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Veröffentlicht am 05.09.2025

Verschwörungen, Intrigen und Dämonen

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Dieses Buch macht einfach nur Spaß – von der ersten bis zur letzten Seite! Es vereint all die Elemente, die für mich eine Geschichte unwiderstehlich machen: eine gewitzte Diebin, eine Fake-Verlobung und ...

Dieses Buch macht einfach nur Spaß – von der ersten bis zur letzten Seite! Es vereint all die Elemente, die für mich eine Geschichte unwiderstehlich machen: eine gewitzte Diebin, eine Fake-Verlobung und jede Menge Hofintrigen. Köstlich! (ich habe keine Ahnung wieso, aber dieses Wort trifft auf das Buch sowas von zu)

Die vielen Verschwörungen am Hof verleihen der Handlung einen „Fantasy-Whodunnit“-Charakter, bei dem man als Leserin wunderbar miträtseln kann.
Ich mochte die unterschiedlichen Frauenbeziehungen und ihre Entwicklungen (extra so formuliert für ohne Spoiler).

Die Welt ist reich an Lore, dafür war das Glossar am Anfang war dafür eine großartige Hilfe. Ich konnte schnell nachschlagen, ohne aus der Geschichte gerissen zu werden. (weil natürlich keine der Figuren dem Lesenden eine natürlich-wirkende Erklärung geben kann, weil beide ja alles über die Dämonen etc. wissen)

Ein echtes Highlight war für mich der große Plottwist am Ende: Überraschend, aber clever vorbereitet. Genau so mag ich es – wenn man die Hinweise eigentlich sehen könnte, aber trotzdem überrascht wird.

Auch die Romance hat für mich wunderbar funktioniert. Die Chemie zwischen den beiden wirkt natürlich. Übrigens sehr gut gelöst dass ihre Magie bei ihm nicht wirkt, wäre sonst sehr komisch gewesen wenn er sich in sie in einer anderen Gestalt verliebt hätte. Es gab nur so 2,5 spice Szenen in dem Buch, also ist es durchaus auch für diejenigen geeignet, die weniger spice mögen (oder halt nicht so viel in einem Buch). Aber sie kommen sich beide nicht nur körperlich näher sondern auch emotional, wobei es ein bisschen Eiertanz ist, weil sie ja beide Geheimnisse voneinander haben.

Das Ende ist ein ordentlicher Cliffhanger, der klar macht: Viele Antworten bekommen wir wohl erst im zweiten Band. Und genau den werde ich garantiert lesen – ich muss einfach wissen, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Spicy Herbst Vibes

Spookily Yours
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Spookily Yours ist ein klassischer Paranormal-Romance-Roman, der sich perfekt für den Herbst eignet mit herrlichen cozy vibes.

Die Handlung ist sehr geradlinig und bleibt stets auf „Low-Stakes“-Niveau ...

Spookily Yours ist ein klassischer Paranormal-Romance-Roman, der sich perfekt für den Herbst eignet mit herrlichen cozy vibes.

Die Handlung ist sehr geradlinig und bleibt stets auf „Low-Stakes“-Niveau – wer also keine Lust auf großes Drama oder komplizierte Wendungen hat, findet hier eine entspannte Lektüre. Stattdessen liegt der Fokus klar auf der Liebesgeschichte, die mit viel Spice ausgeschmückt ist. Die Lovestory ist wirklich Zucker, und auf gerade mal 250 Seiten gibt es 5 spice Szenen.

Das Ende wirkt recht konservativ, was nicht unbedingt jede Leserin und jeden Leser zufriedenstellen dürfte. Zudem ist der männliche Love Interest stellenweise sehr besitzergreifend, was den romantischen Aspekt für manche trüben könnte.

Insgesamt ist Spookily Yours eine leichte, süße und herbstlich-atmosphärische Paranormal Romance, und für alle Fans des Genres (die auch gerne spice lesen) auf jeden Fall zum empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Düstere Romantasy

Daughter of Ruin. Götterblut
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Mit „Daughter of Ruin. Götterblut“ legt Rebecca Humpert einen Einzelband vor, die sich in nordisch-düstere Gefilde wagt.
Der Ton des Romans ist von Beginn an kompromisslos hart. Die Hauptfigur trägt nicht ...

Mit „Daughter of Ruin. Götterblut“ legt Rebecca Humpert einen Einzelband vor, die sich in nordisch-düstere Gefilde wagt.
Der Ton des Romans ist von Beginn an kompromisslos hart. Die Hauptfigur trägt nicht nur körperliche, sondern vor allem seelische Wunden mit sich. Ihr Trauma zieht sich wie ein dunkler Faden durch die Handlung.

Was mir besonders gut gefallen hat, war die Darstellung der weiblichen Freundschaften – allen voran die Beziehung der Protagonistin zu Astrid.

Die Handlung folgt einer klassischen Heldenreise – mit allem, was dazugehört: Prüfungen, Verluste, unerwartete Wendungen. Auch wenn man als geübter Leserin ihrer Bücher schon mit einem gewissen Misstrauen an neue Kapitel herangeht, gelingt es ihr, überraschende Plottwists einzubauen, die nicht vorhersehbar sind.

Ein kleines Detail, das ich kurz erwähnen möchte: An einer Stelle trägt eine Figur einen Helm „verziert mit zwei geschwungenen Hörnern“. Ich habe das als Zierde interpretiert und nicht als „Hörner auf dem Helm“, sonst hätte ich das Buch sofort abgebrochen ;)

Ein Wermutstropfen für mich persönlich: Das Buch hätte gern 50 bis 100 Seiten mehr vertragen können. Manche Aspekte und Zusammenhänge hätten so etwas mehr Raum zur Entfaltung bekommen. Und auch wenn ich die Geschichte insgesamt spannend fand, bin ich emotional nicht ganz so tief eingetaucht wie bei früheren Werken der Autorin. Irgendetwas fühlte sich irgendwie nicht ganz rund an, auch wenn ich nicht ganz genau sagen kann was genau.

„Daughter of Ruin. Götterblut“ ist eine Empfehlung für diejenigen, die düstere Fantasy mit psychologischem Tiefgang und cleveren Twists mögen.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Richtig toller Auftakt

Ein Cookie für den Dämon
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Mit „Ein Cookie für den Dämon“ ist Annette Marie ein wunderbarer Auftakt zu ihrer Urban-Fantasy-Reihe gelungen, die sowohl charmant als auch unterhaltsam ist.

Die Protagonistin ist sehr schüchtern und ...

Mit „Ein Cookie für den Dämon“ ist Annette Marie ein wunderbarer Auftakt zu ihrer Urban-Fantasy-Reihe gelungen, die sowohl charmant als auch unterhaltsam ist.

Die Protagonistin ist sehr schüchtern und schnell eingeschüchtert, und es war durchweg stimmig beschrieben, so dass ich das auch komplett abgekauft habe. Sie war trotzdem neugierig und mitfühlend, ich hab sie sehr schnell in mein Herz geschlossen. Die Dynamik zwischen der Protagonistin und „ihrem“ Dämon hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ihre Interaktionen waren witzig (ich liebe Banter!) und viel Potenzial für weitere Entwicklungen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und das Buch dadurch äußerst kurzweilig. Ich habe es fast in einem Rutsch gelesen und mich dabei durchweg gut unterhalten gefühlt. Auch das World Building ist solide: Es ist nicht überladen, sondern bietet genau genug Magie, Dämonen und Geheimnisse, um neugierig zu machen und Raum für die kommenden Bände zu lassen.
Durch die vielen Keks-Beschreibungen hatte ich allerdings total Lust auf Kekse und mir extra eine Packung gekauft – also wer auf Diät ist sollte das Buch vielleicht nicht lesen 😉

Insgesamt ist „Ein Cookie für den Dämon“ ein gelungener Start in eine Reihe, die ich definitiv weiterverfolgen werde. Wer Lust auf eine magische, humorvolle Geschichte mit liebenswerten Charakteren hat, sollte hier unbedingt reinschauen.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Mal was komplett Neues

My Italian Lovestory
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Ich hab diese "Choose your own adventure"-Bücher als Kind geliebt und ich glaube das ist auch wieso ich Videospiele und RPGs so mag. Ich mag eine tolle Geschichte, die ich aber auch beeinflussen kann. ...

Ich hab diese "Choose your own adventure"-Bücher als Kind geliebt und ich glaube das ist auch wieso ich Videospiele und RPGs so mag. Ich mag eine tolle Geschichte, die ich aber auch beeinflussen kann.

Bei Entscheidungsbüchern ist es ja oft so, dass man einzelne Kapitel je nach Entscheidung hat, und dann wieder welche die unabhängig von der Entscheidung sind. Und so hat die Protagonistin ein Gefühlschaos und körperliche Reaktionen auf die beiden Love Interests, die ich nur von „Why Choose?“ Romanen kenne. (Für diejenigen die das nicht kennen: Da nimmt die Protagonistin einfach beide und alle sind glücklich). Also etwas ironisch ein „Why Choose“-feeling bei einem Entscheidungsbuch zu haben.

Das Buch ist hübsch gestaltet und es gibt auch italienische Rezepte dazu. Rezepte in einem Buch sind ja nichts neues und können den Flair erweitern; während ich die Zeichnungen super gelungen zum vibe des Buches fand, passen für mich die Rezepte nicht dazu. Die Charaktere haben ja nur gekocht sondern nur gegessen (und einmal aufgewärmt)

An einer Stelle wollte ich mit einer Entscheidung einfach nur nett sein und den einen Typen nicht hängen lassen, hab aber dann mit ihm rum geknutscht…so nett wollte ich auch wieder nicht sein. 😅

Alles in allem hat für mich das Buch nicht ganz so funktioniert wie ich es mir erhofft hatte. Es hat für mich aber wieder die Liebe zu Entscheidungsbüchern entfacht.

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