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Veröffentlicht am 03.10.2025

Der Kreis schließt sich

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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Ich liebe diese Geschichte. Der Kreis schließt sich. Das Ende sucht den Anfang. Stella Tack schafft es auf ihre unnachahmliche Weise ihren Figuren Leben einzuhauchen und auch für die Nebenrollen ...

Ich liebe diese Geschichte. Der Kreis schließt sich. Das Ende sucht den Anfang. Stella Tack schafft es auf ihre unnachahmliche Weise ihren Figuren Leben einzuhauchen und auch für die Nebenrollen packende Charaktere zu entwickeln. Eine Geschichte über Liebe und Verrat, Hoffnung und Verderben - „bis ans Ende ihrer Tage“ - das kann sehr lang sein. Wieder einmal wird man abgeholt und mitgenommen - sei es im dunklen Wald, im verwirrenden Palast der Götter, bei den armen magischen Wesen in der Menagerie. Einziger Wermutstropfen für mich war die Länge des Buches. Aber der packende Schreibstil der Autorin hilft über den in Teilen etwas langatmigen Mittelteil hinweg. Ich denke 100 Seiten weniger hätten der Geschichte nicht zum Nachteil gereicht.
Aber das ist Meckern auf hohen Niveau. Ich hab das Buch genossen. Man kann es durchaus auch Lesen, wenn man die vorangegangenen Bände nicht kennt. Aber es gibt keine Zusammenfassung am Anfang, wie das manche Autoren machen und die diejenigen, die die Fortsetzung lesen wollen, nur langweilt.
Und ich hab immer noch die Hoffnung, dass es doch noch nicht das Ende ist… Ein kleines Haar kann große Auswirkungen haben.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Marionetten

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Marionetten sind Emberlyn und die anderen Mädchen von Malcom Manrow‘s Marvellous Marionettes. Was wie ein Traum begann, unter den besten erwählt worden zu sein, ist eigentlich ein Alptraum . ...

Marionetten sind Emberlyn und die anderen Mädchen von Malcom Manrow‘s Marvellous Marionettes. Was wie ein Traum begann, unter den besten erwählt worden zu sein, ist eigentlich ein Alptraum . Gefangen in Malcom’s Fluch müssen sie tanzen bis der Fluch sie tötet. Entkommen? Bislang unmöglich. Doch Emberlyn will nicht aufgeben. Vielleicht kann der mysteriöser Schatten, der ihr Tanzpartner ist, ihr helfen zu fliehen. Die Geschichte beginnt düster und spannend. Leider schafft es die Autorin nicht ganz den Spannungsbogen zu halten. Auch die Beziehung zwischen Emberlyn und ihren Gefährtinnen, sowie die Versuche, den Fluch zu verstehen, kommen aus meiner Sicht zu kurz. Ganz besonders hat mich irritiert, dass das eigentliche Ende hier als alternativer Abschluss angeboten wurde. Dieses war meiner Ansicht nach viel stimmige und detaillierter ausgearbeitet. Zusammengefasst lässt sich sagen, ein düsterer und in Teilen spannendes Buch, was aber noch stimmiger hätte ausgearbeitet werden können.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Abgründe

Halloweenkind
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Ein schmales Buch, was tief in Abgründe führt. Eigentlich sind die Freunde und gut situiert, doch ein jeder trägt einen Abgrund in sich, den er vor der Clique und sich selbst verbirgt, Es ist ungemein ...

Ein schmales Buch, was tief in Abgründe führt. Eigentlich sind die Freunde und gut situiert, doch ein jeder trägt einen Abgrund in sich, den er vor der Clique und sich selbst verbirgt, Es ist ungemein spannend zu lesen, wie die Fassaden bröckeln und man hofft, dass die verschwundenen Kinder nachhause finden so unwahrscheinlich es auch erscheinen mag.
Ein spannendes Buch, welches den Spannungsbogen ständig spannt und welches ich nicht aus der Hand legen konnte. Ich empfehle es.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Rocker und Vampire - diesmal ging die Kombination nicht auf

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich
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Eigentlich eine wahnsinnsstarke Kombination - ja es gibt ein aber.
Der Beginn des Buches - das erste Zusammentreffen mit einem Vampir als Paige noch ein Kind war, hat mich sehr berührt. Die ...

Eigentlich eine wahnsinnsstarke Kombination - ja es gibt ein aber.
Der Beginn des Buches - das erste Zusammentreffen mit einem Vampir als Paige noch ein Kind war, hat mich sehr berührt. Die Beschreibung des „Run“ der Motorradfahrer und der mittlerweile erwachsenen Paige war magisch. Ich hab das Benzin gerochen und den Wind in den Haaren gespürt. Das Buch beginnt wirklich stark und man merkt, dass Sandra Grauer eine richtig gute Schriftstellerin ist. Aber dann der zweite Teil, der durch die erzwungene Zusammenarbeit von Paige und einem Vampir (also Erzfeinde) so richtig Konfliktpotenzial geboten hat, war eine müde Roadstory. Und was mir gar nicht gefallen hat, dass auf einmal alle möglichen magischen Kreaturen dabei waren. Das ist aus meiner Sicht viel zu viel Input und der Output ging verloren. Ich hab die Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen können. Es ging hin und her - der Spannungsbogen war auf einmal ein Schnürsenkel. Und zum Schluss ein riesiger Cliffhanger. So schade - so gut begonnen und dann ab der Mitte ging der Geschichte gefühlt die Luft aus.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Was ist eigentlich normal?

Botanik des Wahnsinns
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Die Biografie des Ich- Erzählers wird unglaublich stark von seinem Familienstammbaum beeinflusst. Bis zur Urgroßmutter immer auftretende psychische Erkrankungen. Starke Psychopharmaka werden ...

Die Biografie des Ich- Erzählers wird unglaublich stark von seinem Familienstammbaum beeinflusst. Bis zur Urgroßmutter immer auftretende psychische Erkrankungen. Starke Psychopharmaka werden wie Bonbons gegessen. Selbstmordversuche gehören zum Alltag. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Angst des Erzählers wahnsinnig zu werden, sein Leben durchdringt und auch das Studium der Psychologie und die Arbeit mit seinen Patienten helfen ihm da wenig.
Ein Roman, bei dem ich mir nicht sicher bin, ist es eine Familiengeschichte oder doch eher ein Sachbuch mit Familienanteil. Der Schreibstil ist knapp und beobachtend, zum Teil ironisch. Der Erzähler ringt permanent um Selbstkontrolle und ist mir menschlich komplett verloren gegangen. Alles wird beobachtet, seziert und wieder zusammengesetzt. Aber Gefühle oder Empathie, die hab ich vermisst. Ein wirklich interessantes Thema, aber ich komme mit dem sachlichen Erzählstil nicht klar - also nicht bei einem Roman.

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