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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2022

Tödlicher Podcast

Das Letzte, was du hörst
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Die Journalistin Roya Mayer versucht verzweifelt rechtzeitig bei Martina, ihrer Interviewpartnerin, zu sein. Denn diese hat einen Hilferuf gesendet, dass sie an "ihrem" Baum sei und das kann nur eines ...

Die Journalistin Roya Mayer versucht verzweifelt rechtzeitig bei Martina, ihrer Interviewpartnerin, zu sein. Denn diese hat einen Hilferuf gesendet, dass sie an "ihrem" Baum sei und das kann nur eines bedeuten: dass Martina doch nicht so stabil und gefestigt ist und sich das Leben nehmen möchte. Doch Roya erleidet einen Unfall und kommt zu spät. Martina ist tot. Die toughe Polizistin Carola ermittelt in dem Fall. Ich mochte ihre burschikose Art und ihre Besprechungen auf der Toilette mit dem Rechtsmediziner. Die Tote hatte noch Kopfhörer auf und das letzte, was sie gehört hat, war der Podcast "Hörgefühlt" von Marc Maria Hagen. Nach diesem Podcast sind viele Hörer und vor allem Hörerinnen regelrecht süchtig. Hagen bietet auch Coachingseminare an, die sehr begehrt sind. Roya hat sich zuletzt auch mit seinem Podcast beschäftigt. Einige Abschnitte spielen in der Vergangenheit und erst ganz am Ende werden alle Fäden zusammen geführt. Etwas unglaubwürdig und sehr viele Zufälle, aber dennoch spannend. Mir gefiel auch die Stimme von Charles Rettinghaus gut.

Veröffentlicht am 13.06.2022

Hörbuchrezension - Rot glänzende Lügen

Die Lügendiebin - Spannungsgeladene Fantasy mit opulenter Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag, Metallic-Folienveredelung und Lesebändchen!
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Bei diesem Buch fand ich die Idee von Lügen, die von Magiern erkannt und auch gestohlen werden können, faszinierend und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung in diesem Buch. Die Protagonistin Fawn hat ...

Bei diesem Buch fand ich die Idee von Lügen, die von Magiern erkannt und auch gestohlen werden können, faszinierend und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung in diesem Buch. Die Protagonistin Fawn hat mir ganz gut gefallen, auch wenn sie an manchen Stellen doch ein wenig naiv und vor allem zu vertrauensselig war. Fawn arbeitet als Lügendiebin für die Dunkeldiebe. Die Stadt Mentano ist in unterschiedliche Ringe aufgebaut, die farblich codiert sind. Es gibt die roten und die weißen Magier und weitere farbliche Abstufungen. Fawn lebt im grauen Ring, dem ärmsten Teil der Stadt. Ihre Mutter ist vor einigen Jahren gestorben und seitdem lebt sie mit ihrer Schwester zusammen, da das Verhältnis zu ihrem Vater nach dem Tod der Mutter noch schlechter geworden ist. Gemeinsam mit ihrem besten Freund steigt sie zu Beginn des Buches bei der mächtigen Familie Falcron ein und fühlt sich sehr geschickt und mächtig. Und es gelingt ihr auch noch, eine bedeutsame Lüge zu stehlen. Doch Hochmut kommt vor dem Fall und bald wird sie entdeckt. Um einer Bestrafung zu entkommen, lässt sie sich darauf ein, eine Schein-Verlobung mit dem Sohn und Erben einzugehen. Lady Falcron möchte sich ihrer Dienste bedienen und auch Caeden möchte etwas von ihr. Fawn taucht in eine ganz neue Welt ein und muss einiges neu überdenken. Allerdings kippt diese Vorstellung am Ende erneut. Das Buch endet in einem gemeinen Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Eine gute Geschichte, interessante Ideen und tolle Schlagabtäusche. Carolin-Therese Wolffs Stimme passt gut zur Geschichte.

Veröffentlicht am 13.06.2022

Nicht so magisch

Saftig vom Grill
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Das Cover sieht für mich für ein Grillbuch sehr klassisch aus. Mit dem Stück Fleisch im Mittelpunkt, zur Dekoration noch ein Rosmarinzweig und dann die Strauchtomaten am Rand. Allerdings finde ich es es ...

Das Cover sieht für mich für ein Grillbuch sehr klassisch aus. Mit dem Stück Fleisch im Mittelpunkt, zur Dekoration noch ein Rosmarinzweig und dann die Strauchtomaten am Rand. Allerdings finde ich es es nicht ganz so passend, da das Buch in seinem Klappentext hiermit wirbt: "mit Fleisch und Fisch oder veggie und vegan oder sogar süß als Dessert" - warum dann also auf dem Cover nur ein Stück gegrilltes Fleisch als eyecatcher? Damit kann man niemanden erreichen, der eben mal etwas anderes als Fleisch auf dem Grill haben möchte. Das fand ich etwas schade. Die Fotos im Innenteil des Buches sind alle sehr gelungen und machen Appetit. Allerdings fehlte mir dann doch das Außergewöhnliche und die angepriesene Magie. Die findet sich vielleicht für den Anfänger, wenn man allerdings Erfahrung hat und/oder schon diverse Grillbücher besitzt, dann sucht man meiner Meinung nach hier die Magie doch leider vergeblich. Und auch die Vielfalt fand ich jetzt nicht so groß.

Veröffentlicht am 13.06.2022

Verknüpft

Fischers Frau
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Bei diesem Buch finde ich das Cover sehr auffällig und mit vielen Details versehen, die nicht auf den ersten Blick erfasst werden. Außerdem kann man - auch ohne das Buch zu kennen - eine direkte Verbindung ...

Bei diesem Buch finde ich das Cover sehr auffällig und mit vielen Details versehen, die nicht auf den ersten Blick erfasst werden. Außerdem kann man - auch ohne das Buch zu kennen - eine direkte Verbindung zum Buchtitel herstellen, allerdings nicht, dass es sich hier um Teppichknüpferinnen handelt. Mir war der historische Hintergrund, der diesem Roman zugrunde liegt, vorher noch nicht bekannt, aber ich fand ihn sehr interessant. Karin Kalisa verknüpft im doppelten Wortsinn in ihrem neuen Roman zwei Zeitebenen. Mia Sund ist Faserarchäologin und erhält eines Tages einen interessanten Teppich zur Begutachtung, dessen Geschichte sie nachgeht und herumreist. Dieser Teppich ist nämlich aufgrund seiner grünen Fasern etwas Außergewöhnliches. Die zweite Ebene kommt erst etwas später vor und spielt vor ungefähr hundert Jahren und erzählt von der Herstellung des Teppiches und von Nina, die aus Kroatien an die Ostseeküste kam und da aus.... Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Die Geschichte an sich fand ich sehr spannend, zu Beginn hat mich auch der Schreibstil überzeugt, aber dann kamen trotz der Kürze des Buches für mich doch einige Längen auf.

Veröffentlicht am 13.06.2022

Green ist tot

Der große Fehler
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Bei diesem Buch hat mich das Cover mit dem Elefanten sofort neugierig gemacht und ich war gespannt, was es mit diesem Elefanten und dem "großen Fehler" wohl auf sich haben wird. Und der Elefant spielt ...

Bei diesem Buch hat mich das Cover mit dem Elefanten sofort neugierig gemacht und ich war gespannt, was es mit diesem Elefanten und dem "großen Fehler" wohl auf sich haben wird. Und der Elefant spielt tatsächlich in dem Roman auch eine - wenn auch kleine - Rolle. Ist dieses Buch ein Kriminalroman? Nein, dafür war er mir nicht spannend genug und es wurde nicht genug Wert auf die Auflösung des Todes von Andrew Green gelegt. Meiner Meinung nach handelt es sich hier vielmehr um die Lebensgeschichte - in Fragmenten - und vor allem die Verdienste von Andrew Green um die Stadt New York und um sein Vermächtnis, immer verbunden mit seiner Biographie. Die Kapitelüberschriften kommen manchmal mehrfach vor und sind dann nummeriert, da sie sich an den Namen von U-Bahn-Stationen orientieren. Andrew Green stammt aus bäuerlichen, eher ärmlichen Verhältnissen und schafft es nur mit Hilfe seines Freundes so viel zu erreichen. Seine Lebensgeschichte war recht interessant, aber insgesamt hat mir der Erzählstil einfach nicht so gut gefallen, so dass ich mich zwischendurch leider immer wieder gelangweilt habe. Immerhin weiß ich nun einiges über die New York Library und den Central Park.