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Veröffentlicht am 02.10.2025

Band 2

Ice Ice Darling
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„Ice Ice Darling“ ist der zweite Band der Ashton Beavers Reihe und dreht sich im Darleen und Matthew, den wir bereits aus Band 1 kennen gelernt haben. Er ist der Bruder von Maddison und der beste Freund ...

„Ice Ice Darling“ ist der zweite Band der Ashton Beavers Reihe und dreht sich im Darleen und Matthew, den wir bereits aus Band 1 kennen gelernt haben. Er ist der Bruder von Maddison und der beste Freund von Decon.
Band 1 hat mir jedoch um einiges besser gefallen, denn hier war schnell klar, dass der große Knall der großen Liebe auf den ersten Seiten passiert ist, aber es der falsche Zeitpunkt war.
Auch war der Twist, wieso Matthew sich nicht gemeldet hatte bei Darleen vorhersehbar. Matthew ist dabei durchweg ein Greenflag-Boy, der alles tut, damit es Darleen gut geht.
Er ist der Typ Mann, den sich viele Frauen an der Seite wünschen und vielleicht an manchen Stellen auch zu lieb und nett.
Er hätte an einigen Stellen durchaus das Recht gehabt sauer zu sein und ich habe auf den großen Knall gewartet, der leider ausblieb.

Ich bin auch weniger mit der ganzen Art und Weise ihrer „Heimlichtuerei“ warm geworden. Das war nicht mehr heimlich, sondern der Wink mit Zaunpfahl, Haus, Garten, Hund, Laterne.
Wie die anderen das nicht checken konnten und erst recht ihr Ex-Mann, weiß ich nicht.
Ich hatte mir vor allem irgendwie mehr Situationen gehofft zum Thema „Badezimmer teilen“ und dass dort die knisternden Funken sprühen, die intimen Momente sind, wo heimliche Küsse ausgetauscht werden.
Der geheime Ort, wo sie ungestört sein könnten und ihre kleinen Treffen haben. Aber das Thema war Nebensache und kein großes Ding. Es wurde lediglich als Durchgang zur anderen Wohnung benutzt.

Darleen selbst ist jung Mutter geworden und wurde in eine Erwartungsrolle gepresst, die sie nicht erfüllen konnte in den Augen ihres Ex-Mannes. Sie hat mehrere unverarbeitete Traumata, die sich immer wieder nach oben bahnen und zu großen Selbstzweifel führen.
Sie hat unter dem Narzissmus ihres Ex-Mannes gelitten und Matthew ist dabei ein guter Gegenpol, der sie stützt, aufbaut und die Wunden heilt.
Auch die Art ihrer Kommunikation finde ich etwas schwierig. Würde sie mehr reden, gäbe es manche Probleme nicht und sie hätte Matthew von Anfang an reinen Wein einschenken müssen!

Ihr Ex-Mann ist dabei der Captain der Ashton Beavers und scheint zwei Gesichter zu haben. Der Captain, der hinter seiner Mannschaft steht und nett ist und dann das abfällige Arschloch, was nichts anderes kann außer Darleen Vorwürfe zu machen und sie runter zu putzen, weil sie etwas nicht kann oder geschafft hat und der sich auch nicht zu Schade ist seine Position auszunutzen, um Darleen zu erpressen.

Jacobs Charaktererklärung ist verständlich gemacht, kam mir aber etwas zu schnell und zu einsichtig. Ein Gespräch mit Matthew und er hat die Einsicht, dass sein Verhalten nicht ok ist. Das kam mir zu abrupt.

Der große Plottwist und das Wiedersehen von einem Charakter aus Band 1 war überraschend. Damit hatte ich nicht gerechnet und war gut gemacht, wer am Ende dahinter steckt. Gleichzeitig auch etwas übertrieben, da es vorher hieß, es sei alles geklärt. Es hätte also durchaus jemand anderes sein können, der dort die Fäden zieht.

[kleiner Spoiler an der Stelle]

Die Nebenstory von Maddison und Decon war auch sehr schön, aber auch sehr vorhersehbar, dass sie in anderen Umständen ist. Die Schwangerschaftssymptome waren zu überdeutlich, Decons Beschützerinstikt noch mal größer. Wer 1 und 1 zusammen rechnen kann, ist da schnell auf die Lösung gekommen.
Ich bin jedoch ehrlich, dass ich die beiden nicht so früh in dem Baby-Thema gesehen habe oder überhaupt. Vor allem, da Decon immer noch mit seinem Trauma kämpft.
Für mich ist das wieder ein Stereotyp, dass man nur glücklich in der Ehe sein kann, wenn man ein Baby bekommt.
Das finde ich etwas Schade

[Spoiler Ende]

Im großen und ganzen ist Band zwei sehr gelungen, lässt sich leicht lesen und Darleen und Matthew sind ein schönes Paar, die gut harmonieren. Auch die Art und Weise, wie er die kleine Tochter aufnimmt, sich mit ihr versteht und sich um sie kümmert, ist unglaublich süß.

In einem kleinen Nebenstrang wurde schon unser drittes Pärchen gedroppt, welches im nächsten Band ihre Hauptrolle bekommt.

Ich denke, dass wir auch in den folgenden Bänden von Darleen, Matthew, Maddison und Decon lesen werden.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Gut, aber mit Schwächen

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Zwei Menschen, die sich als Kinder kennen gelernt habe und woraus mehr werden soll? Klingt nach „Für immer vielleicht“-Vibe und damit nach einer unterhaltsamen Romanze mit Herzklopfen.
Das Herzklopfen ...

Zwei Menschen, die sich als Kinder kennen gelernt habe und woraus mehr werden soll? Klingt nach „Für immer vielleicht“-Vibe und damit nach einer unterhaltsamen Romanze mit Herzklopfen.
Das Herzklopfen blieb etwas aus, aber die Geschichte bot eine gute Unterhaltung. Vor allem Lucas Sicht war spannender als die von Naomi.
Seine Sicht sorgte für viel Tiefe, Verständnis und seine Geschichte ist gut ausgearbeitet. Stück für Stück erfährt man als Leser, wie sein Leben verlaufen ist, welche Lasten er zu tragen hatte, sich tatsächlich eine Freundschaft erhoffte, während die Briefe vor Gemeinheiten und Trietzereien nur so trieften.
Im realen Leben würden wir auf diesen Briefkontakt nicht antworten, sind wir ehrlich. Aber hier entsteht daraus eine Love-Story bei der Naomie die Spuren von Luca hinterher läuft, um ihn zu finden.
Dabei stößt sie auf seine Lebensgeschichte, wo er hingegangen ist und als Leser bekommt man damit noch mal eine andere Sicht auf sein Leben. Bestes Beispiel ist hier seine Verlobung und Ex-Freundin.
Es gibt die erzählte Sicht aus ihrer Perspektive, die dann extrem abweicht von Lucas und dass sie psychisch ein totales Biest ist und besessen von Rache an ihm und eifersüchtig hoch zehn.

Der Kontakt zwischen Luca und Naomi kommt wieder zustande nachdem sie plötzlich wieder eine Nachricht erhalten hat, aber ohne Absender. Das ist der Grund, wieso sie durchs halbe Land reist, um seinen Spuren zu folgen und ihm antworten zu können.
Naomi ist für mich ein Charakter geblieben mit dem ich nicht ganz warm geworden bin. Sie spielt mir leider zu oft ein doppeltes Spiel. Einerseits will sie Luca finden, andererseits ist da auch der attraktive Nachbar Jake mit dem es einige Funken gibt.
Sie versetzt ihn und lügt ihn an, nur um ihre Suche weiterzuführen.

Die Briefe sind voller Gemeinheiten, Sarkasmus, Ironie. Während die beiden sich also nicht das letzte Wort schenken wollen, antworten sie immer wieder darauf. Realistisch ist das, wie bereits erwähnt, nicht.
Liest man die Briefe mit einem Augenzwinkern und auf neckende Art und Weise, wie man manchmal auch enge Freunde aufs Korn nimmt, können sie unterhaltsam sein.

Je weiter man im Buch kam, desto klarer wurde Lucas Weg und der Plot Twist war dann auch vorhersehbar. Es fehlte nur noch die Schlusserklärung.
Das Herzklopfen, was ich mir irgendwie erhofft hatte, blieb dabei aus. Denn es gab nur die Spurensuche, das Damals und das Jetzt, woraus Naomi sehr verletzt hinaus gegangen ist. Die Versöhnung dabei kam bei mir nicht ganz an und wirkte mir auch persönlich zu schnell.
Vor allem aus Naomis Sicht blieb mir verwehrt, wie aus der Neugier echte Gefühle entstehen konnten. Bei Luca wurde es im Lauf des Lesens klar, wie er sich verlieben konnte, was ich persönlich aber für etwas fraglich hielt, weil er Naomi an manchen Stellen glorifizierte und nur das Bild kannte, sie aber nicht als Person.
Aus dem Grund lieb eben die Emotionalität und Nachvollziehbarkeit etwas auf der Strecke.

Die Autorin hat jedoch Charaktere geschaffen, die sehr lebendig wirken und die man auch so aus seinem Umfeld kennen würde. Wer kennt nicht den/die Psycho-Ex? Oder kennt Leute, die so fokussiert auf etwas sind, dass sie dafür Verabredungen absagen?
Durch diese Art des Schreibens lässt sich das Buch gut lesen und bietet eine schöne Unterhaltung, wenn man an manchen Stellen ausblendet, dass man im realen Leben nie so reagieren würde.

Was mir nicht gefallen hat, war der Epilog. (ACHTUNG SPOILER!)
Der Zeitsprung war mir zu viel des Guten und war ein Klischee, was nicht hätte sein müssen. Es erzeugt wieder den Wert: Nur mit Kind(er) ist man als Familie komplett und glücklich.

Mir hätte es gereicht, wenn als Epilog gekommen wäre, dass immer noch Nachrichten geschrieben werden und sie sich zum Date verabreden innerhalb der Beziehung. Ein kleines offenes Ende, so dass man sich vorstellen kann, sie sind glücklich in der Beziehung und die Botschaften gehören jetzt zu ihren Neckereien und alles weitere entwickelt sich.

Im Großen und Ganzen ein Buch, welches perfekt für gemütliche Leseabende ist, jedoch einige Schwachstellen hat und nicht jedermanns Geschmack trifft durch die Hassbriefe, die schon sehr gemein waren.
Dennoch eine schöne Idee, die mal etwas anderes hat. Vor allem geht der Roman einen ganz anderen Weg als „Für immer vielleicht“ und hat damit seinen eigenen Charme, ohne als Kopie zu wirken.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Eher jüngere Zielgruppe

Misfits Academy – Wir gegen die Welt
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Nachdem ich mit Band 1 schon meine Probleme hatte, hatte ich gehofft, dass ich vielleicht mit Band 2 besser zurecht kommen würde. Aber leider wurde es eher schlimmer. Der Vibe von Schulakademie-Mischung ...

Nachdem ich mit Band 1 schon meine Probleme hatte, hatte ich gehofft, dass ich vielleicht mit Band 2 besser zurecht kommen würde. Aber leider wurde es eher schlimmer. Der Vibe von Schulakademie-Mischung und X-Men wird in Band zwei stärker, so dass ich das Gefühl hatte, das ganze Grundkonzept stützt sich darauf. Der Stil konnte mich noch weniger überzeugen, als in Band 1.

Die Autorin hat sich Mühe gegeben hier eine Jugendbuchreihe mit eigenem Stil und Entwicklung zu schaffen, die sich an jüngere Leser als Zielgruppe richten, die vielleicht nicht mit den Filmen groß geworden sind.

Die Kapitel sind wieder aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben und sehr kurz, was die Story unübersichtlich macht und mehrere Konflikte entstehen lässt. Die ständig, schnell wechselte Perspektive macht mir als Lesenden schwer Sympathie oder Einfühlungsvermögen für einen Charakter aufzubauen, Handlungen richtig nachzuvollziehen oder in die Story abzutauchen.
Emotional konnte das Buch mich leider nicht packen und somit baute sich für mich wenig Spannung auf.

Im Großen und Ganzen sind vor allem die vielen Figuren und die kurzen Kapitel das Problem, die mich wenig in die Geschichte haben eintauchen lassen. Weniger ist manchmal mehr und dafür hätten die Kapitel dann länger werden können. Denn per se habe ich kein Problem damit, wenn ein Buch mehrere Perspektiven hat.

Der Band knüpft an Band 1 ein, jedoch bekommt man keine Auffrischung, wie ich es aus anderen Büchern kenne.

Für mich hat es zu sehr den Charakter X-Men-Vibe versprüht, als dass ich das Gefühl hatte hier etwas Neues zu lesen, was mich überrascht oder fesselt.

Ich denke für eine jüngere Zielgruppe könnte das Buch gut sein und auch die kürzeren Kapitel angenehmer. Für mich jedoch ist es das nicht und ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Das Ende der Welt...oder auch nicht

Ein gutes Omen
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Der Untergang der Welt steht bevor und wie könnte es chaotischer werden, als wenn ein Engel und ein Dämon, die seit Jahren auf der Erde leben, versuchen diese zu verhindern?
Das Werk „Ein gutes Omen“ ist ...

Der Untergang der Welt steht bevor und wie könnte es chaotischer werden, als wenn ein Engel und ein Dämon, die seit Jahren auf der Erde leben, versuchen diese zu verhindern?
Das Werk „Ein gutes Omen“ ist die Buchvorlage zur gleichnamigen Amazon Prime Serie „Good Omens“.
Crowley und Aziraphale (dt. Name Erziraphael) leben seit Beginn der Menschheit auf der Erde und eigentlich stehen sie als Dämon und Engel auf der jeweils anderen Seite.
Wie auch in der Serie wird auch hier verschiedene Perspektiven beleuchtet, wie den Antichristen Adam und seine Freunde.
Zu dieser Runde gesellt sich noch eine Hexe, ein Hexensucher in Ausbildung und die Prophezeiungen von Agnes Spinner. Bei dem Ende der Welt dürfen auch die vier apokalyptischen Reiter Krieg, Hunger, Umweltverschmutzung und Tod nicht fehlen.
Alle warten auf das Ende der Welt, was durch den Antichristen eingeleitet werden soll.
Durch die Serie ist mir schon im Vorfeld die Handlung klar gewesen, aber das Buch zu lesen, war noch mal etwas anders.
Es weicht an ein paar Stellen von der Serie ab und Crowley ist nicht der rothaarige Dämon, wie wir ihn aus der Serie kennen. Auch gibt es weniger Interpretationsspielraum in der Art der Beziehung, als in der Serie.
Die Handlung ist dabei sehr unterhaltsam und spannend. An vielen Stellen darf man sie auch nicht zu ernst nehmen.
Das gemeinschaftliche Buch ist gut ausgearbeitet und jeder Charakter ist individuell mit gutem Wiedererkennungswert, die Handlung lässt sich aus deren Sicht jeweils gut nachvollziehen und verfolgen. Die verschiedenen Perspektiven sorgen dafür, dass es spannend bleibt und es sich nicht unnötig in die Länge zieht.

„Ein gutes Omen“ ist nur zu empfehlen. Vor allem, wenn man die Serie mochte und das Originalwerk dazu kennen lernen möchte. Man merkt an manchen Stellen, dass es aus den 90iger Jahren stammt, aber dennoch ist es immer noch gut lesbar und bietet eine schöne Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Ein Ende hat auch etwas Gutes

Breakups and Butterflies
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„Break ups and Butterflies“ ist eine Neuauflage des Buches, welches bereits 2020 unter „Manchmal ist gar kein Plan auch eine Lösung“ erschienen ist. Die Neuauflage hat einen Farbschnitt und einen neuen ...

„Break ups and Butterflies“ ist eine Neuauflage des Buches, welches bereits 2020 unter „Manchmal ist gar kein Plan auch eine Lösung“ erschienen ist. Die Neuauflage hat einen Farbschnitt und einen neuen Haupttitel bekommen. Dazu hat diese Auflage auch Anmerkungen der Autorin bekommen.

Mara als Protagonistin ist eine People Pleaserin. Als Leser merkt man schnell, dass sie keine Grenzen setzt, weder gegenüber ihrem Freund, noch gegenüber ihrer Chefin, die sie dazu verdonnert auf den Hund aufzupassen.
Kurzerhand wird sie aus der gemeinsamen Wohnung geworfen und ihre Lebensplanung ist über den Haufen geworfen.

Nicht nur, dass ihr Ex einfach eine Redflag ist, wie er sie von jetzt auf gleich vor die Tür setzt und damit Obdachlos macht, sie spielt auch noch mit und setzt sich nicht durch, dass sie Zeit bekommt, um etwas Neues zu suchen und auch die Finanzen zu klären. Aber allein die Tatsache, dass sie in der gemeinsamen Eigentumswohnung an ihn „Miete“ gezahlt hat, ist schon ein Warnzeichen dafür, was für ein Charakter er hat.

Es war leider etwas vorhersehbar, welche Affäre er hatte und mit wem. Das war jetzt nicht groß überraschend, wenn man den Subtext verstanden hat und zwischen den Zeilen lesen kann.

Während ihre Chefin Urlaub macht, lebt Mara im Büro und trifft dabei auf Marius, der sie herzlich in seiner Gruppe aufnimmt und mit dem sie immer mehr Zeit verbringt.
Dazu wird ihr auch bewusst, was falsch lief und dass sie sich auch nicht immer richtig benommen hat. Vor allem gegenüber ihren Bruder, der im Lauf des Buches auch auftaucht und ihr eine gute Stützte bietet.

Dazu erfährt man auch viel über ihre Familie und wieso sie versucht, es allen Menschen Recht zu machen.

Die erschreckende Realität hinter der Manipulativität ihrer Mutter ist wirklich gut gelungen und ich habe bei den Stellen sehr stark durchgeatmet, als ihre Mutter ihr Vorwürfe wegen der Trennung gemacht hat.
Die Mutter ist richtig unsympathisch und lebt dabei in ihrer eigenen Realität, die mehr als nur toxisch ist.

Marius als Love Interesst ist unglaublich sympathisch. Er liebt seinen Job und ist einige Jahre jünger als Mara. Dennoch funkt es gewaltig zwischen ihnen. Er zeigt Mara, dass es mehr gibt als nur schwarz und weiß und dass man nicht immer einen Plan im Leben haben muss. Ihm sind auch Geld und Karriere nicht so wichtig, wie das zu tun, was er liebt.

Maras Bruder lernen wir als Leser auch kennen und dieser ist auch unglaublich sympathisch. Trotz der Differenzen in der Vergangenheit.

Die Story ist allgemein sehr ruhig gehalten und dennoch nicht zu zäh, dass man das Gefühl hatte, es passiert nichts. Die Geschichte ist gut voran gekommen und Mara als Protagonistin hat sich ebenfalls gut entwickelt.

Am Ende der Konflikt war wirklich noch mal ein übles Drama, wo ich gerne gewusst hätte, wie es ausgeht und ob die Androhung wirklich durchgezogen wurde oder nicht.

Das Buch ist eine sehr gute Unterhaltung und bietet dabei ein gutes Wohlfühl-Feeling und enthält auch eine Botschaft, dass das Ende einer Beziehung auch ein Anfang sein kann, man sich weiterentwickelt und das Leben nie nach Plan verläuft.

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