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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2021

Interessantes Ermittlerduo und ein rätselhafter Fall

Leichenblume
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Die Journalistin Heloise Kaldan erhält einen Brief von einer gesuchten Mörderin. Heloise beginnt zu recherchieren, warum Anna Kiel gerade an sie schreibt. Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer ...

Die Journalistin Heloise Kaldan erhält einen Brief von einer gesuchten Mörderin. Heloise beginnt zu recherchieren, warum Anna Kiel gerade an sie schreibt. Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen Hinweis auf die gesuchte Mörderin und rollt die Ermittlungen neu auf. Bald kreuzen sich die Ermittlungen des Kommissars und der Journalistin. Können sie sich gegenseitig vertrauen? Was steckt hinter dem Verhalten Anna Kiels?

Obwohl die Zusammenarbeit zwischen einem Kommissar und einer Journalistin nicht immer einfach ist, ergänzen diese beiden sich sehr gut in ihrer Ermittlungen. Der Schreibstil ist flüssig, ich bin fast durch die Geschichte geflogen. Dass die Briefe an Heloise Details enthalten, die eigentlich niemand wissen kann, heizt die Spannung zusätzlich an, so dass man unbedingt die Zusammenhänge erfassen möchte. Die Hinweise dazu sind geschickt mit der Geschichte verwoben, die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf weitere gemeinsame Ermittlungen dieses Duos.

Mich hat dieser Krimi gut unterhalten können, deshalb vergebe ich sehr gerne 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 26.04.2021

Waldabenteuer mit einer Prise Magie

Hüterin des Waldes 1: Hannas Geheimnis
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Hanna zieht mit ihren Eltern in das alte Haus am Waldesrand, in dem ihre Großmutter bis zu ihrem Tod lebte. Oma Hilda hatte hier eine besondere Rolle, sie war die Hüterin des Waldes. Diese Aufgabe darf ...

Hanna zieht mit ihren Eltern in das alte Haus am Waldesrand, in dem ihre Großmutter bis zu ihrem Tod lebte. Oma Hilda hatte hier eine besondere Rolle, sie war die Hüterin des Waldes. Diese Aufgabe darf nun Hanna übernehmen. Als sie einen verletzten Vogel im Gras findet, ist es ihre erste Aufgabe, Heilung für diesen zu finden. Unterstützung erhält sie von Flitz, dem Wiesel, das bereits der Gefährte von Oma Hilda gewesen war.

Es ist eine interessante Aufgabe, die das neugierige, aber auch aufmerksame Mädchen übernehmen soll. Es ist spannend zu entdecken, was zu diesen Aufgaben gehört und wie Hanna diese erledigen kann. Das Buch macht Lust auf eigene Ausflüge in den Wald, um diesen mit offenen Augen zu erfahren, auch wenn die junge Leserin keine Wiesel-Begleitung haben wird. Die Prise Magie, die es Hanna hilft, für die Tiere im Wald ein offenes Ohr zu leihen und die nötige Hilfe zu geben, erhöht den Spannungsbogen. Das Schriftbild und der Aufbau des Buches sind genau richtig für junge Leserinnen ab 8 Jahren, die sich in eine neue Lesereihe vertiefen möchten. Die schönen Illustrationen ergänzen den Text auf eine angenehme Weise.

Dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter an junge Leserinnen, ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.04.2021

Den Einstieg nicht wirklich gefunden

Krass
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Ralph Krass ist ein Geschäftsmann, der gerne Menschen um sich herum versammelt. So findet sich auch Lidewine in seinem Kreis ein, die ihre Stelle als Assistentin eines Zauberers unvermittelt aufgibt.

Mit ...

Ralph Krass ist ein Geschäftsmann, der gerne Menschen um sich herum versammelt. So findet sich auch Lidewine in seinem Kreis ein, die ihre Stelle als Assistentin eines Zauberers unvermittelt aufgibt.

Mit vielen Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen, nur um mich auf den ersten hundert Seiten der Geschichte in den Dornenranken des verwendeten Sprachstils hängen zu bleiben. Verschachtelte ellenlange Sätze, das ausgiebige Verweilen in der Beschreibung eines Ereignisses ließen es kaum zu, dass ich einen Einstieg in die Geschichte fand, geschweige denn ein Gefühl für die Protagonisten selbst. Ich musste die Lektüre abbrechen, vielleicht wird sie zu einem anderen Zeitpunkt für mich interessant.

Deshalb kann ich leider nur 2 von 5 Sternen vergeben. Den Hype um das Buch kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

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Veröffentlicht am 26.04.2021

Spannender Einstieg in eine neue Reihe

Der Solist
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September 2017. Ermittler Neuhaus wird eingesetzt in Berlin bei der Sondereinheit Terrorabwehr. Mit ihm eng zusammen arbeitet die junge Deutschtürkin Suna-Marie. Auf Grund seiner Position wird Neuhaus ...

September 2017. Ermittler Neuhaus wird eingesetzt in Berlin bei der Sondereinheit Terrorabwehr. Mit ihm eng zusammen arbeitet die junge Deutschtürkin Suna-Marie. Auf Grund seiner Position wird Neuhaus der Solist genannt, weil die Berliner Kollegen ihm nicht weisungsbefugt sind. Sie arbeiten am Mord an einem jüdischen Aktivisten. Kurz danach wird eine bekannte muslimische Anwältin ermordet. Was sind die Hintergründe zu diesem Mord?

Ich bin kaum in dieses Buch eingetaucht, da war ich auch schon mittendrin, so schnell konnte mich die Geschichte fesseln. (Wobei mir manches dabei etwas knapp geschildert vorkommt, hier hätte ich durchaus auch gerne mehr gelesen.) Das Geschehen ist gut in die aktuellen Ereignisse eingebunden, so entsteht ein spannender Polit-Thriller. Gelungen finde ich die Zusammenarbeit mit der jungen deutsch-türkischen Kollegin. Aber auch die Vergangenheit Neuhaus‘ bietet viel Stoff, der sich durch die gesamte Reihe fortsetzen könnten. Und die Ermittlungen sind einfach nur spannend...

Sehr gerne vergebe ich alle 5 möglichen Sterne und empfehle das Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 25.04.2021

Ein außergewöhnliches Buch

Orangen für Dostojewskij
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Fjodor M. Dostojewskij erfüllt sich einen Kindheitstraum, als er nach Venedig reist. Doch die Umstände lassen ihn schier an der Situation verzweifeln, er steckt beruflich wie privat in einer Krise - Venedigs ...

Fjodor M. Dostojewskij erfüllt sich einen Kindheitstraum, als er nach Venedig reist. Doch die Umstände lassen ihn schier an der Situation verzweifeln, er steckt beruflich wie privat in einer Krise - Venedigs Schönheit kann ihn nicht erreichen. Da trifft er zufällig auf Gioachino Rossini. Dessen Lebensfreude reißt Dostojewskij aus seinen düsternen Gedanken.

Welch ein Gegensatz zwischen dem russischen Schriftsteller und dem italienischen Musiker! Welch geniale Übertragung dieses Gegensatzes in das Buch selbst! Die Sprache der Geschichte spiegelt bildgewaltig das Geschehen wieder und entführt den Leser in das Venedig des 19. Jahrhunderts. Und auch wenn das Zusammentreffen der beiden Künstler fiktiv ist, so erzählt sich die Geschichte so realistisch, dass man sich gern fragt: Warum sollte es nicht so gewesen sein?

Sehr gerne bin ich mit dieser Geschichte in das Leben der beiden Künstler und in die Lebendigkeit Venedigs eingetaucht. Deshalb empfehle ich das Buch unbedingt weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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