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Ely-Calya

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2021

Heimweh anch uns

Heimweh nach uns
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Lena und Malte sind seit ihrer Jugend ein Paar. Sie haben zwei kleine Kinder. Doch mit der Zeit haben sie sich aus den Augen verloren zwischen Alltag, Kindern und Vollzeitjobs. Lena wird alles zu viel. ...

Lena und Malte sind seit ihrer Jugend ein Paar. Sie haben zwei kleine Kinder. Doch mit der Zeit haben sie sich aus den Augen verloren zwischen Alltag, Kindern und Vollzeitjobs. Lena wird alles zu viel. Sie hat das Gefühl überrollt zu werden und keinem Gerecht zu werden. Lena bekommt Yogakurse geschenkt, dabei verliebt sie sich. Findet sie den Weg zurück zu Malte und den Kindern?
Das Cover finde ich sehr einladet gestaltet und man direkt Lust los zu lesen. Schon nach den ersten Seiten ist man direkt in Lenas Welt abgetaucht und kann das Lesen richtig genießen. Der Schreibstil holt einen ab und lässt einen einfach abtauchen. Mit ganz viel Herz und Gefühl erzählt Helen Schreiber von der Familie und deren Sorgen und Nöte.
Die Charaktere allen voran Lena sind mir sofort ans Herz gewachsen, sie wirken wie normale Menschen, sehr authentisch. Ich hatte das Gefühl die Familie schon lange zu kennen. Auch Malte konnte ich sehr gut verstehen und am liebsten hätte ich dort mit am Tisch gesessen und beiden mal in den Arsch getreten. Auch die Kinder sind sehr gelungene Charaktere.
Mir taten beide sehr leid zum Ende und ich hatte das große Bedürfnis, dass bei den beiden alles wieder gut werden soll. Zum ende hat mich der Roman sehr aufgewühlt, so dass mit Tränen in den Augen hatte. Helen Schreiber weiß ihre Leser mit dem Schreibstil Emotional zu berühren.
Ein Buch, dessen Botschaft ankommt, entschleunigen, Arbeiten und Geld ist nicht alles, denn Familie und wahre Liebe lassen sich damit nicht kaufen.
Es ist für mich schon kleines Lesehighlight in diesem Jahr und ich kann es wirklich wärmend empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2021

Der kleine Buchladen der guten WÜnsche

Der kleine Buchladen der guten Wünsche
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Josefine besitzt zusammen mit ihrem Freund eine Buchhandlung in Köln. Als Josefine klein war, hat sie die Ferien bei ihrer Tante in der Rhön verbracht, die dort einen kleinen Buchladen besitzt. Nach deren ...

Josefine besitzt zusammen mit ihrem Freund eine Buchhandlung in Köln. Als Josefine klein war, hat sie die Ferien bei ihrer Tante in der Rhön verbracht, die dort einen kleinen Buchladen besitzt. Nach deren tot erbet Josefine ihn. Nun steht sie vor einer schweren Entscheidung.

Das Cover hat mich sofort überzeugt.

Auch die Personen allen voran Hauptprotagonistin Josefine habe mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich sie zwischendurch am liebsten einfach nur geschüttelt hätte.

Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen. Teilweiße ist die Geschichte etwas langatmig und liest sich zäh.

Auch die viele Wendungen der Geschichte sind voraussehbar und sehr kitschig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2021

Lotte Lenya

Lotte Lenya und das Lied des Lebens
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Dieser birografische Roman dreht sich um Lotte Lenya, die wohl bekannteste Sängerin von Brecht´s Dreigroschenoper. In den 1920er Jahren lernt die junge und noch unbekannte Lotte Lenya Kurt Weil kennen, ...

Dieser birografische Roman dreht sich um Lotte Lenya, die wohl bekannteste Sängerin von Brecht´s Dreigroschenoper. In den 1920er Jahren lernt die junge und noch unbekannte Lotte Lenya Kurt Weil kennen, den sie später auch heiratet. An Kurts Seite lernt Lenya Bertolt Brecht kennen, dieser gibt ihr die Rolle der Seeräuberin Jenny.

Der Roman ist theaterartig aufgebaut, was ich persönlich interessant zu lesen fand, allerdings manchmal den Lesefluss etwas störte.

Die Charaktere sind alle auf ihre Art sehr besconders gewesen. Gerade Brecht wurde von Eva Neiss in meinen Augen sehr gut charaktisiert.

Aber auch Lotte Lenya als Hauptprotagonistin hat mir sehr gefallen, obwohl ihre ARt eher etwas gewöhnungsbedürtig ist. ABer gerade dies hat die Personen ausgemacht, jeder hat seine Macken abbekommen und wirkte so authentisch.

Gut in die Geschichte eingepflochten wurde auch die Auswirkung des Nationalsozialismus, diese zeit war für die Künstler nicht einfach, wie man sehr schön lesen lann.

Für mich gibt es hier eine klare Leseempfehlung, auch wenn mir zeitweiße der Lesefluss gefehlt hat, lohnt es sich zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2021

Hermitteilung

Herzmitteilung
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In diesem Tagebuchartigen Roman liest Joy die Aufzeichnung ihrer Großmutter Agnes.
Agnes erzählt ihrem Buch davon, wie sie ihre große Liebe Henry trifft, kennen und lieben lernt. Eine Herzerwärmende Gesichte, ...

In diesem Tagebuchartigen Roman liest Joy die Aufzeichnung ihrer Großmutter Agnes.
Agnes erzählt ihrem Buch davon, wie sie ihre große Liebe Henry trifft, kennen und lieben lernt. Eine Herzerwärmende Gesichte, die Agnes und Henry erleben.
Ich habe mich als Leser von der ersten Seite an mitgenommen gefühlt, mitgenommen die Welt von Agnes und Henry, die eine echte Achterbahn der Gefühle durch machen. Auch als Leser fühlt man mit beiden mit.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Auch das Tagebuchartige schreiben von Agnes hat mir sehr gut gefallen. Ab dem zweiten Teil dürfen wir Leser auch an Henrys Gedenken teilhaben, seine Gedanken finde ich von der Autorin sehr gut eingefangen und wiedergegeben. Ich hatte so das Gefühl die beiden schon ewig zu kennen.
So waren mir die Protagonisten auch sofort sympathisch. Obwohl ich sagen muss, dass Henry mir etwas besser gefallen hat. Zu ihm hatte ich schneller den Zugang. Agnes wirkte auf mich zweitweise unnahbar.
Von mir eine klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2021

Marta

Marta
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Marta wir im kommunistischen Polen groß. Es mangelt an allem. Anstehen für lebensnotwendige Dinge, für uns unvorstellbar, für die junge Marta Alltag. Auch das ihr Zwillingsbruder Tomek von der alleinerziehenden ...

Marta wir im kommunistischen Polen groß. Es mangelt an allem. Anstehen für lebensnotwendige Dinge, für uns unvorstellbar, für die junge Marta Alltag. Auch das ihr Zwillingsbruder Tomek von der alleinerziehenden Mutter bevorzugt wird, ist für Marta sehr schwer.
Bis eines Tages die Koffer gepackt werden und Martas Mutter mit den Zwillingen illegal nach Deutschland reist.
Bei Marta tun sich fragen au, die erst Jahre später beantwortet werden sollen. Warum spricht ihre Mutter perfekt Deutsch?
Das Cover und der Titel eher neutral und schlicht gehalten, hat der Klapptext mir allerdings sofort zugesagt.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und das Buch hat sich flüssig lesen lassen.
Ein einziger Kritikpunkt, mir haben die Zeitsprüngen etwas Mühe bereitet. Obwohl Ort und Zeit in jedem Kapitel obendrüber standen, musste ich Zeit und Personen immer erst einmal sortieren. Allerdings nur ein sehr kleiner Kritikpunkt. Den ansonsten hat mir dieser Roman mit autobiographischen Zügen sehr gut gefallen. Gerade im Kontext mit den geschichtlichen Aspekten. Diese sehr gut in die Geschichte mit eingearbeitet wurden.
Auch die Personen fand ich alle sehr spannend. Martas Mutter mit ihren Geheimnissen und so unnahbar. Gerade ihre Vergangenheit hat mich stark beeindruckt. Marta hat einen sehr starken Charakter, sie weiß was sie will und setzt alles daran dieses zu erlangen. Ihre Entwicklung hat mich am meisten begeistert.
Einzig Martas Zwillingsbruder Tamek kann ich nicht einschätzten.
Die psychiatrischen Einblicke haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir an einigen Stellen etwas mehr Beschreibung zum Thema gewünscht hätte.
Nichts desto trotz kann ich diesen Roman uneingeschränkt empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere