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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2025

Mittelmäßig

A City of Flames
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Naralìa wächst mit drei Brüdern auf und sie ist es, die hauptsächlich für den Lebensunterhalt aufkommt. Ihre Eltern sind tot; der Vater war ein berühmter Venator, der im Kampf gegen einen Drachen gestorben ...

Naralìa wächst mit drei Brüdern auf und sie ist es, die hauptsächlich für den Lebensunterhalt aufkommt. Ihre Eltern sind tot; der Vater war ein berühmter Venator, der im Kampf gegen einen Drachen gestorben ist. Nara möchte ihm nacheifern und als Venatoren in ihr Dort kommen, kann sie sich beweisen und zieht in die Hauptstadt, um die Ausbildung zu starten. Allerdings ist das nicht einfach, denn der General, der an der Spitze der Venatoren steht, ist gegen sie und auch die Begegnungen mit der Königin sind nicht einfach. Aber sie findet in ihrer Zimmernachbarin Freya eine gute Freundin. Männliche Gegenparts gibt es gleich zwei, aber beide waren doch recht klischeehaft.
Überhaupt passiert mir zwischendurch leider zu wenig und erst gegen Ende überschlagen sich dann die Ereignisse und so langsam versteht man die Welt immer besser.
Für mich gab es viele gute Ansätze und die letzten ungefähr hundert Seiten haben mich mit der Geschichte wieder etwas versöhnen können, aber insgesamt war der Roman streckenweise zu lang gezogen und es fehlte an Spannung. Aber wegen des guten Schlusses bin ich nun doch neugierig auf die Fortsetzung geworden.

Veröffentlicht am 26.04.2025

Spannender Fall

Nordweststurm
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Es beginnt mit einem spannenden Prolog aus Sicht des schwedischen Investigativjournalisten Petter Jansson, der kurz danach aus Sankt Peter Ording verschwindet.
Hendrik Norberg arbeitet mittlerweile in ...

Es beginnt mit einem spannenden Prolog aus Sicht des schwedischen Investigativjournalisten Petter Jansson, der kurz danach aus Sankt Peter Ording verschwindet.
Hendrik Norberg arbeitet mittlerweile in Itzehoe und darum trifft er Anna auch nicht mehr so oft, doch hier arbeitetn sie wieder zusammen. Neben dem verschwundenen Journalisten suchen sie nach dem Täter, der einen Stricher ermordet hat.
Ich habe alle Teile der Reihe gelesen und auch dieser hat mir sehr gut gefallen. Wieder ein anderer Schwerpunkt und die Hintergrundgeschichte wurde auch gut weitergeführt.
Ich hoffe, dass es nicht der letzte Fall sein wird, wie es angedeutet wird.
Ein flüssiger Schreibstil, gute Wendungen und spannende Ermittlungen.

Veröffentlicht am 26.04.2025

Spannendes Finale

Teufels Tanz
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Fina Plank bekommt es dieses Mal mit einer Reihe von Morden an alten Männern zu tun, die auf den ersten Blick nichts mit einander zu tun haben und auch keine Berührungspunkte in der Vergangenheit hatten. ...

Fina Plank bekommt es dieses Mal mit einer Reihe von Morden an alten Männern zu tun, die auf den ersten Blick nichts mit einander zu tun haben und auch keine Berührungspunkte in der Vergangenheit hatten. Dabei muss sie im Laufe der Ermittlungen auch einige alte Mordfälle noch einmal unter einem anderen Blickwinkel betrachten.
Privat ist sie immer genervter und kommt nicht zur Ruhe, weil ihre Schwester Callie immer noch auf ihrer Couch schläft und die gesamte Wohnung für sich beansprucht und sich weder finanziell noch an der Hausarbeit beteiligt.
Der Autorin ist es gelungen, die Spannung zu halten - vor allem mit den auch hier wieder kurzen Kapiteln aus Tätersicht - und hat mich auch immer wieder auf falsche Fährten geschickt. Die Auflösung am Ende ist logisch nachvollziehbar und so einige wird dann noch deutlicher. Mal wieder ein toller Schreibstil und eine gute Geschichte. Das Buch war viel zu rasch ausgelesen.

Veröffentlicht am 10.04.2025

Superspannend

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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Auch der dritte Teil der Reihe um Art Mayer und Nele Tschaikowski hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich habe bisher alle Teile als Hörbuch gehört und mag die Stimme von Peter Lontzek sehr.
Dieser Fall ...

Auch der dritte Teil der Reihe um Art Mayer und Nele Tschaikowski hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich habe bisher alle Teile als Hörbuch gehört und mag die Stimme von Peter Lontzek sehr.
Dieser Fall ist zwar in sich abgeschlossen, hängt allerdings inhaltlich mit den Vorgängern zusammen. Dana, die Mutter von Milla, ist immer noch verschwunden, aber Millas Oma baut geistig immer mehr ab und so kann es nicht weitergehen.
Bald gerät die Suche nach Dana in einen beruflichen Kontext. In einer Wohnwagensiedlung hat es gebrannt und dort findet sich ein Toter. Dana scheint den Richter gekannt zu haben, was Fotos zeigen.
Abwechselnd zur Geschichte in der Gegenwart gibt es immer wieder Passagen aus der Vergangenheit aus Danas Sicht, so dass wir ihre Geschichte besser kennen lernen und mehr wissen als Art und Nele, aber längst nicht alles.
Die Spannung ist gewohnt hoch, bis ganz zum Schluss. Und es gibt immer wieder Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht erwartet habe.
Hochspannung vom Feinsten - ein mega Hörgenuss.

Veröffentlicht am 09.04.2025

Große Bandbreite

111 Orte an der Côte d'Azur, die man gesehen haben muss
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Nach einem kurzen Vorwort geht es schon los mit der Zusammenstellung der Orte, wobei den Leser hier ein buntes Potpourri erwartet - da ist garantiert für jeden etwas dabei. Einiges ist vielleicht schon ...

Nach einem kurzen Vorwort geht es schon los mit der Zusammenstellung der Orte, wobei den Leser hier ein buntes Potpourri erwartet - da ist garantiert für jeden etwas dabei. Einiges ist vielleicht schon bekannt, wenn man bereits einmal dort war, anderes wird sicherlich auch für Kenner neu sein.
Für Geschichtsinteressierte gibt es zum Beispiel den Dolmen Pierre de la Fée, zwar nicht der einzige Dolmen in der Gegend, aber dafür der größte in dieser Region.
Jazz-Liebhaber sollten auch außerhalb des Sommerjazz-Festivals nach Juan-les-Pins reisen, um dort die "jazzigen Straßenlaternen" anzusehen und dem Jazz nachzuspüren.
Oder wie wäre es mit einem Besuch in der wohl berühmtesten Gendarmerie Frankreichs, nämlich in Saint-Tropez? Die Gendarmerie ist in ein anderes Gebäude umgezogen, aber mittlerweile ist hier ein Museum, sicherlich nicht nur für den Louis de Funès Fan interessant.
Am Ende des Buches kann man die einzelnen Orte gut auf einer Karte sehen.