"Es ist besser, etwas zu bereuen, was man getan hat als etwas, das man nicht getan hat."
Old SchoolSusan Frobisher ist seit Langem mit Barry verheiratet und die beiden führen eine eher langweilige Ehe, sie haben getrennte Betten und das Sexleben ist auch nicht sehr aktiv und war es wohl auch nie. Susan ...
Susan Frobisher ist seit Langem mit Barry verheiratet und die beiden führen eine eher langweilige Ehe, sie haben getrennte Betten und das Sexleben ist auch nicht sehr aktiv und war es wohl auch nie. Susan ist eine klassische Hausfrau, die sich nie um Geldangelegenheiten gekümmert hat. Sie engagiert sich bei der Theatergruppe des Ortes und geht in ihrer Rolle dort als Maskenbildnerin usw. voll auf. Barry ist - laut Susan - beruflich erfolgreich und sie haben sich gerade eine schicke neue Küche gegönnt. Ihrer Freundin Julie macht sie ein übertrieben teures Geschenk zum 60. Geburtstag, denn die beiden sind seit der Schulzeit befreundet und Julie war zwar mal sehr erfolgreich, hat aber alles verloren, lebt nun in einer Sozialwohnung und putzt im Altenheim.
Tja, und dann ist Barry auf einmal tot und er hat so gar nicht das Leben geführt, von dem alle dachten, dass er es führt. Jedenfalls ist Susan von einem auf den anderen Tag pleite. Sie betrinkt sich mit Julie und dann kommen die beiden auf die Idee doch eine Bank auszurauben. Unterstützung bekommen sie noch von Jill, einer eher "grauen Maus", die jedes Mal zusammen zuckt, wenn jemand Schimpfworte benutzt oder flucht. Und das tut Ethel, 87 Jahre, sehr gerne und sie provoziert für ihr Leben gern. Fachmännische Unterstützung erhalten sie von dem 90jährigen "Nails", einem ehemaligen Liebhaber von Julie. Gesagt getan...
Dies war mein erstes Buch von Niven und der Humor, auch wenn er zum Teil sehr derb ist, hat mir gut gefallen. Meine Lieblingsfigur ist eindeutig Ethel, die mit ihrem vorlauten Mundwerk immer wieder überrascht. Übergewichtig, im Rollstuhl, Diabetes,...