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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2019

Märchen

Licht und Schatten
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Märchen oder Fantasy, das habe ich mich hier länger gefragt, aber mich dann doch eher für die Gattung des Märchens entschieden, weil es so viel Lehrreiches hier gibt. Und auch die Einteilung in Gut und ...

Märchen oder Fantasy, das habe ich mich hier länger gefragt, aber mich dann doch eher für die Gattung des Märchens entschieden, weil es so viel Lehrreiches hier gibt. Und auch die Einteilung in Gut und Böse ist hier in diesem Roman vorherrschend. Auch wenn die Protagonistin noch recht jung ist, denke ich, dass dieses Buch eher etwas für ältere Jugendliche und auch für Erwachsene ist, denn die blutigen und brutalen Kämpfe, die hier beschrieben werden, nehmen doch einigen Raum ein. Außerdem muss man sich auf die ständigen Perspektivwechsel einlassen und auf die Art des Erzählens von Zoran Dvenkar, die manchmal ein wenig ausschweifend ist, da sie oft ins Detail geht. Aber mir gefiel es. Auch die Protagonistin Vida fand ich gut ausgearbeitet.

Veröffentlicht am 02.09.2019

Linton und Trent

Die letzte Witwe
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Ich lese diese Reihe ab dem ersten Band und habe mich sehr gefreut, einen neuen spannenden Fall für (oder mit?) Sara Linton und Special Agent Will Trent zu lesen. Karen Slaughter ist es auch dieses Mal ...

Ich lese diese Reihe ab dem ersten Band und habe mich sehr gefreut, einen neuen spannenden Fall für (oder mit?) Sara Linton und Special Agent Will Trent zu lesen. Karen Slaughter ist es auch dieses Mal gelungen, mich alles um mich herum vergessen zu lassen und ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Wie üblich ist das Tempo hier sehr hoch und actionreich. Doch die Reihe verläuft beileibe nicht nach Schema F. Dieses Mal wird bei einem Angriff auf das Krankenhaus Will verletzt und Sara von den Rechtsradikalen, die den Anschlag verübt haben, entführt. Will ermittelt undercover und infiltriert die Gruppe. Ich finde es auch immer interessant, die Fortführung der privaten Geschichte der beiden zu lesen, allerdings denke ich, der Thriller lässt sich auch so gut lesen. Hier stimmte für mich alles. Spannung, Geschichte, Auflösung, Schreibstil.

Veröffentlicht am 01.09.2019

Pilze

Cold Storage - Es tötet
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Ein Cover, das meine Aufmerksamkeit auf sich zog und der Klappentext sprach mich auch sofort an. ustralien, ein gefährlicher Pilz, der die Menschheit bedroht, bereits ein australisches Dorf ausgelöscht ...

Ein Cover, das meine Aufmerksamkeit auf sich zog und der Klappentext sprach mich auch sofort an. ustralien, ein gefährlicher Pilz, der die Menschheit bedroht, bereits ein australisches Dorf ausgelöscht hat Ende der 1980er Jahre. Und jetzt bedroht er wieder und noch umfassender die Menschheit.Eigentlich alles, was sich nach einem spannenden Wissenschaftsthriller anhört und der Verweis auf Marc Elsberg und Michael Crichton hat mich auch sofort angesprochen.
Aber leider ist dieses Buch weit unter meinen Erwartungen geblieben. Die Spannung blieb für mich einfach aus; vor allem deswegen, weil es sich einfach nur zog und für mich nicht so viel passierte. Vor allem nichts Überraschendes und Unerwartetes. Weder zwischendurch noch am Ende. Auch der Schreibstil erinnert viel zu sehr an ein Drehbuch, was bei dem Autor nicht so überraschend ist, aber dennoch sollte ein Thriller spannend sein, ein Pageturner. Meinen Humor traf es leider auch nicht. Schade. Ein Cover, das meine Aufmerksamkeit auf sich zog und der Klappentext sprach mich auch sofort an. Australien, ein gefährlicher Pilz, der die Menschheit bedroht, bereits ein australisches Dorf ausgelöscht hat Ende der 1980er Jahre. Und jetzt bedroht er wieder und noch umfassender die Menschheit. Eigentlich alles, was sich nach einem spannenden Wissenschaftsthriller anhört und der Verweis auf Marc Elsberg und Michael Crichton hat mich auch sofort angesprochen. Aber leider ist dieses Buch weit unter meinen Erwartungen geblieben. Die Spannung blieb für mich einfach aus; vor allem deswegen, weil es sich einfach nur zog und für mich nicht so viel passierte. Vor allem nichts Überraschendes und Unerwartetes. Weder zwischendurch noch am Ende. Auch der Schreibstil erinnert viel zu sehr an ein Drehbuch, was bei dem Autor nicht so überraschend ist, aber dennoch sollte ein Thriller spannend sein, ein Pageturner. Meinen Humor traf es leider auch nicht. Schade.

Veröffentlicht am 26.08.2019

Atme

ATME!
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Von Judith Merchant habe ich vor einigen Jahren bereits "Loreley singt nicht mehr" gelesen und musste mich - damals wie auch dieses Mal - erst ein wenig "einlesen" in die Art zu erzählen und den Schreibstil. ...

Von Judith Merchant habe ich vor einigen Jahren bereits "Loreley singt nicht mehr" gelesen und musste mich - damals wie auch dieses Mal - erst ein wenig "einlesen" in die Art zu erzählen und den Schreibstil. Der Leser ist oftmals etwas verwirrt und weiß nicht so recht, was ihn erwartet. Und vor allem, ob er der Protagonistin trauen kann, oder aber nicht.
Allein schon die Ausgangssituation mit den zwei Frauen, in Bens Leben, die sich zusammen tun, als er verschwindet, ist nicht ganz alltäglich. Der Leser erfährt immer mehr Details und die Anzahl der Fragen erhöht sich stetig. Was ist hier passiert? Welche Absicht steckt dahinter? Wem ist zu glauben?
Ein Psychothriller mit einem ausgeklügeltem Verwirrspiel, bei dem die Beteiligten bei mir jedoch viel an Sympathie eingebüßt haben, was es mir auch an manch einer Stelle schwer gemacht hat. Psychologisch raffiiniert mit einem überraschenden Ende.

Veröffentlicht am 26.08.2019

Erschütternd

Die Nickel Boys
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Diesem Roman liegt eine wahre Geschichte zugrunde und darum fand ich sie noch erschütternder als ich sie sonst gefunden hätte. Denn Colson Whitehead hat einen unnachahmlichen Schreibstil, mit dem er seine ...

Diesem Roman liegt eine wahre Geschichte zugrunde und darum fand ich sie noch erschütternder als ich sie sonst gefunden hätte. Denn Colson Whitehead hat einen unnachahmlichen Schreibstil, mit dem er seine Leser in seine Geschichte sogartig reinzieht und sie erstmal nicht wieder loslässt. Man taucht tief ein in diesen Roman und in die Geschichte und erfährt viel über die Ungerechtigkeit der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten in den 1960er Jahren.
Mit Elwood ist ihm ein äußerst interessanter und vielschichtiger Protagonist gelungen und durch ihn erfahren wir die Erlebnisse in der Nickel Academy noch bewusster und näher. Leid, Ungerechtigkeit, Rassismus und dann immer wieder unvorhersehbare Wendungen. Ein Buch, das lange nachwirkt.