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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2018

Tolle Geschichte

Die drei Magier - Das magische Labyrinth
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"Conrad, Mila und Vicky geraten nach einem Sprung in den Badeweiher plötzlich in eine fremde Welt. Die Bewohner dieses ungewöhnlichen Ortes nennen ihre Welt Algravia und sind davon überzeugt, dass die ...

"Conrad, Mila und Vicky geraten nach einem Sprung in den Badeweiher plötzlich in eine fremde Welt. Die Bewohner dieses ungewöhnlichen Ortes nennen ihre Welt Algravia und sind davon überzeugt, dass die drei Kinder die lange erwarteten drei Magier sind, die Algravia vor den gemeinen Machenschaften des fiesen Zauberers Rabenhorst retten sollen. Doch Conrad, Mila und Vicky haben keine Ahnung von Zauberei, also müssen sie wohl die Falschen sein. Oder doch nicht ...?"
Ein tolles Abenteuer, nicht nur für Kinder, auch als Erwachsene habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Conrad, Mila und Vicky werden differenziert dargestellt und man würde am liebsten mitmachen bei dem Abenteuer.


Veröffentlicht am 02.02.2018

Toller Abschluss

Die Geschichte des verlorenen Kindes
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Der vierte und abschließende Band der Saga führt uns in die 1970er und 1980er Jahre. Elena ist letztendliche doch nach Neapel zurückgekehrt; Lila hatte die Stadt nie verlassen. Eine Geschichte über die ...

Der vierte und abschließende Band der Saga führt uns in die 1970er und 1980er Jahre. Elena ist letztendliche doch nach Neapel zurückgekehrt; Lila hatte die Stadt nie verlassen. Eine Geschichte über die Freundschaft zweier Frauen, eine Geschichte über das Leben und auch ein Bild des 20. Jahrhunderts durch die unterschiedlichen Lebensläufe von Elena und Lila.
Auch hier spricht mich neben der guten Geschichte wieder einmal der tolle Schreibstil an und Elena Ferrante gelingt es, den Spannungsbogen über die vier doch recht langen Bände aufrecht zu erhalten. Ein bisschen Wehmut, dass es nun zu Ende ist, dennoch muss alles Gute mal einen Abschluss finden und den darf man nicht zu lange herauszögern. Eine tolle Lektüre, die zum wiederholten Lesen einlädt, um sie noch besser genießen zu können.

Veröffentlicht am 02.02.2018

Brutale Frauenmorde in Münster

Denn mir entkommst du nicht
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Am Aasee wird eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden. Der Toten wurde der Unterleib brutal verstümmelt, es handelt sich jedoch nicht um ein Sexualverbrechen.
Charlotte Schneidmann und ihr Kollege ...

Am Aasee wird eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden. Der Toten wurde der Unterleib brutal verstümmelt, es handelt sich jedoch nicht um ein Sexualverbrechen.
Charlotte Schneidmann und ihr Kollege Käfer ermitteln in dem Fall, zu dem mehrere Spuren führen.
Neben der Perspektive dieser beiden gibt es noch die Perspektive von Antonio, der die erste Leiche findet. Hauptperspektive ist jedoch die von Charlotte.
Ein durchaus interessanter Fall, aber so recht wollte der Funke bei mir nicht überspringen. Den Täter hatte ich recht bald im Visier. Zwischendurch plätscherte mir die Handlung zu sehr dahin. Am Ende wird es dann noch einmal spannend.

Veröffentlicht am 29.01.2018

Allene Tew

Die amerikanische Prinzessin
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Allene Tew, geboren in den 1870ern (je nachdem, wann man sie fragt, gibt es da zwei unterschiedliche Angaben) in den USA, gestorben 1955 in Südfrankreich. Und dazwischen ein ereignisreiches Leben einer ...

Allene Tew, geboren in den 1870ern (je nachdem, wann man sie fragt, gibt es da zwei unterschiedliche Angaben) in den USA, gestorben 1955 in Südfrankreich. Und dazwischen ein ereignisreiches Leben einer Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Der Klappentext ist für mich schlecht gewählt, denn erst nach über der Hälfte des Buches wird Allene zur amerikanischen Prinzessin und später Patentante von Königin Beatrix. Vorher passiert doch schon so viel in ihrem Leben, sie war bereits mehrmals verheiratet und hat viele Rückschläge, aber auch Erfolge hinter sich. Die Autorin bettet die Lebensgeschichte von Allene immer wieder in den historischen Kontext ein, geschrieben für den interessierten Laien ohne Hintergrundkenntnisse. Angefangen mit der Besiedlung von Jamestown über den ersten Weltkrieg bis hin zum Kalten Krieg, immer dann, wenn es die persönliche Geschichte betrifft, wird der Kontext eingebunden.
Als Plus sind auch die Fotos zu vermerken, die die Geschichte gut illustrieren.
Eine Frau, die nicht aufgibt und immer wieder nach vorne schaut.

Veröffentlicht am 29.01.2018

Eine spannende Mischung aus Krimi und Zeitgeschichte.

Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée (Friederike Matthée ermittelt 1)
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Winter 1947, der Zweite Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei, überall stehen noch Ruinen und es ist ein harter Winter, überall Eis und Schnee. Und dann passiert ein Mord in der Eifel. Richard Davies ...


Winter 1947, der Zweite Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei, überall stehen noch Ruinen und es ist ein harter Winter, überall Eis und Schnee. Und dann passiert ein Mord in der Eifel. Richard Davies von der britischen Military Police soll das Verbrechen mit Hilfe von Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei in Köln aufklären, da sie - hoffentlich - einen besseren Zugang zu dem kleinen Jungen hat, der der einzige Zeuge des Mordes war. Außerdem spricht sie recht gut Englisch. Dann geschieht ein weiterer Mord, ein Priester, der unter der NS Herrschaft in einem Konzentrationslager war. Möchte hier jemand Verbrechen aus dem Dritten Reich vertuschen oder was steckt dahinter?
Die Figur der Friederike hat mir sehr gut gefallen. Ihre Motive bei der Polizei zu arbeiten, die sich nach und nach wandeln und wie sie sich behauptet. Daneben fand ich die Beschreibungen dieses harten Nachkriegswinters beeindruckend.
Eine faszinierende Lektüre, die ich auf jeden Fall weiter empfehlen werde.