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Veröffentlicht am 18.08.2025

Coming of Age Zeitreise Geschichte

Our Infinite Fates
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Dieses Buch lässt sich schwer in Worte fassen – es ist zart, leise und ruhig in seiner Erzählweise. Wer hier nach großer Action sucht, wird vermutlich enttäuscht sein.

Im Zentrum steht eine faszinierende ...

Dieses Buch lässt sich schwer in Worte fassen – es ist zart, leise und ruhig in seiner Erzählweise. Wer hier nach großer Action sucht, wird vermutlich enttäuscht sein.

Im Zentrum steht eine faszinierende Grundidee: Zwei Seelen, die immer wiedergeboren werden – nur um sich am Ende gegenseitig zu töten. Warum das so ist, bleibt lange ein Rätsel, das wie ein Schleier über der Handlung liegt und der Geschichte eine melancholische Stimmung verleiht.

Es geht in diesem Buch jedoch nicht nur über dieses übernatürliche Schicksal, sondern vor allem die Frage, wie weit man sein Herz öffnen kann oder sollte. Selbst wenn man weiß, dass es gebrochen werden könnte – lohnt es sich, sich trotzdem zu verlieben? Und wenn man sich verliebt, was ist es dann genau, in das man sich verliebt?

Die Erzählweise hat mir besonders gefallen: ein schöner, atmosphärisch dichter Schreibstil, der nie aufdringlich wird, sondern die Geschichte behutsam vorantreibt. Thematisch erinnert an Werke wie Cloud Atlas oder Letztendlich sind wir dem Universum egal: fragmentarisch, über Epochen hinweg, sodass man sich Stück für Stück ein Gesamtbild zusammensetzen muss. Gerade dieser erzählerische Ansatz, mit seinen kurzen Einblicken in verschiedene Leben, macht das Lesen besonders reizvoll.

Das Ende selbst ist weniger spektakulär als erwartet, eher bittersüß. Es bleibt eine gewisse Leerstelle zurück – nicht unbefriedigend, aber auch nicht vollständig erfüllend.

Liest man das Buch als Coming-of-Age-Roman, funktioniert es besonders gut. Die beiden Protagonisten wirken durchweg jung, fast unreif, weil sie nie erwachsen werden durften bzw. konnten.

Eine Empfehlung für alle, die stille Coming of Age Geschichten mögen.

Eckdaten:
Genre Romantasy
Alter Ab 14 Jahren
Bände Einzelband
Setting Wales Gegenwart + wechselnde historische und geografische Schauplätze
Erzähler Ich-Perspektive, nicht-linear mit Rückblenden in frühere Leben
Tropes Enemies to Lovers, Reinkarnation, Star-Crossed Lovers
Diversity LGBTQ+; genderfluide Inkarnationen der Hauptfiguren

Für Fans von:
Coming of Age Geschichten
Zeitübergreifenden Liebesgeschichten
Den Büchern Cloud Atlas und Letztendlich sind wir dem Universum egal
Reinkarnations-Storys
Star Crossed Lovers
nicht lineare Erzählweisen

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Highlight für alle Romantasy Fans

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Heartless Hunter hat mich sofort noch während des Lesens der Leseprobe in seinen Bann gezogen. Besonders spannend fand die Ausgangslage zur Revolution: Hier sind es nicht die Hexen, die traditionell verfolgt ...

Heartless Hunter hat mich sofort noch während des Lesens der Leseprobe in seinen Bann gezogen. Besonders spannend fand die Ausgangslage zur Revolution: Hier sind es nicht die Hexen, die traditionell verfolgt und ausgestoßen wurden, sondern sie gehörten dem Adel bzw. sogar dem Königshaus an, und die Revolution kam von den unterdrückten nicht-magischen. Dieses Spiel mit den Machtverhältnissen hat mir richtig gut gefallen.

Was mich besonders begeistert hat, ist, dass beide Seiten – sowohl Hexen als auch Hexenjäger – nachvollziehbare Motive haben. Solche Geschichten liebe ich: komplex, nuanciert und voller moralischer Zwischentöne.

Das Enemies-to-Lovers-Trope wurde hier besonders gut umgesetzt. Die beiden Hauptfiguren sind zu Beginn wirklich Feinde, und man erlebt hautnah mit, wie sich ihre Beziehung langsam wandelt. Dabei fiebert man nicht nur mit ihnen mit – man verliebt sich fast ein bisschen mit.

Das Magiesystem ist solide, der Weltenbau stimmig und genau im richtigen Maß für einen Romantasy-Roman erklärt – nicht zu überladen, aber atmosphärisch und glaubwürdig. Die Geschichte verläuft recht geradlinig, große Überraschungen gab es für mich nicht, aber das hat meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und die Handlung stellenweise recht brutal – das hat für zusätzliche Spannung gesorgt.

Wer keine Romance mag, wird mit diesem Buch wahrscheinlich weniger anfangen können, denn die Liebesgeschichte nimmt definitiv einen großen Raum ein; für mich war es aber genau richtig.

Ich habe das Buch mit großer Freude gelesen und kann den nächsten Teil kaum erwarten! Eine absolute Empfehlung für alle Romantasy-Fans.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Gelungenes Märchen-Retelling

A name so cursed
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Märchen-Retellings haben bei mir sowieso einen besonderen Platz im Herzen, und insbesondere die Geschichte rund um Rumpelstilzchen fasziniert mich immer wieder. „A Name So Cursed“ hat mich daher sofort ...

Märchen-Retellings haben bei mir sowieso einen besonderen Platz im Herzen, und insbesondere die Geschichte rund um Rumpelstilzchen fasziniert mich immer wieder. „A Name So Cursed“ hat mich daher sofort neugierig gemacht.

In den Danksagungen erzählt die Autorin, wie sie auf die Idee für das Buch gekommen ist: Beim Lesen des Originalmärchens sind ihr einige Ungereimtheiten aufgefallen, und daraus hat sie ihre eigene, spannende Version entwickelt. Ich liebe ja solche Entstehungsgeschichten!

Wie es bei vielen Märchen der Fall ist, haben wir auch hier eine Protagonistin, die sich oft wie eine klassische „Damsel in Distress“ anfühlt. Sie macht zwar das Beste aus ihrer Situation, muss aber trotzdem hin und wieder gerettet werden.

Ein Highlight war für mich die Charakterentwicklung des männlichen Protagonisten. Anfangs ist er ein arroganter Schnösel, getrieben von Geld und Macht – nicht gerade jemand, in den man sich sofort verliebt. Ich habe wirklich nicht verstanden, warum die Heldin etwas in ihm sieht... bis ich ihn mir in meinem Kopf als Henry Cavill vorgestellt habe, dann ging es wieder ;) Im Verlauf der Geschichte entwickelt er sich zu einem Mann, der aus echter Liebe handelt, und dieser Wandel wird richtig schön und nachvollziehbar dargestellt.

Ein kleiner Wermutstropfen für mich: An einer Stelle driftete die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu sehr ins Schwülstig-Kitschige ab. Aber hey, es ist Romantasy – und Fans des Genres werden daran sicher ihre Freude haben.

Und der Epilog AHHHHHH mega! Ohne zu Spoilern: das hat für mich das ganze Buch noch etwas runder gemacht - kann sein dass es manche nicht mögen werden, ich fand die Charakterentwicklung nachvollziehbar und Liebs.

Wichtig: Bevor ihr in die Geschichte eintaucht, werft unbedingt einen Blick auf die Content Notes. Märchen waren nie harmlos, und das hier ist definitiv keine weichgespülte Version. Es wird düster und brutal.

Fazit: Romantasy und Märchen-Retellings sind genau mein Ding – da kann bei mir fast nichts schiefgehen. Wenn ihr auch Fans dieser Mischung seid, dann werdet ihr „A Name So Cursed“ bestimmt genauso mögen wie ich.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Gelungener Abschluss

Kerze & Krähe
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Diese Geschichte ist genau das Richtige für alle, die sich nach einer humorvollen, leichten Lektüre sehnen: Ein echter „Palate Cleanser“ zwischen all den komplexen High-Stakes-Fantasy- und düsteren Romantasy-Welten.

Der ...

Diese Geschichte ist genau das Richtige für alle, die sich nach einer humorvollen, leichten Lektüre sehnen: Ein echter „Palate Cleanser“ zwischen all den komplexen High-Stakes-Fantasy- und düsteren Romantasy-Welten.

Der Protagonist ist klar auf der Seite des Guten – manchmal vielleicht etwas mit dem Holzhammer betont, insbesondere bei Themen wie Menschenhandel, Patriarchat etc. - ich teile seine Ansichten zwar, ist aber manchmal etwas dick aufgetragen.
Dennoch passt diese eindeutige Einordnung gut zum Gesamtthema des Buches: Die Bösen sind wirklich böse und bekommen am Ende, was sie verdienen. Und die Guten erhalten ein rundum perfektes Happy End. Gerade diese konsequente Auflösung aller Handlungsstränge und das absolut positive Finale empfand ich als wohltuend und befriedigend.

Fans der Druiden-Reihe werden sich über viele kleine Anspielungen und bekannte Figuren freuen – ich hab die Reihe nicht gelesen und war teilweise etwas verwirrt, wer das denn jetzt nun sein soll und wieso diese Person auftaucht. Wer jedoch mit dieser Art von Fanservice umgehen kann, wird hier viele liebevolle Details entdecken.

Was den Humor betrifft: Er ist bewusst derb, provokant und zielt oft unter die Gürtellinie – eine klare Geschmacksfrage. Wer sich aber darauf einlassen kann, wird bestens unterhalten.

Besonders schön fand ich, dass nicht nur der Hauptcharakter, sondern auch viele Nebenfiguren – selbst in der zweiten und dritten Reihe – mit viel Liebe ausgearbeitet sind und eigene kleine Happy Ends bekommen.

Insgesamt ist das Buch pure Unterhaltung, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. Wer bereits beim Blick in die Leseprobe grinsen muss, wird mit der gesamten Trilogie sehr glücklich werden. Absolute Empfehlung für alle, die mal wieder einfach nur Spaß am Lesen haben möchten.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ägypten-Flair

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Dieses Buch wird als Romantasy vermarktet, was gewisse Erwartungen weckt – doch wer auf eine mitreißende Liebesgeschichte mit starkem Fantasy-Fokus hofft, könnte enttäuscht werden. Stattdessen entfaltet ...

Dieses Buch wird als Romantasy vermarktet, was gewisse Erwartungen weckt – doch wer auf eine mitreißende Liebesgeschichte mit starkem Fantasy-Fokus hofft, könnte enttäuscht werden. Stattdessen entfaltet sich eher ein historisch angehauchter Krimi/Thriller mit einem leisen mystischen Unterton und einer zarten, zurückhaltenden Liebesgeschichte.

Der Einstieg ist recht gemächlich, das Tempo zieht erst im späteren Verlauf an und verlangt daher etwas Geduld. Einige Wendungen sind vorhersehbar, andere wiederum überraschen durchaus. Was man allerdings mögen muss, ist eine große Portion Geheimniskrämerei: Die Protagonistin tappt lange im Dunkeln, wird von ihrem Umfeld bewusst im Unklaren gelassen – das kann mitunter frustrierend sein, trägt jedoch wesentlich zur Atmosphäre der Geschichte bei.

Spürbar ist die Faszination für Ägypten, Geschichte und Archäologie, die dem Buch eine besondere Note verleiht.

Gegen Ende nimmt die Handlung dann überraschend brutale Züge an – ein starker Kontrast zum sanften Einstieg. Das offene Ende hat mich trotz einiger Kritikpunkte neugierig genug gemacht, um zum zweiten Band greifen zu wollen, denn längst nicht alle Geheimnisse sind gelüftet.

Insgesamt richtet sich das Buch eher an Lesende historischer Krimis mit einem Hauch Mystik – klassische Romantasy-Fans könnten hier fehl am Platz sein.


Eckdaten:
Genre Historische Fantasy
Alter Ab 14 Jahren
Bände Dilogie
Setting 19. Jahrhundert, Ägypten
Erzähler Ich-Perspektive, aus Sicht der Protagonistin

Für Fans von:
Historischer Fantasy
Zarter Lovestorys
Ägypten-Settings
Archäologischen Abenteuern
Slow Burn Romance
Geheimniskrämerei
Unreliable Allies

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