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Veröffentlicht am 15.09.2016

Zurück aus der Rue Loubert

41 Rue Loubert
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Louise, ist trotz Ihres Alters mit fast 60 noch eine Schönheit.
Sie hat Ihren Ruhestand schon lange vorbereitet.
Endlich möchte sie Ihrem langen Dasein als Edelhure ein Ende bereiten und sich zurückziehen ...

Louise, ist trotz Ihres Alters mit fast 60 noch eine Schönheit.
Sie hat Ihren Ruhestand schon lange vorbereitet.
Endlich möchte sie Ihrem langen Dasein als Edelhure ein Ende bereiten und sich zurückziehen um Ihren Plänen nachzugehen.
Niemand soll erfahren wie Ihre Zukunft aussehen wird.
Viel hat sie bisher dafür getan, mitten in Paris in der Rue Loubert 41.
Sie sah in den vielen Jahren viele Männer durch das Tor kommen.

Ihre Pläne drohen jäh zu zerplatzen, als sie in das Visier der Gendamerie gerät.
Ein eifriger karrierebedachter Polizist beginnt sich jäh für Louise und ihr Arbeitsumfeld zu interessieren und hinter Ihre schön aufgebaute Fassade zu schauen.
Aber Louise denkt nicht daran sich von Ihrem Plan abbringen zu lassen.

Wird der Kommissar das Verschwinden der 18 Männer aufklären können?
Schafft es Louise ihren Ausstieg in der gewünschten Form beizubehalten?
Ein Katz und Maus Spiel beginnt …..und endet mit einem nicht vorhersehbaren Ende.

Alles ist spannend mit einer Prise Humor und Frivolität gewürzt und geschickt verwoben erzählt.
Selbst Tabuthemen unserer Gesellschaft werden aufgegriffen ohne anstößig oder provozierend zu wirken.
Die Leseabschnitte in chronologischer Form sind kurz gehalten und daher angenehm zu lesen.
Es gelingt dem Leser sich schnell ein Bild von den Persönlichkeiten zu machen.

Die Grenze zwischen Recht und Unrecht kann nicht immer klar gezogen werden.
Ebenso die Beantwortung der Frage nach Gerechtigkeit…..

Fazit:
Alle Krimileser, die mal Lust auf etwas Anderes haben, werden dieses Buch nicht aus der Hand legen wollen.
Sicher ist: Sie kommen aus dem Dunstkreis der Rue Loubert 41 zurück…

Veröffentlicht am 15.09.2016

Kein typischer Highlandroman

Glencoe
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Durch einen Schottlandbesuch bin ich unweigerlich auch durch das Glencoe Gebiet gefahren und hbe es bewandert.
Bei einem späteren Austausch riet man mir zu diesem Roman da es ja auf der real passierten ...

Durch einen Schottlandbesuch bin ich unweigerlich auch durch das Glencoe Gebiet gefahren und hbe es bewandert.
Bei einem späteren Austausch riet man mir zu diesem Roman da es ja auf der real passierten Geschichte fußt und das wollte ich natürlich lesen.
Das schön gestaltete Cover gefiel mir sofort.
Da ich um die Geschichte wusste wurde es natürlich interessant.
Wenn man diese aber nicht kennt, kann man dem Buch folgen.
Nach einem etwas etwas schwierigerem Einstieg (muste mich erst mal in die ganze Sache eingewöhnen) wurde es interessant.
Wahrscheinlich etwas weniger intensiv als wenn etwas von der Geschichte im Hintergrund kennt.
Eine dunkle Zeit um 1678, Intriegen, ein ständiger Perspektivwechsel und 2 interessante der damaligen Zeit wohl entsprechende Protagonisten,
welche sich entwickeln und mir aufgrund ihrer trotzdem lebensnahen Beschreibung gut gefallen haben.
So nebenbei liest sich das Buch nicht.
Man möchte gern allem folgen und benötigt daher die volle Aufmerksamkeit.
Da es mein erstes Buch von der Autorin ist, kann ich nur von diesem Buch schreiben.
Mein Fazit: nicht ganz anspruchslos, gut recherchiert und da ich nicht auf den typischen Highland Kitsch stehe fand ich das Buch lesenswert

Veröffentlicht am 15.09.2016

Historischer Roman aus Köln…Lesenswert

Verrat im Zunfthaus
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Ich bin auf „Verrat im Zunfthaus“ von Petra Schier aufgrund des optisch geschichtlich sehr gelungenem Buchcover aufmerksam geworden.
Das es mittlerweile der 3. Fall für die Apothekerin Adelina ist wusste ...

Ich bin auf „Verrat im Zunfthaus“ von Petra Schier aufgrund des optisch geschichtlich sehr gelungenem Buchcover aufmerksam geworden.
Das es mittlerweile der 3. Fall für die Apothekerin Adelina ist wusste ich zwar, kannte die anderen Vorbände nicht.
Um es gleich vorweg zu nehmen…man kann dem Buch auch ohne die anderen Bände gelesen zu haben problemlos folgen.

Zum Thema:
Im Köln Ende des 13. Jahrhunderts lebt und arbeitet die Apothekerin Adelina.
Auf dem Weg zum Zunfthaus entdeckt sie dort einem Leichnam.
Der Verdacht fällt auf eine falsche Person da in kurzer Folge ein weiterer Mord geschieht, der diesen Verdacht aufhebt.
Adelina ihr Mann und ihre Stieftochter werden mit den Ereignissen konfrontiert.
Der Hintergrund der Taten ist tiefgründig und weitreichend.
Es blieb spannend.

Meine Meinung:
Die Personen sind sehr gut beschrieben, ich hatte klare Vorstellungen von den Personen und ich war vom Anfang an sofort in der Handlung.
Die Nebenhandlungen waren so richtig lebensnah.
(Adelina und der Besuch der Schwiegermutter haben mir u.a. gut gefallen)
Der Schreibstil war sehr angenehm und die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin.
Ich wollte nicht aufhören da die Spannung richtig gut gehalten wurde.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde mir die Vorgängerbände („Tod im Beginenhaus“ und „Mord im Dirnenhaus“ ) und die Folgebände besorgen.

Fazit:
Wer keine geschichtliche Aufarbeitung sondern einen guten historischen Krimi Roman lesen möchte ist bei diesem Buch hier gut beraten. Von mir gibt es eine Empfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Poldi und kein Ende…. :o)

Tante Poldi und die Früchte des Herrn
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Nachdem ich das erste Buch förmlich aufgesaugt habe, konnte ich es kaum abwarten wieder etwas von Tante Poldi zu lesen.
Ja die Tante Poldi, welche in Wirklichkeit Isolde Oberreiter heißt, und mit ihren ...

Nachdem ich das erste Buch förmlich aufgesaugt habe, konnte ich es kaum abwarten wieder etwas von Tante Poldi zu lesen.
Ja die Tante Poldi, welche in Wirklichkeit Isolde Oberreiter heißt, und mit ihren 59+ Jahren von München ins mörderische Sizilien verschlägt.
Eigentlich wollte sie ja dort ihren Lebensabend verbringen.
Wer da an geruhsame Tage denkt kennt Poldi nicht.
Das Projekt Totsaufen mit Meerblick verliert immer mehr an Bedeutung da sie von einer Sache in die andere stolpert.

Zum Inhalt:
Kreizsacklzement das Wasser wird abgestellt, der Hund einer Freundin wird ermordet.
Als ihr Liebhaber von einem Mord an einer Staatanwältin erzählt, ist das zu viel für Tante Poldi und sie muss anfangen zu ermitteln.
So stolpert sie sich mitten ins Geschehen.
Was eine Weinprobe, noch a Leich, Engel für Poldi und ein alter Bekannter aus Band 1 mit der Handlung zu tun haben, lest selbst!

Ich war sofort wieder mittendrin in der Handlung und es fühlte sich an als sei ich nie weg gewesen.
Einige Bekannte aus Band 1 sind wieder mit dabei und werden für Poldi Neulinge erklärt, so dass man den ersten Teil nicht kennen muss.
Es sind abgeschlossene Handlungen.
Was mir auch gut gefallen hat, das Jedes Kapitel mit einer kleinen Einweisung in die kommenden Geschehnisse beginnt.
Das Cover verrät es schon, wer einen hammerharten Krimi erwartet mit pfleilgerader Ermittlungstätigkeit wird enttäuscht sein, da hier eindeutig die Poldi im Mittelpunkt steht, merk Dir des!

Fazit:
Ein locker fluffiger Schreibstil, liebenswert schräge Charaktere gespickt mit Poldis Dialekt macht dieses Buch zu einem entspannten Lesevergnügen.
Meine Empfehlung!

Ach ja…
Ein Manko habe ich anzumerken….der Cliffhanger am Ende….lieber Autor….ist das fair?
Lecktsmialleamarsch, nun muss ich mich wieder in Geduld üben und hoffen das ich schnell wieder nach Sizilien reisen darf…..
Bis hoffentlich ganz bald Poldi!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Schreibstil
  • Humor
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 15.09.2016

„Das Jahr als ich anfing“ ….mein Leben zu überdenken….

Das Jahr, als ich anfing, Dudelsack zu spielen
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Dieses Buch stach mir ins Auge…der Titel reizt ungemein wenn man einen Faible für Schottland und Dudelsäcke hat…
Wer nun eine Beschreibung genau dieser Fakten erhofft ist auf dem Holzweg.
Die Autorin Tanja ...

Dieses Buch stach mir ins Auge…der Titel reizt ungemein wenn man einen Faible für Schottland und Dudelsäcke hat…
Wer nun eine Beschreibung genau dieser Fakten erhofft ist auf dem Holzweg.
Die Autorin Tanja Köhler ist Psychologin und Coach und noch eine ganze Menge mehr.
Da sie durch ihre Tätigkeit Erfahrungen sammeln durfte welche sie gern mit anderen Menschen teilen wollte hat sie dieses Werk geschrieben…
Ok ok vielleicht denken Sie jetzt davon gibt es genug Bücher…sicher….aber jeder Mensch benötigt seine Melodie die ihn berührt und antreibt, sich und sein Leben infrage zu stellen und ggf. zu ändern.
Bei mir war es genau diese Melodie welche ich aufgegriffen habe.
Die Autorin hat irgendwann angefangen aus einem langen Wunsch heraus Dudelsack zu spielen.
Das ist der rote Faden welcher sich durch das Buch zieht.
Einfach mal etwas Anderes tun, seine Dinge wichtig nehmen.
Vielleicht ist das Schicksal gnädig und ich werde 90+ aber falls nicht habe ich den Zenit überschritten und ich passe genau in die Schiene oder Zielgruppe dieses Buches. ;o) nein im Ernst, es ist für Jedermann geeignet, welcher die Impulse aufgreifen möchte und sich mir der Selbstreflektion auseinander setzen möchte.
Denn heutzutage hat doch jeder seinen (Dudel)sack, Säckel zu tragen.
Das Buch ist in 5 umfangreiche trotzdem gut strukturierte Kapitel unterteilt welche genug Stoff bieten zum Nachdenken, Überdenken und Ausprobieren.
Mittels Leitformel und Fragen welche einen Prozess anstoßen sollen, welcher wiederum Veränderungen bewirken kann.
Die Autorin doziert nicht nur, sie erzählt auch mit einer sympathischen und menschlichen Art und Weise über ihr Leben und ihre Erfahrungen.
Da ich intensiv damit arbeite, werde ich dieses Buch nicht nur einmal lesen.

Mein Fazit:
Ein sehr persönliches, lehrreiches Werk ohne Schnick Schnack für Veränderungswillige.
Wer mehr wissen möchte dem ist dieses Buch zu empfehlen.
Dieses Buch werde ich nicht nur an den Otto Normalverbraucher, sondern und gerade auch an Führungskräfte welche als Entscheidungsträger bei Veränderungsprozessen agieren empfehlen.
Und wer weis…vielleicht schaff ich es ja auch irgendwann einmal die Autorin einen Dudelsack zu spielen zu sehen oder selbst einmal zu spielen ;o)