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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2021

Magisch und spannender als erwartet

Die Stadt ohne Wind
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Arka musste ihre Heimat verlassen und reist nach Hyperborea, um dort ihren leiblichen Vater zu suchen und hoffentlich auch mehr über Magie zu lernen. Die Stadt macht es ihr aber auch nicht leicht, zu den ...

Arka musste ihre Heimat verlassen und reist nach Hyperborea, um dort ihren leiblichen Vater zu suchen und hoffentlich auch mehr über Magie zu lernen. Die Stadt macht es ihr aber auch nicht leicht, zu den höheren Ebenen zu gelangen und Arka muss beweisen, wie clever sie ist und wie viele Talente in ihr schlummern.

Ich habe Arka sehr schnell ins Herz geschlossen, ich mochte besonders ihre Entschlossenheit und wie sie ihr Köpfchen benutzt, um auch komplizierte Situationen zu meistern. Ich mochte auch Lastyanax, der zu ihrem Mentor wird und fasziniert ist von der außergewöhnlichen Schülerin, auch wenn sie noch sehr, sehr viel aufzuholen hat. Die geschwisterliche Beziehung zwischen den beiden fand ich wirklich süß, weil Arka kaum eine Bezugsperson hat und Lastyanax steife Art ist ein schöner Gegensatz zu Arkas wilder Spontanität.

Die Handlung fand ich auch spannender, als ich erwartet hätte. Lastyanax' Mentor Palates ist plötzlich gestorben und dabei bleibt es nicht. Nach dem Verlust des Meisters wird Lastyanax als Nachfolger in Betracht gezogen und gerät in komplizierte politische Machenschaften. Zwischen Morden, Intrigen und Magie bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen und Arka und Lastyanax erleben ein wirklich spannendes, abwechslungsreiches Abenteuer.

Den Schreibstil fand ich angenehm, nur ich mag es nicht, wenn es so viele Perspektiven gibt. Natürlich haben Arka und Lastyanax eigene Perspektiven, andere kommen nur einmal oder wenige Male vor und verraten, was hinter den Kulissen eigentlich vor sich geht.

Fazit
"Die Stadt ohne Wind - Arkas Reise" hat mir wirklich gut gefallen, das magische Abenteuer von Arka und Lastyanax war spannender, als ich erwartet hätte und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 07.12.2021

Etwas anstrengende Friends-to-Lovers-Romance

Was wir in uns sehen - Burlington University
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Chastity lebte früher in einer Sekte, in der Frauen kaum etwas wert sind und auch wenn es schon ein paar Jahre her ist, hat die Zeit doch unglaublich tiefe Narben hinterlassen und sie ist noch dabei herauszufinden, ...

Chastity lebte früher in einer Sekte, in der Frauen kaum etwas wert sind und auch wenn es schon ein paar Jahre her ist, hat die Zeit doch unglaublich tiefe Narben hinterlassen und sie ist noch dabei herauszufinden, was sie vom Leben will. Sie ist aber auf jeden Fall neugierig, was Sex und Liebe angeht, da kann sie es kaum erwarten, endlich eigene Erfahrungen zu machen, am liebsten mit ihrem besten Freund Dylan. Doch Dylan ist schon vergeben und er sieht in Chastity ein naives, unschuldiges Mädchen, mit dem man vorsichtig umgehen sollte, andere Gefühle lässt er gar nicht zu.

Chastitys Vergangenheit in der Sekte fand ich schon traurig. Damals war sie schon etwas rebellisch, aber in der echten Welt ist sie immer noch dabei herauszufinden, wer sie ist und was sie sich vom Leben wünscht. Bisher weiß sie, dass sie Dylan gern näher wäre, aber ihre scheußliche Mitbewohnerin hat schon ihre Krallen in den jungen Farmer geschlagen. Trotzdem gibt Chastity nicht auf. Ich fand sie oft schon etwas aufdringlich und dazu ist sie einerseits ganz wild darauf, sexuelle Erfahrungen zu machen, und ist so unglaublich verknallt in Dylan, andererseits ist sie schon ziemlich schüchtern. Das ist ja eigentlich auch nicht so schlimm, aber ihre Gedanken waren immer so offen und direkt, da war ihr Verhalten einfach so gegensätzlich dazu.

Dylan hat seine ganz eigenen Probleme, besonders mit seinem Bruder Griffin, dessen Erwartungen er nicht erfüllen kann, und das stresst ihn ziemlich. Aber er liebt das Farmleben auch und kümmert sich gerne um Ziegen und Kühe. Chastity ist eine sehr gute Freundin, mit der er sehr gerne Zeit verbringt, und er fühlt sich zwar schon zu ihr hingezogen, will in ihr aber auch nicht mehr als eine Freundin sehen. Zum Glück hat er aber einen Freund, der ihn immer wieder gerne auf offensichtliche Dinge hinweist, für die Dylan selbst zu blöd ist. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich diesen Freund eher witzig oder nervig fand.

Ich kann nicht genau festlegen, woran es lag, aber die Liebesgeschichte der beiden konnte mich nicht überzeugen. Es lag vor allem an Chastity, die ich schon anstrengend fand, aber Dylan fand ich eigentlich auch nicht viel besser. Beide fand ich nicht wirklich sympathisch und daher fand ich ihre Missverständnisse auch nicht mehr spannend, sondern eher nervig. Sie reden eben aneinander vorbei, können nicht ehrlich über ihre Gefühle sprechen und es läuft scheinbar alles falsch.

Fazit
"Burlington University - Was wir in uns sehen" hat mir leider nicht so gut gefallen wie erhofft. Sekten-Aussteigerin Chastity und Farmjunge Dylan fand ich beide nicht allzu sympathisch und ihre Liebesgeschichte daher etwas anstrengend.

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Veröffentlicht am 07.12.2021

Vier süße, romantische Weihnachtsgeschichten

Merry Kissmas
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Das kurze E-Book besteht aus vier noch kürzeren romantischen Weihnachtsgeschichten, von denen mir jede sehr gut gefallen hat. Es gibt viele glückliche Zufälle und traurige Hintergrundgeschichten, aber ...

Das kurze E-Book besteht aus vier noch kürzeren romantischen Weihnachtsgeschichten, von denen mir jede sehr gut gefallen hat. Es gibt viele glückliche Zufälle und traurige Hintergrundgeschichten, aber da sie insgesamt so kurz sind, gibt es nicht so große, herzzerreißende Dramen, wie ich es sonst vom Autorinnenduo gewohnt bin. Aber das ist ja auch ganz in Ordnung so, sie sind trotzdem süß, witzig und vermitteln eine gemütliche, weihnachtliche Stimmung - und auch kleine Weihnachtswunder dürfen nicht fehlen.

Am besten hat mir "The Merry Mistake" gefallen, die Geschichte hat sich auch etwas länger als die anderen angefühlt. Am wenigsten Eindruck hat "Sexy Scrooge" hinterlassen, weil die Geschichte eigentlich nur aus einer Autofahrt bestand, während sie anderen Liebesgeschichten etwas mehr Zeit hatten, sich sogar auf so wenigen Seiten zu entwickeln.

Fazit
"Merry Kissmas" bietet vier süße Liebesgeschichten mit einer ordentlichen Portion Weihnachtsstimmung, lässt aber auch nicht den üblichen Humor der Autorinnen vermissen.

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Veröffentlicht am 03.12.2021

Spannendes Finale voller Magie

Staub & Flammen
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Livia und ihre Freunde setzen alles daran, um Maél irgendwie aus seiner Gefangenschaft zu befreien, aber sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen und Hermes ist auch nicht ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Livia und ihre Freunde setzen alles daran, um Maél irgendwie aus seiner Gefangenschaft zu befreien, aber sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen und Hermes ist auch nicht zu erreichen. Und Enko nutzt Maéls Abwesenheit, um Livia näherzukommen.

Die Gruppe versucht, irgendwelche Beweise für Maéls Unschuld zu finden, um Zeus, den Herrscher der Götter, davon zu überzeugen, den Hadessohn freizulassen. Im Moment sind sie auf sich alleine gestellt und greifen nach jedem Strohhalm. Livia leidet sehr unter den Umständen und fühlt sich verloren, besonders, da sie Maél nichts einmal wirklich helfen kann. Sie lernt noch eine Menge über ihre Fähigkeiten als Nymphe und über die Götterwelt, die einen größeren Einfluss auf ihr Leben hat, als sie gedacht hätte.

Ich mag ja Liebesdreiecke und fand es daher interessant, dass Enko hier etwas mehr Raum einnimmt, auch wenn Livia in ihm doch nur den Bruder ihres Geliebten sieht. Ich fand auch die Freundschaften wirklich gelungen, auch wenn mir die Liebesgeschichten manchmal schon ein bisschen zu viel des Guten waren. Maél war diesmal kaum mit von der Partie, daher war er mir auch etwas gleichgültiger, als er eigentlich sein sollte. Ich fand es auch schade, dass die Ereignisse aus dem Vorgänger nur noch indirekt eine Rolle gespielt haben, Maéls ganze, große Mission hat nur dazu geführt, dass er nun eingesperrt wurde, Agada spielte so eine große Rolle, nun wird ihr Name kaum noch erwähnt.

Es soll zwar um Maéls Rettung gehen, aber dann wird doch mehr daraus, als Livia und ihre Gruppe je erwartet hätten, aber so ist das wohl, wenn man mit Göttern, Halbgöttern und Nymphen verkehrt. Götter gehen ein und aus, es gibt viel Magie - vielleicht etwas zu viel - und Livia muss zeigen, wie viel Mut und Entschlossenheit wirklich in ihr steckt.

Fazit
Insgesamt hat mir "Staub und Flammen" sehr gut gefallen, es war ein spannendes, magisches Abenteuer und ich mochte Livias Entwicklung. Sie war mir vielleicht etwas zu allmächtig und ihre Liebesgeschichte konnte mich auch nicht ganz überzeugen, aber abgesehen davon war es ein gelungenes Finale.

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Veröffentlicht am 02.12.2021

Anders als erwartet, aber dann doch wieder sehr spannend

Layla
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Layla ist alles, was Leeds sich je gewünscht hat: Süß, attraktiv, witzig und sie unterstützt seine Träume. Sie ist die absolute Traumfrau. Bis plötzlich Leeds' verrückte Exfreundin auf das Paar schießt. ...

Layla ist alles, was Leeds sich je gewünscht hat: Süß, attraktiv, witzig und sie unterstützt seine Träume. Sie ist die absolute Traumfrau. Bis plötzlich Leeds' verrückte Exfreundin auf das Paar schießt. Danach brauchen Layla und Leeds einen Neustart und er bringt sie an den Ort, an dem sie sich kennengelernt haben, aber Layla ist nicht mehr die Alte, und mit dem Haus stimmt etwas nicht ...

Zunächst war ich noch etwas skeptisch, da ich mir lange nicht sicher war, ob es hier nun eine übernatürliche Ebene gibt oder ich logische Erklärungen für die unheimlichen Geschehnisse erwarten sollte. Nachdem dann klar war, dass es ersteres ist, ging für mich erstmal die Spannung verloren, weil plötzlich alles klar schien: Es ist ein Geist.

Ich war zunächst kein Fan von der chaotischen Geistergeschichte und der Mittelteil zog sich da schon etwas in die Länge. Erst zum Ende hin habe ich verstanden, was das Buch eigentlich für eine Geschichte erzählen möchte und da gefiel es mir dann auch immer besser. Zuletzt hat mich "Verity" ja positiv überrascht und hier hatte ich ein ähnliches Gefühl. Es gibt wieder eine Art schräges Liebesdreieck und clevere Twists, die den Rest des Buches in einem anderen Licht erscheinen lassen. Und auch hier mochte ich einfach die Emotionen, die die Geschichte ausgelöst hat, denn die waren wieder intensiv.

Oliver Wronka hat Leeds seine sympathische Stimme geliehen und dessen Emotionen gut vermitteln können. Die weiblichen Stimmen fand ich etwas zu dünn, aber das ist ja ein häufiges Phänomen bei männlichen Sprechern.

Fazit
"Layla" von Colleen Hoover ist wieder spannend und das komplizierte Liebesdreieck ist ziemlich emotional. Ich war am Anfang zwar noch skeptisch, aber insgesamt hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen und konnte mich bis zur letzten Minute fesseln.

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