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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2021

Ein intergalaktisches Ende einer sagenhaften Trilogie

Planetenleuchten
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Für eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich ein signiertes Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte.

Ganz ehrlich? Ich bin schon etwas sprachlos, wie sich ...

Für eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich ein signiertes Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte.

Ganz ehrlich? Ich bin schon etwas sprachlos, wie sich alles am Ende aufgelöst hat. Nicht, weil der Plot schlecht wäre, im Gegenteil!
In Kapitel 20 hab ich echt noch gedacht, dass ich niemals den finalen Band der Reihe in den Händen halte, weil so unglaublich viel passiert ist.

Doch die gesamte Reihe war wirklich actionreich. Selten kam ich als Leser oder die Protagonisten zur Ruhe.
Wo ich in den ersten Bänden so meine Probleme mit der nicht vorhandenen Entwicklung von der Hauptprota Maya hatte, wurden sie in diesem letzten Band gelöst.
Sie ist endlich etwas sicherer und traut sich was. Am Ende bekommt sie sogar ihren eigenen Gleiter für die Abwehr und erreicht mit krassen Manövern das, was die Alphateams mithilfe anderer Teams der Abwehr nicht geschafft haben.
Ich feiere mit Maya, Jordon, Raga, Olli, Yadav, Xabi und den anderen Starshiplern ihren Triumph und dass sie tatsächlich so viel früher eine neue Heimat gefunden haben.
Aber ich trauere auch um Mynt und alle, die ihr Leben bei dem Krieg gegen die Strippler gelassen haben.

Die Antagonisten Largo, den wir ja noch von der Mare kennen, und Kyro haben es echt in sich und haben am Ende wirklich verdient, was sie bekommen haben.

Das mir der Schreibstil gefallen hat, ist an dieser Stelle glaube ziemlich deutlich geworden.
Auch wenn ich mir etwas mehr Intimität oder tiefere Momente von der Beziehung zwischen Maya und Jordon gewünscht hätte, sind die Charaktere gut ausgebildet. Vor allem Maya als Hauptprotagonistin hat eine unglaubliche Tiefe bekommen, die ich in den vorherigen Bänden vermisst habe.

Normalerweise bin ich überhaupt kein Fan von Raumschiffen und dem Weltall, doch Sarah Scheumer hat es mit dieser Trilogie geschafft, mich für ihre SiFi zu begeistern. Und das so sehr, dass ich noch eine ganze Weile in meinen Gedanken auf Zenon sein werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2021

Ein krönender Abschluss mit einem Showdown, der sich gewaschen hat!

Brighter Than Light
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Mit „Brighter than light“ findet die Velvet Dilogie einen krönenden Abschluss.
Schon im ersten Band begeisterte mich Mica mit ihren hervorragend ausgearbeiteten Protagonisten. In „Darker than Night“ haben ...

Mit „Brighter than light“ findet die Velvet Dilogie einen krönenden Abschluss.
Schon im ersten Band begeisterte mich Mica mit ihren hervorragend ausgearbeiteten Protagonisten. In „Darker than Night“ haben Liz und Carlos eine krasse Entwicklung durchlaufen und im zweiten Band fortgesetzt.

Ich liebe es, wie Liz zu der starken Frau wird, die ich schon am Anfang des ersten Bandes in ihr gesehen habe.
Und auch Carlos‘ wird mit fortschreiten der Story immer mehr zu dem Mann, den Liz und ich in ihm gesehen haben.
Es ist einfach genial, wie Liz Carlos‘ Vater die Stirn bietet, als Carlos gefangen genommen wird. Oder Buzz und sein Vater, über die ich mich wirklich köstlich amüsiert habe.

Auch wenn Kim und Esmi „nur“ Nebencharaktere sind, feiere ich die beiden sehr und finde es großartig, wie die beiden im Hintergrund mit dem FBI agiert haben.
Das mit Shakira etwas nicht stimmt, hatte ich schon in Band eins im Gefühl und war daher nicht wirklich überrascht, welche Rolle sie am Ende für die Story hatte.

Genau wie Mica in der Danksagung schreibt, ist es auch mir sehr schwer gefallen, Liz und Carlos gehen zu lassen.
Da hat auch der grandiose Epilog keine Abhilfe schaffen können – im Gegenteil. Ich hätte sehr gern noch viel mehr über das Leben der beiden auf Costa Rica gelesen.

Schon jetzt freue ich mich sehr, bald mehr von Mica Healand zu lesen und kann die Velvet Reihe sehr empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2021

Trotz tollem Plot konnte es mich nicht so recht erreichen…

Hollywood Love
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 Zu Beginn mochte ich Liam, den Hauptprotagonisten eigentlich ganz gerne. Doch mit Voranschreiten der Story wirkte er immer unreifer und kindischer, sodass ich ihm seine ernsten Momente nur schwer abgenommen ...

 Zu Beginn mochte ich Liam, den Hauptprotagonisten eigentlich ganz gerne. Doch mit Voranschreiten der Story wirkte er immer unreifer und kindischer, sodass ich ihm seine ernsten Momente nur schwer abgenommen hab.
Der sympathische Brite hat sich durch die Beziehung zu Shelby in einen pubertären Teenager verwandelt, der sein Geschlechtsorgan nicht unter Kontrolle halten kann und entsprechend viel
Raum nehmen amouröse Aktivitäten ein.
Ab dem Zeitpunkt, wo die Hauptprotas sich finden, wird die Story immer weiter in den Hintergrund gedrängt und der Fokus liegt auf der körperlichen Beziehung der beiden.

Dabei fand ich den Plot in der Leseprobe so vielversprechend. Doch „die Rolle seines Lebens“, die Liam laut Klappentext spielen soll und Shelby zu gewinnen, kommt leider so gar nicht vor.
Nach dem Unfall wird er einigermaßen Erwachsen, aber das war es schon
Eher im Hintergrund muss Shelby lernen, mit dem öffentlichen Leben und den dazugehörigen Konsequenzen umzugehen und macht natürlich den ein oder anderen Fehler.

Nach etwas mehr als der Hälfte des Buches, geht alles relativ schnell. Hochzeit, ein Film mit seinem Vetter in der Heimat gefolgt von dem ersten Kind, 2 Oscars und einem zweiten Kind (Irische Zwillinge) – das von mir vorausgesehene, kitschige Ende inklusive

Auch wenn die Story ihre Schwächen hat, so empfinde ich den Schreibstil von Melanie Moreland als sehr fesselnd, leicht und hat mich ein ums andere Mal zum Kichern gebracht.
Hollywood Love ist ein Roman, den man ganz entspannt nebenbei lesen kann.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.05.2021

Zurück in Savanna Springs…

All The Ugly Lies And Me
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Der zweite Teil der Savanna Springs Reihe beginnt schon mit einem Plottwist, den ich ganz ehrlich so nicht erwartet hätte.
Allerdings auch deswegen, weil im ersten Band die Verwandtschaft von Ian und ...

Der zweite Teil der Savanna Springs Reihe beginnt schon mit einem Plottwist, den ich ganz ehrlich so nicht erwartet hätte.
Allerdings auch deswegen, weil im ersten Band die Verwandtschaft von Ian und Tami nicht mal angedeutet wurde.
Dafür werden die Zusammenhänge von Jake, Keaton Zara und Trevor zu Tami aufgedeckt.

Die Spannung vom ersten Buch konnte auch im zweiten Band weiter erhalten werden und auch der Plot bleibt weiter spannend.
Allerdings verstehe ich nicht so ganz, warum Ash so einen enormen Fluchtinstinkt hat und immer abhaut, ohne irgendwem Bescheid zu sagen oder wenigstens erreichbar zu sein.
Das erzeugt meiner Meinung nach ein unnötiges Drama.

Doch endlich hat Jake begriffen, dass es einen Unterschied zwischen einer aufgezwungenen Beziehung und das Übernehmen von Verantwortung für seinen Sohn gibt. Ich bin mir sicher, dass er einen Weg finden wird, für seinen Sohn da zu sein, sollte Maya ihn lassen.
Nach wie vor kann ich Maya nicht ausstehen. Es ist mir unbegreiflich, wie man angeblich so klug sein soll und auf der anderen Seite emotional so blind ist. Auch dass sie Jake immer wieder mit dem Kind erpresst und unter Druck setzt, finde ich unmöglich.
Ihre perfekte Welt mag zusammengebrochen sein, doch statt zu lernen auf eigenen Beinen zu stehen, zwingt sie sich Jake auf und nötigt ihn.

Ohne Ians Taten in Schutz nehmen zu wollen, wirkt er auf mich wie jemand, der ein psychisches Problem hat. Es gibt immer zwei Seiten an einer Medaille…

Mit „all the ugly lies and me“ und somit dem zweiten Band der Savanna Springs Trilogie, wirkt die Reihe abgeschlossen. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte in Band 3 fortsetzen wird oder ob es darin dann um ein anderes Paar (Keaton und Kim) gehen wird.

Trotz des weiterhin schwierigen Themas, ist auch „all the ugly lies and me“ ein schönes Buch für zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2021

Ein bildgewaltiges und atemberaubendes High-Fantasy Abenteuer

Elloani
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Durch eine Buchverlosung bei LovelyBooks habe ich ein eRezensionsexemplar erhalten und möchte mich ganz herzlich dafür bedanken.

Eben habe ich den ersten Band der Elloani Dilogie beendet und bin restlos ...

Durch eine Buchverlosung bei LovelyBooks habe ich ein eRezensionsexemplar erhalten und möchte mich ganz herzlich dafür bedanken.

Eben habe ich den ersten Band der Elloani Dilogie beendet und bin restlos begeistert!
Dieses bildgewaltige und atemberaubende High-Fantasy Abenteuer ist jetzt schon ein Jahreshighlight für mich!

Der Schreibstil von Anke Becker ist spannend und der Plot reißt einen komplett mit.
An Stellen, wo man die Denk- und Reaktionsweisen der Protagonisten nicht ganz nachvollziehen kann, wird man am Ende erinnert, bei dem es dafür eine subtile Auflösung gibt. Ein Satz und auf einmal sieht man alles bisher gelesene mit anderen Augen und sieht die nun erschienen Zusammenhänge.

Elloani hat mich mit seiner packenden Geschichte aus einer Leseflaute befreit. Ich habe richtig mit den Protas Kalia, Airy und deren Freunde mitgefiebert.
Auch wenn sich vieles der Umgebung des Hochlandes und Velatien an „der Natur Islands“ (Zitat aus dem Nachwort des Buches) anlehnen, so hat es Anke Becker geschafft, etwas ganz eigenes, wundervolles zu kreieren und hat es mit einer Einfachheit geschafft, mich in ihre Welt zu entführen. Wo bei anderen Autoren komplizierte Plots es so manchen Leser schwer machen, überrascht Elloani mit einer erstaunlichen Leichtigkeit des Plots.

So, nun aber endlich zu den Protagonisten!

In Kalia habe ich direkt eine Seelenverwandte getroffen. Sie ist unglaublich stark und mutig, intelligent und lässt sich nur schwer beeinflussen, auch wenn das manchmal anders wirkt. Im Grunde ihres Herzens weiß sie ganz genau was und wen sie will und ist am Ende sogar befreit dafür zu kämpfen.
Auch wenn sie die Königin ist, ist sie dennoch machtlos gegen den obersten Glaubesführer, der mit zu ihrer Regierung zählt.
Religion ist schon immer ein schwieriges Thema und ich finde es gut, wie die Autorin in ihrer Geschichte aufzeigt, wie sehr Glaubensführer ihre „Schäfchen“ beeinflussen können.
Ich persönlich bin kein Fan von dem obersten Glaubensführer der Geschichte und hätte ihn so manches mal am liebsten die nächste Klippe runtergeschubst…ganz aus versehen natürlich hust

Ach Airy😍
Auch in ihn hab ich mich direkt verliebt. Seinen Charakter würde ich als emphatisch, intelligent und aufopfernd beschreiben. Denn er lässt tatsächlich kaum eine Gelegenheit aus, sich schützend vor andere zu stellen und führt sogar die Streitmacht persönlich an forderten Front an.
Die liebe, die er seinem Volk und seinen Vertrauten entgegenbringt ist unfassbar rührend. Je inniger das Verhältnis, desto aufopfernder wird Airy allerdings, was an mich an manchen Stellen echt den Kopf schütteln lies.

Kaum ein Gefühl habe ich beim lesen nicht erlebt; es war zum schreien komisch, spannend, traurig, zuckersüß und an machen Stellen sehr sehr heiß 😏

Es gab einige Wendungen, anderes kam, wie erwartet und doch blieb es bis zum Schluss spannend und ich kann den finalen Teil der Dilogie kaum erwarten.

  • Cover
  • Erzählstil
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