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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2017

Unterhaltsamer Kurzkrimi

Doubt
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Nach Rubinmond ging ich mit großer Erwartung an das nächste Buch von Nadine Stenglein heran, und ich wurde nicht enttäuscht. Ich möchte nicht zuviel auf den Inhalt eingehen um nicht zu spoilern, außerdem ...

Nach Rubinmond ging ich mit großer Erwartung an das nächste Buch von Nadine Stenglein heran, und ich wurde nicht enttäuscht. Ich möchte nicht zuviel auf den Inhalt eingehen um nicht zu spoilern, außerdem sollte jeder Leser das Vergnügen haben, ganz unvoreingenommen dieses Buch zu lesen. Zu den Protagonisten möchte ich allerdings gerne ein paar Worte anmerken. Kathleen ist eine sehr kluge, etwas schüchterne und leicht chaotische junge Frau. Ihr Ex Cedric will sie unbedingt zurück erobern und nervt sie damit ungemein. Da tritt ihr Untermieter Paul in ihr Leben. Paul ist äußerst attraktiv und charmant, gibt sich etwas geheimnisvoll was natürlich die Neugier von Kathleen weckt. Und als Krimi Autorin spioniert sie ihm her und aufgrund verschiedener Notizen und eines Buches geht natürlich ihre Fantasie mit ihr durch und sie glaubt, dass Paul ein Mörder ist. Dadurch kommt es zu sehr unterhaltsamen Verwicklungen. Doubt ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Liebesroman, spannend mit einer Prise Romanti, in dem gewohnt flüssigen Schreibstil von Nadine Stenglein geschrieben, und durch die zahlreichen Dialoge hatte man beinahe das Gefühl einen Film zu sehen. Niemand sollte sich von den für ein Buch doch wenigen Seiten abschrecken lassen, ich finde es genau so wie es ist perfekt. Außerdem wurde hier das Konzept des Kopfkino Verlages, dass man die Bücher in ca. 120 Minuten gelesen haben sollte, perfekt umgesetzt. Als nächstes Buch werde ich das Erstlingswerk von Nadine Stenglein "Autora Sea" lesen und freue mich jetzt schon darauf. Ich kann es nur jedem Empfehlen der ein schönes Buch zum Abschalten vor dem Schlafengehen oder während einer längeren Zugfahrt oder Pause sucht. Für "Doubt zu wahr um schön zu sein" vergebe ich sehr gerne 5 *****

Veröffentlicht am 03.02.2017

Tolle Fantasy Romance

Rubinmond
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Zuerst sprang mir das wunderschöne Cover von Rubinmond ins Auge, die Farbauswahl und das Foto passen perfekt zum Titel und Inhalt. In dem Buch geht es vor allem um das Mädchen Faye, den Vampir James und ...

Zuerst sprang mir das wunderschöne Cover von Rubinmond ins Auge, die Farbauswahl und das Foto passen perfekt zum Titel und Inhalt. In dem Buch geht es vor allem um das Mädchen Faye, den Vampir James und den Seelenwächter Aurelio. Faye ist ein junges Mädchen, das immer wieder von einem unbekannten, jungen Mann träumt. Dies geht so weit, dass sie unbedingt wissen will ob es ihn, woher er kommt, wer er ist und weshalb sie ständig von ihm träumt oder ob er nur ein Produkt ihrer Fantasie ist. Bei einem Campingausflug lernt sie den jungen Mann tatsächlich kennen, als er ihr das Leben rettet. Bevor sie ihn jedoch irgend etwas fragen kann, verschwindet er wortlos. Was sie bis dahin noch nicht weiß ist die Tatsache, dass James ein Vampir ist und sie beide seit Jahrhunderten mit einander verbunden sind. Um mehr über ihre Träume, deren Hintergründe und ihre Beziehung zu James wissen will, begibt sich Faye sogar unter Hypnose. Der Seelenwächter Aurelio, der ständig betont sie nur beschützen zu wollen, warnt Faye eindringlich vor James. Aurelios Aufgabe ist es Vampire zu jagen, da diese die Seelen der Menschen stehlen um diese zu verwandeln. Im Verlauf der Geschichte gerät Faye immer mehr zwischen Vampire und Seelenwächter, aber trotz der großen Gefahr in der sie schwebt, will sie um ihre Liebe zu James kämpfen. Wie dieser Roman ausgeht möchte ich nicht verraten, nur soviel das Ende hat mir gut gefallen.
Rubinmond ist ein faszinierender Fantasy Roman, der mit den typischen Vampir Romanen à la Twilight nichts gemein hat. Nadine Stenglein hat hier eine ganz neue Richtung in diesem Genre eingeschlagen. Ich war von der ersten Seite an begeistert und in den Bann gezogen. Rubinmond sollte bei keinem Fantasy Fan im Bücherregal fehlen und bekommt von mir 5 *****

Veröffentlicht am 05.04.2017

Eine rotzfreche aber auch tragikomische Geschichte aus dem Milieu

Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte
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Zuerst sprangen mir sowohl Titel als auch das Cover ins Auge und veranlassten mich zum Lesen des Buches. Der Klappentext versprach eine freche, komische und spannende Geschichte aus dem Rotlichtmilieu ...

Zuerst sprangen mir sowohl Titel als auch das Cover ins Auge und veranlassten mich zum Lesen des Buches. Der Klappentext versprach eine freche, komische und spannende Geschichte aus dem Rotlichtmilieu und ich wurde nicht enttäuscht. Schon nach den ersten Seiten musste ich schmunzeln. Der freche, teils respektlose Schreibstil der Autorin und der Ruhrpottdialekt nahmen mich sofort gefangen. Die wichtigsten Protagonisten des Buches sind Omma Änne, ihre Freundin Mitzi und ihre Enkelin Bianca,. Die Omma nimmt kein Blatt vor den Mund, liebt ihre Eve Zigaretten (deshalb auch das Cover) und kann auch mal kräftig ausholen und sich wehren wenn es sein muss. Nach einer langen Karriere als Wirtschafterin im Bordell von Herbert, machen sie und Mitzi, einer ehemaligen Hure, mit einer Pension selbständig. Durch den plötzlichen Tod von Mitzi beglückt sie ihre Enkelin Bianca in Berlin mit ihrem Einzug in deren kleine Wohnung. Als auch noch Biancas Vater nach Berlin zieht, bleiben Reibereien, Komplikationen aber auch komische Situationen natürlich nicht aus. Was genau passiert und wie es für die einzelnen Charaktere endet, müsst ihr selbst lesen. Ich fühlte mich auf jeden Fall von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten und empfehle das Buch gerne weiter.

Veröffentlicht am 23.02.2017

Sci - Fi / Fantasy Weltraumabenteuer

Die Krone der Sterne
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Kai Meyer ist ja ein bekannter Autor des Genres Fantasy und nun schrieb er dieses Sci- Fi/Fantasy Abenteuer "Die Krone der Sterne". Die gesamte Geschichte spielt sich im Weltall auf verschiedenen Planeten ...

Kai Meyer ist ja ein bekannter Autor des Genres Fantasy und nun schrieb er dieses Sci- Fi/Fantasy Abenteuer "Die Krone der Sterne". Die gesamte Geschichte spielt sich im Weltall auf verschiedenen Planeten ab. Bereits auf den ersten Seiten wird man mit vielen Namen und Ausdrücken beinahe überflutet und das erschwert das Lesen doch etwas. Allerdings kommt man spätestens nach dem ersten Kapitel gut in die Geschichte rein, der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend, und man merkt, dass der Autor sehr gut recherchiert hat, da er sehr viele technische Ausdrücke und Benennungen perfekt einbringt. Wir begleiten Prinzessin Iniza auf ihrer Flucht vor dem Orden, den Hexen und der Bestimmung als Braut der Gottkaiserin zu enden. Ihr zur Seite steht ihr Geliebter Glanis, der Hauptmann der Garde ihres Vaters, dazu gesellt sich Kranit, ein schon etwas älterer, sehr berühmter Waffenmeister, der zuerst nur seinem Auftrag folgt, aber im Laufe der Geschichte auf seine Belohnung verzichtet und Iniza beschützt und unterstützt. Bei einem Aufenthalt auf einem Planeten stoßen Shara Bitterstern und die Muse zu unseren Protagonisten und bilden Anfangs eine Zwangsgemeinschaft, doch dies ändert sich im Laufe der Geschichte. Obwohl eigentlich Iniza die Hauptprotagonistin des Buches ist, muss ich sagen, haben mir Kranit und Shara doch um einiges mehr gefallen, beide haben viel erlebt und sind Personen mit Ecken und Kanten. Iniza ist sicher noch sehr jung, das merkt man auch öfters an ihren Reaktionen, obwohl sie während der Geschichte sichtlich reifer wird und sich sehr wohl selbst verteidigen kann. Etwas enttäuscht war ich allerdings von Glanis der mir doch etwas zu farblos geschildert wurde. Schade, denn ich bin mir sicher, dass in ihm doch einiges an Potenzial steckt. Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass eigentlich von Anfang bis zum Ende fast nur gekämpft wird, Ich persönlich hätte mir mehr Fantasy und nicht so viel Sci-Fi gewünscht. Im Buch wird man von verschiedenen Raumschiffen, Waffen aller Art, Hypersprungschleusen, Kathedralen und Greifern sowie den ständigen Schlachten etwas überfordert. Ich hätte mir auch gerne mehr Informationen gewünscht, warum und wie die Hexen die Herrschaft übernommen haben, warum niemand sich dagegen gewehrt hat, dass man Mädchen an die Gottkaiserin ausliefern muss, und auch einige Ereignisse in Inizas Familie hätten gerne etwas genauer geschildert werden sollen, dann hätte man einiges vielleicht besser verstanden. Da ja eine Fortsetzung geplant ist, hoffe ich, dass dann doch einige offene Fragen beantwortet werden. Mich hat das Buch zwar nicht komplett von Anfang bis zum Ende überzeugt, aber der Großteil hat mir gut gefallen und deshalb gibt es von mir 4 ****

Veröffentlicht am 03.02.2017

Ein aktuelles Thema aus der Sicht des Betroffenen geschildert

Das Aquarium
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Das Buch von Franziska Lange ist in einem sehr erfrischenden, neuen Schreibstil verfasst, mit teilweise sehr kurzen Sätzen, manchmal nur einzelnen Wörtern und später wieder in längeren, ausführlicheren ...

Das Buch von Franziska Lange ist in einem sehr erfrischenden, neuen Schreibstil verfasst, mit teilweise sehr kurzen Sätzen, manchmal nur einzelnen Wörtern und später wieder in längeren, ausführlicheren Sätzen, ganz dem Zustand von George angepasst. Die Autorin lässt George seine Geschichte selbst in der Ich-Form erzählen und somit hat man den Eindruck Teil der Geschichte zu sein. Ich fand es flüssig zu lesen und die aktuelle Thematik ist in den ersten und letzten Kapiteln sehr gut beschrieben. Zwischendurch war es für mich als ehemalige Erkrankte teilweise schwer nachvollziehbar wie George agierte, aber ich wurde auch in einigen Abschnitten ganz in diese Zeit der Panikattacken zurückgeführt so realistisch waren sie beschrieben. Ich fand es gut, dass wir einiges aus Georges Vergangenheit erfahren durften, gerne hätte dieser Teil noch ausführlicher sein können, wobei manche Ereignisse zu seiner Erkrankung geführt haben dürften. George überwindet manches Hindernis, gewinnt neue Freunde und bekommt langsam wieder ein verändertes Lebensgefühl. Auch im Verlauf des Buches erleidet George erneut Verluste, allerdings geht er diesmal nach einer Trauerphase gestärkt daraus hervor und versucht sein Leben wieder zu normalisieren. Ob und wie ihm das gelingt müsst ihr selber lesen. Ich bin sehr froh, dass durch das Buch Einblicke in den Alltag eines an Panikattacken Erkrankten gegeben werden und der Leser sieht, dass es sich um eine reale Erkrankung handelt und nicht wie leider viele noch immer denken, man sich die Symptome einfach nur einbildet. Das Buch war für mich spannend und fesselnd geschrieben, und ich habe es in zwei Tagen ausgelesen. Wenn man nicht nur 08/15 Geschichten sondern auch Bücher mit einer etwas schwierigeren Thematik lesen will, kann ich "Das Aquarium" wirklich empfehlen. Von mir gibt es für das Buch 4 ****