Spannender Fall und interessantes Setting
Wo keine Rettung naht"Wo keine Rettung naht" ist der 2. Band der "Sarah Peters ermittelt"-Krimireihe von Christina Pertl und war die erste Geschichte, die ich von der Autorin gelesen habe. Das Cover ist sehr schön gestaltet, ...
"Wo keine Rettung naht" ist der 2. Band der "Sarah Peters ermittelt"-Krimireihe von Christina Pertl und war die erste Geschichte, die ich von der Autorin gelesen habe. Das Cover ist sehr schön gestaltet, passt zum Setting und zum Inhalt. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht auf den Inhalt und versprach spannende Lesestunden. Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht, emotional, spannend und eine Prise humorvoll. Hauptprotagonistin ist Sarah Peters, die nach ihrem letzten Fall, der sie psychisch sehr mitgenommen hat, sich nur noch im Büro einschließen möchte. Als ihre Freundin Karin Westermann, die als Psychologien in einem Gefängnis arbeitet, von ungewöhnlichen Vorkommnissen erzählt, ist ihr Instinkt geweckt. Als ihre Freundin tot aufgefunden wird, ist für sie sofort klar, dass sie diesen Fall übernehmen wird. Alle Charaktere wirken auf mich sehr authentisch, vielschichtig uns sympathisch. Auch wenn ich Band 1 nicht gelesen habe, konnte ich dennoch der Handlung gut folgen.
Sarah Peters versucht mit Instinkt, Einfühlungsvermögen und Kampfgeist diesen verzwickten Fall zu lösen. Die Autorin hat es durch einen sehr durchdachten Plot geschafft, dass ich immer wieder an dem Punkt angekommen bin, dass ich dachte ich wüsste die Lösung, nur um kurz darauf eines Besseren belehrt zu werden. Denn sie hat sehr raffiniert immer wieder Hinweise eingestreut. Somit habe ich im Laufe der Geschichte mehrere Theorien aufgestellt. Die Auflösung am Ende war für mich auch sehr nachvollziehbar und verständlich. Somit hatte diese für mich auch einen erkennbaren roten Faden und ein interessantes Setting.
Fazit:
"Wo keine Rettung naht" von Christina Pertl konnte mich überzeugen und habe ich gerne gelesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich den vorherigen Band vorher hätte lesen sollen, denn so ist die Protagonisten doch etwas distanziert geblieben und ich hatte ständig das Gefühl, mir würde etwas wichtiges fehlen. Dies ist auch meine Empfehlung an alle, die sich für diese Geschichte interessieren. Aus diesem Grund hat der letzte Funke zum Highlight noch gefehlt. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!