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Veröffentlicht am 10.03.2025

Düster, fesselnd, anders

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
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Als Erwachsene mit einem Faible für Fantasy konnte mich Maggie Blue – Das Portal zur Düsterwelt trotz seiner Einordnung als Kinderbuch wirklich fesseln. Es überrascht mit einer düsteren Atmosphäre, komplexen ...

Als Erwachsene mit einem Faible für Fantasy konnte mich Maggie Blue – Das Portal zur Düsterwelt trotz seiner Einordnung als Kinderbuch wirklich fesseln. Es überrascht mit einer düsteren Atmosphäre, komplexen Themen und einer spannenden Prämisse, die sich von vielen anderen Kinderbüchern im Fantasy-Genre abhebt.

Wir begleiten die 12-jährige Maggie, die nicht nur mysteriöse Ereignisse beobachtet, sondern auch mit einem einäugigen Kater sprechen kann. Sie lebt bei ihrer Tante, da ihre Mutter mit Depressionen zu kämpfen hat, und muss sich zudem mit Mobbing auseinander setzen. Das Buch behandelt ernste Themen wie familiäre Probleme und den Wunsch nach Aufmerksamkeit, Freundschaft und Glück.

Trotz der leichten Sprache und den kurzen, angenehmen Kapiteln bleibt die Geschichte spannend. Die Beschreibung der „Düsterwelt“ sowie der Fantasy-Kreaturen ist mysteriös und atmosphärisch, hätte aber an vielen Stellen ausführlicher sein dürfen. Gerade bei den Wesen der Geschichte fiel es mir schwer, sie mir genau vorzustellen, was für jüngere Leser möglicherweise noch herausfordernder sein könnte.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Fülle an Ideen. Die Autorin hatte offensichtlich viele kreative Einfälle, doch nicht alle wurden konsequent ausgearbeitet. Einige Elemente wirkten dadurch eher wie eine Aneinanderreihung von coolen Einfällen, ohne dass sie ihre volle Wirkung entfalten konnten. Besonders in der ersten Hälfte hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, während die zweite Hälfte deutlich rasanter und fesselnder wurde.

Das Ende hinterlässt gemischte Gefühle, es ist zwar abgeschlossen, fühlt sich aber auch wie eine Einleitung für eine Fortsetzung an. Außerdem nimmt sich das Buch nach dem Höhepunkt noch Zeit für eine Art Nachbetrachtung der Geschehnisse, die für mich nicht ganz überzeugend war.

Ein Hinweis für Eltern: Das Buch enthält einige explizite Beschreibungen von Gewalt, Blut und Tod, die für empfindlichere Kinder vielleicht etwas zu heftig sein könnten. Auch das wiederholte Erwähnen des Rauchens durch Maggies Tante, fand ich problematisch, da es eher beiläufig als normal dargestellt wird.

Fazit:

Maggie Blue – Das Portal zur Düsterwelt bietet eine spannende, düstere Fantasy-Geschichte mit tiefgründigen Themen. Die Atmosphäre ist geheimnisvoll, die Handlung fesselnd, auch wenn sie manchmal etwas überladen wirkt. Trotz kleinerer Schwächen hat mich das Buch gut unterhalten, und besonders für ältere Kinder oder Jugendliche, die es gerne düster mögen, könnte es eine lohnenswerte Geschichte sein.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Humorvoll, chaotisch und charmant

Der süßeste Bruder der Welt ‒ und andere Irrtümer
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Der Comic "Der süßeste Bruder der Welt und andere Irrtümer" überzeugt mit einem außergewöhnlichen Zeichenstil und einer humorvollen Erzählweise. Besonders die Zeichnungen sind hervorzuheben: Sie wirken ...

Der Comic "Der süßeste Bruder der Welt und andere Irrtümer" überzeugt mit einem außergewöhnlichen Zeichenstil und einer humorvollen Erzählweise. Besonders die Zeichnungen sind hervorzuheben: Sie wirken nicht überperfektioniert, sondern eher so, als hätte jemand spontan mit ein paar Stiften drauflosgezeichnet. Genau dieser lockere Stil verleiht dem Buch seinen besonderen Charme und macht es sehr unterhaltsam – nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.

Zeichenstil und Charakterdesign

Die Illustrationen sind außergewöhnlich lustig und tragen maßgeblich zum Humor des Buches bei. Die Charaktere sind vielfältig und divers gestaltet, was eine angenehme Abwechslung zu oft stereotypischen Darstellungen in Kinderbüchern darstellt. Jedes Design ist individuell und hebt sich auf seine eigene Weise hervor.

Inhalt und Struktur

Die Geschichte erzählt verschiedene Episoden aus dem Leben eines Mädchens, das mit familiären Veränderungen konfrontiert wird. Dabei steht weniger eine durchgehende Handlung im Mittelpunkt, sondern vielmehr einzelne humorvolle Erlebnisse und Missverständnisse. Dies sorgt für viele lustige Momente, führt aber auch dazu, dass das Buch nicht immer einem klaren roten Faden folgt.

Themen und Botschaft

Ein zentrales Thema sind zwischenmenschliche Beziehungen – insbesondere die Herausforderungen und Dynamiken innerhalb der Familie und im Freundeskreis. Auch moderne Kommunikationsprobleme, etwa durch WhatsApp und andere digitale Medien, werden angesprochen. Die humorvolle Herangehensweise macht diese ernsteren Themen leicht zugänglich.

Kritikpunkt und Fazit

Das Ende ist wird zwar ganz gut abgerundet aber mir hätte doch hätte ein etwas klareres Fazit oder eine stärkere zentrale Handlung den Gesamteindruck noch verbessert.

Insgesamt ist das Buch ein unterhaltsam und charmant, mit viel Humor und einem einzigartigen Zeichenstil. Wegen der fehlenden klaren Struktur gibt es statt fünf Sternen nur vier – dennoch eine klare Empfehlung für alle, die humorvolle Comics mit sympathischen Charakteren mögen.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Langatmig, verwirrend und voller verschenkter Chancen

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Ein guter Einstieg mit spannender Prämisse

Das Buch beginnt mit einer interessanten Grundidee: Eine Freundesgruppe trifft sich zu einem Krimi-Dinner, doch schnell wird klar, dass mehr hinter diesem Abend ...

Ein guter Einstieg mit spannender Prämisse

Das Buch beginnt mit einer interessanten Grundidee: Eine Freundesgruppe trifft sich zu einem Krimi-Dinner, doch schnell wird klar, dass mehr hinter diesem Abend steckt. Vor fünf Jahren verschwand auf einem Festival eine Freundin der Gruppe spurlos, und nun scheinen sich immer mehr Parallelen zwischen dem inszenierten Kriminalfall und der realen Vergangenheit aufzutun.

Der Einstieg gelingt gut. Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven sorgen für Dynamik und machen es einfach, in die Geschichte hineinzufinden. Leider gibt es dabei aber ein großes Problem: Die männlichen Charaktere sind schwer auseinanderzuhalten. Sie wirken oft austauschbar, was es schwierig macht, ihre Rollen in der Geschichte klar zu erfassen. Erst mit der Zeit wird das etwas besser, doch gerade zu Beginn führt das zu Verwirrung.

Zwei Zeitebenen – ein unausgewogenes Erzähltempo

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: In der Gegenwart findet das Krimi-Dinner statt, während wir in der Vergangenheit die Ereignisse auf dem Festival erleben. Dieser Aufbau könnte eigentlich eine spannende Dynamik schaffen, doch hier zeigt sich eine der größten Schwächen des Buches: Über knapp 180 Seiten passiert kaum etwas, wodurch sich die Handlung stark zieht. Es fällt schwer, den roten Faden zu erkennen, da viele Informationen zwar interessant wirken, aber nicht wirklich zur eigentlichen Geschichte beitragen. Während die Rückblenden in die Festival-Zeit sehr atmosphärisch geschrieben sind, fällt die Handlung in der Gegenwart oft flach. Die beiden Zeitebenen greifen kaum ineinander, sodass es sich fast so anfühlt, als hätte man zwei separate Geschichten vor sich.

Spannung durch Perspektivenwechsel – oder doch eher Chaos?

An sich ist es spannend, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, doch diese Erzählweise führt auch zu Problemen. Wer das Buch in kleinen Abschnitten liest, dürfte Schwierigkeiten haben, sich immer wieder in die verschiedenen Zeitebenen und Charaktere hineinzufinden. Die ständigen Wechsel wirken hektisch und machen es schwer, den Überblick zu behalten. Erst als ich begann, größere Abschnitte am Stück zu lesen, wurde es einfacher, der Handlung zu folgen.

Verschenktes Potenzial in der Handlung

Was besonders schade ist:

Das Krimi-Dinner, das eigentliche Highlight der Geschichte, rückt immer mehr in den Hintergrund bzw. ist super schnell gar kein Thema mehr.

Die Geschichte hätte viel mehr Potenzial gehabt, wenn die Autorin den Leser:innen die Möglichkeit gegeben hätte, selbst Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu ziehen. Stattdessen werden diese Zusammenhänge meist einfach nur genannt ohne Hintergrund, wodurch die Geschichte an Spannung verliert. Wäre der Aufbau anders gewählt worden, mit mehr Fokus auf das eigenständige Entdecken der Parallelen, hätte das Buch deutlich mehr fesseln können.

Gerade im Mittelteil wird viel erzählt, was sich letztlich als irrelevant erweist, wodurch sich das Buch unnötig in die Länge zieht.

Die Stärken: Atmosphäre und Festival-Setting

Trotz der Schwächen hat die Autorin definitiv Talent. Besonders in den Festival-Rückblenden zeigt sich ihr Können: Die Stimmung, das wilde, exzessive Leben auf dem Festival und die Gruppendynamik sind sehr gut eingefangen. Die Beschreibungen sind lebendig, und man kann sich gut in die Szenen hineinversetzen. Hier entsteht eine greifbare, authentische Atmosphäre, die deutlich stärker wirkt als die Geschehnisse in der Gegenwart.

Ein gelungener Abschluss, aber insgesamt zu spät

Erst in den letzten Kapiteln nimmt die Geschichte wirklich an Fahrt auf. Die Spannung steigt, und man möchte wissen, wie alles zusammenhängt. Die Auflösung ist interessant und sorgt für einen gelungenen Abschluss, doch leider kommt dieser spannende Teil zu spät, um das Gesamtbild zu retten.

Fazit: 2,5 Sterne

Das Dinner hat eine vielversprechende Grundidee und punktet vor allem mit den lebendigen Festival-Rückblenden. Doch das unausgewogene Erzähltempo, die schwer auseinanderzuhaltenden Charaktere und die verschenkte Spannung verhindern, dass die Geschichte ihr volles Potenzial entfaltet. Wer sich durch die langatmigen Passagen kämpft, wird am Ende mit einer spannenden Auflösung belohnt, doch insgesamt bleibt das Buch hinter seinen Möglichkeiten zurück.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Ein magisches Historiendrama voller Emotionen

Kiss of the Nightingale
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Manche Geschichten bleiben einem noch lange im Kopf, genau so ging es mir mit diesem Hörbuch.
Es entführt in die prachtvolle Welt der Belle Époque, kombiniert mit einem faszinierenden Magieaspekt und ...

Manche Geschichten bleiben einem noch lange im Kopf, genau so ging es mir mit diesem Hörbuch.
Es entführt in die prachtvolle Welt der Belle Époque, kombiniert mit einem faszinierenden Magieaspekt und einem komplexen Liebesdreieck, dass mich emotional mitgerissen hat.

Handlung & Spannung

Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die sich durch einen Handel in ein gefährliches Spiel aus Liebe, Verrat und Macht verwickelt.
Die Dynamik zwischen den Charakteren ist intensiv und voller Leidenschaft, während die Geschichte mit überraschenden Wendungen aufwartet.

Charaktere, Vielfalt & Sinnlichkeit

Besonders gelungen fand ich die Entwicklung der Hauptprotagonistin. Sie stammt aus einfachen Verhältnissen und erlebt durch den Besitz eines magischen Talents einen sozialen Aufstieg. Doch mit ihrem neuen Status kommen auch Zweifel: Ist sie noch dieselbe Person, oder wird sie allmählich zu jemandem, den sie früher verachtet hätte? Ihr innerer Kampf zwischen Armut und Reichtum, Pflicht und Verlangen, Herz und Verstand hat mich tief berührt.

Was mich besonders begeistert hat, war die starke Präsenz weiblicher Figuren. Frauen stehen hier im Mittelpunkt, sie treiben die Handlung voran, sie sind mächtig, komplex und emotional greifbar. Auch die Repräsentation lesbischer bzw. bisexueller Liebe hat mir sehr gefallen. Sowohl von der Hauptprotagonistin als auch von den Nebencharakteren.

Dann waren da diese Szenen so sinnlich, elektrisierend, voller Leidenschaft, die mich ehrlich gesagt ein bisschen verlegen und aufgeregt gemacht haben. Das Buch spielt mit Begehren auf eine Art, die wirklich unter die Haut geht.

Atmosphäre & Sprachstil

Die Welt des Romans ist beeindruckend und lebendig. Die Belle Époque mit ihren glanzvollen Opernhäusern, luxuriösen Bällen und Intrigen wurde wunderbar eingefangen. Besonders fasziniert hat mich das Magiesystem, dass auf Edelsteinen basiert, die ihren Besitzern bestimmte Talente verleihen – ein kreativer und gut durchdachter Aspekt. Die Sprache war elegant und passte perfekt zur historischen Kulisse. Besonders die Dialoge wirkten authentisch und haben die Atmosphäre zusätzlich verstärkt.


Das Ende – ein kleiner Wermutstropfen

Trotz meiner Begeisterung für fast alle Aspekte des Buches hat mich das Ende nicht vollständig überzeugt. Besonders schade fand ich, dass das Liebesdreieck, das zu Beginn der Geschichte so intensiv und emotional aufgebaut wurde, zum Ende hin stark in den Hintergrund rückte. Es wirkte fast so, als wäre dieser Handlungsstrang nicht mehr so wichtig, obwohl er mich zu Beginn so gefesselt hat. Hier hätte ich mir deutlich mehr gewünscht, mehr Emotion, mehr Konfrontation, mehr Auflösung... Denn genau diese Szenen waren grandios.

Fazit – 4,5 Sterne

Dieses Hörbuch war eine wunderschöne, magische und tief emotionale Erfahrung, die mich lange nicht losgelassen hat.
Der Magie-Aspekt mit den Edelsteinen, die ihren Besitzern einzigartige Talente verleihen, hat mir besonders gut gefallen – eine kreative und originelle Idee, die der Geschichte einen ganz eigenen Charme und das gewisse Etwas verliehen hat.

Die Charaktere, die Atmosphäre und die Geschichte haben mich begeistert, nur das Ende hat mich nicht ganz so stark mitgerissen, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade weil das Liebesdreieck, das anfangs so stark war, später kaum noch eine Rolle spielte, entscheide ich mich für 4,5 statt 5 Sterne.

Trotzdem ist es eine absolute Empfehlung für alle, die historische Fantasy mit romantischen und magischen Elementen lieben und für alle, die Lust auf eine sinnliche, queere Liebesgeschichte mit starken Frauenfiguren haben.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Eine Geschichte über Freundschaft, Theater und ein bisschen Liebe

Kate in Waiting
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Nachdem mir Becky Albertallis Hörbuch „Imogen, Obviously“ sehr gut gefallen hat, war ich gespannt auf ein weiteres Werk von ihr. „Kate in Waiting“ hat mich durch seine lebendigen Charaktere und die schöne ...

Nachdem mir Becky Albertallis Hörbuch „Imogen, Obviously“ sehr gut gefallen hat, war ich gespannt auf ein weiteres Werk von ihr. „Kate in Waiting“ hat mich durch seine lebendigen Charaktere und die schöne Erzählweise ebenfalls angesprochen, jedoch konnte es mich nicht ganz so sehr fesseln wie erhofft.

Inhalt & Thematik

Die Geschichte dreht sich um Kate und ihren besten Freund Anderson, die eine besondere Freundschaft verbindet, bis sie sich in denselben Jungen verlieben. Im Mittelpunkt stehen jedoch nicht nur romantische Gefühle, sondern vor allem das Band zwischen den beiden, ihr gemeinsames Hobby Theater und der ganz normale Highschool-Alltag. Das Besondere: Ein Schultheaterstück dient als zentraler Handlungsrahmen und verleiht der Geschichte eine frische Dynamik

Während ich anfangs erwartete, dass das Buch stärker auf queere Themen eingeht – da ich es in der LGBTQ+-Kategorie gefunden hatte –, stellte sich schnell heraus, dass diese hier weniger explizit im Vordergrund stehen.

Charaktere & Schreibstil

Was Becky Albertalli wirklich auszeichnet, ist ihr Talent für authentische und vielschichtige Charaktere. „Kate in Waiting“ bietet eine Vielzahl an liebenswerten Figuren, deren Dynamiken sich realistisch und herzerwärmend anfühlen. Besonders die Freundschaft zwischen Kate und Anderson ist glaubhaft und tiefgehend dargestellt, was mir sehr gefallen hat.

Auch der Schreibstil ist wieder einmal wunderbar flüssig, leicht verständlich und angenehm zu verfolgen. Man findet sich schnell in der Geschichte zurecht und kann den Ereignissen mühelos folgen.

Handlung & Spannung

Trotz der sympathischen Charaktere und der charmanten Atmosphäre fehlte mir in der Handlung jedoch ein wenig die Spannung. Während „Imogen Obviously“ für mich emotional mitreißender war, verläuft die Geschichte von „Kate in Waiting“ eher in einem ruhigen, schleichenden Tempo. Es gibt keine großen Wendepunkte oder dramatischen Höhepunkte, sondern eher viele kleine, schöne Momente. Das macht die Geschichte zwar angenehm, ließ mich aber nicht so sehr mitfiebern, wie ich es mir gewünscht hätte.

Fazit

„Kate in Waiting“ ist eine liebevolle und charmante Geschichte über Freundschaft, Theater und die erste Liebe. Die Charaktere sind vielschichtig, die Erzählweise ist angenehm und die Atmosphäre des Buches lädt zum Wohlfühlen ein. Dennoch fehlte mir ein klarer erzählerischer Höhepunkt, und die ruhige Handlung konnte mich nicht durchgehend fesseln.

Für Fans von Becky Albertalli oder ruhigen, charakterzentrierten Geschichten ist dieses Buch dennoch eine Empfehlung wert – auch wenn es mich persönlich nicht ganz so sehr begeistern konnte wie ihr anderes Werk.

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