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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2023

Wunderschön, schlau und empathisch

Die Weisheit der Füchse
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Zu allererst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Ludwig Verlag für das Leseexemplar bedanken.

Das Tiere die besseren "Menschen" sind, weiß mittlerweile glaube jeder. Denn auch wenn der Mensch ...

Zu allererst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Ludwig Verlag für das Leseexemplar bedanken.

Das Tiere die besseren "Menschen" sind, weiß mittlerweile glaube jeder. Denn auch wenn der Mensch die angeblich intelligenteste Lebensform ist, ist sie, zumindest in meinen Augen, auch eine der Dümmsten.
Was der Mensch "Vortschritt" nennt, bedeutet für die Erde Zerstörung und Leid für unfassbar viele Tier- und Pflanzenarten.
Aber ich will hier nicht Moralaposteln, sondern über ein wirklich wundervolles Buch reden.

Denn mit »Die Weisheit der Füchse – Schlau, verspielt und fürsorglich – was wir von den gewitzten Überlebenskünstlern lernen können« haben Dag Frommhold und Daniel Peller nicht nur eine Hommage an diese wunderschönen Tiere verfasst, sondern zeigen auch auf, dass Füchse definitiv die besseren Menschen sind.
Neben Falken sind Füchse meine absoluten Lieblingstiere und ich folge und unterstütze mit großer Freude Wildlife Rescuer, vor allem in Amerika (Juniper Fox, Wildlife Rescue), die mit viel Einsatz diese wunderschönen Wesen aus Pelzfarmen oder auch in Notgeratene Wildtiere aufnehmen, gesundpflegen und – wenn möglich – wieder auswildern.
Doch zurück zum Buch: In 13 eindrucksvollen Kapiteln und einem 32 - seitigen Farbfototeil leiten die Autoren den Leser durch die vielen grandiosen Eigenschaften von Füchsen und was wir als intelligenteste Lebensform von ihnen lernen können.
Von "Warum auch Schlauberger lebenslang lernen müssen", über das Familienleben der Füchse bis hin zu ihrer Streitkultur und der füchsischen Freizeitgestaltung beschreiben die Autoren charmant und informativ, was mensch von Füchsen lernen können.

Ich kann dieses Buch nicht nur Fuchfans, sondern auch all denen empfehlen, die gern mal über den menschlichen Tellerrand hinaus in die Tierwelt schauen und von ihnen etwas lernen möchten.

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Veröffentlicht am 09.01.2023

Spicy Romantasy auf einer ganz neuen Ebene

Shadow and Ember – Eine Liebe im Schatten
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Zu allererst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Leseexemplar bedanken.

Die »Blood and Ash« Reihe habe ich bisher noch nicht gelesen und kann daher nichts zu Spoilern sagen. ...

Zu allererst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Leseexemplar bedanken.

Die »Blood and Ash« Reihe habe ich bisher noch nicht gelesen und kann daher nichts zu Spoilern sagen. Lediglich habe ich jetzt eine Idee, warum die Protagonistin in »Blood and Ash« "Poppy" genannt wird, bzw so heißt.

Der erste Band der Prequel Trilogie zur »Blood and Ash« Trilogie erleben wir aus der Sicht von Seraphena Mirel; die erstgeborene Tochter des Königs von Lasania.
Aber Sera wächst nicht wie eine gewöhnliche Prinzessin auf, denn durch einen uralten Pakt, der geschlossen wurde, um Lasania zu retten, ist sie als Braut dem Primar des Todes versprochen.
Doch als dieser sie abweist und Sera so ihren Teil des Pakts nicht erfüllen, demnach auch ihr Land nicht retten kann, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt.
Als sie den geheimnisvollen Ash kennenlernt, gerät ihre Entschlossenheit, den Primar des Todes doch noch für sich zu gewinnen ins Wanken und schon bald merkt sie, dass nichts ist wie es scheint …

Als großer Fan der Autorin, habe ich fast alle bisher übersetzten Fantasy Romane gelesen und kann nur sagen – wowsa!
Wie man es nicht anders von JLA kennt, ist auch »Shadow and Ember« ein absoluter paigeturner. Auch in diesem Romantasy-Epos, der so einiges an spice bietet, spielt die Autorin auch in dieser Reihe mit Klischees, sodass man diese zwar bemerkt, jedoch nicht störend wirken.
Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen Sera und Ash, sowie die Wächter am Schattenhof – vor allem der älteste Draken ist der knaller.

Schon jetzt freue ich mich sehr darauf zu erfahren, wie es mit Sera und Ash weiter geht. Bis dahin werde ich mir wohl die »Blood and Ash« Reihe zu Gemüte führen.

Allen, die von spicy Romantasy nicht genug bekommen und natürlich allen Fans der Autorin kann ich »Sahdow and Ember« wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 13.12.2022

Ein wirklich gelungener und spannender Auftakt

The Age of Darkness - Feuer über Nasira
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Zu allererst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem cbt Verlag für das Leseexemplar bedanken. Die Geschichte um die letzte Prohezeiung der sieben Propheten habe ich als Taschenbuch (ET 13.10.2022) ...

Zu allererst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem cbt Verlag für das Leseexemplar bedanken. Die Geschichte um die letzte Prohezeiung der sieben Propheten habe ich als Taschenbuch (ET 13.10.2022) gelesen.

Wir erleben »The Age of Darkness – Feuer über Nasira« aus der Sicht von fünf Protagonisten: Ephira, welche auch als "die blasse Hand" bekannt ist und ihrer Schwester Beru, sowie aus der Sicht von Hassan, dem Prinzen von Herat, Anton, einem jungen nowogardischem Mann auf der Flucht und Jude, dem Marschall vom Orden des letzten Lichts.

Durch den kapitelweisen Perspektivwechsel hatte ich zu Beginn so meine Schwierigkeiten in die Story zu kommen. Auch wenn die Kapitel (natürlich) aufeinander Aufbauen, endet fast jedes Kapitel mit einem Cliffhanger, was das Lesen aus einer anderen Sicht, mich manchmal etwas frustriert hat. Doch der spannungsgeladene Schreibstil trieb mich regelrecht durch die Seiten und auch in den ruhigeren Phasen wurde es nicht langweilig.
Zwei der Protagonisten, Jude und Anton, sind mir besonders ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wie die beiden und ihre besondere Verbindung, sich in den nächsten Bänden entwickeln.

Der erste Band der Trilogie von Katy Rose Pool führt in die Welt rund um das Königreich Herat, der Inshuusteppe und dem Nowogardischen Territorium und die dortigen Gegebenheiten ein, zudem gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit buchspezifischen Begriffen, was es dem Leser noch einfacher macht, alles zu verstehen. Dies ist ziemlich hilfreich, denn die High Fantasy Trilogie ist gespickt mit einer ganz eigenen Magie, Religion und Weltanschauung.

Mir hat Band 1, der selbstverständlich mit einem Cliffhanger endet, wirklich gut gefallen und ich kann die Reihe jedem Fantasyfan wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.12.2022

Eine ganz eigene Version von Rotkäppchen

Red Riding Huntress
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Eigentlich bin ich kein großer Fan von Märchenadaptionen, einfach, weil ich mich von den "Originalen" Märchen nicht weit genug lösen kann, um mich auf die Adaption einlassen zu können.

Auf der BuchBerlin ...

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Märchenadaptionen, einfach, weil ich mich von den "Originalen" Märchen nicht weit genug lösen kann, um mich auf die Adaption einlassen zu können.

Auf der BuchBerlin 2022 durfte ich Sabine Schulter persönlich treffen und sie hat mir mit nur einem Satz die Angst vor ihrer Märchenadaption genommen, denn sie sagte: "Mehr als eine rote Kapuze gibt es da nicht."
Und was soll ich sagen? Sie hatte recht … nun natürlich, denn sie hat ja zusammen mit Regina Meissner die Geschichte um Zinnja und Diaz geschrieben.
Dennoch hatte ich etwas Angst, mich nicht auf die Geschichte einlassen zu können.

Wir begleiten die beiden über 363 Seiten begleiten wir die beiden auf ihrer Reise. Ihre Mission? – Alles in ihrer Macht stehende tun, um Diaz' Rudel vor der Hexe zu retten.
Denn diese holt sich nach und nach die jüngsten des Wolfswandlerrudels. Als sie sich mithilfe eines Luchses Diaz' engste Freundin und quasi Schwester Tagris holt, macht sich dieser auf die Suche nach Hilfe. Diese findet er – natürlich – in Zinnja, die sich direkt mit ihm auf den Weg macht. Denn um eine Hexe zu besiegen, benötigen die beiden eine Waffe. Was für eine wissen die zwei genauso wenig, wie woher sie diese bekommen sollen.
Und so erfahren wir , während wir Zinnja und Diaz auf ihrer Suche begleiten, nicht nur, was für eine Waffe man für die Hexe benötigt, sondern auch, was man dazu braucht und wie man diese herstellt.

Wir erleben die Geschichte abwechselnd aus Zinnjas und Diaz' Sicht, sodass man sich wirklich gut in beide Charaktere einfühlen kann. Beide Autorinnen haben ihre Schreibstile wirklich gut aneinander angepasst, sodass es kaum auffällt, dass gleich zwei kreative Köpfe ihre Tippfingerchen im Spiel hatten.

Trotz meiner anfänglichen Angst, hat mir »Red Riding Huntress« sehr gefallen, auch wenn ich mir zum Ende hin ein paar Seiten gewünscht habe. Daher kann das Buch nicht nur Fans von Märchenadaptionen und den Autorinnen, sondern auch allen andern Fantasy Lesern empfehlen.

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Veröffentlicht am 15.11.2022

Die düstere Trilogie geht weiter

Das Reich der Klingen - Realm Breaker 2
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Zu allererst möchte ich mich beim Blogerportal und dem Penhaligon Verlag für das Printexemplar bedanken.
Band zwei der Realm Breaker Trilogie setzt nahtlos am Ende von Band eins an, weswegen ich definitiv ...

Zu allererst möchte ich mich beim Blogerportal und dem Penhaligon Verlag für das Printexemplar bedanken.
Band zwei der Realm Breaker Trilogie setzt nahtlos am Ende von Band eins an, weswegen ich definitiv empfehle, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Das mag seltsam klingen, jedoch ist man ohne das Wissen aus »Das Reich der Asche« echt aufgeschmissen.

Ähnlich wie beim Vorband, sind die Kapitel aus verschiedenen Sichten geschrieben. Zu denen aus Band 1 von Andry, Dom, Corayne, Sorasa und der Königin, gesellen sich wenige Kapitel aus der Sicht von Doms Cousine Ridha.
Wie schon in »Realm Breaker 1« mochte ich den Schreibstil sehr gern, allerdings empfand ich auch hier die Übersetzung hin und wieder etwas seltsam. Der ein oder andere Satz hatte eine etwas verworrene Struktur, sodass ich auch bei diesem Teil so meine Schwierigkeiten hatte. Dennoch konnte ich mich gut in die Charaktere einfühlen.

Der Cliffhanger lässt mich mit der Erwartung auf ein imposantes Finale zurück, doch ich bin mir sicher, dass mich Victoria Aveyard hier nicht enttäuschen wird.

Weiterhin ist keine Romanze in Sicht, zumindest nicht, wie man sie bei einer Romantasy erwarten würde. Allerdings ist die Realm Breaker Reihe definitv keine Romantasy; ja, es gibt eine "Love Story", zumindest für mich, aber diese ist so hintergründig, dass sie nicht wirklich zu Gewicht fällt.

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