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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2020

Zwillingspower auf der Bahnreise

Mia und Jonas reisen allein
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In diesen Sommerferien dürfen Mia und Jonas alleine mit der Bahn zu Tante Lucie fahren. Die Aufregung ist groß und Mia und Jonas freuen sich riesig. Auf der Bahnfahrt warten schöne und aufregende Abenteuer ...

In diesen Sommerferien dürfen Mia und Jonas alleine mit der Bahn zu Tante Lucie fahren. Die Aufregung ist groß und Mia und Jonas freuen sich riesig. Auf der Bahnfahrt warten schöne und aufregende Abenteuer auf sie.

Diese Taschenbuch ist sehr liebevoll geschrieben und mit einigen passenden Bildern versehen. Das Cover macht gleich darauf aufmerksam, dass Mia und Jonas sich auf die Zugreise freuen und ist farblich sehr ansprechend. Die Geschichte hat mir und meinen Kindern sehr gut gefallen. Wir haben bei der Reise mit gefiebert und uns mit Mia und Jonas gefreut. Der Schreibstil ist kindgerecht und ausführlich, so dass auch Kleinkinder folgen können. Mia und Jonas sind Zwillinge und man merkt, in ihrer Umgangsart, dass sie sehr verbunden sind und auf einander aufpassen. In der Geschichte selbst findet man auch ein paar gute Spieleideen, die Spaß machen. Auch die Geschichte selbst eignet sich sehr gut zum Nachspielen, z.B. mit der Holzeisenbahn.

Fazit:

Eine tolle Geschichte, die die Fantasie meiner Kinder angeregt hat und wir haben sehr viel darüber erfahren, wie es ist mit der Bahn zu fahren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Kluftinger ermittelt in einem alten Fall und löst ein Versprechen ein

Funkenmord
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Dieses Buch knüpft stark an den vorherigen Fall von Kommissar Kluftinger an (KLUFTINGER von Volker Klüpfel und Michael Kobr). Der Kommissar muss sich mit einer besorgten und antriebslosen Erika und einer ...

Dieses Buch knüpft stark an den vorherigen Fall von Kommissar Kluftinger an (KLUFTINGER von Volker Klüpfel und Michael Kobr). Der Kommissar muss sich mit einer besorgten und antriebslosen Erika und einer neuen pfiffigen Kollegin auseinandersetzen. Zu Hause warten auf ihn die Arbeiten im Haushalt, da Erika von Migräneattacken wie gelähmt ist und im Beruf hat er es mit ganz neuen Herausforderungen zu tun. Richard Maier macht einen auf emotional, die neue Kollegin provoziert sehr und Kluftiger schwirrt ein Fall von vor 35 Jahren im Kopf herum. Damals wurde einer junge Frau, Karin Kruse, an einem Kreuz verbrannt. Des Weiteren muss sich Kluftinger Sorgen um seinen Vater machen, der nicht gerade auf ruhmenswerte Weise versucht seine Rente aufzubessern und die Taufe vom Enkele steht auch noch an. Also wieder ganz schön viel los, gell?

Kluftinger ist wieder ein seinem Element und ich bin ein großer Fan von ihm. Seine verschrobene unbeholfene Art und seine ehrgeizigen Ermittlungen, bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Diese Buch ist sehr unterhaltsam, kurzweilig, teilweise tiefgründig und emotional, aber auch mit viel Witz und Alltagskomik erzählt. Ich liebe es.
Das Cover ist wie eine alte Fallakte gestaltet und lässt schon vermuten, dass Kluftinger einen alten Fall aufrollen wird. Der Fall - Funkenmord- der vor 35 Jahren stattfand ist spannend. Durch verschiedene Wendungen, gezielte Verhörführung und viel Ehrgeiz kommt Kluftinger der Lösung immer näher.

Fazit:
Ein Muss für alle Kluftinger-Fans und eine gute Fortsetzung des vorherigen Falls. Das Buch ist auch in sich schlüssig, für alle, die jetzt erst einen Krimi mit Kommissar Kluftinger beginnen wollen. Ein spannender Fall, der nach 35 Jahren nicht einfach zu konstruieren wird. Kluftinger ist wie gewohnt verschroben sympathisch und die Geschichte ist mit ihren humorvollen Szenen unterhaltsam und witzig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2020

Die Geschichte über eine mutige Frau, die die Herzen im Sturm erobert

Die Gabe der Sattlerin
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Charlotte ist die Tochter eines Sattlers und soll unter die Haube kommen. Leider kann sie mit ihrem zukünftigen Ehemann, Amtsmann Julius Lenschneider, überhaupt nichts anfangen. So flüchtet sie mit ihrem ...

Charlotte ist die Tochter eines Sattlers und soll unter die Haube kommen. Leider kann sie mit ihrem zukünftigen Ehemann, Amtsmann Julius Lenschneider, überhaupt nichts anfangen. So flüchtet sie mit ihrem Pferd Wälderwind am Tag der Hochzeit. Die Geschichte spielt im Jahr 1781 und das eine Frau, die allein unterwegs ist, schnell in Schwierigkeiten gerät, ist klar. Sie muss sich vor den Ausgesandten Lenschneiders verstecken und trifft auf eine Räuberbande, die nichts Gutes im Schilde führt. Charlotte hat die besondere Gabe, dass sie eine herausragende Sattlerin ist und landet dadurch auf dem Gestüt Marbach des Herzogs Carl-Eugen von Württemberg. Das ist nicht die einzige Gabe... Sie ist eine mutige und couragierte Frau, die manchem Mann die Stirn bietet und mit ihrem Aussehen auch den Männern den Kopf verdreht. Friedrich Schiller, der Schriftsteller und Regimentsarzt, spielt in der Geschichte auch eine wichtige Rolle. Er hat seine eigenen Räuber am Hals; und zwar das Theaterstück "die Räuber". Im Gestüt Marbach laufen alle Fäden zusammen und es lauern Gefahren aus allen Ecken. Wird Charlotte heil aus der Sache rauskommen? Wird sie ihr Glück finden?

Dieser vierte historische Roman von Ralf H. Dorweiler ist durchgehend spannend und sehr kurzweilig. Die Sprache und der Schreibstiel sind für die Zeit authentisch, aber nicht antiquiert. Die Geschichte liest sich flüssig und ist bildhaft beschrieben. Man fühlte sich manches mal, als wenn man direkt daneben stehen würde. Die Arbeit der Sattlerin ist detailliert beschrieben und gut recherchiert.
Ich mag Charlotte sehr. Sie ist mutig, engagiert und couragiert. Die Geschichte bringt viel Spannung mit sich und lässt einen das ein oder andere Mal schmunzeln. Das Ende fand ich persönlich etwas zu harmonisch, aber das ist sicher Geschmackssache.

Fazit:
Charlotte, die Sattlerin, erlebt ein großes Abenteuer, dass durchgehend spannend und sehr gut beschrieben ist. Man kann sich in die Geschichte gut einfühlen. Es ist ein historischer Wohlfühl-Roman, der mit viel Action und Witz versehen ist. Ich kann diesen Roman allen Lesern ans Herz legen, nicht nur den Fans von historischen Romanen.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Thema
Veröffentlicht am 19.10.2020

Witzige Alltagssituation

Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat
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Oma und Opa passen in den Ferien au Louisa, Max und Tiffany auf, Aber wer muss hier wirklich auf wen aufpassen?.....
Das Opa schusslig ist, dass ist Oma schon lange klar. Doch was alles mit einem Wasserkocher ...

Oma und Opa passen in den Ferien au Louisa, Max und Tiffany auf, Aber wer muss hier wirklich auf wen aufpassen?.....
Das Opa schusslig ist, dass ist Oma schon lange klar. Doch was alles mit einem Wasserkocher passieren kann, das erfahrt ihr hier auf sehr lustig erzählte weise.
Die Bilder sind sehr schön illustriert und die Geschichte ist durchgehend lustig.
Meine Kinder kringeln sich vor Lachen.
Fazit: Die Geschichte spielt aus dem Leben und erzählt sehr amüsant, wie es passieren konnte, dass der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hatte. Und was danach noch alles so los war. Sehr kurzweilig und (vor)lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.10.2020

Zauberhaft illustriert

Mein liebster Märchenschatz
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Hier gibt es die Märchen: Der Froschkönig, Rotkäppchen, die Bremer Stadtmusikanten, Hänsel und Gretel, die Prinzessin auf der Erbse, Schneewittchen, die Sterntaler, Dornröschen und der Hase und der Igel ...

Hier gibt es die Märchen: Der Froschkönig, Rotkäppchen, die Bremer Stadtmusikanten, Hänsel und Gretel, die Prinzessin auf der Erbse, Schneewittchen, die Sterntaler, Dornröschen und der Hase und der Igel zu entdecken.

Die Märchen sind bündig erzählt und sehr gut geeignet für Kleinkinder. Die vielen Verwandelklappen bringen viel Erlebnis in das Buch und somit wird es nicht langweilig. Die Bilder sind liebevoll illustriert.

Ein echtes Muss für alle Märchenfans und die die es noch werden wollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere