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Ely-Calya

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2020

Schliksee 1990

Schilksee 1990
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Schriftsteller Fabian Herzog streitet sich immer öfter mit seiner 17-jährigen Tochter Flora. Eines Tages fragt Fabian dich wie er mit siebzehn war. Er erlebt den Oktober 1990 noch einmal als 17-Jähriger ...

Schriftsteller Fabian Herzog streitet sich immer öfter mit seiner 17-jährigen Tochter Flora. Eines Tages fragt Fabian dich wie er mit siebzehn war. Er erlebt den Oktober 1990 noch einmal als 17-Jähriger Fabian Herzog. Er geht mit seinen Freunden feiern, wir streiten über die Wiedervereinigung und er kämpft um seine große Liebe.

Im Vordergrund dieses Romans steht die Jugend 1990 die noch mit Telefonzellen groß geworden ist Punkt gegenüber der heutigen Jugend, die für Friday for future und Smartphones steht.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und sich auch sehr gut leben lassen, sodass ich das Buch fast in einem verschlungen habe. Man hatte das Gefühl dabei zu sein, so bildlich waren die Schilderungen. Dann auch konnte ich viele Themen aus das eigene, tägliche Leben projizieren, was die Geschichte wahrscheinlich so authentisch wirken lässt.

Die Charaktere sind ebenfalls sehr authentisch mit denen ich mich schnell identifizieren konnte. Sie haben halt alle ganz normale Probleme und Sorgen. Der Fabian finde ich die drei verschiedenen Merkmalen einer Person sehr interessant. Fabian, der Ehemann und fürsorglicher Vater. Fabian der abgehobene Schriftsteller und Fabian als naiver Siebenzehnjähriger.

Aber auch Floras Entwicklung gefällt mir. Am Ende ist sie ihrem Vater gegenüber etwas toleranter. Aber auch Fabian hat einen Schritt auf seine Tochtet zu gemacht.

Mit hat dieser Roman sehr gut gefallen.

Interessant fand ich die Vater-TochtetThematik.

Besonders spannend, war die Gegenüberstellung Jugend 1990 und heute aus Fabians Sicht.

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Das Muster der Liebe

Das Muster der Liebe
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Willkommen in der Blossom Street.

Auch in diesem Roman von Debbie Macomber begleiten wir vier komplett unterschiedliche Frauen.

Lydia eröffnet in der Blossom Street ein Strickgeschäft. Sie hat bereits ...

Willkommen in der Blossom Street.

Auch in diesem Roman von Debbie Macomber begleiten wir vier komplett unterschiedliche Frauen.

Lydia eröffnet in der Blossom Street ein Strickgeschäft. Sie hat bereits zwei Krebserkrankungen hinter sich und versucht jeden auf Abstand zuhalten. Denn sie hat Angst, vor Enttäuschungen.

Carol und ihr Mann versuchen verzweifelt schwanger zu werden. Gerade als Carol große Hoffnungen hat,verliert sie nicht nur das Baby sondern auch fast ihre  Mann.

Jaqueline wird bald Großmutter. Doch sie ist von ihrer Schwiegertochter gar nicht begeistert. Sie versucht ihren Sohn immer wieder seine Frau auszureden. Außerdem entfremdet sich Jaqueline immer weiter von ihrem Mann.

Alix ist jung und muss sozial Stunden  ableisten. Sie arbeitet in einer Videothek und wohnt in einem Loch.

Die vier Frauen lernen sich in einem Strickkurs kennen.

Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und auch beim Lesen sind bei mir die verschiedenen Emotionen und Gefühle sehr deutlich geworden. Sehr Spannend finde ich die Entwicklungen der Charaktere im Laufe des Buches.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig zu lesen und gefällt mir sehr gut.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, schln das jede der vier am Ende ihren Weg ins Glück gefunden hat!

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Veröffentlicht am 23.09.2020

Nach dreizehn Jahren

Nach dreizehn Jahren
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Yannick und Amy leben bei ihrem Markus ihrem Vater. Die Eltern leben getrennt. Die Mutter lebt in Holland und ist eine bekannte Schriftstellerin. Amy erlebt einiges. Und als Markus gegenüber Yannik die ...

Yannick und Amy leben bei ihrem Markus ihrem Vater. Die Eltern leben getrennt. Die Mutter lebt in Holland und ist eine bekannte Schriftstellerin. Amy erlebt einiges. Und als Markus gegenüber Yannik die Hans aus Rutscht, bricht Amy zusammen.

Ich finde das Buch sehr mitfühlsam geschrieben. Dieses Buch rüttelt einen echt wach. Geheimnisse den Kindern gegenüber. Eine Liebe die nicht sein darf.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzten und mitfühlen.

Mit dem Schreibstil habe ich mich etwas schwer getan.

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Veröffentlicht am 07.09.2020

Sommergolf

Sommergolf
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Tine ist um die 50 und erfolgreiche Strafverteidigerin. Ihre Ärztin verordnet ihr mehr Sport, so fängt sie mit dem Golf spielen an. Zusammen mit ihren Freundinnen Julia und Cecilia. Gleich am ersten Tag ...

Tine ist um die 50 und erfolgreiche Strafverteidigerin. Ihre Ärztin verordnet ihr mehr Sport, so fängt sie mit dem Golf spielen an. Zusammen mit ihren Freundinnen Julia und Cecilia. Gleich am ersten Tag legen die Freundinnen sich mit einem anderen Golfer an. Dieser entpuppt sich als Staatsanwalt in Tines aktuellen Fall. Der Fall Meinhart, in dem die Frau aus Notwehr ihren Mann mit drei Schüssen umgebracht hat. Bald darauf werden sowohl Tine als auch Alexander Wolff, der Staatsanwalt massiv bedroht.

Die Beschreibungen sind sehr lebhaft und bildlich. Ich habe mit dem Golfen so gar nichts am Hut und fand alles gut erklärt bzw. das Goslar am Ende war sehr hilfreich. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Der Roman bringt eine Gewisse Ernsthaftigkeit mit sich, was mir gut gefallen hat. Wobei der Humor auch nicht auf der Strecke bleibt.

Die Personen sind authentisch und haben jeder so ihre Macken. Besonders beeindruckt bin ich von Tine, die mir auf den ersten Seiten gar nicht gefallen hat. Sie wurde mir allerdings im Laufe des Buches immer sympathischer und wuchs mir immer mehr ans Herz.

Mein Fazit durch dieses Buch, man ist die zu alt um sein Leben zu ändern. Und es macht Mut. Ein sehr gelungener Roman, der absolut Lesenswert ist.

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Veröffentlicht am 04.09.2020

Das Bernsteincollier

Das Bernsteincollier
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Stockholm 2015
Inga erfährt von ihrem Großvater, dass dieser Krebs hat. Ingas Großvater Kalle trägt jedoch noch ein Geheimnis mit sich. Beim Aufräumen auf den Dachboden finden Inga und ihr Bruder eine ...

Stockholm 2015
Inga erfährt von ihrem Großvater, dass dieser Krebs hat. Ingas Großvater Kalle trägt jedoch noch ein Geheimnis mit sich. Beim Aufräumen auf den Dachboden finden Inga und ihr Bruder eine alte Holzkiste. Kalle verbietet den beiden die Kiste zu Öffnen. Als dieser von Tag zu Tag schwächer wird, erfährt die Familie, dass Kalle nach einer Martha Sokolowa im ehemaligen Ostpreußen im Internet gesucht hat. Inga reist nach Russland um Martha zu finden.

Ostpreußen 1929
Gut von Bergen ist im Besitz der Familie von Bergen. Johann der Sohn von Bergen und Karl, Sohn des Hausdieners sind Freunde. Beide Lieben die gleiche Frau. Doch auch das kann ihrer Freundschaft nichts anhaben. Als Krieg ausbricht, werden auch die beiden Freunde eingezogen.

Der Schreibstil gefiel mir von der ersten Seite an gut. Man ist gut in die Geschichte hereingekommen und es ließ sich flüssig lesen. Auch der Spannungsbogen war gut aufgebaut, sodass ich immer weiterlesen wollte. Gut haben mir unerwarteten Wendungen gefallen, die man so nicht vorhersehen konnte.
Die Landschaftsbeschreibung hat mir gut gefallen, man hatte sofort das Gefühl, direkt dabei zu sein. Ich konnte mir dadurch alles sehr bildlich vorstellen.
Die Personen waren sehr authentisch. Man konnte sich gut in sie hinein versetzten und hat mit ihnen mitgefiebert. Besonders Inga und Johann haben mir gut gefallen. Jeder Charakter an sich war etwas besonders und war anders.
Generell gefallen mir Romane die in zwei Zeitebenen spielen gut. Auch bei diesem gefiel es mir sehr gut. In der Mitte wird der Roman etwas verwirrend, die Stelle musste ich ein paar lesen um alles zu begreifen, wer jetzt wer ist.
Eine absolutes Lesehighlight was ich sofort weiterempfehlen würde.

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