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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2021

Jeder hat es verdient, geliebt zu werden…

Winterrose
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Ich habe für die Teilname an der Leserunde bei LovelyBooks ein Rezensionsexemplar zur verfügung gestellt bekommen; dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!

In der How-to-be-happy Reihe von Kim Leopold ...

Ich habe für die Teilname an der Leserunde bei LovelyBooks ein Rezensionsexemplar zur verfügung gestellt bekommen; dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!

In der How-to-be-happy Reihe von Kim Leopold ist wirklich für jeden was dabei.
Jeder der Charaktere hat seinen eigenen Band und mit Winterrose hat nun auch Rose (endlich) ihren.

Wer Liliennächte gelesen hat, konnte Rose schon etwas mehr von Rose in Erfahrung bringen. Obwohl die Bücher in sich abgeschlossene Bücher sind, ist es Sinnvoll, die Reihe in Chronologischer Reihenfolge zu lesen.

Seit beginn der Reihe war ich was Rose betraf etwas zwiegespalten. Zum einen war sie einfach unerträglich und biestig, aber in Laufe der Reihe kristallisierte sich heraus, dass Rose deswegen so war, weil sie nie gelernt hat, anderen zu vertrauen.

In der Geschichte von Cami und Ash (Ascheblüte) lernt Rose Camis Bruder Jérôme kennen. Schon da war relativ klar, dass es die beiden einander sehr angetan haben.
Nach 2 Jahren ohne Kontakt, begegnen sich die beiden wieder und für beide steht die Welt Kopf.
Doch Rose ist zu sehr in ihren alten Mustern gefangen, um sich wirklich auf Jér einzulassen.

Mittlerweile liebe ich Rose und freue mich, dass sie in ihrer Geschichte den Mut findet, etwas zu wagen.

Ein weiteres, herzzerreißendes Buch von Kim, das ich wirklich nur empfehlen kann!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2021

Fremde Welten, magische Wesen und eine abenteuerliche Reise…

Lichttrinker
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Im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks dufte ich ein digitales Rezensionsexemplar des Buches lesen und möchte mich herzlich für die Möglichkeit, an dieser Leserunde teil zu nehmen, bedanken.


Das ...

Im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks dufte ich ein digitales Rezensionsexemplar des Buches lesen und möchte mich herzlich für die Möglichkeit, an dieser Leserunde teil zu nehmen, bedanken.


Das High Fantasy Abenteurer hält einiges bereit: es entführt einen in die Lichtwelt Ranulith, in der es keine richtige Dunkelheit gibt und wir Menschen als Zwielicht-Wesen gelten. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Wir reisen mit Anders, einem Menschen, nach Ranulith, wo er mithilfe von Atlar (ein Schattenwesen), und Nereida (ein Lichtwesen) die Seele Atlars zurückholen soll.


Den Plot finde ich wirklich sehr sehr gut und ist für eingefleischte High Fantasy Leser auf jeden Fall das richtige Buch. Denn High Fantasy ist ein kompliziertes Genre.
Für mich, wurde es mit voranschreiten der Kapitel immer schwieriger, das Geschehen zu verfolgen und ich denke, dass es einfach zu kompliziert für mich ist.


Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der dieses Genre gerne liest!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2021

Schicksalschläge, die Menschen zusammen bringen, die zusammen gehören

Alles, was ich für dich fühle
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Im Rahmen einer Leserunde bei Lesejury.de dufte ich ein Rezensionsexemplar von "Alles, was ich für dich Fühle" von Nora Welling lesen und möchte mich herzlich für die Möglichkeit, an dieser Leserunde ...

Im Rahmen einer Leserunde bei Lesejury.de dufte ich ein Rezensionsexemplar von "Alles, was ich für dich Fühle" von Nora Welling lesen und möchte mich herzlich für die Möglichkeit, an dieser Leserunde teil zu nehmen, bedanken.

Bevor ich meine Rezension beginne, möchte ich anmerken, dass das Buch ein wirklich schwieriges Thema behandelt und dies ggf nicht für jedermann etwas ist.

Klappentext:
"Damián Alvarez feiert als Pferdeflüsterer international große Erfolge und hat viele Groupies. Dass er auch einen erwachsenen Sohn hat, erfährt er erst wenige Tage, bevor dieser sich das Leben nimmt. Geschockt zieht er sich auf das Familienanwesen in Andalusien zurück. Als Linda Grünfelder, die Therapeutin seines Sohnes, ihn überraschend aufsucht, gibt er zunächst ihr die Schuld. Doch etwas zieht ihn immer wieder zu ihr hin. Wird ausgerechnet sie es sein, die seine Schale knackt?"

Rezension:
Schon am Anfang ist eine ganze Menge los.
Wir befinden uns in Andalusien, wo die deutsche Psychologin Linda den Vater ihres letzten Patienten aufsuchen will, um den letzten Willen von diesem zu erfüllen

Doch es ist genauso eine Flucht, denn Linda hat nach Jannis Tod alle Brücken Abgerissen.
Denn sie plagen Schuldgefühle…gegenüber Jannis, aber vorallem gegenüber einem Unfall, bei dem sie selbst noch fast ein Kind war.

Doch auch bei Damiàn ist nicht alles eitel Sonnenschein.

Obwohl Linda selbst eine Menge emotionales Gepäck mit sich rumschleppt, gibt sie nicht beim ersten Widerstand auf, sondern bleibt und kämpft weiter.
Natürlich fordert ihr das einiges ab…
Doch ich finde, dass sie das großartig macht. Auch als Psychologe ist man vor solchen Dingen nicht gefeit und ich finde es gut, wie sie dargestellt wird.
Ich empfinde sie schon jetzt als sehr starken Charakter und ich glaube, dass sie selbst nicht weiß, wie stark sie eigentlich ist.
Am Ende muss sie sich selbst vergeben und ich weiß, dass sie das wird.
Ich finde, dass ihr Charakter ein wirklich gutes Bild über Menschen preis gibt, die in solchen Berufen arbeiten. Denn aller Ausbildung zum Trotz, bleiben es fühlende Wesen, denen auch die ein oder andere schlimme Sache im Leben zugestoßen ist.

Damian ist eher der Typ Vermeidung. Und es ist schon fast komisch, wie er sich in die ganze Situation reinsteigert. Ähnlich, wie bei seinen geliebten Pferden, hat er einen enormen Fluchtinstinkt. Das Raubtier, das er nach außen hin gibt, ist er gar nicht. Das ist nur seine Art, sich zu schützen.

Schon in der Leseprobe war ich vom Schreibstil und auch von der Thematik begeistert.
Zu thematisieren, was es mit Menschen machen kann, in deren Umfeld es einen Suizid gab, ist (für mich) mal was neues.

Nora Welling schafft es hervorragend, dieses unglaublich schwierige Thema so zu verpacken, dass es wie ein Bach fließt.

Ab Kapitel 6 hatte ich das Gefühl, dass wirklich viele Handlungsstränge aufgemacht werden.
Aber in Hinsicht dessen, dass "Alles was ich für dich fühle" der Auftakt einer Reihe ist (was mir vorher nicht klar war), ist es nur all zu verständlich, dass eine Brücke zu den weiteren Bänden geschlagen werden muss.
Dennoch bleibt das als Kritikpunkt auf meiner Liste.

Alles in allem hab ich die Geschichte regelrecht verschlungen.
Gerade die Sicht von Linda fand ich sehr spannend und freue mich schon riesig auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühle
Veröffentlicht am 04.12.2020

Für Leser von Never Doubt und für alle, die sich für das Thema interessieren.

Free Falling
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Im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks dufte ich ein digitales Rezensionsexemplar von "Free Falling" von Juna Grey lesen.

Inhalt
"Endlich frei sein!
Das ist alles, was Emily will, als sie ihr neues ...

Im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks dufte ich ein digitales Rezensionsexemplar von "Free Falling" von Juna Grey lesen.

Inhalt
"Endlich frei sein!
Das ist alles, was Emily will, als sie ihr neues Leben in New York beginnt. Doch hat sie dort weder eine Bleibe noch einen Job, geschweige denn Geld in der Tasche. Ihre einzige Hoffnung, nicht auf der Straße schlafen zu müssen, ist ein Besichtigungstermin für ein WG-Zimmer.
Und dann ist da noch ihre Vergangenheit, wegen der sie immer wieder unter Panikattacken leidet und mit der sie einfach nicht abschließen kann.
Nate dagegen hat es endlich geschafft, die schlimmste Zeit seines Lebens hinter sich zu lassen. Er will es vorerst ruhiger angehen und einfach eine gute Zeit haben. Doch als eines Morgens plötzlich dieses Mädchen in seiner Küche auftaucht, stellt sie alles wieder auf den Kopf."

Rezension:
Mit Free Falling zeigt Juna Grey, was häusliche Gewalt mit einem Menschen und dessen Umfeld macht. Sie hat es geschafft, ein so schwieriges Thema, so gut darzustellen. Nichts wird beschönigt, nichts ins lächerliche gezogen.
Der Plot ist lehrreich, ohne zu belehren und unterhaltsam, ohne das Thema in den Dreck zu ziehen. Juna hat mit viel Feingefühl eine Geschichte geschrieben, die berührt und einem die Möglichkeit gibt, hinter die Maske von Opfern häuslicher Gewalt zu sehen.
Natürlich ist das nur eine Sichtweise, eine mögliche Reaktion auf solche Vergehen und dennoch ein guter Ansatz…

Emily ist eine wirklich tolle Protagonistin, die sich erst in New York richtig selbst kennen lernt. Sie lernt nicht nur an der Uni, sondern auch, was Freundschaft wirklich ist und wie man Vertraut. Denn obwohl sie so abrutscht, ist sie unglaublich stark. Auch wenn es teilweise extreme auf und ab's bei ihr gibt, macht sie eine tolle Entwicklung durch.

In Nate sehe ich nicht den üblichen "Bad Boy". Nur weil er Frauen nur für gewisse Stunden bei sich haben möchte, macht ihn das nicht automatisch zu einem. Nichtmal, dass er Menschen allgemein nicht sonderlich gerne mag (außer denen, die ihm wirklich wichtig sind). Er ist ein sehr tiefgründiger Protagonist, der selber schon ganz unten war und sich wieder hoch gekämpft hat. Und es ist verständlich, dass er an diese Erfolge nicht anknüpfen möchte. Zu sehen, wie er versucht sich Emily anzunähern und das in ihrem Tempo, fand ich echt süß. Das hat wirklich gut gezeigt, wie ernst er es mit ihr meint.

Ava und Tommy sind wirklich sehr interessante Charaktere. Auf den ersten Blick wirken sie extrovertiert, doch vor allem Tommy ist eher von der introvertierten Sorte. Beide sind sie großartige Freunde, die sich um Emily bemühen, ohne sie zu bedrängen.

Es hat tatsächlich Spaß gemacht die Vier zu begleiten, obwohl das Thema eher nicht so spaßig ist.
Man kann niemandem helfen, der nicht selbst sieht, dass er Hilfe braucht und manchmal muss man erst ganz tief fallen, bis man begreift, dass man Hilfe braucht und diese auch annehmen kann.

Ich kann jedem empfehlen, der Never Doubt gelesen hat. Wie auch das Buch von Emma Scott, hat Free Falling unglaublich viel Tiefgang mit Blick hinter die Maske, die Opfer von häuslicher Gewalt oftmals tragen…

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Romeo und Julia trifft Shadowhunters

Midnight Shadows - Dunkle Gefährtin
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Im Rahmen einer Leserunde auf lesejury.de durfte ich ein digitales Rezensionsexemplar von„Midnight Shadows“, geschrieben von Sara Hill, lesen

Inhalt
In Midnight Shadows begleiten Liv nach dem Tod ihrer ...

Im Rahmen einer Leserunde auf lesejury.de durfte ich ein digitales Rezensionsexemplar von„Midnight Shadows“, geschrieben von Sara Hill, lesen

Inhalt
In Midnight Shadows begleiten Liv nach dem Tod ihrer Mutter, auf die Suche nach ihrem Vater und den Gründen, warum sie in letzter Zeit so seltsame Veränderungen an sich entdeckt.
Und dann ist da noch Adrian, ihr überaus attraktiver Retter in der Not. Er lässt sie nicht nur bei sich wohnen, sondern hilft ihr auch, bei der Suche nach ihrem Vater, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Rezension

Der Anfang von „Midnight Shadows“ liest sich ein bisschen wie die Shadowhunters TV Serie gespielt wird.
Im Laufe des Buches gab es eine kleine Enttäuschung für mich, da ich wirklich gehofft hatte, dass Liv ein Wolfswandler ist. Aber das Konzept der Katzenwandler ist für mich komplett neu und so gab es für mich einiges zu entdecken.
Natürlich sind Hunde und Katzen biologisch nicht kompatibel, doch ich fand es super, dass Sara Hill das aufgegriffen und so den Roman noch etwas realer gemacht hat. Auch die verbotene Liebe zwischen Liv und Adrian, die ein wenig an Romeo und Julia erinnert, wurde toll umgesetzt. Die Art, wie Wolfs- und auch Katzenwandler ihre Partner finden, war schon irgendwie romantisch, auch wenn das markieren doch irgendwie strage war, doch auch das gehört eben dazu.

Liv, unsere Hauptprotagonistin macht eine interessante Wandlung durch (neben der zur Katze), in der sie sich teilweise leicht irritierend verhält, doch das fand ich nicht weiter schlimm. Ihr Gegenpart Adrian, war mir am Anfang ein bisschen zu gut, um wahr zu sein, doch im Verlauf des Buches hat sich viel selbst erklärt und ergeben.

Ich mag den lockeren Schreibstil von Sara Hill sehr gerne. Die Spannung wurde gemächlich aufgebaut und der Spannungsbogen wurde gut gehalten. Auch die Auflösung am Ende wurde gut gelöst, sodass keine Fragen offen bleiben.

Alles in Allem war „Midnight Shadows“ ein wirklich toller Fantasy Roman, den ich definitiv empfehlen kann.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasie