"Gym", nach den "Geistern von Demmin" und "Eva" nun das dritte Buch von Verena Keßler, liest sich leicht und schnell. In kurzweiligen Szenen erleben wir die namenlose Ich-Erzählerin, die ihren früheren ...
"Gym", nach den "Geistern von Demmin" und "Eva" nun das dritte Buch von Verena Keßler, liest sich leicht und schnell. In kurzweiligen Szenen erleben wir die namenlose Ich-Erzählerin, die ihren früheren prestigeträchtigen Job wohl verloren hat, auf Bewährung ist und nach einer Anstellung sucht und diese im Mega-Gym-Fitnesscenter findet.
Ihren nicht ganz perfekten Körper erklärt sie mit der Lüge, gerade erst entbunden zu haben, doch bald wird sie dem Fitnesshype verfallen und immer mehr trainieren, immer stärker und kräftiger werden und dafür vieles aufs Spiel setzen, bis zum sehr schrägen Ende des Buches, das ich hier natürlich nicht verraten möchte.
Das Buch ist eine sarkastisch-bissige Kritik an den überzogenen Maßstäben, die insbesondere an weibliche Körper von der Gesellschaft angelegt werden, und zeigt in humorvoll-übertriebener Art auf, wozu der daraus resultierende Selbstoptimierungshype und die damit verbundene Konkurrenz führen können: zur Selbstzerstörung und zur Zerstörung sozialer Bindungen. Insofern ist es ein gut geschriebenes, unterhaltsames Buch, das wichtige Themen anspricht.
Mich persönlich hat es aber irgendwo im letzten Drittel verloren, als mir einige Entwicklungen doch bei weitem zu überzogen und für mich nicht mehr lustig waren. Das ist aber wohl persönliche Geschmackssache. Dieses Buch wird sicher nicht allen gefallen, aber für viele doch zumindest eine gute Unterhaltung mit Anregung zum Nachdenken sein.
Der Roman "Wohin du auch gehst" von Christina Fonthes heißt im englischsprachigen Original "Where you go, I will go". Das bezieht sich auf den Bibelspruch aus dem Buch Rut: "Rut antwortete: Dränge mich ...
Der Roman "Wohin du auch gehst" von Christina Fonthes heißt im englischsprachigen Original "Where you go, I will go". Das bezieht sich auf den Bibelspruch aus dem Buch Rut: "Rut antwortete: Dränge mich nicht, dich zu verlassen und umzukehren. Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe auch ich, da will ich begraben sein. Der Herr soll mir dies und das antun – nur der Tod wird mich von dir scheiden.", der gerne bei Hochzeiten zitiert wird. Dabei geht es ursprünglich darin gar nicht um eine heterosexuelle Paarbeziehung, sondern um die Verbindung zwischen der verwitweten Rut und ihrer Schwiegermutter.
Damit ist es eine äußerst klug und passend gewählte Referenz für ein besonderes Buch, in dem es um vielfältige Beziehungen zwischen Menschen geht, die über klassische heterosexuelle Paarbeziehungen, aber auch über leibliche Eltern-Kind-Beziehungen weit hinaus gehen.
Wir erleben das Buch aus zwei Perspektiven, die abwechselnd geschildert werden. Da ist zum einen die lebenslustige, fröhliche, freche Mira, ein 16-jähriger Teenager, die unbeschwert mit ihrer älteren Schwester Eugenie und den gemeinsamen Eltern in Kinshasa in Zaire (jetzt "Demokratische Republik Kongo") in Afrika lebt. Die Mädchen wachsen geliebt und unterstützt auf, die Familie ist finanziell sehr gut situiert, hat ein schönes großes Haus mit Garten, sie sprechen perfekt Französisch und Lingala, dürfen eine gute Schulbildung genießen und haben scheinbar alles, was sie brauchen. Doch die Familie ist auch konservativ und auf ihren Ruf bedacht, insbesondere, da der Vater gerade für den Posten des Gouverneurs kandidiert. So brechen Ereignisse über Mira herein, die sie sehr von ihrer Familie entfremden und für viele Jahre alleine nach Europa führen werden.
Die zweite Perspektive des Buches ist die der jungen Bijoux, etwa 15 bis 25 Jahre später (je nach Kapitel). Es werden Erlebnisse aus verschiedenen Lebensphasen der jungen Frau geschildert, in den meisten Kapiteln ist sie Anfang bis Mitte 20. Bijoux ist bis zu ihrem 12. Lebensjahr bei ihren Eltern Sylvain und Eugenie in Zaire aufgewachsen, als Teil der dortigen Oberschicht mit beiden Eltern in gesellschaftlich hochstehenden Positionen (die Mutter ist etwa Ärztin), jedoch in einer von politischen und militärischen Konflikten überschatteten, unsicheren Zeit. Mit 12 musste sie plötzlich und ungefragt zu ihrer schweigsamen und erzkonservativen Tante Mireille nach Europa ziehen und fortan dort aufwachsen. Nun ist Bijoux seit einigen Jahren volljährig und formal erwachsen, weiß eigentlich, dass sie lesbisch ist, doch es ist eine Herausforderung, gegenüber ihrer Mutter, die eine leitende Position in einer charismatischen Bibelgemeinde einnimmt, dazu zu stehen.
Das Buch ist sehr zugänglich und interessant geschrieben. Ich habe dabei viel über ein mir bisher unbekanntes Land gelernt: Zaire/Kongo. Wie schon beschrieben, ist es die Position einer sehr privilegierten afrikanischen Familie, aus der wir auf dieses Land schauen, und dadurch ganz spezifische Möglichkeiten und Herausforderungen kennen lernen, mit denen die Charaktere zu tun haben. Die Charaktere sind tiefgründig, authentisch und liebevoll gezeichnet, sodass ich mich beim Lesen mit beiden weiblichen Hauptfiguren verbunden gefühlt habe und sehr mitgefiebert habe. Das Thema des Coming-of-Age und Outing speziell als lesbische Frau mit afrikanischem Hintergrund ist für mich gut in die Gesamtkonstruktion des Buches eingewoben. Dabei war es für mich sehr interessant zu lesen, mit wie vielen Schwierigkeiten speziell Bijoux zu kämpfen hat und wie sie ihren Weg findet, aber auch Mira/Mireille ist eine sehr spannende Persönlichkeit mit einer Geschichte, die Mitgefühl erregt und zum Nachdenken anregt, und auch interessante Twists und Turns aufweist.
Ich kann das Buch allen, die sich für Migrationsgeschichten, Afrika, vielschichtige Familienbeziehungen und das Thema Queerness interessieren, oder zumindest für all diese Themen offen sind, sehr empfehlen. Ich habe es sehr gerne gelesen, dabei mit den Charakteren mitgefiebert, wurde gut unterhalten und habe so einiges gelernt.
"Sohn ohne Vater" von Feridun Zaimoglu ist auf der Longlist für den diesjährigen Deutschen Buchpreis gelandet. Das macht neugierig auf das Buch und lässt ein tiefsinniges und interessantes Werk erwarten. ...
"Sohn ohne Vater" von Feridun Zaimoglu ist auf der Longlist für den diesjährigen Deutschen Buchpreis gelandet. Das macht neugierig auf das Buch und lässt ein tiefsinniges und interessantes Werk erwarten.
In diesem Buch verarbeitet der Autor den Tod seines Vaters, der lange als Gastarbeiter in Deutschland gelebt hat und nun mit knapp 90 Jahren in der Türkei verstorben ist. Die Mutter ruft ihn an, um ihn über den Tod zu informieren und bittet ihn, zu kommen. Da der Sohn aber unter Flugangst leidet, bleibt nur lange Weg mit dem Auto, über 5000 Kilometer und über viele Länder.
Es ist ein ruhiges, nachdenkliches Buch, so wie es zu dem Thema Tod und Trauer passt. Abwechselnd erleben wir einzelne Episoden in der Gegenwart auf dem Weg in die Türkei, unterbrochen von Erinnerungen an den Vater, an die Familiengeschichte und an andere Personen. Wie einem inneren Bewusstseinsstrom an Gedanken und Gefühlen folgend erleben wir beim Lesen diese Szenen mit. Nicht alle davon haben mich als Leserin gefühlsmäßig ergriffen, nicht alle waren interessant für mich, nicht allen konnte ich gut folgen.
Dennoch gibt es viel Lesenswertes an dem Buch. Gedanken darüber, inwiefern man in die Fußstapfen des Vaters treten könnte oder sollte oder auch nicht. Metaphern für den Tod und das Sterben. Schon am Anfang ganz eindringlich die Worte der Mutter für dieses Ereignis: "Dein Vater ist tot. Er ist zum Gerechten geschritten." Aber auch einzelne Sprachbilder, mit denen ich nicht so viel anfangen konnte, wie z.B. "Ich habe Augenrauschen." Der Vater wird vielschichtig und differenziert porträtiert, fernab von Klischees.
Es findet sich also an einzelnen Stellen einiges Besonderes an diesem Buch. Dennoch hat es mich insgesamt nicht sehr begeistert und mitgerissen: vielleicht fehlte mir ein bisschen der rote Faden und der Rahmen, der die einzelnen Erinnerungen für mich noch einmal stärker miteinander verbunden hat, vielleicht waren es zu viele für mich nicht anschlussfähige Metaphern, vielleicht sind auch die Maßstäbe, die ich an ein Buch zu diesem Thema habe (ich habe schon einige gelesen, die sich damit beschäftigen und die sehr beeindruckend waren), besonders hohe. Insgesamt ist es für mich ein durchaus bemerkenswertes und lesenswertes Buch für Menschen, die gerade die innere Ruhe in sich haben, es tief auf sich wirken zu lassen.
20.000 Elefanten mitten in Deutschland... was für ein schräges Szenario für dieses Buch! Und doch wird es überraschend glaubwürdig beschrieben: die Elefanten hat der Herrscher eines afrikanischen Landes ...
20.000 Elefanten mitten in Deutschland... was für ein schräges Szenario für dieses Buch! Und doch wird es überraschend glaubwürdig beschrieben: die Elefanten hat der Herrscher eines afrikanischen Landes den Deutschen geschenkt, um ihnen ihre eigene Scheinheiligkeit vor Augen zu führen: mit ihren Importbeschränkungen für Elfenbein wollen sie vermeintlich die Tiere schützen, doch unter den Folgen der massenhaften Vermehrung dieser haben bisher nur die Menschen in entfernten Ländern gelitten... damit soll nun Schluss sein!
Ironisch-humorvoll und doch an vielen Stellen gut nachvollziehbar, mit eingestreutem Wissen über Elefanten, ihr Verhalten und ihre Lebensbedingungen entwickelt sich das Szenario weiter. Die Politik, vom Bundeskanzler abwärts, muss einen Umgang damit finden, denn einfach zurückschicken geht nicht so einfach, dafür wären die Lieferungen von noch mehr Elefanten angekündigt.
Also werden Straßen gesperrt, Bioabfälle den Elefanten zur Verfügung gestellt und Marketingstrategien geschmiedet, um das Beste daraus zu machen: für Deutschland und seine Wirtschaft, aber vor allem auch für die eigenen Wahlerfolge, immer bedacht darauf, sich von den Rechten abzugrenzen, diesen aber auch nicht zu viele Stimmen zu überlassen, ein schwieriger Balanceakt.
So manche Ideen im Umgang mit den Elefanten erinnern stark an die Migrationsdebatte: da geht es auf einmal um Deals mit Drittländern und um die Frage, ob man süße Kinderelefanten abschieben darf, aber auch, was man für den Schutz der Elefanten als Gesellschaft in Kauf nehmen muss. Zusätzlich zeigt sich auch viel über das Wesen der Politik in vielen modernen Demokratien: über die Nähe oder Entfernung von den Wählern und Wählerinnen und ihrem Willen, über politische Ränke- und Machtspiele, über Umwege, über die man etwas erreichen will, aber auch über den Druck von vielen Seiten, unter dem Menschen in politischen Machtpositionen stehen.
Insgesamt ist das kurze Büchlein ein unterhaltsames und hochintelligentes Werk, das das Potential hat, vielen Menschen in Mitteleuropa einen Spiegel vorzuhalten und dabei sehr interessante und kontroverse ethische Fragen stellt und viel Stoff für Diskussionen bietet.
Wir befinden uns im Jahr 2014, noch knapp ein Jahrzehnt vor der aktuellen Eskalation in Israel. Die Deutsch-Israelin Talia ist, nach ein paar ersten Jahren in Israel, mit ihren Eltern in Deutschland aufgewachsen. ...
Wir befinden uns im Jahr 2014, noch knapp ein Jahrzehnt vor der aktuellen Eskalation in Israel. Die Deutsch-Israelin Talia ist, nach ein paar ersten Jahren in Israel, mit ihren Eltern in Deutschland aufgewachsen. Sie hat eine nahe, liebevolle Beziehung zu ihren Eltern und ist deren einziges Kind: mamapapaich, so nennt sie das Miteinander in ihrer Familie. Doch nun ist sie kurz davor, 18 Jahre alt und damit volljährig zu werden, hat ihr Abitur hinter sich gebracht und ist voller Idealismus und Tatendrang.
Wie so viele Sommer verbringt sie auch diesen in Israel, bei ihrer Oma und im Kreise von Tanten und Onkeln, Cousinen und Cousins. Eine Großfamilie, wie wunderbar! Hier fühlt sich Talia noch einmal so richtig daheim, aufgehoben und beschützt! Sie liebt Israel, idealisiert das Land und alles, was damit zusammenhängt. Als deutsch-israelische Doppelstaatsbürgerin, die ihren Lebensmittelpunkt nicht in Israel hat, konnte sie sich vom auch für Frauen verpflichtenden mehrjährigen Wehrdienst in diesem Land befreien lassen und ihre Eltern rechnen damit, dass Talia wie angekündigt im Herbst in Deutschland ihr Architekturstudium beginnen wird.
Doch nun hat es sich die gerade erwachsen werdende Frau anders überlegt: sie möchte ihrem geliebten Land dienen und es vor seinen Feinden verteidigen. Deshalb gibt sie schon bei der Einreise an, dass sie sich einen Einberufungsbefehl wünscht: dem wird stattgegeben und schon kurze Zeit danach hat Talia ihre Einberufung ins Militär für einen Termin im September im Briefkasten in Tel Aviv. Ihren Eltern, die sicher schockiert wären, erzählt sie erst einmal nichts davon. Ihre Cousine Noa, die ebenfalls im September einrückt, ist begeistert von der Aussicht, gemeinsam die Zeit beim Militär zu verbringen.
Vor der Einrückung liegt nun noch der Sommer und in diesem passieren verschiedene Dinge, die dazu führen, dass Talia ihre anfangs so naiv-enthusiastische Einstellung zum Dienst an der Waffe nach und nach kritisch zu hinterfragen beginnt. Ist alles wahr, was im israelischen Fernsehen so berichtet wird und ist es die einzige legitime Sicht? Geht es wirklich ausschließlich um Selbstverteidigung gegen böse Terroristen? Wie behandelt der israelische Staat die Menschen in den besetzten Gebieten, in die Israelis niemals reisen dürfen, aber Talia mit ihrem deutschen Pass durchaus? Stimmt es, dass man Arabern nie glauben darf? Was ist mit dem alten arabischen Mann, der behauptet, dass die verlassenen Ruinen um Jerusalem mal das Dorf waren, in dem er als kleiner Junge mit seiner Familie gelebt hat und aus dem sie gewaltsam vertrieben wurden?
Aus der Perspektive der jugendlich-naiven Talia erleben wir ein großartiges Coming-of-Age-Buch vor dem Hintergrund des Israel-Palästina-Konfliktes. Differenziert und klug werden dabei verschiedenste Sichtweisen eingewoben: Talia begegnet unterschiedlichen Menschen, die ihre Erlebnisse und Überzeugungen mit ihr teilen: da sind die, die sagen, ein Land erobere man mit dem Schwert und würde die israelische Armee nicht oft so hart vorgehen, dann gäbe es das Land längst nicht mehr, denn die Feinde würden alle Juden ins Meer treiben wollen.
Es gibt die, die nach ihrem Militärdienst traumatisiert sind oder davon so abgestoßen waren, dass sie einen Weg hinaus gesucht haben. Israelis, die sich für den Frieden und die Völkerverständigung mit den Palästinensern einsetzen und auf verschiedensten Wegen dafür kämpfen. Eine mutige Pflichtverteidigerin, die sich gemeinsam mit Talia dafür einsetzt, dass ein als illegal angesehener Arbeiter aus den besetzten Gebieten dafür nicht unschuldig jahrelang ins Gefängnis kommt. Eine mutige und mitfühlende Großmutter, die Zivilcourage zeigt, aber gleichzeitig um ihre Enkelin bangt.
Und dann gibt es noch Saba, den vor kurzem mit fast 100 Jahren verstorbenen Opa, geboren 1919, der viele Verwandte in der Shoah verloren hat, während er in den 1940er Jahren in der Haganah für die Unabhängigkeit Israels gekämpft hat, und der seiner Enkelin seine alten deutschen Briefe und Tagebücher hinterlassen hat, die noch einmal ein neues Licht auf die Geschichte der Zeit der Staatsgründung Israels werfen.
"Beduinenmilch" ist ein außergewöhnlich gutes Buch: unterhaltsam, spritzig und absolut authentisch aus der Perspektive einer 18-jährigen geschrieben, die sich noch eine jugendliche Naivität bewahrt hat, die auch dadurch gefördert wurde, dass sie in Deutschland aufgewachsen ist, wo Kriege und die damit verbundenen Gefahren (im Jahr 2014) weit entfernt scheinen, man sich für Pazifismus einsetzt und die Wehrpflicht seit ein paar Jahren Geschichte ist. Im Laufe des Sommers reift Talia durch all die Begegnungen und Erlebnisse immer mehr heran, bekommt die Gelegenheit, Mut und Zivilcourage zu zeigen und ihre eigene Position zu finden, sich für das Gute in ihrem geliebten Israel einzusetzen. Nebenbei lernt man auch sehr viel über die Geschichte des Staates Israel.
Insgesamt empfinde ich den Israel-Palästina-Konflikt äußerst feinfühlig und differenziert dargestellt, sodass ich nach der Lektüre des Buches tiefes Mitgefühl für die betroffenen Menschen beider Seiten empfinde und mit allen friedliebenden Menschen dort darauf hoffe, dass sich irgendwann eine für alle an einem friedlichen Zusammenleben Interessierten eine gute Lösung finden wird, wie auch immer diese aussehen könnte. Dann könnten auch die alten Traumata, transgenerational und historische genauso wie aktuelle, auf beiden Seiten endlich zu heilen beginnen.
Dieses Buch lege ich allen mitfühlenden und interessierten Menschen ans Herz, die sich für dieses Thema interessieren, mehr über den Israel-Palästina-Konflikt lernen möchten oder auch einfach gerne eine wirklich gut geschriebene Coming-of-Age-Geschichte lesen wollen. Absolute Leseempfehlung!