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Veröffentlicht am 18.09.2022

Ein Mord an einem wundervollen Mädchen

Sturmrot
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Ein Mordfall im Westen von Schweden. Jeder kennt jeden und auch nach 23 Jahren denkt jeder noch an den Mord der wundervollen und liebenswerten Lina Stavred. Ein 14 jähriger Junge der auch nach 23 Jahren ...

Ein Mordfall im Westen von Schweden. Jeder kennt jeden und auch nach 23 Jahren denkt jeder noch an den Mord der wundervollen und liebenswerten Lina Stavred. Ein 14 jähriger Junge der auch nach 23 Jahren noch als Schuldiger behandelt wird. Doch war er es wirklich? Und war Lina wirklich so liebenswert?

Man wird als Leser direkt mit Olof und dem Tod seines Vater konfrontiert. Man lernt die Polizistin Eira Sjödin kennen, die in Kramfors aufgewachsen ist und wegen ihrer dementen Mutter zurückkommt in die Einöde. Eire kann keine richtige Bindung zu Männern aufbauen und auch ihr Bruder scheint nicht dazu in der Lage zu sein. Man versucht zu verstehen, was in diesem abgelegenen Fleckchen Erde vor so vielen Jahren geschehen ist.
Man lernt viele Beteiligte kennen und die Geschichte spinnt viele Fäden. Die Autorin hat einen einfachen Schreibstil und man kann es gut lesen.
Meine Meinung:
Ich habe leider zu den Protagonisten keine Beziehung aufbauen können.
Der Grundgedanke der Story war gut aber mir blieben sowohl die Beteiligten als auch das ganze Setting zu blass.
Ich habe keinen Faden so richtig zu fassen bekommen und das ganze drumherum war mir leider zu viel. Ich habe schon lange nicht mehr so ewig an einem Buch gelesen und mich so schnell ablenken lassen. Die Spannung nahm hin und wieder etwas zu, blieb dann aber doch durch das viele drumherum auf der Strecke.
Vielleicht war es einfach nicht mein Buch aber ich kann dem Buch leider nur 3 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 21.06.2022

Dieses Buch verursacht Herzrasen

Kaltherz
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„Schwerelos treibe ich in der Schwere. Schwimme im Verschwommenen. Ich sehe kein Blut mehr, aber schmecke es; vergieße keine Tränen, sondern ertrinke darin.“

Ein kleines Mädchen verschwindet spurlos aus ...

„Schwerelos treibe ich in der Schwere. Schwimme im Verschwommenen. Ich sehe kein Blut mehr, aber schmecke es; vergieße keine Tränen, sondern ertrinke darin.“

Ein kleines Mädchen verschwindet spurlos aus dem Auto ihrer Mutter. Eine Mutter die nicht mit ihrer Schuld leben kann und ein Vater der nichts liebt außer seinen Erfolg und sein kleines Mädchen.
Doch was ist wirklich geschehen, denn nichts ist so wie es scheint.
Die doch sehr außergewöhnliche Ermittlerin Lansky kommt an ihre Grenzen und ermittelt auf ihre Art.

Zum Buch:
Ich habe bisher keinen Thriller gelesen, der streckenweise so poetisch war… Der Autor schreibt aus der Sicht mehrerer Personen. Das kann den ein oder anderen Leser verwirren. Ich hatte damit jedoch keine Probleme, da immer zu Beginn eines Kapitels steht um wen es gerade geht.
Die Kapitel sind recht kurz gehalten und dadurch schafft es der Autor einen enormen Spannungsbogen aufzubauen.
Die Protagonisten sind für mich gut ausgearbeitet aber der Autor stellt dem Leser damit auch gern mal eine Falle.
Glaubt man als Leser, man weiß jetzt was wirklich geschehen ist, so kommt ein neues Puzzleteil und nichts passt mehr zusammen.
Toll finde ich jedoch, wie der Autor es schafft alle losen Fäden, die er dem Leser heimlich um die Füße gewickelt hat, auf den letzten Seiten straffzuziehen und den Leser zu Fall zu bringen. Nur um ihm dann wieder beim Aufstehen zu helfen und die Geschichte aufzulösen.
Das Ende löst alle noch offenen Fragen auf. Auch die Frage um den Titel wird geklärt.
Fazit:
Für mich war es ein rundum gelungenes Lesevergnügen. Man war von der ersten Seite an gefesselt und bei jeder neuen Wendung dachte ich mir: „Echt jetzt? Das hätte ich nicht gedacht!“
Der Schreibstil war passend und die Ausdrucksweise ging mir unter die Haut.

Von mir eine klare Leseempfehlung und ein Lesehighlight 2022….

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Veröffentlicht am 16.04.2022

Ein Buch mit Wohlfühlfaktor

Die Liebe tanzt barfuß am Strand
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Der Leser landet in einem kleinen, fiktivem Örtchen namens Lütteby. Dort lernt man Lina und ihre Großmutter kennen, die das Leben an der See mehr als genießen. Lina ist nach einer langen Beziehung mit ...

Der Leser landet in einem kleinen, fiktivem Örtchen namens Lütteby. Dort lernt man Lina und ihre Großmutter kennen, die das Leben an der See mehr als genießen. Lina ist nach einer langen Beziehung mit einer sehr schmerzhaften Trennung noch immer Single.

Man wird aber direkt mit ganz vielen Charakteren konfrontiert und man ist vielleicht anfangs etwas überfordert. Doch in einem Ort wie Lütteby, wo jeder jeden kennt, sind alle an der ein oder anderen Stelle wichtig. Lina arbeitet in der Touristeninformation und ist bis dato zufrieden mit ihrem Leben.

Plötzlich taucht ein smarter, junger Mann namens Jonas auf und stellt sich als Aushilfschef vor, denn der eigentliche Chef Thorsten liegt im Krankenhaus. Aber ist Jonas so wie er sich auf den ersten Blick gibt oder steckt viel mehr dahinter?

Und warum taucht Olaf, Linas Ex-Freund plötzlich auf? Wie wird Sinje, Lina´s beste Freundin, ihr zur Seite stehen?

Zum Schreibstil:

Man wird direkt in die Story katapultiert und hat das Gefühl mitten auf dem Marktplatz von Lütteby zu stehen.

Die Gedanken von Lina werden jedoch lang und breit dargestellt und auch die Ortsbeschreibungen sind oft sehr ausschweifend. Das kennt man eigentlich so nicht von der Autorin.

Nichts desto trotz liest sich das Buch flüssig und leicht. Man hat das Gefühl am Meer zu stehen und die salzige Luft zu atmen. Der kleine Ort Lütteby lädt zum verweilen ein und manchmal wäre ich gern selbst Einwohner des kleinen Ortes.

Charaktere:

Man lernt viele Charaktere kennen aber im Große und Ganzen sind Lina, Hendrikje (Lina´s Großmutter), Sinje ( Lina´s beste Freundin), Olaf (Lina´s Ex-Freund) und Jonas (Lina´s Chef) die Hauptdarsteller.

Man leidet mit ihnen aber sie hätten noch etwas mehr Tiefe vertragen. Das kann jedoch auch an dem Aufbau des Buches liegen.

Fazit:

Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und die Seiten flogen nur so dahin. Man litt mit den Einwohnern Lüttebys und wollte einfach nur weiterlesen.

Es ist der Auftakt einer neuen Trilogie und man ist gespannt auf die Fortsetzung.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger und man ist froh, dass die Fortsetzung bald erscheinen soll. Es gibt sicher Leser*innen, die solche Cliffhanger nicht mögen aber mich stört das nicht.

Man hätte vielleicht in den einzelnen Teilen der Trilogie sich jeweils auf einen Protagonisten und dessen Geschichte festlegen können um der Story und den Protagonisten mehr Tiefe geben zu können. Es ist auch sicher nicht das beste Buch der Autorin aber ich hatte trotzdem meine Freude mit dem Buch und kann es guten Gewissens denen empfehlen, die leichte Lesekost mit Windgang und Gefühlswirrwarr mögen.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.02.2022

Gute Idee mit verschenktem Potenzial

Jeder Tag für dich
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Jeden Abend steht Mary O´Connor am Bahnhof Ealing Broadway mit einem Schild in der Hand auf dem steht: „Komm nach Hause, Jim.“
Wie groß muss die Liebe sein, wenn man das sieben Jahre lang tut und damit ...

Jeden Abend steht Mary O´Connor am Bahnhof Ealing Broadway mit einem Schild in der Hand auf dem steht: „Komm nach Hause, Jim.“
Wie groß muss die Liebe sein, wenn man das sieben Jahre lang tut und damit sein eigenes Leben aufgibt.
Aber was ist geschehen? Wo ist Jim und warum kommt er nicht zu Mary zurück?
Diese Frage stellt sich auch Alice. Eine waschechte Journalistin, die sich diese Story nicht entgehen lassen möchte.

Zum Buch
Die Autorin wechselt immer wieder die Zeitebenen um die Geschichte von Mary und Jim zu erzählen und wie sie die Gegenwart beeinflusst hat.
Man muss manchmal etwas auf die Jahreszahlen achten aber das tut der Story keinen Abbruch.
Das Buch ist flüssig zu lesen und man ist schnell am Ende angekommen
Es gibt mehrere Protagonisten, die alle mehr oder weniger wichtig für die Story sind.

Meine Meinung:
Mich hat das Buch leider nicht überzeugt.
Die Grundidee der Story ist toll und man hätte richtig was daraus machen können. Ich finde die Personen sehr farblos und konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Ich finde wirklich nicht eine Person in der Story, die ich richtig greifen konnte. Alles wirkt sehr schnell und konstruiert. D
Das Ende ist sicher gut aber auch das kommt mir nach dem ganzen hin und her zu schnell und oberflächlich.
Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht.
Es ist sicher kein schlechtes Buch aber ich hatte nach den ersten Seiten wirklich mehr erwartet.


Deswegen gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Punkten

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Veröffentlicht am 29.01.2022

Hat meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt

Sonnengelber Frühling
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Die lang ersehnte Fortsetzung. Was haben wir mit Emily und Elias in den ersten beiden Teilen gelitten und gelacht.

Die Story setzt fast nahtlos am Ende des 2. Teils an. Emily und Elias haben endlich zueinander ...

Die lang ersehnte Fortsetzung. Was haben wir mit Emily und Elias in den ersten beiden Teilen gelitten und gelacht.

Die Story setzt fast nahtlos am Ende des 2. Teils an. Emily und Elias haben endlich zueinander gefunden. Auch wenn der Weg schwer war.
Nun begleiten wir die beiden in ihrer Beziehung und ihrem Alltag.

Meine Meinung

Der Schreibstil ist wieder genauso flüssig und toll zu lesen. Die Autorin weiß es eigentlich, den Leser zu fesseln.

Leider wirkt die Story etwas aufgesetzt. Die ganzen Dialoge und teilweise nervigen Gedankengänge von Emily, wirken oft nur als Seitenfüller.
Ja sicher, Emily ist frech und Elias ist anzüglich und das ist hin und wieder lustig, aber das möchte man nicht auf fast jeder Seite lesen. Es ist einfach zu viel des Guten. Auch dies Szene mit Emily’s Mutter bet der Familienzusammenführung fand ich zu aufgesetzt.

Ich hätte mit dem Ende von Türkisgrüner Winter gut leben können.

Deshalb nur 3 Sterne maximal

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