein. Das bedeutet, die Lords wollen wissen wie sie womöglich sterben könnten und das natürlich um jeden Preis verhindern. Ezlyn hat eine ihrer Freundinnen besonders ins Herz geschlossen - Rhiannon. Es fällt den Mädchen schwer voneinander getrennt zu werden. Nachdem die Lords ihre Gebote für die einzelnen Seherinnen abgegeben haben und diese mit ihnen gehen, dürfen die Mädchen sich nicht wiedersehen und vor allem nie wieder miteinander sprechen. Rhiannon missachtet diese Regel. Als sie Ezlyn auf dem Markt begegnet, hinterlässt sie ihr eine Nachricht, wodurch die beiden eine schriftliche Kommunikation beginnen, die vom Sohn des Lords, dem Ezlyn zugeteilt ist, entlarvt wird. Anfangs hält man ihn für einen Verbündeten, vielleicht sogar für einen künftigen Geliebten der Todesseherinnen, aber der Leser wird bald eines besseren belehrt.

Ezlyns trügerisches Vertrauen in ihn, bringt das Leben ihrer Freundin Rhiannon in Gefahr und die Geschichte um sie endet grauenvoll. Ich muss zugeben, dass ich ein so drastisches Ende nicht erwartet habe und zutiefst schockiert war. Es ist mir ein Rätsel wie Ezlyn sich davon erholen kann, denn es ist immerhin ihre Mitschuld. Anfangs wird der Schattenkrieger als düster und unheimlich dargestellt und Ezlyn vertraut ihm nicht. Denn in ihren Visionen tötet er sie. Irgendwann wird ihr klar, dass der Krieger Größerem angehört und sie schließt sich ihm an.

Die Geschichte selbst ist interessant und so etwas habe ich vorher auch noch nicht gelesen. Allerdings ist sie sehr düster und ich finde, dass man als Leser trotz der guten Story eine gewisse Distanz zu den Charakteren hat. Das ist im Übrigen etwas, das in vielen Fantasygeschichten so eine Sache ist. In der Romance findet sich der Zugang zu den Gedanken und Gefühlen der Charakteren leichter.

Dennoch sind die Personen gut beschrieben, sodass der Leser sich alle gut vorstellen kann. Ich gebe hier wirklich eine Leseempfehlung ab, weil es eine gute runde Story ist mit Überraschungsmomenten!

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Kvothe`s Geschichte geht weiter

Die Furcht des Weisen (1)
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Die Geschichte von Kvothe ist eine, die ich lieber höre als lese, weil der Sprecher das so unglaublich gut macht.

Da in aller Ausführlichkeit berichtet wird, kommt einem die Story manchmal langsam vor. ...

Die Geschichte von Kvothe ist eine, die ich lieber höre als lese, weil der Sprecher das so unglaublich gut macht.

Da in aller Ausführlichkeit berichtet wird, kommt einem die Story manchmal langsam vor. Rückwirkend stellt man jedoch fest, dass doch einiges passiert ist.

Ich persönlich mag die Geschichte immer am liebsten, wenn Kvothe an der Uni ist. Bei seinen Freunden, bei den Professoren, bei all diesen interessanten Charakteren.

In seiner Rivalität mit Ambrose und seiner waghalsigen Art kommt Kvothe irgendwann an den Punkt, an dem ihm geraten wird, sich eine Weile zurückzuziehen. Auch wenn Schuldfragen geklärt sind und Kvothe unschuldig ist, so ist er doch sehr oft ins Visier aller möglichen Menschen geraten. Deshalb empfiehlt die Uni ihm eine Auszeit. Ein Freund von Kvothe kann ihm eine Stelle bei einem reichen Mayor verschaffen. Also begibt sich Kvothe auf eine Schiffsreise um Abstand zu nehmen und Neues zu ergründen. Er ist der Berater des Mayor, ein Helfer aber kein Freund. Der Mayor fordert Unterschiedlichstes von ihm: Er soll ihm ein Gesprächspartner sein, ein Zuhörer, ein Pfleger, ein Kuppler. Auch hier merkt man, dass Kvothe stets bemüht ist das Richtige zu tun, aber da er weiß wie klug er ist, tritt er immer wieder in Fettnäpfchen. Bis der Mayor ihn eines Tages auf eine Reise und quasi in den Krieg schickt. Er führt eine Truppe an, in der Menschen sind, die es ihm leicht machen. Das Buch endet mit einem unglaublichen Cliffhanger. Es hört quasi mitten im Satz auf.

Sein Geplänkel mit Denner geht auch hier weiter. Man merkt immer, dass er verliebt in sie ist, dass sie ihm zugeneigt ist, aber mehr passiert nie. In dem Buch streiten sie sich enorm und es kann nicht mehr geklärt werden, bevor er mit dem Team auf eine Reise geschickt wird.

Auch gibt es immer mal wieder das bekannte Zwischenspiel, damit der Leser/Hörer nicht vergisst, dass Kvothe das eigentlich in seinem Gasthaus einem Chronisten und Bast erzählt.

Die ganze Geschichte ist ein eigenes Reich, eine eigene Welt. Es gibt Fantasie, Freundschaften, Schicksale und Liebe. Ich möchte mir die nächsten Teil ebenfalls in aller Ruhe zu Gemüte führen, a die Reihe damit ja leider erst einmal endet. Aber generell ist es eine sehr schöne Lebensgeschichte, der man nur zu gern lauscht.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Ein Hotel mit merkwürdigen Besuchern

Wolkenschloss
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Das Wolkenschloss ist im typischen Schreibstil von Kerstin Gier geschrieben.

Ich habe das Exemplar bereits eine ganze Weile, aber jetzt habe ich es erst gelesen und auch das dauerte eine Weile, weil es ...

Das Wolkenschloss ist im typischen Schreibstil von Kerstin Gier geschrieben.

Ich habe das Exemplar bereits eine ganze Weile, aber jetzt habe ich es erst gelesen und auch das dauerte eine Weile, weil es mir besonders am Anfang schwer fiel, Begeisterung dafür zu zeigen und zu entwickeln.

Obwohl es in dem Buch um eine Praktikantin, eine sich anbahnende Liebesgeschichte sowie Hoteldiebe, Betrüger und Gewalt geht, schafft es Kerstin Gier wie keine andere, im ganzen Buch Humor einfließen zu lassen. Ihre witzige Erzählweise ist absolut einmalig und verdient immer einen bis zwei Sterne. Allerdings dauerte es doch sehr lange bis in der Geschichte mal wirklich was passierte, weshalb ich die übertrieben guten Bewertungen gar nicht so ganz nachvollziehen kann. Natürlich soll der Leser, das Personal und die einzelnen Gäste richtig kennenlernen und mitraten als der Diebstahl vollzogen wird und sich die ersten Gäste als fragwürdig herausstellen, aber bis zu diesem Moment liest man gefühlt nur, dass Fanny - unsere Hauptprotagonistin - in ihre Kammer geht und Vögel füttert, Kinder betreut und mit weiblichen Gästen aneckt oder mit männlichen flirtet,

Ich habe beim Lesen oft lachen müssen, aber der Tiefgang der Story fehlte mir total. Am Ende der Geschichte ist auch wieder alles Friede, Freude, Eierkuchen.

Bis zur Hälfte des Buches habe ich mich gelangweilt, weil ich die Alltagsgeschichten über Fannys Praktikum ziemlich gedehnt und unnötig fand. Zugegeben, anfangs wusste man nicht wer sich als Bösewicht entpuppt, aber die Lovestory war unverkennbar.

Fanny ist ein sympathischer Charakter, aber das Buch hätte theoretisch auch nur halb so lang sein können. Die ganzen Personen, die darin auftauchen und relevant sind, sind deutlich geworden und gut durchdacht, aber ohne besondere Vorkommnisse, sodass mir persönlich die Spannung in dem Buch absolut fehlte.

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