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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2022

Ein Buch nach dem man öfter greifen kann

Selbst.Zufrieden
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Zitat
Die Wahrheit ist ist auch, dass du gut genug bist. Ja, immer gewesen bist.

Der Schreibstil war sehr angenehm, es wurde alles Unbekannte feinfühlig erklärt (was ist ein Pleaser-Profil und was macht ...

Zitat
Die Wahrheit ist ist auch, dass du gut genug bist. Ja, immer gewesen bist.

Der Schreibstil war sehr angenehm, es wurde alles Unbekannte feinfühlig erklärt (was ist ein Pleaser-Profil und was macht es aus?). Zudem wurden anonyme Fallbeispiele, von der Autorin und Psychologin, perfekt in das Buch eingegliedert, ohne aus dem Kontext gerissen zu werden.

Von vorneherein möchte ich sagen Selbst.Zufrieden ist ein Buch, welches man auf längere Zeit liest. Es ist nicht, was man an einem Tag verschlingen sollte. Da man sich die Botschaften zu Herzen nehmen und über die Aufgaben wirklich nachdenken sollte.
Genau das habe ich getan. Leider hatte ich aber oftmals das Gefühl, dass das Buch eher an eine "ältere" Generation gerichtet ist. Denn oft ging es in dem Buch um Beziehungen, das Elterndasein, die Arbeit oder sonstige "erwachsene" Dinge.
Auf Tipp der Autorin habe ich mir aber auch diese Kapitel durchgelesen, obwohl ich weder eine Beziehung habe/hatte, Mutter bin noch derzeitig Arbeite. Dadurch waren diese Kapitel für mich bedauerlicherweise sehr uninteressant und haben sich gezogen. Aber solche "erwachsenen Themen" bedecken ungünstigerweise fast das halbe Buch.
Daher war Selbst.Zufrieden für mich zwar zur Hälfte ein super interessantes, lehrreiches Buch, dass ich zwar weiterempfehle, aber eben nur Leuten, die auch mit den benannten Thematiken etwas anfangen können. Denn sonst kann man das halbe Buch eigentlich skippen. Zumindest derzeitig, denn man wird immerhin älter und sammelt Erfahrungen, dann kann man ja immer mal wieder ein Blick ins Buch werfen.

Man kann es dadurch also positiv, aber auch negativ sehen. Aus dem jetzigen Stand, brauche ich nur das halbe Buch, aber ich wachse mit dem Buch und es wird mich im Gegensatz zu anderen weiterhin begleiten.
Daher eine Empfehlung an alle Leute, die sich selbst hinterfragen wollen, die denken, sie kümmern sich zu wenig um sich oder sagen zu vielen Ja, nur eben auch nicht zu sich selbst. 4⭐

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  • Thema
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  • Cover
Veröffentlicht am 15.05.2022

Ein starkes Buch mit wichtiger Thematik

Wie willst du leben?
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Zitat
"Dieses Unkraut namens Hoffnung regt sich in mir [...]"

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar angenehm. Es gibt zwar einen stetigen Wechsel zwischen der Perspektiven, mal wird aus der Ich- ...

Zitat
"Dieses Unkraut namens Hoffnung regt sich in mir [...]"

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar angenehm. Es gibt zwar einen stetigen Wechsel zwischen der Perspektiven, mal wird aus der Ich- mal aus der (personal)Erzähler-Perspektive geschrieben, aber dies stört den Lesefluss zu keinem Zeitpunkt.
Die Gefühle der Protagonisten wusste die Autorin perfekt rüber zu bringen, ebenso die allgegenwärtigen Probleme.

Das Buch konnte mich direkt in seinen Bann ziehen.
Ich persönlich habe zwar mit einem der Hauptcharaktere gehadert, dennoch flog ich regelrecht durch die Seiten. Es gab viele Fragezeichen, realistisch dargestellte Probleme (keine spürbare Überdramatisierung) und wunderbare zwischenmenschliche Bindungen.

Egal aus wessen Sicht gelesen wird, man fühlte stets mit dem Protagonisten mit, verstand deren Probleme und Sorgen, aber vor allem auch ihr handeln. Egal wie dumm es in dem Moment auch wirkte.
Doch vor allem die Entwicklungen, die die Charaktere im Buch durchmachen, verdienen, große Anerkennung. Es geschah sehr unterschwellig und zeitgleich war es total auffällig, wie der Charakter sich von Kapitel zu Kapitel weiter wandelte.

Besondere Pluspunkte gibt es aber auch für die Gestaltung des Buches (damit meine ich nicht das Cover, obwohl dieses aus meiner Sicht auch wunderhübsch ist).
Die Kapitelzierden sind nicht nur schön anzusehen, sondern geben auch einen weiteren Einblick in den jeweiligen Protagonisten. Zudem kann man, bei genauem Hinsehen und nachdenken, auch schon ein paar vorherige Schlüsse ziehen oder aber noch mehr Fragen vor die Füße geworfen bekommen.
Zusätzlich bekommt das Buch mehr Persönlichkeit, mit eingebauten Playlists passen zu den Charakteren (also mal etwas ganz Neues) und passende Definitionen zur Entwicklung des Buches!

Zusammenfassend würde ich sagen es ist ein Buch, dass man in jeder Situation lesen kann, wenn man was Spannendes oder aber auch was Ruhiges sucht. Etwas Lehrreiches oder etwas für zwischendurch. Daher gibt es 4⭐

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2022

Ein sehr gewöhnungsbedürftiges Buch

An der Grasnarbe
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Der Schreibstil der Autorin ist sehr außergewöhnlich. Er wirkte wie aus einer anderen Zeitepoche, wodurch des Öfteren der flüssige und verständliche Lesefluss unterbrochen wurde.
Daher empfehle ich jeden ...

Der Schreibstil der Autorin ist sehr außergewöhnlich. Er wirkte wie aus einer anderen Zeitepoche, wodurch des Öfteren der flüssige und verständliche Lesefluss unterbrochen wurde.
Daher empfehle ich jeden Interessenten des Buches zuerst in die Leseprobe zu schauen und den besonderen Schreibstil auf sich wirken zu lassen.

Das Buch kann trotz der oftmals problematischen Sätze schnell gelesen werden. Die Details der beschriebenen Orte, aber auch die Gefühle der Protagonisten gestalten den Roman sehr lebendig.
Allerdings (Achtung ab hier werden SPOILER zum Ende auftreten) fehlen mir viele Aspekte aus dem Klappentext. Grundlegend fasst der Klappentext zwar zusammen, was im Buch geschieht, doch die Klimakrise geht für mich sehr unter. So wird es zwar ab und an erwähnt, durch z.B. böse Blicke von Jade oder es wird veranschaulicht, indem erzählt wird, wie die Hitze den Feldern zu schaffen macht und es später zu einem Starkregenereignis kommt, aber richtig eindeutig wird es für mich als Leser nicht.
Genauso schade fand ich es, dass Noa zum Ende hin noch immer ihre Ängste hat und, aus meiner Sicht, auch nicht auf dem Weg der Besserung ist. Sie flieht lediglich weiter davor.

Ebenso stören mich die vielen offenen Fragen und ungeklärten Beziehungen. Viele der Neben-Protagonisten wirken auf mich irrelevant, sie brachten die Geschichte nicht wirklich weiter voran.
Ganz im Allgemeinen fehlt mir auch das Verständnis, was dieser Roman nun vermitteln wollte, denn eine richtige Message an uns Leser konnte ich nicht rausfiltern.

Ich muss hier allerdings anmerken, dass ich mit 20 Jahren eventuell die falsche Zielgruppe darstelle oder vieles einfach nicht verstanden habe, doch für mich gibt es an dem Roman leider mehr zu bemängeln wie zu loben, daher auch nur 2⭐

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Veröffentlicht am 27.04.2022

Intrigen, Familienfehde, Schauspielerei und vieles mehr.

EVERYTHING - We Wanted To Be (EVERYTHING - Reihe 1)
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Zitat
Man lebt nicht lange genug, um ständig auf den richtigen Zeitpunkt zu warten.

Der Schreibstil der Autorin war leicht zu lesen und hatte an den richtigen Stellen mehr oder eben weniger Spannung. ...

Zitat
Man lebt nicht lange genug, um ständig auf den richtigen Zeitpunkt zu warten.

Der Schreibstil der Autorin war leicht zu lesen und hatte an den richtigen Stellen mehr oder eben weniger Spannung. Orte und Szenarien wurden detailliert beschreiben. Leider fehlten mir in diesem Buch allerdings die Gefühle zwischen den Hauptprotagonisten.

Die Idee, die hinter dem ganzen Buch steckt, konnte mich schnell für sich gewinnen.
Es geht um Kinder berühmter Menschen, die als Schauspieler Karriere machen wollen. Und das, ohne vom bekannten Familiennamen gebrauch zu machen.
Wie dem Klappentext zu entnehmen, schafft der ein oder andere Charakter es dann auch vor die Kamera und so erlebt man nicht nur die Geschichte des Buches, sondern zudem auch die Geschichte, die die Charaktere vor der Kamera spielen müssen. Man hat also zwei in einem.
Dies kann auf den ersten Eindruck sehr verwirrend sein, da man durch die verschiedenen Namen für eine Protagonisten durcheinander kommen könnte, aber dies war nicht der fall. Als Leser wusste, man stehts, um wen es geht.
Die Szenen wurden so detailgetreu beschrieben, dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte grade eine Serie zu schauen und kein Buch zu lesen.
Ein weiterer Pluspunkt meinerseits ist der Perspektivenwechsel. Man liest nämlich nicht ausschließlich aus einer, sondern hauptsächlich aus zwei Sichten. Zu gleich kommen aber auch Nebencharaktere wie Freunde und Familie nicht zu kurz.
Ebenso positiv im Kopf sind mir Kleinigkeiten geblieben. So wurden die Kapitel nicht Kapitel genannt, sondern Klappe und vor der Perspektive wurde Szene geschrieben. Beispiel: Klappe 2, Szene: Blair. Eine weitere besondere Kleinigkeit war der Easteregg aus der Imperial-Reihe.

Doch trotz dieser Menge an positiver Dinge gibt es einen entscheiden Minuspunkt.
Denn die Gefühle zwischen den beiden Hauptprotagonisten waren für mich nicht erkenntlich nachzuvollziehen. So sagen beiden zwar des Öfteren dass sie ohne den anderen nicht mehr wollen, aber, außer mit körperlicher Intimität, wurde dies nur äußerst selten auch durch taten oder anderen simplen Gesprächen verdeutlicht.

Zusammengefasst:
Macht euch also gefasst auf Intrigen, Familienfehde, Schauspielerei, aber einer zu kleinen Portion Gefühl. Daher 3⭐

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Veröffentlicht am 25.04.2022

Starker Auftakt mit Lust nach mehr!

Lass es zu!: Das Ende
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Zitat
"[...] mir zu vertrauen ist das schönste Geschenk, das sie mir machen kann."

Der Schreibstil konnte mich trotz des, für mich, ungewöhnlichen Anfang direkt begeistern.
Es kam sofort eine mysteriöse ...

Zitat
"[...] mir zu vertrauen ist das schönste Geschenk, das sie mir machen kann."

Der Schreibstil konnte mich trotz des, für mich, ungewöhnlichen Anfang direkt begeistern.
Es kam sofort eine mysteriöse und spannungsschwangere Stimmung auf, die zum Weiterlesen verleitet.

Das gesamte Buch hinweg wird man mit kleinen Krumen Informationen gelockt, doch wirkliches Wissen sammelt man nicht an. Und wenn man denkt "Oh hier eine relevante Information!" merkt man schnell, dass man die Frage zu dieser Info noch gar nicht gestellt hat und statt Fragen zu beantworten, wirft es lediglich noch mehr auf. Dies ist in Bezug auf das Buch aber keine negative Eigenschaft, eher im Gegenteil, es regt an weiterzulesen und so jagt man regelrecht durch die Seiten.

Vor allem konnten mich aber die großartig detaillierten Protagonisten begeistern.
Für jeden, der 365 Tage kennt: Ein solches Duo müsst ihr euch vorstellen!
Er bekommt immer, was er will und hat stets das sagen, aber auch Sie verkörpert Autorität und Durchsetzungsvermögen. Doch sind zwei so gleiche Persönlichkeiten nicht zum Kollidieren verurteilt?

Für mich ist es im Allgemeinen ein sensationelles Buch! Vom direkt im geschehenden spielenden Anfang, zur Amnesie und damit eingehenden mysteriösität, bis hin zu der starken weiblichen Protagonisten war eigentlich alles dabei!

Warum dann keine 5 Sterne? Ganz simpel, es ist ein Buch, dass ich auf jeden Fall weiterempfehle. Sowohl an Romace Leser, aber auch an Thrill Leser. Doch trotz der, durchs ganze Buch gezogene Spannung, und dem starken Ende verspüre ich keine unstillbares Verlangen nach dem zweiten Band. Daher sind es 3,5 - 4⭐

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