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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2017

Percy erklärt...

Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen
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Wer könnte uns die griechische Götterwelt besser näher bringen als Percy Jackson, Sohn des Poseidon, Halbgott und Held so mancher Abenteuer? Denn immerhin hat er die meisten Götter und Titanen schon getroffen. ...

Wer könnte uns die griechische Götterwelt besser näher bringen als Percy Jackson, Sohn des Poseidon, Halbgott und Held so mancher Abenteuer? Denn immerhin hat er die meisten Götter und Titanen schon getroffen. Erzählt wird die Geschichte der Entstehung der olympischen Götter und auch Erdmutter Gaia spielt eine Rolle. Wie auch in den Büchern aus Sicht von Percy und Co ist der Stil gewohnt witzig und ein wenig flapsig. Aber so bleiben die Geschichten besser hängen und ich habe mich wieder mehr an die griechischen Göttersagen von Gustav Schwab erinnert, die ich vor Jahren gelesen habe. Marius Clarén trägt die Geschichten sehr gut vor und variiert dabei seine Stimme, so dass es ein wahrer Hörgenuss war.

Die Vorstellung der Götterwelt ist gut strukturiert und immer wieder gibt es Querverweise. Nicht nur für Kinder und Jugendliche, auch für Erwachsene lehrreich - und nicht immer ernst zu nehmen.

Veröffentlicht am 29.12.2017

Magnus Chase

Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers
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Rick Riordan hat uns schon mit Percy Jackson in die griechische und in der Fortsetzung mit den Helden des Olymp in die römische Götterwelt und mit den Kane Geschwistern in die ägyptische Götterwelt eingeführt. ...

Rick Riordan hat uns schon mit Percy Jackson in die griechische und in der Fortsetzung mit den Helden des Olymp in die römische Götterwelt und mit den Kane Geschwistern in die ägyptische Götterwelt eingeführt. Mit Magnus Chase, dem Cousin von Annabeth Chase - Percys Freundin - bringt er uns nun die nordische Götterwelt näher.

Magnus Chase wird zu Beginn des Buches 16 Jahre alt und schlägt sich seit zwei Jahren alleine auf der Straße rum, nachdem seine Mutter von Wölfen getötet wurde. Er hat ihren Ratschlag beherrscht und sich von seinem Onkel Randolph ferngehalten. Doch jetzt sucht der ihn und auch Annabeth und ihr Vater. Doch es kommt, wie es kommen muss, Magnus ist auch ein Halbgott und zu seinem 16. Geburtstag wird etwas frei gesetzt. Magnus ruft das Schwert des Sommers herbei, das sein Vater einst verloren hatte. Doch dann läuft alles schief und Magnus stirbt zu Beginn des Buches - oh ja! Aber er wird von der Walküre Sam nach Walhalla gebracht.

Rick Riordan ist wieder einmal eine gute Geschichte gelungen und wer die anderen Bücher kennt, erhält ab und zu Querverweise, jedoch ist die Kenntnis nicht notwendig. Hier gibt es neben den Göttern (die gar nicht so sehr im Vordergrund stehen) noch Riesen, Zwerge, Alben,... Magnus Chase ist eher ein Anti-Held, dem zumindest zu Beginn nicht viel gelingt.

Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 17.12.2017

2 Bände hätten gereicht

Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg
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Dies ist der dritte und abschließende Band der Reihe und ich für meinen Teil hatte das Gefühl, auch zwei Bände hätten hier gereicht. Sicher ist es schön, noch einmal Polly, Neil, Huckle, die Bewohner von ...

Dies ist der dritte und abschließende Band der Reihe und ich für meinen Teil hatte das Gefühl, auch zwei Bände hätten hier gereicht. Sicher ist es schön, noch einmal Polly, Neil, Huckle, die Bewohner von Polbearne und Reuben sowie Kerensa wieder zu "treffen", aber ich hatte das Gefühl, es waren mehr Variationen der bekannten Themen.
Es ist Advent, das Wetter ist winterlich, es schneit sogar auf Polbearne und es ist kalt. Polly bräuchte mal eine Auszeit, aber woher nehmen? Huckle möchte sie heiraten, aber sie hat Angst davor, nicht zuletzt vor den finanziellen Konsequenzen, wenn sie Kinder bekommen sollten und Huckle sie alleine finanzieren müsste. Außerdem liebt sie dennoch ihren Job. Kerensa hat ganz andere Sorgen, denn sie ist schwanger, aber sie fürchtet wegen eines einmaligen Ausrutschers, Reuben könne nicht der Vater sein. Reuben ist wie eh und je überzeugt von sich und mittlerweile auch wieder reich.
Am Ende findet sich alles, es wird doch arg rührig und nun kann ich die Bewohner von Polbearne gerne in Frieden lassen.

Veröffentlicht am 14.12.2017

Spannender Auftakt

Die Henry Frei-Thriller / Böses Kind
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Auch der Auftakt der neuen Reihe von Martin Krist ist ein Garant für Hochspannung. Protagonist ist hier Kriminalkommissar Henry Frei. Eine Mutter meldet das Verschwinden ihrer 14jährigen Tochter. Als dann ...

Auch der Auftakt der neuen Reihe von Martin Krist ist ein Garant für Hochspannung. Protagonist ist hier Kriminalkommissar Henry Frei. Eine Mutter meldet das Verschwinden ihrer 14jährigen Tochter. Als dann neben einer grausam zugerichteten Leiche der Rucksack des Mädchens gefunden wird, wird die Mutter ernst genommen. Was hat Jacqueline mit den Verbrechen zu tun? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Und wer ist die gequälte Frau, von der der Leser immer wieder in kleinen Schnipseln liest?
Kommissar Henry Frei und auch seine Kollegin Louisa Albers lernen wir neben den Fall auch gut kennen. Der Kommissar sorgt sich um seinen Sohn, der das Asperger Syndrom hat, seine Kollegin bekommt nicht genug Schlaf, weil ihr Baby sie nicht schlafen lässt.
Doch die Hintergrundgeschichten nehmen nicht zu viel Raum ein, gerade das richtige Maß, um gespannt zu sein, wie es im nächsten Band weitergehen wird.
Der Leser wird hier so manches Mal auf eine falsche Fährte gelockt und rätselt mit. Der Spannungsbogen wird bis zum Ende aufrecht erhalten. Die Chronologie trägt zur Verwirrung bei, aber am Ende wird alles schlüssig aufgeklärt.
Ich freue mich schon auf weitere Teile dieser Reihe.

Veröffentlicht am 14.12.2017

Erfrischend anders

Der Prinz der Elfen
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Hazel lebt mit ihrem Bruder Ben in Fairfold, einer Kleinstadt, in der das "kleine Volk" aktiv ist. Die Bewohner sind in der Regel sicher, nur die Touristen fallen den Elfen und anderen Wesen gerne mal ...

Hazel lebt mit ihrem Bruder Ben in Fairfold, einer Kleinstadt, in der das "kleine Volk" aktiv ist. Die Bewohner sind in der Regel sicher, nur die Touristen fallen den Elfen und anderen Wesen gerne mal zum Opfer. Hauptattraktion ist der gläserne Sarg im Wald, in dem ein Elfenprinz - so haben es sich zumindest Ben und Hazel als Kinder gedacht und sich Geschichten über ihn ausgedacht - liegt. Alle Versuche, ihn zu befreien oder zu erwecken scheiterten bisher. Aber dann wird der Elf doch befreit und die Ereignisse nehmen ihren Lauf.

Eine schöne märchenhafte Geschichte, die ganz anders verläuft als ich es mir gedacht hätte und gerade darum gefällt sie mir so gut. Hier sind die Fabelwesen nicht alle gut und vorhersehbar. Das Buch kommtzum Glück ohne Dreiecksgeschichte aus und auch weitere Liebesbeziehungen stehen nicht im Fokus. Das Ende ist wie ein Ende im Märchen. Und es handelt sich um einen Einzelband, auch für mich ein Pluspunkt.