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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2025

Die Liebe findet einen, wenn man sie am wenigsten erwartet

Honeymoon alone
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Eden wurde von ihrem Verlobten betrogen, fliegt aber trotzdem in die Flitterwochen, weil sie schon immer mal nach Barbados wollte. Sie will es sich dort gut gehen lassen, womit sie aber nicht gerechnet ...

Eden wurde von ihrem Verlobten betrogen, fliegt aber trotzdem in die Flitterwochen, weil sie schon immer mal nach Barbados wollte. Sie will es sich dort gut gehen lassen, womit sie aber nicht gerechnet hat, ist, dass sich bereits am ersten Tag jemand zu ihr setzt. Dieser jemand ist Philip und er ist wie Eden allein dort. Sie beschließen, mehr Zeit miteinander zu verbringen und bauen eine immer stärkere Bindung zueinander auf.

Eden mochte ich sehr gerne. Sie versucht immer das Beste aus der Situation zu machen und erfreut sich an den kleinen Dingen im Leben. Man kann also sagen, dass sie ein Sonnenschein ist, sie hat aber natürlich auch Momente, in denen sie traurig ist. Philip ist anfangs ein typischer Griesgram. Er ist sehr wortkarg und möchte nichts mit anderen Personen zu tun haben. Doch mit der Zeit wird er Eden gegenüber immer offener und zeigt ihr eine andere Seite von ihm.
Die Handlung ist unterhaltsam. Eden und Philip teilen richtig schöne Momente zusammen und durch die ausführliche Beschreibung, kann man sich alles genau vorstellen, auch wenn man noch nicht auf Barbados war. Die Chemie zwischen den beiden stimmt und man verfolgt gerne mit, wie sie sich ineinander verlieben. Zum Ende hin gibt es ein kleines bissschen Drama, was es meiner Meinung nach nicht geben musste, aber letztendlich gibt es ein Happy End.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, weshalb man schnell durch die Geschichte kommt. Alles ist gut beschrieben, weshalb man sich alles gut vorstellen kann und auch die Emotionen sind nachvollziehbar, vor allem die Neckereien zwischen Philip und Eden mochte ich gerne.
Das Cover finde ich wirklich süß und es passt perfekt zu dieser Geschichte.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine schöne und sommerliche Lektüre sucht, bei der man abschalten kann und gut unterhalten wird. Eden und Philip sind total süß zusammen und man freut sich während dem Lesen darüber, dass die beiden einander gefunden haben.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2025

Ashleys verändertes Leben

Dragons in Secret - Jadeblut
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Ashley bekommt an ihrem 21. Geburtstag ein Kästchen, was ihr Leben komplett verändert. Sie findet heraus, dass sie ein Drache ist, doch viel Zeit sich daran zu gewöhnen hat sie nicht, denn eine Jäger-Gesellschaft ...

Ashley bekommt an ihrem 21. Geburtstag ein Kästchen, was ihr Leben komplett verändert. Sie findet heraus, dass sie ein Drache ist, doch viel Zeit sich daran zu gewöhnen hat sie nicht, denn eine Jäger-Gesellschaft macht bereits Jagd auf sie. Und auch die Drachen-Dynastien sind ihr gegenüber nicht positiv gestimmt.

Ich muss sagen, dass ich mit Ashley erst warm werden musste. Mich hat gestört, dass sie von Anfang an gut in allem gewesen ist und nicht dafür trainieren musste, wie die anderen Drachen es tun mussten. Mit der Zeit habe ich mich aber an sie gewöhnt und sie ist mir sympathisch geworden. Sie ist eine starke Frau, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Caleb mochte ich ebenfalls gern. Er setzt sich für Ashley ein und unterstützt sie, als niemand anderes es tut.
Die Handlung konnte mich überzeugen. Es ist nicht die "typische" Drachengeschichte, was mir gut gefallen hat. Die Protagonisten versuchen etwas über Ashley, ihre Fähigkeit und ihre Herkunft herauszufinden, was sich als nicht so leicht herausstellt, denn die Drachen-Dynastien arbeiten gegen sie. Richtung Ende bekommt man ein paar Antworten, manches bleibt aber noch offen, weshalb ich gespannt bin, wie es weitergehen wird, vor allem auch nach dem, was man im Epilog erfährt. Die Geschichte überzeugt auch mit der Spannung und den Actionszenen. Spannung ist durchgehend vorhanden, weshalb es für mich keine zähen Momente gab und die Actionszenen sind detailliert beschrieben, weshalb ich mir die Kämpfe gut vorstellen konnte.
Den Schreibstil finde ich gut. Ich wurde direkt von der Geschichte in den Bann gezogen und habe mit Ashley und Caleb mitgefiebert.
Das Cover ist total klasse. Der Drache sticht wegen der dunklen Hintergrundfarben sofort heraus und mir gefällt es, dass die Silhouette von London integriert wurde.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für Drachen mit magischen Fähigkeiten, Geheimnisse und Intrigen interessiert. Die Geschichte konnte mich mit der Handlung, den Wendungen und den Charakteren überzeugen. Ich kann das Buch nur empfehlen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2025

Wer sind die echten Monster?

Hunt on Dark Waters
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Evelyn wurde gerade das Herz gebrochen und aus einem Impuls heraus, klaut sie die Erbstücke von ihrer Ex. Die Flucht verläuft aber nicht so, wie gedacht. Sie fühlt sich dazu gezwungen durch ein Portal ...

Evelyn wurde gerade das Herz gebrochen und aus einem Impuls heraus, klaut sie die Erbstücke von ihrer Ex. Die Flucht verläuft aber nicht so, wie gedacht. Sie fühlt sich dazu gezwungen durch ein Portal zu gehen, dass sie nach Treshold bringt, eine Zwischenwelt, die aus einem Meer und einigen Inseln besteht. Dort wird Evelyn von einer Gruppe der Cŵn Annwn an Bord geholt und sie muss sich entscheiden, ob sie sich ihnen anschließt oder ob sie wieder ins Meer geworfen wird.

Evelyn ist mir sympathisch gewesen. Sie handelt zwar manchmal etwas vorschnell, aber sie hat ein gutes Herz und setzt sich für das Richtige ein. Bowen ist ein interessanter Charakter. Er versucht seiner Crew ein guter Anführer zu sein und macht seine Arbeit gut und gewissenhaft. Aber als Evelyn an Bord kommt, wird er gezwungen, alles zu hinterfragen und schon bald stellt er sein ganzes Leben in Frage.
Die Handlung ist an sich nicht schlecht, jedoch hätte ich mir mehr gewünscht, da nicht allzu viel passiert ist. Treshold ist ein interessantes Setting, aus dem man noch mehr hätte herausholen können, indem man zum Beispiel noch eine Begegnung mit einem Wesen einbaut. Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Umgebung etwas mehr beschrieben wird, da dass Worldbuilding doch etwas wenig ist. Die Geschichte an sich ist aber interessant und ich finde es wichtig, dass Bowen und auch andere Mitglieder der Cŵn Annwn reflektieren und das System hinterfragen. Ich bin gespannt, was daraus im zweiten Band gemacht wird.
Der Schreibstil ist gut. Ich konnte die Geschichte angenehm lesen und mich leicht in Evelyn und Bowen hineinversetzen.
Das Cover ist gut gemacht, jedoch hätte man noch mehr herausholen können. Farblich und mit den Schnörkeln passt es aber gut.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für eine unterhaltsame Piratengeschichte interressiert, in der Magie eine große Rolle spielt. Die Cŵn Annwn sind ebenfalls ein interessanter Faktor und ich bin gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Kann man seinem Schicksal entgehen?

A Tale of Foxes and Moons
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Aiko lebt nicht ihr erstes Leben, sie ist nämlich die Reinkarnation der Fuchsgöttin Inari. Solange sie einen Naturgeist an ihrer Seite hat, wird sie wiedergeboren, doch in diesem Leben stirbt dieser. Auch ...

Aiko lebt nicht ihr erstes Leben, sie ist nämlich die Reinkarnation der Fuchsgöttin Inari. Solange sie einen Naturgeist an ihrer Seite hat, wird sie wiedergeboren, doch in diesem Leben stirbt dieser. Auch die Reinkarnation des Mondgottes Tsukuyomi, Chiaki, verliert seinen Naturgeist. Die beiden müssen zusammenarbeiten, wenn sie überleben wollen. Das einzige Problem ist, dass Inari immer durch die Hand von Tsukuyomi stirbt.

Aiko und Chiaki mochte ich sehr gerne. Aiko ist klug, arbeitet hart für ihre Ziele und hat ihr Herz am rechten Fleck. Chiaki hält man anfangs für arrogant, doch mit der Zeit merkt man, dass er gar nicht so übel ist und er damit etwas überspielt.
Von den Nebencharakteren mag ich Haru und Minako richtig gerne. Die beiden sind tolle Freunde und immer für Aiko und Chiaki da, auch wenn es gefährlich wird. Ebenfalls mag ich die Katzen, vor allem Yuki habe ich in mein Herz geschlossen.
Die Handlung hat mich positiv überrascht. Da es im Klappentext sehr vage bleibt, wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet, aber die Handlung hat mich mit den Geschehnissen, der Spannung und den Wendungen überzeugt. Die Geschichte wird rasant erzählt, weshalb es nicht langweilig wurde und die Geschichte hatte genau die richtige Menge Drama für mich.
Auch der Aspekt mit der japanischen Mythologie hat mir gut gefallen. Ich habe bereits Bücher mit chinesischer und koreanischer Mythologie gelesen, aber die Japanische ist für mich etwas neues gewesen. Dementsprechend musste ich erst etwas mit den japanischen Göttern warm werden, dass hat mich aber nicht gestört, eher im Gegenteil, ich hatte Spaß daran, etwas über die verschiedenen Gottheiten zu erfahren.
Der Schreibstil ist mitreißend und die Handlung spannend, weshalb ich leicht in die Geschichte eintauchen konnte und sie auch recht schnell durchgelesen habe.
Das Cover hat mich sofort angesprochen und mein Interesse an der Geschichte geweckt. Die Elemente passen gut, also die Kirschblüten, der rote Mond und natürlich auch der Fuchs. Das Cover finde ich also wirklich gut gemacht.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für eine tragische Romantasy, Spannung und die japanische Mythologie interessiert. Die Charaktere sind liebenswert und die Handlung gut durchdacht, weshalb mich das Buch gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Manchmal muss man lange auf sein Glück warten

Three Times Lucky
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Keira hat eine neue Stelle als Nanny angenommen und als sie am ersten Tag bei dem Haus ankommt, trifft sie auf Tristan. Tristan, den sie von früher kennt und der sie vor 8 Jahren versetzt hat. Obwohl ihr ...

Keira hat eine neue Stelle als Nanny angenommen und als sie am ersten Tag bei dem Haus ankommt, trifft sie auf Tristan. Tristan, den sie von früher kennt und der sie vor 8 Jahren versetzt hat. Obwohl ihr erster Impuls ist, zu gehen, bleibt sie. Einerseits wegen dem Job und andererseits, weil sie eine Erklärung möchte.

Keira ist mir sofort sympathisch gewesen. Sie ist freundlich, gibt ihr bestes und möchte alles richtig machen. Wenn sie etwas erreichen möchte, hängt sie sich rein und gibt nicht auf. Mit Tristan muss man warm werden. Er ist kühl, abweisend und unnahbar, hat aber auch eine liebevolle Seite, die er leider nicht so oft zeigt.
Die Kinder, den Großvater und die Mutter von Keira mochte ich sehr gerne. Die beiden Jungs sind auf Krawall aus, aber als sie sich an Keira gewöhnt hat, merkt man, dass sie eigentlich ganz lieb sind. Und auch die anderen erwähnten Personen sind freundlich, weshalb man sie nur mögen kann.
Der Grund, warum die Geschichte mein Interesse geweckt hat, ist, dass ich wissen wollte, was damals passiert ist und wie Keira und Tristan damit umgehen werden. Und ich kann nur sagen, dass mich die Handlung überzeugt hat. Es dreht sich aber verständlicherweise nicht nur um die Beziehung der beiden, sondern auch um den Job von Keira und auch etwas um die Leidenschaft ihrer Mutter. Deshalb habe ich mich immer gut unterhalten gefühlt und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geschichte an irgendeiner Stelle zäh gewesen ist. Das einzige wirkliche Problem, dass ich mit dem Buch hatte, ist die (Ex-)Frau von Tristan gewesen. Sie hat psychische Probleme und das Umfeld wusste davon, doch keiner hat so wirklich versucht, ihr zu helfen oder sie dazu zu bringen, sich Hilfe zu suchen. Auch hat mich gestört, wie Tristan sich ihr gegenüber verhalten hat, weil ich das gar nicht nachvollziehen konnte. Am Ende sieht es aber so aus, dass sie sich bessert, was ich gut und wichtig finde.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich bin ab dem ersten Moment in der Geschichte gewesen und ich wurde gefesselt, weshalb ich nicht mit dem Lesen aufhören wollte.
Das Cover finde ich farblich und mit der Kleinstadt schön, von Menschen auf Covern bin ich kein Fan, hier finde ich es aber nicht so schlimm.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der eine packende Second-Chance Romance sucht, in der sich die Protagonisten langsam wieder annähern müssen und in der nicht alles direkt perfekt läuft. Auch die sich erst langsam entwickelnde Beziehung zwischen Keira und den Kindern beziehungsweise zu den beiden ältesten Kindern, finde ich realistisch und gut umgesetzt. Außerdem hat mir die Handlung gut gefallen und die meisten Charaktere sind sympathisch.

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